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		<title>Fuldawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Kategorie:PPP</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.88.201.203:&amp;#32;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Artikel bei denen Private Public Partnership Projekte einen Rolle spielen==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.88.201.203</name></author>	</entry>

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		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Platzgestaltung_Universit%C3%83%C2%A4tsplatz</id>
		<title>Platzgestaltung UniversitÃ¤tsplatz</title>
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				<updated>2007-04-03T14:03:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;217.88.201.203:&amp;#32;Kategorie:PPP&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beleuchtungskonzept der ag Licht, Bonn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Beleuchtung1bsep06.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Stelen1bsep06.jpg|right]]&lt;br /&gt;
Variante 1b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betonung des Platzes als Raum mit Möblierung&lt;br /&gt;
* Beleuchtung der raumbegrenzenden Flächen/Fassaden&lt;br /&gt;
* Fassaden werden in dieser Variante vom Platz aus angestrahlt und nicht integrativ beleuchtet, Möglichkeit zum Einsatz von Zwei-Komponenten Stelen (Fassade und Platz) oder asymmetrischen Bodeneinbauleuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Weiterhin Akzente durch Möblierung wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Beleuchtung des Brunnens vor Karstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Leuchtender Eingangskubus Parkhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Markierung der Bänke durch Lichtbausteine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Baumhain mit Licht für die Baumkronen sowie den Platz darunter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Beleuchtung des Trennelementes zwischen Platz und Schulhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Beleuchtung der Fontainenreihen (Baumhain) von unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freiflächengestaltung [[Manfred Reith|Reith + Wehner]]==&lt;br /&gt;
[[Bild:Planfreiflaechen.jpg]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[[Bild:Freiflaechenplanung2.jpg|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Freiflächenplanungbaumhain.jpg|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die gelben Käseecken sollen den &amp;quot;Baumhain&amp;quot; andeuten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bankspiele.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bankspiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Baumhain.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;quot;Baumhain&amp;quot;''' quadratisch, praktisch gut?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PPP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtentwicklung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.88.201.203</name></author>	</entry>

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		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Universit%C3%83%C2%A4tsplatz_Blockrandbebauung</id>
		<title>UniversitÃ¤tsplatz Blockrandbebauung</title>
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				<updated>2007-04-03T14:03:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;217.88.201.203:&amp;#32;Kategorie:PPP&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Weitere Artikel zum Thema==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sammelseite Universitätsplatz]] &lt;br /&gt;
* Mehr speziell zum Abriß denkmalgeschützte [[Turnhalle Rabanusstraße 28]]&lt;br /&gt;
* Mehr speziell zur [[Platzgestaltung Universitätsplatz]]&lt;br /&gt;
* ausführlichen Planungen des Ablaufes u.a sind auf der Seite [[Haupt- und Finanzausschuss]] &lt;br /&gt;
* Mehr speziell zu [[Bürgerbegehren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lastenaufzug als Start der Baumaßnahmen wird in diesem Jahr nicht mehr angegangen. Stadtbaurätin [[Cornelia Zuschke]] begründete es mit den Lieferzeiten der Aufzugsfima am 21.11.06 in der Sitzung des Bauausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neusten Enticklungen aus dem Januar und Februar 2007, dass die Planungen so nicht mehr durchgeführt werden, finden sich auf der Seite [[Sammelseite Universitätsplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtverordnetenversammlung 25.9.06 ==&lt;br /&gt;
Sie haben mit Mehrheit (CDU,SPD,FDP) die Verunstaltung des Universitätsplatzes beschlossen: [[Stadtverordnetenversammlung September 2006]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Termine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 18.9.'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr Stadtschloss  [[Haupt- und Finanzausschuss]] Themen: Sicherung von Interessen der Stadt durch städtebauliche Verträge (Hier gehts um den Uniplatz siehe:[[Haupt- und Finanzausschuss#Vertragseckpunkte Vertragseckpunkte (Anlage 13 Grundstückspläne)| Vertragseckpunkte]]&lt;br /&gt;
Bürgerversammlungen zur Umgestaltung des Universitätsplatzes und angrenzender Bereiche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 21.9.'''&lt;br /&gt;
*'''Bürgerversammlung Themen Stärkung der Innenstadt, Schwerpunkt Universitätsplatz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 25.9.'''&lt;br /&gt;
18.00 Uhr Fürstensaal, Stadtschloss: Stadtverodnetenversammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Juli 2006==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den 6.7.2006 wurde in aller Eile eine gemeinsame Sitzung des [[Haupt- und Finanzausschuss]]es und den [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr]] einberufen. Am 4.7.2006 wurde die Ladung in der Fuldaer Zeitung veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Ausschußsitzung wurde ein über 20 seitiges Papier mit detaillierten Planungen vorgelegt. Zahlreiche Pläne und Anlagen waren beigefügt (können noch zur Verfügung gestellt werden). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Blockrandbebauung (Abriß Turnhalle mit Türmchen, Teilbebauung Schulhof), die Anlieferung von Karstadt (Aufzug statt Kubus) und den Bau der Tiefgarage wurde auch schon im Detail auf die Platzgestaltung incl. Möbelierung und Beleuchtung eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Stadtverordnetenversammlung Juli 2006#Universitätsplatz|Stadtverordnetenversammlung am 10.7.]] war der Beschlusstext ebenfalls Teil der Tagesordnung. Eine Diskussion war nicht vorgesehen. Dennoch gab Ute Riebold eine persönliche Erklärung ab, in der sie wesentliche Kritikpunkte benannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der wesentlichen Eckpunkte durch die Verwaltung gab es bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fraktion der CWE stellte einen Antrag, in dem sie die Aufhebung des Grundsatzbeschlusses zur Randbebauung und Gestaltung des Universitätsplatzes fordert. Der Antrag wurde an den  [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr]] verwiesen. Dort wird er wohl in der Sitzung am 5. September behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadtverordnetensitzung am 25. September soll wohl die endgültige Absegnung der Vorarbeiten des Magistrates und der Verwaltung vollzogen werden, bis dahin werden Vertragstexte ausgearbeitet und alles vorbereitet, auch wenn der Antrag auf Aufhebung des Beschlusses der Christlichen Wählereinheit (CWE) vorliegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgern, die mit dieser Art des Ausverkaufs der Stadt nicht einverstanden und zufrieden sind, sollten die beiden Sitzungen im Auge haben, schließlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten den [[Bürgerbegehren|Bürgerwillen]] zum Ausdruck zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbereitet ist===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abriss der [[Turnhalle Rabanusstraße 28|denkmalgeschützten Turnhalle]]&lt;br /&gt;
* Verkauf der Grundstücke für die Blockrandbebauung für 1 €&lt;br /&gt;
* Abriss der Toilettenanlagen, In der Bauphase Toilettencontainer auf dem Ehrenhof der Alten Universität.&lt;br /&gt;
* Abgabe des Universitätsplatzes in Erbbaurecht&lt;br /&gt;
* Oberflächengestaltung des Universitätsplatzes durch [[Manfred Reith|Reith und Wehner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und und und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden noch eine Bewertung der wichtigsten geplanten Punkte vornehmen, wer es nicht erwarten kann geht schonmal hierher und liest es gleich selbst. &lt;br /&gt;
[[Haupt- und Finanzausschuss#9.2 Bauzeit / Bauabwicklung|Ja! ich will es wissen, klick!]]&lt;br /&gt;
(wegen der dort vorhandenen Dokumente ist die Seite schreibgeschützt, bitte zugehörige Diskussionsseite für Kommentare verwenden!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum Blockrandbebauung ==&lt;br /&gt;
folgt&lt;br /&gt;
== Vorgaben von Q-Park ==&lt;br /&gt;
folgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auslobung des Wettbewerbes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Verfahrensart''': Beschränkter Wettbewerb, Einladungswettbewerb&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Teilnahmeberechtigt''': Architekten&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Entscheidung 	06/2006'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Wettbewerbsbetreuung:''' 	Böhm • Glaab • Sandler &amp;amp; Partner&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Aufgabe: Gegenstand des Wettbewerbs ist der bauliche Entwurf einer Neubebauung am Universitätsplatz in Fulda.'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Weitere Informationen 	'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eingelade Teilnehmer:'''&lt;br /&gt;
*F+F Baukonsult mit Harald Neu&lt;br /&gt;
*Bauconsult Darmstadt/Dresden GmbH, Darmstadt&lt;br /&gt;
*BLFP, Prof. Bremmer, Friedberg&lt;br /&gt;
*G + S, Berlin&lt;br /&gt;
*zimmermann.leber.feilberg, Darmstadt&lt;br /&gt;
*Schultze &amp;amp; Schulze, Kassel&lt;br /&gt;
*Schönherr &amp;amp; Juli, Fulda&lt;br /&gt;
*Ollertz &amp;amp; Ollertz, Fulda&lt;br /&gt;
*Sichau &amp;amp; Walter, Fulda&lt;br /&gt;
*Reith &amp;amp; Wehner, Fulda&lt;br /&gt;
*Möller &amp;amp; Vey, Fulda&lt;br /&gt;
*Staubach &amp;amp; Partner, Fulda&lt;br /&gt;
*Schneider + Schumacher, Frankfurt (angefragt)&lt;br /&gt;
[http://www.competitionline.de/site/20012003133010/20012003133010.php?wettbewerb_id=4894]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Preisgericht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fachpreisrichter'''&lt;br /&gt;
* Marc Hermans, Architekt, Maastricht&lt;br /&gt;
* Prof. Jochem Jourdan, Architekt, Frankfurt&lt;br /&gt;
* Jürgen Rittmannsperger, Architekt, Darmstadt&lt;br /&gt;
* Cornelia Zuschke, Stadtbaurätin der Stadt Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sachpreisrichter'''&lt;br /&gt;
* Wim van Vlierden, Q-Park GmbH &amp;amp; Co. KG (ersetzt Herrn Drs. Thuis)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Röck, Geschäftsführer der Wöhr &amp;amp; Bauer GmbH&lt;br /&gt;
* Gerhard Möller, Oberbürgermeister der Stadt Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vorschlag wird Herr Prof. Jourdan per Akklamation zum Vorsitzenden des Preisgerichts&lt;br /&gt;
[[Bild:Preisgerichtanwesenheit.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant: der Vorsitzende des Preisgerichtes Prof. Jourdan kennt den Wettbewerbsgewinner (Schulze [http://www.architektursalon-kassel.de/bio_Schulze.htm]): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen sind sie am gleichen Lehrstuhl in Kassel [http://his-lsf.uni-kassel.de/qisserver/rds;jsessionid=29437E00F518CD766832B8E977C76378?state=wtree&amp;amp;search=2&amp;amp;root220061=1%7C6%7C887]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam waren sie schon bei Wettbewerben im Preisgericht [http://www.klinikum-kassel.de/presse/2003/arch_wettb.htm]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Wolfgang Schulze, der ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter von Jochem Jourdan hat im Jahre 2002  ein Buch herausgebracht Der Schritt vom Wege –&lt;br /&gt;
Glashülle für die Ausgrabungsstätte der mittelalterlichen Synagoge in Marburg,&lt;br /&gt;
Veröffentlichung des Fachgebietes Entwerfen im städtebaulichen Kontext im September 2002,&lt;br /&gt;
Herausgeber: Wolfgang Schulze ISBN 3-932698-14-2--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau am Uniplatz haben sie die Variante Vorsitzender Preisgericht/ Wettbewerbsgewinner gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vita von Wolfgang Schulze wird bereits erwähnt, es sei &amp;quot;Mitglied der Gestalt- und Städtebaubeiräte in Marburg, Fulda und Kassel&amp;quot; [http://www.architektursalon-kassel.de/bio_Schulze.htm] Haben wir in Fulda was verpaßt? Was ist ein Städtebaubeirat? Was ist ein Gestaltbeirat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sachpreisrichter sind von q-Park und Wöhr + Bauer, der ausführenden Firma. Was sollte Möller da ausrichten, die Mehrheiten waren gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles nur eine Schauspiel?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Entscheidungsgang ==&lt;br /&gt;
Komplettes Protokoll mit Hergang und Fotos der eingereichten Arbeiten&lt;br /&gt;
[http://www.competitionline.de/am530/upload/wettbewerb_4894_auslobungsbroschuere/04894_Preisgerichtsprotokoll.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bestehende Elemente ==&lt;br /&gt;
'''Die Turnhalle soll zugunsten einer Parkhauseinfahrt abgerissen werden:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mehr hier: [[Turnhalle Rabanusstraße 28]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Turnhalle1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Schulhof, im Zustand Juni 2006:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schulhof.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tiefgarageneinfahrt in bisherigem Zustand:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einfahrt Tiefgarage Uniplatz.jpg ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ausstellung(seröffnung) im Marmorsaal Stadtschloss ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Öffentlichkeit wurde am Tage vor der Eröffnung der Fußballweltmeisterschaft (8.6.06) von der Bekanntgabe des Preises zur Blockrandbebauung überrascht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzfristig erhielten die Stadtverordneten einen Brief mit der Einladung zu einer Ausstellungseröffnung der Modelle und Zeichnungen der eingereichten Arbeiten am 14.6. in den Marmorsaal des Fuldaer Stadtschlosses. In der Presse war der Termin nicht zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingefunden hatten sich OB Möller, die Stadtbaurätin, die Stadtverordnetenvorsteherin, die Architekten, Fraktionsvorsitzende der Fraktionen und Gruppen, alles in allem etwa 30-40 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Manfred Reith und Schulz.jpg|right|thumbnail|Heimspiel für Architekt [[Manfred Reith]](mitte), weiterhin (links) Stadtrat Waldemar Eckert und der Architekt Wolfgang Schulze (rechts)  [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=14719]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was gabt es zu sehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeweils 2-3 Postern pro in die engere Wahl gekommenen Vorschlägen werden Fassadenansichten dargestellt. Kurze Vorstellungstexte aus den Architekturbüros beschreiben die Vorzüge. &lt;br /&gt;
Auf einem Tisch stehen verloren kleine 3D Modelle in aller Eile zusammengeschustert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fehlt?&lt;br /&gt;
Die Kriterien, die Q-Park an die Erfüllung der Aufgaben legte, werden nicht benannt, genau so wenig die  Gründe, warum für den Gewinner entschieden wurde, warum kein zweiter Platz vergeben wurde (mangelnde Kriterienerfüllung) und eine Übersicht warum die anderen Vorschläge abgelehnt wurden. Das Preisgericht bleibt anonym, der Betrachter erfährt nicht, wer wie und warum abgestimmt hat.&lt;br /&gt;
Kurz die Transparenz der Entscheidung fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der erste Preis (Schultze und Schulze, Kassel)==&lt;br /&gt;
[[Bild:Platz1perspektiven.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Schulhof''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Platz1schulhof.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Architekt stellt vor:'''&lt;br /&gt;
[[Bild:Platz1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Private Anmerkungen zum aktuellen Stand'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer beiläufiger Betrachtung der Pläne des Wettbewerbgewinners&lt;br /&gt;
und zugegebenermaßen großem Interesse an der Diskussion um den Uniplatz&lt;br /&gt;
auf Podiumsdiskussionen und städtischen Veranstaltungen hier ein kurzes&lt;br /&gt;
Resümee einiger Fragen und Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion um die Karstadtanlieferung wäre ganz schnell von Tisch&lt;br /&gt;
gewesen, würden die LKWs dort abfahren, wo auch die PKWs abfahren.&lt;br /&gt;
Warum dies nicht gemacht wurde ist ausschließlich durch die Kosten&lt;br /&gt;
begründet. Schade, denn wenn man was macht, sollte man es richtig machen&lt;br /&gt;
oder sein lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere, wenn man die Pläne von Schulze und Schultze betrachtet und&lt;br /&gt;
feststellt, daß für die PKW-Abfahrt der Schulhof sowieso angehoben&lt;br /&gt;
wurde, was wohl kaum jemand ausfällt. In der Wettbewerbsvorgabe ist die&lt;br /&gt;
Rede von -1,10 OK Gelände Neu. Beim Gewinner wurden daraus -0,60 OK&lt;br /&gt;
Schulhof und im Bereich der Abfahrt baut man eine Bühne (die geplanten&lt;br /&gt;
WCs kommen noch weg), die diese Abfahrt überhaupt erst möglich macht.&lt;br /&gt;
Der Hof wurde also um bis zu 1,43m angeboben (aus 264,17m ü.NN Alt wurde&lt;br /&gt;
265,60m ü.NN Neu). Im Bereich der Bühne ±0,00 bzw. 266,20 sind das&lt;br /&gt;
sogar knapp 2m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anheben des Schulhofs selbst müßte nicht sein, wenn man die Abfahrt&lt;br /&gt;
sowieso überbaut. Wenn man aber anhebt und zweigeschossig darunter baut,&lt;br /&gt;
dann bitte richtig und zwar so, daß das zweite Tiefgeschoß durch LKWs&lt;br /&gt;
befahren werden kann! Problem Anlieferung gelöst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im übrigen wurde häufig diskutiert über den Wegfall der 16m tiefen&lt;br /&gt;
Fläche für die Randbebauung. Was ist mit diesem zusätzlichen Wegfall,&lt;br /&gt;
der in der Breite des Lehrerparkplatzes über die gesamte Tiefe des&lt;br /&gt;
Schulhofes geht? Auch Bühne genannt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Auffälligkeit ist das es sich bei den Wohnungen um eine&lt;br /&gt;
Laubengangerschließung handelt. Typisch für Professoren. Im Studium ist&lt;br /&gt;
sowas stets interessant, besonders bei Maisonetten. Aber in der Realität&lt;br /&gt;
(böses Wort) wird dies eher mit Getto verbunden und wird abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn dies nun nicht so wäre, fragt man sich - nach kurzem Blick&lt;br /&gt;
auf den Lageplan - Wie man im Süd-Westen einen Laubengang vorsehen kann&lt;br /&gt;
und die Wohnungen nach Nord-Osten zur Rabanusstraße orientiert. Als&lt;br /&gt;
Professor sollte man das besser wissen und als Preisrichter und&lt;br /&gt;
ehemaliger Arbeitgeber des Gewinners ebenso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Frage und damit soll es erstmal genug sein: Was soll die Wand&lt;br /&gt;
sein, die zwischen Schulhof und Uniplatz empor ragt? Ein Platzhalter&lt;br /&gt;
(Zitat Frau Stadtbaurätin Zuschke)? Seit wann gewinnt man mit&lt;br /&gt;
Platzhalter den 1. Preis?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte lesen Sie sich das Preisgerichtsprotokoll noch einmal durch und&lt;br /&gt;
fangen Sie an zu hinterfragen, z.B. Sätze, wie:&lt;br /&gt;
...reagiert so mit einer Gebäudekubatur und Ausformung richtig auf die&lt;br /&gt;
gegebene städtebauliche Situation...&lt;br /&gt;
...ruhige, filterartige Lamellenwand, die keine Konkurrenz zur&lt;br /&gt;
Barockfassade darstellt...&lt;br /&gt;
...sehr gut und maßstäblich gegliedert und präsentiert sich eindeutig&lt;br /&gt;
mit seinen Inhalten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch einen Hinweis an die Aufenthaltsqualität: Wie wird diese&lt;br /&gt;
nun eigentlich gesteigert? Durch den 1. Preis des Wettbewerbs, durch die&lt;br /&gt;
neue LKW-Anlieferung oder durch die Bemusterung von Oberflächenbelag,&lt;br /&gt;
diversen Bäumen und geplanten Lichtspielen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade nur, daß sich so wenig Bürger mit dem Thema beschäftigen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preis 3 ([[Manfred Reith|Reith + Wehner]]) ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Entwurfreith.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwurf von Reith und Wehner packt den Schulhof auf das Dach des Gebäudes und bietet so eine größere Verkaufsfläche. Merkwürdig nur: Die Denkmalpflege legt Wert auf die Sichtbarkeit der Rückfassade der alten Universität. Dies war auch Kriterium von Q-Park. Warum reicht [[Manfred Reith]] einen Vorschlag ein, der gegen die Vorgaben des Denkmalschutzes verstößt, immerhin ist er Vorsitzender des [[Denkmalbeirat]]es?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch bei diesem Entwurf wird die denkmalgeschützte Turnhalle abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preis 3 (Stuttgarter Büro NEUGEBAUER + RÖSCH) ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Platz3solitaer.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Platz3zeichnungeingang.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Platz3zeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Heissesteil.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Platz3zeichnungaufteilung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Vorschlag erhielt gewaltigen Applaus, die anderen Vorstellungen gar keinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegegensatz zu anderen wird hier die Turnhalle erhalten, insgesamt wurde es aber als zu futuristisch für Fulda empfunden. Interessant: HM würde einen optischen Eingang in der Mitte des Platzes bekommen. Doch wo ist hier die Aufenthaltsqualität auf dem Platz??&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis: Zur Platzqualität im Entwurf des Stuttgarter Büros hat der Architekt Robert Rösch auf diesen Seiten Stellung bezogen: [[Kategorie Diskussion:Stadtentwicklung]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Argument Arbeitsplätze==&lt;br /&gt;
Wöhr + Bauer gehört zur Bauer Gruppe [http://www.bauer.de], diese wiederum ist mit weltweit mehr als 5000 Mitarbeitern eines der führenden Bauunternehmen Deutschlands.[http://de.wikipedia.org/wiki/Bauer_Gruppe]. Wenn also überhaupt Aufträge für die heimische Bauwirtschaft abfallen gilt mal wieder: Die Profite für die Konzerne, die Arbeit dürfen die Kleinen machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presse, Stellungsnahme Die LINKE.Offene Liste, weitere Zusammenhänge Seite : [[Universitätsplatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PPP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtentwicklung]] [[Kategorie:Denkmalschutz]][[Kategorie:Privatisierung]][[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.88.201.203</name></author>	</entry>

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		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Turnhalle_Rabanusstra%C3%83%C5%B8e_28</id>
		<title>Turnhalle RabanusstraÃŸe 28</title>
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				<updated>2007-04-03T14:02:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;217.88.201.203:&amp;#32;Kategorie:PPP&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Denkmalschutz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Turnhalle1.jpg|thumb|right|Vergößerung bei Klick]]Die Denkmaltopograhie der Stadt Fulda vermerkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlicher der barocken Anlage der alten Universität &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;quot;wurde vermutlich 1910 eine Turnhalle für das ehemaligige [[Domgymnasium Fulda|Domgymnasium]] errichtet (Rabanusstraße 28). Es handelt sich um einen neobarocken, eingeschossigen Bau mit hohem Mansardendach und angesetztem Rundtürmchen, das eine geschweifte Haube trägt.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Gallasini-Bau und die nachträglich hinzugefügte Turnhalle bilden eine Sachgesamtheit von großer geschichtlicher und städtebaulicher Bedeutung.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(g,k,s,w)&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkürzungen bedeuten Kulturdenkmal aus geschichtlichen, künstlerischen, städtebaulichen und wissenschaftlichen Gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Alte Universität (heutige [[Adolph-von-Dalberg-Schule Fulda|Adolph-von-Dalberg-Schule]]) nach der Beschreibung der Denkmaltopographie also mit der Turnhalle &amp;quot;eine Sachgesamtheit von großer geschichtlicher und städtebaulicher Bedeutung&amp;quot; bildet, hat der [[Denkmalbeirat]] der Stadt Fulda dem Abbruch zugestimmt.&lt;br /&gt;
Vorsitzender des Denkmalbeirates ist [[Manfred Reith]], eine Fuldaer Architekt, der ebenfalls einen prämierten Beitrag zum Architektenwettbewerb von [[Q-Park]] eingereicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltungssatzung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Gestaltungssatzung der Stadt Fulda verlangt Zurückhaltung bei der &amp;quot;Ermöglichung zeitgenössischen und experimentellen Bauens&amp;quot; wenn die Gebäude &amp;quot;in direktem räumlichen oder optischen Bezug zu historischer oder gewachsener ... Bausubstanz stehen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies veranlaßte [[Die LINKE.Offene Liste]] zu einer entsprechenden Anfrage an den Magistrat.&lt;br /&gt;
siehe: [[Anfragen Die LINKE.Offene Liste (Stadt)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Stadtbaurätin [[Cornelia Zuschke]] beantwortete die Frage so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage 1: Entsprechen die Architektenentwürfe des Q-Park Preisgerichtes der Gestaltungssatzung der Stadt Fulda?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ja, siehe Präambel :...über Erhalt und Entwicklung hinausgehende herausragende Struktur- und Architekturkonzepte sind dabei besonders erwünscht. Dieser Zielstellung wurde mit dem Architektenwettbewerb Rechnung getragen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der in der Anfrage der linken Liste zitierte Abschnitt der Präambel bezieht auf (Neu-) Baugebiete mit Bebauungsplanverfahren, ist bei der Blockrandbebauung Rabanusstraße also nicht relevant.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Grundsätzlich sind durch das Beteiligungsverfahren im Rahmen der Auslobung auch die Voraussetzungen für die Anwendung des §14 (Verfahren) geben. Die entsprechende Prüfung der Notwendigkeit wird im Baugenehmigungsverfahren abzuhandeln sein.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das also zu interpretieren? : weil ein Architektenwettbewerb stattgefunden hat, wurde der Gestaltungssatzung genüge getan, warum die Umgestaltung des Universitätsplatzes nicht dem Bebauungsplanverfahren mit festgelegter Bürgerbeteiligung unterliegt, könnte die nächste Frage sein. Das Baugenehmigungsverfahren für die Blockrandbebauung ist also noch gar nicht abgeschlossen, dennoch wird den Ausschüssen eine detaillierte Planung bezüglich Provisorien für die Schulen, Bauaublauf etc. vorgelegt siehe [[Haupt- und Finanzausschuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Architektenwettbewerb==&lt;br /&gt;
[[Bild:Platz3zeichnung.jpg|thumb|right|Vergößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
Die Bedingungen für den Architektenwettbewerb wurden von [[Q-Park]] festgeschrieben.&lt;br /&gt;
Bedingung war z.B. der Abriß der Turnhalle um Platz für die Einfahrt zum Parkhaus zu schaffen.&lt;br /&gt;
Es stellen sich die Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Warum muss die Einfahrt zum Parkhaus ausgerechnet an dieser Stelle erfolgen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Warum muss das Gebäude abgerissen werden, warum ist es nicht möglich die Einfahrt unter dem Gebäud e zu legen? Wenn es zu teuer ist, tritt Frage 1. &amp;quot;in Kraft&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kommt zum Beispiel der Entwurf des Stuttgarter Architekturbüros, der die Halle stehen läßt  nicht in Frage und erhält trotz großer Zustimmung nur den 3. Platz, weil er eben den [[Q-Park]] Vorgaben, die den Abriss fordern nicht entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres siehe [[Universitätsplatz Blockrandbebauung]] und [[Universitätsplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meinungen zum Abriss==&lt;br /&gt;
In der [[Stadtverordnetenversammlung September 2006]] äußerte sich [[Oberbürgermeister]] [[Gerhard Möller]] über Kritik am Abriss der denkmalgeschützten Turnhalle am [[Universitätsplatz]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fulda ist kein &amp;quot;Rothenburg ob der Tauber&amp;quot; sondern ein Oberzentrum, man könne sich nicht &amp;quot;in Idylle einpuppen&amp;quot;. Die &amp;quot;Halle ist verzichtbar, ich bauche keine Nachhilfe in der Wertigkeit des Türmchens. Als Beispiel führte er die [[Ratgar-Basilika]] an, die wurde niedergelegt und der Dom gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PPP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abriss]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.88.201.203</name></author>	</entry>

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		<title>Sammelseite UniversitÃ¤tsplatz</title>
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				<updated>2007-04-03T14:01:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;217.88.201.203:&amp;#32;+ Kategorie:PPP&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== [[Universitätsplatz Blockrandbebauung|Mehr zur Blockrandbebauung klick]] ==&lt;br /&gt;
Die Architektenentwürfe zur Blockrandbebauung finden sich im Beitrag [[Universitätsplatz Blockrandbebauung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehr speziell zum Abriß denkmalgeschützte [[Turnhalle Rabanusstraße 28]]==&lt;br /&gt;
== Mehr speziell zur [[Platzgestaltung Universitätsplatz]]==&lt;br /&gt;
== Mehr speziell zu [[Bürgerbegehren]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Entwicklungen==&lt;br /&gt;
===November 2006 ===&lt;br /&gt;
Der Lastenaufzug als Start der Baumaßnahmen wird in 2006 nicht mehr wie geplant angegangen. Stadtbaurätin [[Cornelia Zuschke]] begründete es mit den Lieferzeiten der Aufzugsfima am 21.11.06 in der Sitzung des Bauausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Januar 2007 ===&lt;br /&gt;
'''Start „nicht minutengenau“''' '''Baubeginn am Uniplatz verzögert sich / Verhandlungen laufen noch''' titelte die Fuldaer Zeitung am 17. Januar [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?id=169869]. Die Tücke stecke im „Detaillierungsgrad“ und: „Wegen der Vielzahl der Beteiligten bedarf es noch einiger Besprechungsrunden, um alle Einzelheiten bis in die letzte Feinheit abzustimmen und in einen rechtsförmigen Vertragstext zu fassen“ ... etc. ppp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sehr der OB Möller die Öffentlichkeit verschaukelt wird in einem weiteren Bericht der FZ am 1. Februar deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Februar 2007===&lt;br /&gt;
====Fuldaer Zeitung berichtet====&lt;br /&gt;
'''Der Knaller:''' [[Q-Park]] hat das Projekt abgespeckt, es ist nur noch von der Tiefgarage die Rede, der Schulhof würde nicht benötigt, die LKW Anlieferung soll jetzt am Borgiasplatz geplant werden. Grund dafür sei, dass der französische Konzern Vinci den Betrieb für alle Parkgaragen der 60 Karstadthäuser gewonnen habe, und so das Vorzeigeprojekt für [[Q-Park]] nicht mehr nötig sei. [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=171105] Als &amp;quot;eine schmerzliche Erfahrung&amp;quot; bezeichnet Möller in der Fuldaer Zeitung die aktuelle Entwicklung. Scheinbar hat die FZ Recherche den Oberbürgermeister kalt erwischt. Noch am Vorabend der Veröffentlichung informierte er eilig die Fraktionsvorsitzenden des Stadtparlaments telefonisch.[http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1132329]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie war das mit der Transparenz, die die Stadtbaurätin vollmundig zum Projekt angekündigt hatte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Viele Fragen bleiben:'''&lt;br /&gt;
* Warum hat der Oberbürgermeister nicht die zuständigen Gremien über den Verlauf der Verhandlungen informiert?&lt;br /&gt;
* Warum begründet die Stadtbaurätin die Verzögerung des Baubeginns mit Lieferschwierigkeiten?&lt;br /&gt;
* Warum wird noch im Januar gegenüber der Fuldaer Zeitung noch vom baldigen Baubeginn geschwafelt?&lt;br /&gt;
* Warum wurden die Veränderungen im Vorhaben bei Q-Park nicht auf die reguläre Tagesordnung des Bauausschsses gesetzt, der am Tage der Aufdeckung des Skandals tagte?&lt;br /&gt;
* Wie lange wußte der Oberbürgermeister und die Stadtbaurätin schon von der Veränderung, Vinci schloß den Vertrag mit Karstadt immerhin schon im Juli 2006?&lt;br /&gt;
* Sind die jetzigen Verhandlungen überhaupt noch vom Grundsatzbeschluss gedeckt?&lt;br /&gt;
* Ist die [[Universitätsplatz Blockrandbebauung|Blockrandbebauung]] nun nicht mehr aktuell?&lt;br /&gt;
* Ist die denkmalgeschützte Turnhalle mit Türmchen nun gerettet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Stadtverordnetenversammlung Februar 2007]]====&lt;br /&gt;
Hier erfährt der einfache Stadtverordnete endlich ein paar Details aus dem Munde von [[Oberbürgermeister]] [[Gerhard Möller]] und Stadtbaurätin [[Cornelia Zuschke]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Neuplanungen betreffen nur die Zufahrt und die Tiefgarage&lt;br /&gt;
* Planungen für Abriß der [[Turnhalle Rabanusstraße 28|Turnhalle]]  und [[Universitätsplatz Blockrandbebauung|Blockrandbebauung]] bleiben&lt;br /&gt;
* Die Stadtverodneten werden erst im Detail informiert, wenn die notarielle Beurkundung da ist, diese erfolge &amp;quot;vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtverordntenversammlung&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===März 2007===&lt;br /&gt;
In der [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr|Bauausschusssitzung am 13.3.]] erfolgte die Info an die Ausschussmitglieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Planung steht kurz vor Vertragsunterzeichnung&lt;br /&gt;
* Die [[Universitätsplatz Blockrandbebauung|Blockrandbebauung]] findet nach wie vor statt&lt;br /&gt;
* Die [[Turnhalle Rabanusstraße 28|denkmalgeschützte Turnhalle]] soll abgerissen werden&lt;br /&gt;
* dort wird nach wie vor die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgen&lt;br /&gt;
* Die Anlieferung findet jetzt vor dem mittelalterlichen Rathaus in einem Schlund statt&lt;br /&gt;
* Die Tiefgarage gewinnt den Raum der unterirdischen Anlieferung hinzu und benötigt so nicht mehr den Raum unter dem Schulhof&lt;br /&gt;
* Einsicht in die Verträge wird den Ausschussmitgliedern 3 Stunden vor der Verabschiedung in der Stadtverordnetenversammlung gewährt - allerdings unter Ausschluß der Öffentlichkeit&lt;br /&gt;
* Die Stadtverordneten sollen am 26. März um 18.00 Uhr dem Vorhaben zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 19.3. wiederum ist erneut von einem Lift die Rede. Die Verträge sollen am Donnerstag, Freitag, Sonntag endverhandelt und notariell beglaubigt werden. Am Montag den 26.3 sollen um 15.00 Uhr in einer nichtöffentlichen Sitzung beider Ausschüsse die Verträge und Details vorgelegt werden und bereits kurz darauf um 18.00 Uhr sollen die Stadtverordneten zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bericht Fuldaer Zeitung: Kraftakt für das Herz der Innenstadt -Fuldas Stadtparlament stimmt geändertem Uniplatz-Konzept zu / Baubeginn im Mai [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=176641]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bericht osthessennews mit o-Ton OB Gerhard Möller: [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1134275]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtverordnetenversammlung 25.9.06 ==&lt;br /&gt;
Sie haben mit Mehrheit (CDU,SPD,FDP) der Umgestaltung des Universitätsplatzes zugestimmt: [[Stadtverordnetenversammlung September 2006]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Termine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abluss der Verträge Oktober 06'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 18.9.'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr Stadtschloss  [[Haupt- und Finanzausschuss]] Themen: Sicherung von Interessen der Stadt durch städtebauliche Verträge (Hier gehts um den Uniplatz siehe:[[Haupt- und Finanzausschuss#Vertragseckpunkte Vertragseckpunkte (Anlage 13 Grundstückspläne)| Vertragseckpunkte]]&lt;br /&gt;
Bürgerversammlungen zur Umgestaltung des Universitätsplatzes und angrenzender Bereiche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 21.9.'''&lt;br /&gt;
*'''Bürgerversammlung Themen Stärkung der Innenstadt, Schwerpunkt Universitätsplatz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 25.9.'''&lt;br /&gt;
18.00 Uhr Fürstensaal, Stadtschloss: Stadtverodnetenversammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presseerklärung 20.9.06==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kein Riesen-Kubus auf dem Uniplatz-Schulhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Presseerklärung teilt Die LINKE.Offene Liste mit, dass die&lt;br /&gt;
Verantwortlichen der Stadt trotz Kritik aus der Bevölkerung und einem&lt;br /&gt;
Antrag der CWE im Stadtparlament, den Grundsatzbeschluss zum Uniplatz&lt;br /&gt;
zurückzunehmen, unbeirrt weiter an der Realisierung des Projektes&lt;br /&gt;
gearbeitet hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziges Zugeständnis sei eine Bürgerversammlung am Donnerstag, den 21.&lt;br /&gt;
September im Fürstensaal des Stadtschlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LINKE.Offene Liste ruft alle Bürger auf, die sich eine lebens- und&lt;br /&gt;
liebenswerte Innenstadt wünschen, diese Chance warzunehmen und den&lt;br /&gt;
Verantwortlichen ihre Sichtweise zu verdeutlichen. Weiterhin unterstütze&lt;br /&gt;
sie alle Bestrebungen der Bürger durch ein Bürgerbegehren ihrem Anliegen&lt;br /&gt;
Gehör zu verschaffen, gleichzeitig fordert sie den Magistrat auf, keine&lt;br /&gt;
vollendete Tatsachen zu schaffen und dem Bürgerwillen Rechnung zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch sei diese Bürgerversammlung Augenwischerei betont der&lt;br /&gt;
Stadtverordnete Die LINKE.Offene Liste, Günter Maul. Denn bereits drei&lt;br /&gt;
Tage vorher sei in einer gemeinsamen Sitzung des Bau und Haupt- und&lt;br /&gt;
Finanzausschusses die Aufforderung, die Verträge zu unterschreiben&lt;br /&gt;
diskutiert und beschlossen worden. Für die nächste&lt;br /&gt;
Stadtverordnetensitzung am 25.9. stünden lediglich Statements der&lt;br /&gt;
Fraktionen auf der Tagesordnung, Diskussionen dazu solle es nicht mehr&lt;br /&gt;
geben. Lediglich bei kleinen Detailfragen zur Oberflächengestaltung des&lt;br /&gt;
Universitätsplatzes gebe sich die Verwaltung für die Zukunft&lt;br /&gt;
diskussionsbereit.&lt;br /&gt;
[[Bild:Kontrast.jpg|right]]&lt;br /&gt;
Diese Vorgehenweise findet Die LINKE.Offene Liste ungeheuerlich, seit&lt;br /&gt;
mindestens 8 Monaten stehe der Magistrat in konkreten Verhandlungen mit&lt;br /&gt;
dem Investor und Betreiber, eine Bürgerversammlung zu den Planungen gab&lt;br /&gt;
es bisher nicht, ignoriert wurde ein Antrag der CWE auf Rücknahme des&lt;br /&gt;
Grundsatzbeschlusses, der im Juli in der Stadtverordnetenversammlung&lt;br /&gt;
gestellt wurde. Die Ausschussitzung, auf der der Antrag auf der&lt;br /&gt;
Tagesordnung hätte erscheinen müssen, wurde zweimal verschoben und auf&lt;br /&gt;
der schließlich am 18.9. stattgefundenen Sitzung tauchte der Antrag gar&lt;br /&gt;
nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LINKE.Offene Liste zeigt sich empört von solch einem Vorgehen, das&lt;br /&gt;
Kritik schon im Keim ersticke und die breite Bürgerschaft erst&lt;br /&gt;
einbezöge wenn alles schon &amp;quot;eingetütet&amp;quot; sei. Der Termin zur&lt;br /&gt;
Unterzeichnung der Verträge stünde schon fest, es ist der 9. Oktober.&lt;br /&gt;
Gegenstand der Verträge ist ua. der Verkauf des Schulhofgrundstückes der&lt;br /&gt;
Adolph-von-Dalberg Schule für &amp;quot;1 Euro&amp;quot; und der Abriss der&lt;br /&gt;
denkmalgeschützten Turnhalle im Gegenzug wolle Q-Park eine neue Halle&lt;br /&gt;
errichten und der Stadt übereignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschickt an: Fuldaer Zeitung, osthessennews, Fuldainfo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veröffentlicht: osthessennews [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1128149], fuldainfo [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=10872&amp;amp;PHPKITSID=7f71fc7d6ac70a223771fbe9cd83c895]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Presseerklärung fand breite Resonanz in der Bürgerversammlung.&lt;br /&gt;
'''Unser Bericht folgt'''&lt;br /&gt;
Auch die Fuldaer Zeitung war anwesend, ein Redakteur verfaßte einen Bericht &amp;quot;Furcht vor einer Betonwüste - Große Resonanz und viele Fragen bei Bürgerversammlung zum Uniplatz&amp;quot; [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=157130#]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Termine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 12.9.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;s&amp;gt;* 18.00 Uhr Stadtschloss  [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr|Bauausschuss]] Thema: Antrag Rücknahme Grundsatzbeschluss Uniplatz &amp;lt;/s&amp;gt; gestrichen Sitzung findet gemeinsam  mit [[Haupt- und Finanzausschuss]] am Montag 18.9. statt !!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 18.9.'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr Stadtschloss  [[Haupt- und Finanzausschuss]] Themen: Sicherung von Interessen der Stadt durch städtebauliche Verträge (Hier gehts um den Uniplatz siehe:[[Haupt- und Finanzausschuss#Vertragseckpunkte Vertragseckpunkte (Anlage 13 Grundstückspläne)| Vertragseckpunkte]] Bürgerversammlungen zur Umgestaltung des Universitätsplatzes und angrenzender Bereiche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 21.9. 19.00 Uhr Stadtschloss Fürstensaal'''&lt;br /&gt;
*'''Bürgerversammlung Themen Stärkung der Innenstadt, Schwerpunkt Universitätsplatz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 25.9.'''&lt;br /&gt;
18.00 Uhr Fürstensaal, Stadtschloss: [[Stadtverordnetenversammlung September 2006|Stadtverordnetenversammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abriss denkmalgeschützte Turnhalle mit Türmchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Turnhalle1mini.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Universitätsplatz Blockrandbebauung#Das Preisgericht|Q-Park-Preisgericht]] hat entschieden: Dieser Klotz soll auf den Schulhof am Uniplatz! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Platz1schulhofmini.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Universitätsplatz#Grundsatzbeschluß|Entscheidungsgrundlage]]  &lt;br /&gt;
Die Architektenpläne [[Universitätsplatz Blockrandbebauung]] weitere [[Protokolle|städtische Protokolle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer will hier über unsere Stadt entscheiden? [[Universitätsplatz Blockrandbebauung#Das Preisgericht|Das Preisgericht tagt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Universitätsplatz Blockrandbebauung#Das Preisgericht|Vetternwirtschaft statt demokratischer Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bürger wollen Platz für Kinder, sicheren Schulweg, Aufenthaltsqualität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Konzernplanungen dienen nicht den Menschen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ja zur Aufhebung dieses bürgerfeindlichen Grundsatzbeschlusses.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Die LINKE.Offene Liste]] [[Bürgerbegehren|unterstützt die Bürger in diesem Vorhaben!]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Logo.jpg|200px|left]] '''[[Stadtverordnetenversammlung Juli 2006#Universitätsplatz|Stadtverordnetenversammlung Juli 2006]]:''' '''Thema Uniplatz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mehr speziell zur Turnhalle [[Turnhalle Rabanusstraße 28]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Tiefgarage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die [[Platzgestaltung Universitätsplatz]] ==&lt;br /&gt;
die Platzgestaltung ist laut Grundsatzbeschluss bereits an die Planerguppe Oberhausen und das Büro [[Manfred Reith|Reith + Wehner]] vergeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dieser Grundsatzbeschluss wurde kurz vor der Kommunalwahl am 13.2.2006 durchgepeitscht''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugestimmt haben CDU und SPD Fraktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundsatzbeschlussuniplatz.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundsatzbeschluß wurde jedoch nirgendwo offiziell veröffentlicht. [[Die LINKE.Offene Liste]] fragte den Magistrat an, wo die Beschlüsse des letzten halben Jahres veröffentlicht wurden. Sie wurden nicht veröffentlicht, auch nicht der Grundsatzbeschluss. Wir haben es offiziell von der Stadt bestätigt, dass gegen diesen Grundsatzbeschluss noch ein [[Bürgerbegehren]] durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort auf die Anfrage findet sich hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stadtverordnetenversammlung Juli 2006#Anfrage der Wählergruppe DIE LINKE. Offene Liste betr. Veröffentlichung von Niederschriften und Beschlüssen|Stadtverordnetenversammlung Juli 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite werden die Pläne zu der Oberflächengestaltung vorgestellt, die bereits von den Architekten vor der Sommerpause den Ausschussmitgliedern vorgestellt wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Platzgestaltung Universitätsplatz]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anlieferung Karstadt==&lt;br /&gt;
[[Bild:Verkehr.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitplan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeitplan1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeitplan2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vor der Sommerpause===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den 6.7.2006 wurde in aller Eile eine gemeinsame Sitzung des [[Haupt- und Finanzausschuss]]es und den [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr]] einberufen. Am 4.7.2006 wurde die Ladung in der Fuldaer Zeitung veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Ausschußsitzung wurde ein über 20 seitiges Papier mit detaillierten Planungen vorgelegt. Zahlreiche Pläne und Anlagen waren beigefügt (können noch zur Verfügung gestellt werden). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Blockrandbebauung (Abriß Turnhalle mit Türmchen, Teilbebauung Schulhof), die Anlieferung von Karstadt (Aufzug statt Kubus) und den Bau der Tiefgarage wurde auch schon im Detail auf die Platzgestaltung incl. Möbelierung und Beleuchtung eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Stadtverordnetenversammlung Juli 2006#Universitätsplatz|Stadtverordnetenversammlung am 10.7.]] war der Beschlusstext ebenfalls Teil der Tagesordnung. Eine Diskussion war nicht vorgesehen. Dennoch gab Ute Riebold eine persönliche Erklärung ab, in der sie wesentliche Kritikpunkte benannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung der wesentlichen Eckpunkte durch die Verwaltung gab es bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fraktion der CWE stellte einen Antrag, in dem sie die Aufhebung des Grundsatzbeschlusses zur Randbebauung und Gestaltung des Universitätsplatzes fordert. Der Antrag wurde an den  [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr]] verwiesen. Dort wird er wohl in der Sitzung am 5. September behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadtverordnetensitzung am 25. September soll wohl die endgültige Absegnung der Vorarbeiten des Magistrates und der Verwaltung vollzogen werden, bis dahin werden Vertragstexte ausgearbeitet und alles vorbereitet, auch wenn der Antrag auf Aufhebung des Beschlusses der Christlichen Wählereinheit (CWE) vorliegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgern, die mit dieser Art des Ausverkaufs der Stadt nicht einverstanden und zufrieden sind, sollten die beiden Sitzungen im Auge haben, schließlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten den [[Bürgerbegehren|Bürgerwillen]] zum Ausdruck zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbereitet ist===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abriss der denkmalgeschützten Turnhalle&lt;br /&gt;
* Verkauf der Grundstücke für die Blockrandbebauung für 1 €&lt;br /&gt;
* Abriss der Toilettenanlagen, In der Bauphase Toilettencontainer auf dem Ehrenhof der Alten Universität.&lt;br /&gt;
* Abgabe des Universitätsplatzes in Erbbaurecht&lt;br /&gt;
* Oberflächengestaltung des Universitätsplatzes durch [[Manfred Reith|Reith und Wehner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und und und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden noch eine Bewertung der wichtigsten geplanten Punkte vornehmen, wer es nicht erwarten kann geht schonmal hierher und liest es gleich selbst. Das wichtigste ist übrigens am Ende. Daher geneigter Leser, geneigte Leserin schicken wir Sie auch dahin, für Näheres bitte hochblättern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Haupt- und Finanzausschuss#10. Vertragseckpunkte (Anlage 13 Grundstückspläne)|Ja! ich will es wissen, klick!]]&lt;br /&gt;
(wegen der dort vorhandenen Dokumente ist die Seite schreibgeschützt, bitte zugehörige Diskussionsseite für Kommentare verwenden!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Presseerklärung 11.6.06 ==&lt;br /&gt;
'''Pressemitteilung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''An die'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lokalredaktionen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbei die Stellungnahme [[Die LINKE.Offene Liste]] zum Siegerentwurf des Q-Park Preisgerichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;
Karin Masche&lt;br /&gt;
(Schriftführung [[Die LINKE.Offene Liste]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presseerklärung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die LINKE.Offene Liste]] will keinen Riesen-Kubus&lt;br /&gt;
[[Bild:Modell1platz.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
[[Die LINKE.Offene Liste]] sieht sich im Einklang mit der Mehrheit der Fuldaer Bevölkerung, die die Planung einen Riesen-Kubus auf dem Schulhof der Adolph von Dalberg Schule ablehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kommunalwahlkampf wurde deutlich, dass der Kubus zur Belieferung von Karstadt auf dem Universitätsplatz auf helle Empörung stieß. In hektischer Eile demonstrierte OB Möller Diskussionsbereitschaft und eine Lösung zur Versenkung im Erdboden wurde vorgestellt. Nun aber wird ein ähnlicher Klotz in viel größeren Dimensionen als unverrückliche feststehende Planung vor der Fassade der Alten Universität serviert. Dieser Vorgang zeige, so [[Die LINKE.Offene Liste]], dass es OB Möller und die Mehrheitsfraktion im Stadtparlament nicht allzu ernst mit dem Willen der Bevölkerung nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Prozess der Planung zeige: statt Planung der Verwaltung unter demokratischer parlamentarischer Kontrolle und Einbeziehung der Bürger würden die Entscheidungen in den Planungsstuben niederländischer Parkhauskonzerne gefällt. Die Ausstattung der &amp;quot;guten Stube&amp;quot; Fuldas steht nicht mehr unter der Planungshohheit der Bürger der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sogenanter &amp;quot;Workshop&amp;quot; mit dem Investoren bereitete die Planungen vor. Ist dafür nicht eigentlich das Stadtplanungsamt und der Bauausschuß zuständig? Bereits im Februar wurden &amp;quot;Nägel mit Köpfen&amp;quot; gemacht: Der Magistrat (dessen Mitglieder unter Schweigepflicht stehen) wurde ermächtigt alle wichtigen Entscheidungen in Geheimverhandlungen vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausschüsse des Stadtparlamentes werden nicht mehr gehört werden, als Begründung für die sitzungsfreie Zeit wird die Fußballweltmeisterschaft angegeben. Und schon fast in den Sommerferien liegt der Termin, an dem eine Stadtverordnetensitzung diesen Coup absegnen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solches Vorgehen lehnt [[Die LINKE.Offene Liste]] ab denn dies ist nur ein Zeichen für das mangelnde demokratische Bewusstsein im Stadtschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Turnhalle1.jpg|right|400px|Dieses Gebäude soll abgerissen werden]]&lt;br /&gt;
Inhaltlich zeigt sich die Linke.Offene Liste erfreut, dass viele Kritikpunkte an der geplanten Ausgestaltung, die die Liste im Dezember 2005 anbrachte, inzwischen von der Faktion der GRÜNEN übernommen worden seien: Gefährdung der Grundschüler durch den Anlieferverkehr, Verkleinerung des Schulhofes, Erweiterung der Parkflächen, Denkmalschutz. Besonderen Focus lege die Linke Liste jedoch darüber hinaus ua. auf die Gefahr des Einstieges in die Privatisierung von Schulgebäuden. Statt die letzte innerstädtische Turnhalle aus den Anfängen der Turnerbewegung für den Schulsport zu erhalten, wird der Denkmalschutz ignoriert, das Gebäude abgerissen und ein winziger Gymnastikraum in dem Gebäude des privaten Investors von der der Stadt angemietet. Auch [[Q-Park]] sieht in diesem Geschäftsfeld eine Perspektive, ist doch schon die Rede von einem privaten Q-Parkhaus auf dem Gelände der Ferdinand von Braun Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gar nicht die Rede war von dem ebenfalls in Geheimabsprachen geregelten Vertrag an das Architektenbüro [[Manfred Reith|Reith + Wehner]] zur Gestaltung der Oberfläche des Universitätsplatzes. Das Büro hat bereits die Aufträge zum Bau der Kaiserwiesen, das Rettungszentrum am Klinikum Fulda, Sparkasse etc erhalten. Übrigens ist besagter [[Manfred Reith]] der Vorsitzende des vom [[Magistrat]] beauftragten [[Denkmalbeirat]]es der Stadt Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres Hintergrundmaterial befindet sich auf den Internetseiten der [[Die LINKE.Offene Liste|LINKE.Offene Liste]] www.fuldawiki.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veröffentlicht hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.6. Fuldaer Freiheit: [http://www.fuldaerfreiheit.de/ ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.6.Fuldainfo: [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/overview.php&amp;amp;catid=2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.6  osthessennews gekürzt um die Informationen der Oberflächengestaltung durch Reith + Wehner und dass Manfred Reith Vorsitzedner des [[Denkmalbeirat]]es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher nicht: Fuldaer Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Diskussion:Universitätsplatz|Diskussion und Meinungsäußerungen Presseerklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Grundsatzbeschluss ==&lt;br /&gt;
'''Dieser Grundsatzbeschluss wurde kurz vor der Kommunalwahl am 13.2.2006 durchgepeitscht''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugestimmt haben CDU und SPD Fraktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundsatzbeschlussuniplatz.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundsazbeschluß wurde jedoch nirgendwo veröffentlicht, wenn das mal nicht Möglichkeiten eröffnet. [[Die LINKE.Offene Liste]] fragte den Magistrat an, wo die Beschlüsse des letzten halben Jahres veröffentlicht wurden. Die Antwort findet sich hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stadtverordnetenversammlung Juli 2006#Anfrage der Wählergruppe DIE LINKE. Offene Liste betr. Veröffentlichung von Niederschriften und Beschlüssen|Stadtverordnetenversammlung Juli 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrag der CWE Rücknahme Grundsatzbeschluss ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Originalpresseerklärung der CWE 25.6.06)&lt;br /&gt;
'''CWE stellt Antrag auf Rücknahme des Grundsatzbeschlusses!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fuldaer CWE stellt für die nächste Stadtverordnetenversammlung den Antrag, den Grundsatzbeschluss zur Neugestaltung des Universitätsplatzes zurück zu nehmen. &amp;quot;Nach eingehender Bewertung der vorliegenden Entwürfe lässt sich feststellen, dass es nicht dem Kasseler Architekten bei seinem Entwurf für die Blockrandbebauung entlang der Rabanusstraße an Kreativität gemangelt hat, sondern aufgrund der unzureichenden politischen Vorgaben des Grundsatzbeschlusses eine zukunftsfähige Lösung nicht möglich war“ so Gerhard Becker, Fraktionsvorsitzender der CWE. „Der Grundsatzbeschluss, den die alte Stadtverordnetenversammlung in der letzten Legislaturperiode ohne Zustimmung der CWE getroffen hat, ist unzureichend, deshalb wollen wir, dass er zurückgenommen wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch sind keine großen Ausgaben getätigt worden und wir könnten das Ruder noch herumreißen. Ist der nichts sagende Bau, der im Juli abgesegnet werden soll, erst verwirklicht, müssen die Fuldaer Bürgerinnen und Bürger über Jahrzehnte damit leben und eine einmalige Chance das Stadtbild einfühlsam weiter zu entwickeln, wird vertan,“ so Rainer Kohlstruck ergänzend. „Das zum Beispiel das weitaus kreativere und für eine mögliche andere zukünftige Nutzung besser geeignet Konzept der Fuldaer Architekten Reith und Wehner nicht berücksichtigt wird, weil es die vorgegebenen Rahmenbedingungen nicht einhält, macht deutlich, dass bei der Gestaltung des Universitätsplatzes die gleichen Fehler gemacht werden, wie beim Solitär auf dem Gemüsemarkt. Es werden falsche Vorgaben gemacht, die sich in erster Linie an den Wünschen der auswärtigen Investoren orientieren, nicht aber an den Wünschen der Bevölkerung. Die Stadt verkauft ihre Seele.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CWE hält es für falsch, wenn die Kritik vieler Bürgerinnen und Bürger, die seit dem Februar nicht abreist, ungehört bleibt und man getreu dem Motto ''Augen zu und durch'' stur an einem alten Beschluss festhält. Zwar wurde ein Grundsatzbeschluss gefasst, doch der Politik würde es gut zu Gesicht stehen, auch dann Fehler zu korrigieren, wenn nicht gerade Wahlen sind. Dies war beim „Kubus“ wohl der Fall. ''Außerdem darf man nicht vergessen, dass mit der jetzigen Entscheidung auch die Weichenstellungen für die spätere Gestaltung des eigentlichen Universitätsplatzes vorgegeben werden. Ist erst einmal gebaut, gibt es keine Möglichkeit mehr, von der oberirdischen Zulieferung Karstadts durch die Universitätsstraße und die Abfahrt über den Platz abzurücken, was eine erhebliche Belastung darstellt'', so Becker. ''Die LKW’s schränken sowohl die Gestaltung als auch die Nutzung des neuen Platzes deutlich ein. Dieses und einiges mehr macht für die CWE deutlich, das mit dem bestehenden Grundsatzbeschluss eine Ergänzung des Stadtbildes, die den Fuldaern über Jahrzehnte hinweg viel Freude mache soll, nicht möglich ist.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Kommentar: [[Die LINKE.Offene Liste]] unterstützt den Antrag der CWE auf Rücknahme des Grundsatzbeschlusses trotz unterschiedlicher Bewertung in Detailfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Presseerklärung Dezember 2005 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bereits am 14. Dezember äußerten wir uns als einzige Partei bzw Wählergemeinschaft gegen die Grundzüge der beabsichtigten Umgestaltung des Universitätsplatzes: ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Presserklärung äußert sich [[Die LINKE.Offene Liste]], die zu den Kommunalwahlen im März 2006 kandidieren will, zu Schwerpunktthemen der Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie begrüßten eine Stadtentwicklung, die der Mehrheit der Bevölkerung diene und die Stadt liebens- und lebenswerter mache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelle Vorhaben wie die Stadtumfahrung West und die Neugestaltung des Universitätsplatzes kritisieren sie jedoch grundlegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Bau befindliche Stadtumfahrung durchschneide ein Naherholungsgebiet, ist die schlechtest mögliche Variante und verschlinge einen Großteil der Finanzmöglichkeiten der Stadt. Während anderswo gekausert würde (soziale Projekte, Jugendarbeit etc.) finanziere die Stadt kurzerhand den Straßenbau für den eigentlichen Kostenträger das Land vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbestritten sei es für Die Linke offene Liste, dass der Universitätsplatz im Herzen der Stadt Aufenthaltsqualität haben solle, er sei wichtig für die Attraktivität und Identität des modernen Stadtzentrums. &lt;br /&gt;
Es gäbe jedoch zahlreiche Argumente, die von Stadt und beteiligten Kaufhäusern und Investoren in Blick genommene Vorhaben zu stoppen. Die Partei nennt folgende Punkte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Investor [[Q-Park]] sei auf bestem Wege eine Monopolstellung zur Parkraumbewirtschaftung in Fulda zu erhalten, die Stadt vergebe sich damit Instrumente der Verkehrslenkung und auch der Wirtschaftsförderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine &amp;quot;Randbebauung&amp;quot; die ebenfalls der [[Q-Park]] mit Subunternehmern durchführt würde, bedeute, dass öffentlicher Raum der öffentlichen demokratischen Kontrolle entzogen würde, die Dalberg-Grundschule verliere einen Großteil ihres Schulhofes, die Turnhalle, die Sportanlagen. Ein im Gegenzug in dem privaten Geschäftsgebäude zuzurichtender &amp;quot;Gynastikraum&amp;quot; bedeute einen Einstieg in die Privatisierung von öffentlichen Schulgebäuden.&lt;br /&gt;
Hinzu käme, daß die Sporthalle aus den Anfängen der Fuldaer Turnerbewegung denkmalgeschützt ist. Die Partei fordert, daß Denkmalschutz nicht Konzerninteressen geopfert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Bau der Einfahrt zur Tiefgarage würde abermals die gegenläufige Buspur behindern. Diese Maßnahmen bedeuteten, ähnlich wie beim Bau der Tiefgarage am Stadtschloss, eine Verschleuderung der Gelder, die die Stadt zur Beschleunigung des Öffentlichen Nahverkehs erhalten habe. Auch würde eine Verlegung bedeuten, daß die aus Kostengründen niedrigere Einfahrthöhe keine diskrete unterirdische Entladung der Warenanlieferung für Karstadt ermögliche. Die Anlieferung soll nun direkt vor dem Grundschulgebäude überirdisch per Lastenaufzug bis 10 Uhr morgens geschehen, also direkt an dem Ort und zu der Zeit, wenn die Grundschulkinder auf ihrem Schulweg sind. Hier wird ein neuer Gefahrenherd für die Schüler geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend betont [[Die LINKE.Offene Liste|die Linke offene Liste]], dass sie bei den bisherigen Planungen zur Gestaltung des Universitätsplatzes nur Nachteile für die Mehrheit der Bevölkerung sehe, daher fordere sie die Verantwortlichen zu einer erneuten bürgernahen und zukunftsgerechten Planung für diesen wichtigsten Platz der Stadt auf!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Über das Thema Uniplatz diskutieren - [http://www.fuldainfo-forum.de/index.php?templateid=showposts&amp;amp;fid=1&amp;amp;tid=60]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veröffentlicht in osthessennews am 15.12. [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1121062]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veröffentlicht am 16.12.05 in der Fuldaer Zeitung (gekürzt um den Termin, Die Linke.Offene Liste ersetzt durch Linkspartei,leider nicht online verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programm zur Kommunalwahl: Stadtentwicklung ==&lt;br /&gt;
== Stadtentwicklung ==&lt;br /&gt;
Wir begrüßen eine Stadtentwicklung, die der Mehrheit der Bevölkerung dient und die Stadt liebens- und lebenswerter macht.&lt;br /&gt;
Aktuelle Vorhaben wie die Stadtumfahrung West und die Neugestaltung des [[Uniplatzes]] kritisieren wir grundlegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Bau befindliche Stadtumfahrung durchschneidet ein Naherholungsgebiet und verschlingt einen Großteil der Finanzmöglichkeiten der Stadt. Während anderswo geknausert wird (soziale Projekte, Jugendarbeit etc.) finanziert die Stadt kurzerhand den Straßenbau für den eigentlichen Kostenträger das Land vor. Wir lehnen das ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbestritten ist für uns, dass der [[Universitätsplatz]] im Herzen der Stadt Aufenthaltsqualität haben sollte, er ist wichtig für die Attraktivität und Identität des modernen Stadtzentrums. Doch was wird mit den Planungen betrieben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Investor [[Q-Park]] ist auf bestem Wege eine Monopolstellung zur Parkraumbewirtschaftung in Fulda zu erhalten. Die Stadt vergibt sich damit Instrumente der Verkehrslenkung und auch der Wirtschaftsförderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;quot;Randbebauung&amp;quot; die ebenfalls der Q-Park mit Subunternehmern durchführt bedeutet, dass öffentlicher Raum der öffentlichen demokratischen Kontrolle entzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die A v. Dalberg Grundschule verliert einen Großteil ihres Schulhofes, die Turnhalle, die Sportanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Gegenzug soll in dem privaten Geschäftsgebäude ein &amp;quot;Gynastikraum&amp;quot; eingerichtet werden. Dies ist ein Einstieg in die Privatisierung von öffentlichen Schulgebäuden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Sporthalle aus den Anfängen der Fuldaer Turnerbewegung ist denkmalgeschützt. Wir fordern, dass Denkmalschutz nicht Konzerninteressen geopfert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Bau der Einfahrt zur Tiefgarage wird abermals die gegenläufige Busspur behindern. Diese Maßnahmen bedeuten ähnlich wie beim Bau der Tiefgarage am Stadtschloss eine Verschleuderung der Gelder, die die Stadt zur Beschleunigung des Öffentlichen Nahverkehrs erhalten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Anlieferung für Karstadt erfolgt derzeit &amp;quot;diskret&amp;quot; unterirdisch über die Tiefgarage. Aus Kostengründen soll keine Einfahrt für LKW für die neue Tiefgarage möglich sein. Die Anlieferung soll nun direkt vor dem Grundschulgebäude überirdisch per Lastenaufzug bis 10 Uhr morgens geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Grundschulkinder müssen sich auf ihrem Schulweg durch die entladenden LKWs schlängeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir sehen bei den bisherigen Planungen zur Gestaltung des [[Universitätsplatz]]es nur Nachteile für die Mehrheit der Bevölkerung und fordern die Stadtverwaltung zu einer erneuten bürgernahen und zukunftsgerechten Planung für diesen wichtigsten Platz der Stadt auf!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch die anderen Programmpunkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Programm - Arbeit|Arbeit und Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Programm - Soziales|Soziales erhalten und ausbauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Programm - Öffentliches Eigentum|Öffentliches Eigentum erhalten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== [[Programm - Stadtentwicklung|Stadtentwicklung]] ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Programm - Verkehrsentwicklung|Verkehrsentwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Programm - Natur- und Umweltschutz|Natur- und Umweltschutz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Programm - Offen und barrierefrei - unsere Jugend-, Familien- und Seniorenpolitik|Offen und barrierefrei – unsere Jugend-, Familien- und Seniorenpolitik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Programm - Wirtschaft und Finanzen|Wirtschaft und Finanzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Programm - Demokratie ausbauen - statt abbauen|Demokratie ausbauen – statt abbauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weblinks ==&lt;br /&gt;
* Luftbilder [http://www.goyellow.de/map/36037-fulda/universit%C3%A4tsplatz-5] [http://www.fulda-foto.de/typo3temp/pics/273e637830.jpg]&lt;br /&gt;
* Mietsuche durch Makler für Gebäude Deutsch Bank Universitätsplatz 5 [http://www.immobilienscout24.de/35531082]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Presse ==&lt;br /&gt;
Zu den Planungen:&lt;br /&gt;
*16.11.05 (FZ) Ideenpaket für den Uniplatz-Neue Tiefgarage, Randbebauung entlang der Rabanusstraße und Lösung für Karstadt [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?id=124292]&lt;br /&gt;
*6.11.05 (FZ)Auf der Suche nach neuem Uniplatz Workshop mit Architekten und Auftraggebern / Entscheidung vermutlich im Frühjahr 2006 [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=123925]&lt;br /&gt;
* 2.2.06 OB Möller stellt die Planungen vor: (on) [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1122176]&lt;br /&gt;
* 14.2.06 Stadtverordnetensitzung und Abstimmung: &amp;quot;Umbau Uniplatz beschlossen&amp;quot; (on)[http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1122454]&lt;br /&gt;
Gerhard Möller erkennt, dass die GRÜNEN wesentliche Argumentationsstränge von DIE LINKE. Offene Liste übernommen haben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es stimmt mich traurig - ich dachte, die Grünen hätten ihre antikapitalistische Rhetorik überwunden''&lt;br /&gt;
* 9.6.06 Kasseler Büro gewinnt Wettbewerb / Geschäftshaus am Uniplatz soll 2007 gebaut werden (FZ)[http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=145462]&lt;br /&gt;
* Der Prof. im Preisgericht (Jourdan) kennt den Wettbewerbsgewinner (Schulze): Schulzes Mitarbeit [http://www.architektursalon-kassel.de/bio_Schulze.htm], Gleicher Lehrstuhl in Kassel [http://his-lsf.uni-kassel.de/qisserver/rds;jsessionid=29437E00F518CD766832B8E977C76378?state=wtree&amp;amp;search=2&amp;amp;root220061=1%7C6%7C887], Beide im Preisgericht [http://www.klinikum-kassel.de/presse/2003/arch_wettb.htm],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur angezeigten Seitenzahl müssen noch die 1200 Seitenklicks gerechnet werden, die die hierher verschobene Seite Universitätsplatz hatte, sie wurden nicht automatisch hinzuadiert'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abriss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gremien Stadt Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Presseerklärung]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:PPP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Programm]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtverordnetenversammlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.88.201.203</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Oleade</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.88.201.203:&amp;#32;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kurzgeschichte von Bettina Licht==&lt;br /&gt;
{|width=60% &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:justify;&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;!--das da vorne ist die Einstellung für den Blocksatz--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oleade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Morgen absolvierte Michael in aller Herrgottsfrühe seinen Rundflug über die Farm. Er flog immer die selbe Route. Das hätte langweilig werden können, wenn er nicht in der Vierfelderwirtschaft gearbeitet hätte. An diesem Tag inspizierte Michael zuerst die Kleinsten. Wie die Kadetten standen die blaugrünen Zwerge in endlosen Reihen im Wüstensand und streckten erwartungsvoll ihre zwei Ärmchen nach ihm aus. Hinter der Anhöhe erschienen dann die &amp;quot;Halbstarken&amp;quot;. Sie bildeten einen stacheligen, undurchdringlichen Blätterwald, der wie ein dunkelgrüner Teppich den gelben Boden überdeckte. Michael blickte nach Osten. Es war bereits hell, doch von der Sonne lugten erst wenige Feuerstrahlen herauf. Er musste sich beeilen. Wenn Michael morgens aufbrach, zitterten und knisterten die Pflanzen noch vor der Frostkälte der Wüstennacht, doch sobald die Sonne sich nur wenige Zentimeter über dem Horizont erhoben hatte, brannte sie erbarmungslos alles nieder. Einzig den Oleaden-Pflanzen schien sie nichts anhaben zu können. Die krallten sich in den Boden hinein und reckten sich kerzengerade auf. Oleaden lieben die Hitze. Der neuartigen Zuchtform der Artischockenkarde war eine Leidenschaft für die Sonne mitgegeben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael erreichte das Feld mit den ausgewachsenen Pflanzen. In zwei Tagen würde er sie ernten können. Soweit der Blick reichte, färbten die Blüten die Landschaft violett. Michael hatte fast den Eindruck, er überquerte das erstarrte Meer eines fremden Planeten. Die lilafarbenen Wellen unter ihm bewegten sich noch nicht einmal, wenn es windig war, so fest hielten die Oleadenstängel ihre Blütenköpfe aufrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem erntereifen Feld lag ein betäubender Duft, der bis ins Flugzeug hinaufzog. Milliarden von Insekten verloren darüber den Verstand. Manchmal, wenn das Feld mit den blühenden Oleaden näher an der Farm lag, ging Michael zu Fuß hin, um dem tiefen Brummton zu lauschen, den die Flügel der kleinen Honigfreunde erzeugten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für heute hatte Michael den Rundflug fast beendet. Einen Blick wollte er noch auf das Feld mit der Gründüngung aus Meerkohl werfen. Dieser Züchtung konnte man praktisch beim Wachsen zusehen. Jeden Tag überraschte das Feld mit einer anderen Erscheinung. Zwei Tage brauchten die schwarzen Meerkohlkrausen, um ihre Farbe in ein giftiges Purpur zu verwandeln, dann bildete innerhalb eines weiteren Tages jede Pflanze unzählige Knospen aus, die zu weißen Blüten mit gelben Augen explodierten. Schon bald schlossen sich die Blütenblätter und entwickelten sich zu erbsenartigen Samenkapseln. Bereits am nächsten Tag verloren all die kleinen Kugeln ihre lichte, grüne Farbe wieder, und das Feld wirkte wie ein ausgebleichter Leichnam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun war es Zeit, den Meerkohl unterzupflügen. Die Rippen zerfielen im Boden und lieferten Nahrung für die nächste Generation der Oleaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Morgen stellte Michael fest, dass der Meerkohl am nächsten Tag würde dran glauben müssen. Das Feld breitete sich knochenblass unter ihm aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er machte sich Notizen ins Palm, danach steuerte er seine Farm an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er den Landeplatz neben seinem Wohnhaus erreichte, konnte er schon sehen, wie sich die Hühner unter ihrem Binsendach in den Sand eingegraben hatten, um sich vor der Hitze zu verstecken. Michael stellte den kleinen Motorflieger im Hangar ab und ging ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sorgte die Klimaanlage für angenehme Kühle. Wie alle Maschinen auf der Farm einschließlich des Flugzeugs lief sie mit Oleaden-Öl. &amp;quot;Macht den Scheich nicht mehr reich!&amp;quot; Sicherlich ging es bei der Oleadenfarm auch um diese alte Parole der Bewegung &amp;quot;Sonnenland&amp;quot;, die es sich zur Aufgabe gestellt hatte, neue Wege der Energieversorgung zu entwickeln und durchzusetzen. Gerade in der letzten Zeit zeigte sich zudem, wie rasch die fossilen Brennstoffe weltweit abnahmen. Alternative Methoden der Energiegewinnung mussten gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Michael vor zehn Jahren noch Maschinenbau studierte, hätte er sich nicht träumen lassen, dass er einmal Landwirt sein würde. Durch das Seminar bei Dr. Becker über Pflanzenöl betriebene Motoren kam er damals zur Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort lernte er Sandra, seine erste und einzige große Liebe kennen: Jurastudentin, ehrgeizig, klug, beredt und hübsch. &amp;quot;Wenn du etwas für die Bewegung bewirken willst, musst du den Hebel bei den Schaltzentralen von Politik und Wirtschaft ansetzen&amp;quot;, hatte sie damals immer gesagt. &amp;quot;Neue Technologien sind nur so gut wie die Möglichkeiten ihrer Durchsetzung. Die laufmaschenfreie Strumpfhose gibt es schon ewig, doch wer will sie produzieren?&amp;quot; Er erinnerte sich an die Diskussionen. Im Prinzip wusste jeder, dass Sandra sich nach ihrem Studium konsequent eine Stelle in einer der Schaltzentralen suchen würde. Michael faszinierten jedoch mehr die Möglichkeiten der praktischen Umsetzung der &amp;quot;Sonnenland&amp;quot;-Ziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man liebt, wollen einem die unüberbrückbaren Gegensätze im Weltbild nicht auffallen. Es traf Michael daher tief, dass Sandra nur lachte, als er sie fragte, ob sie die Farm mit ihm zusammen aufmachen würde: &amp;quot;Du bist ein Fantast! Da kannst du ja gleich auf den Mond ziehen.&amp;quot; Ab diesem Zeitpunkt trennten sich ihre Wege. Sandra schloss kurz darauf ihr Studium mit exzellenten Ergebnissen ab. Bereits während ihrer letzten Semester bekam sie immer wieder Stellenangebote, doch sie hielt sich alle Möglichkeiten offen. An ihrem vorletzten Prüfungstag unterschrieb sie den Vertrag mit der GRANTEC AG, löste zwei Tage später ihr Zimmer im Studentenwohnheim auf, spendierte ihm und ein paar Leuten von der Bewegung einen Abschiedscapuccino in ihrem Stammcafé und verschwand danach auf Nimmerwiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'Ich werde nie mehr eine Frau lieben', hatte er damals beschlossen. Was er nicht ahnte, als er diesen Schwur aussprach: seit er die Farm führte, gab es überhaupt keine Gelegenheit mehr, eine Frau kennen zu lernen. Er benötigte keine Mitarbeiter; alles von der Aussaat über die Ernte bis zur Presse lief vollautomatisch. Das Öl wurde über eine Pipeline abtransportiert. Er bekam so gut wie nie Besuch, und wenn er Menschen sehen wollte, musste er fünfunddreißig Meilen nach Abenpool fahren. Und dort war die Auswahl an Mädchen im heiratsfähigen Alter äußerst begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gefiel ihm keine. Wenn man lange Zeit ohne Partner lebt, werden die Ansprüche ganz und gar unrealistisch. Diese Erkenntnis erfuhr Michael am eigenen Leib. Die beste Idee war gewesen, sich Falco, den bayerischen Gebirgsschweißhund, anzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der begrüßte ihn jetzt überschwänglich. Michael tätschelte ihm gedankenverloren den Kopf und ging weiter ins Arbeitszimmer an den Computer, seine Nabelschnur in die Welt. Er fuhr die Maschine hoch und öffnete als Erstes die Kurzmeldungen des Tages. 'Als ob da schon jemals was wirklich Interessantes drin gestanden hätte', dachte er, als er die Überschriften nachlässig überflog. Kleines Erdbeben auf den Philippinen, Minister Brown wegen Privathausbau auf Staatskosten zurück getreten, Letzter Rotbandwaran der Welt im Zoo von Sydney gestorben. Jeden Tag das Gleiche. Hoher Anstieg der Weltölreserven. Die Überschrift traf in wie ein Schwerthieb. Sein Herz begann augenblicklich zu rasen, als wäre es in einen engen Käfig eingesperrt und versuchte, sich zu befreien. Er überflog die Notiz: Amerikanische Wissenschaftler stellten ein neues Verfahren vor, mit Hilfe dessen die in Ölsänden gebundenen Schwerölvorräte herausgelöst werden könnten. Gentechnologisch veränderte Bakterien sollten diese Aufgabe übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Blick auf die Uhr zeigte Michael, dass seine Aktienbrokerin sich bereits an ihrem Arbeitsplatz in der Bank befinden musste. Er griff rasch zu seinem Telefon und wählte ihre Nummer.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Westcoast Union Bank, Abteilung Wertpapiere. Sie sprechen mit Angela Drott. Was kann ich für Sie tun?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre freundliche ausgeglichene Stimme besänftigte ihn auf der Stelle wieder, daher schaffte er es nicht mehr, gleich unbeherrscht loszupoltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier ist Michael Moor, haben Sie die Nachricht gelesen?&amp;quot;, fragte er in gemäßigtem Ton.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Schweigesekunden, bis Michael sich wieder aufraffte, etwas zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was haben Sie getan?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nichts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite schwere Schlag an diesem Morgen traf ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wissen Sie denn nicht, was die Nachricht bedeutet? Meine Werte sind doch bestimmt im Keller! Ich muss sie los werden, solange es noch geht. Sie hätten sofort verkaufen müssen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wurde es Michael zu viel. &amp;quot;Sind Sie wahnsinnig?! Es ist ja nicht ihre Existenzgrundlage, die gerade den Bach runtergeht. Ich will, dass Sie verkaufen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde nicht bei Tiefststand verkaufen. Wenn ich das täte, wäre Ihre Existenz wirklich gefährdet. Die Aktionäre geraten immer gleich in Panik und stoßen ihre Papiere ab, wenn es irgendwelche Probleme gibt. Das ist unklug. Sie bekommen im Moment keinen Pfifferling für Ihre Aktien. Sie müssen Geduld haben. Denken Sie an die Nachricht vor einigen Monaten, als die &amp;quot;Fortschrittspartei&amp;quot; die Zucht von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen und -tieren zulassen wollte. Da sollte ich Ihrer Meinung nach auch alles verkaufen. Und dann stellte sich heraus, dass der Gesetzesentwurf keine Chance hatte. Wissen Sie noch, wie die Oleade-Aktien danach stiegen? Und erinnern Sie sich an den Schlag, als Professor Rankin erschossen aufgefunden wurde? Der Mann, der mit seinen Forschungen erst die Grundlagen für die neuen Ölpflanzenzüchtungen gelegt hat. Und wahrscheinlich wurde er von den Erdöl produzierenden Ländern ausgeschaltet. Wissen Sie, wie die Kurse damals purzelten? Die Ermordung eines einzigen Wissenschaftlers kann die Entwicklung nicht aufhalten. Irgendwann in naher Zukunft wird kein Mensch mehr Erdöl kaufen wollen. Die Ölmagnate werden auf ihren Quellen sitzen bleiben. Das Erdölzeitalter wird zur Geschichte werden wie die Steinzeit. Beruhigen Sie sich. Machen Sie einen Spaziergang auf Ihrer schönen Farm und vertrauen Sie mir.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael war nach dieser Ansprache zu verwirrt, um weiterhin auf dem Verkauf der Aktien zu bestehen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie wissen ja gar nichts&amp;quot;, sagte er zu Angela, &amp;quot;Sie kennen meine Farm nicht. Sie haben doch keine Ahnung, ob sie schön oder hässlich oder sonst was ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, ich weiß es. Ich wohne ganz in Ihrer Nähe. Ich gehe oft an Ihren Feldern vorbei und schau' mir die Pflanzen an. Sie sind so wunderbar in ihrem ständig wechselnden Farbenspiel. Und der Duft, der von ihnen ausgeht. Manchmal wandere ich frühmorgens vor meiner Arbeit hin; dann raschelt der ganze Pflanzenwald, weil die Oleaden den Tau aus der Luft saugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie nicht so stachelig wären, würde ich sie umarmen. Immer habe ich davon geträumt, eine Farm wie die Ihre zu besitzen. Glauben Sie mir, die Stelle bei der Bank ist nur eine Notlösung für mich gewesen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angelas Bekenntnis stürzte Michael in weitere Verwirrung. Er verabschiedete sich kurz und legte auf. Nun war es still um ihn, nur die Klimaanlage summte gleichmäßig, und Falco lag hechelnd neben ihm und schaute ihn aufmerksam und erwartungsvoll an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'Was mach' ich bloß? Willi kontaktieren!' Michael öffnete das Oleade-Aktien-Forum. Achtundzwanzig Leute waren online. Er durchsuchte die Adressen. Willi war dabei. Michael schaltete auf &amp;quot;Sprechen und Hören&amp;quot; und klickte Willi an. &amp;quot;Mensch, dass du dich auch endlich mal meldest!&amp;quot;, begrüßte der ihn sofort. &amp;quot;Hier ist doch seit heut' morgen um Fünf die Hölle los. Hast du noch verkaufen können?&amp;quot; &amp;quot;Warum habt ihr mich nicht angerufen?&amp;quot;, entgegnete Michael empört. &amp;quot;Weil du, verdammt noch mal, hinter dem Mond lebst! Wir haben dich nicht erreicht. Hat deine Brokerin wenigstens gespurt?&amp;quot; Willis Frage war ein Dolchstoß in Michaels Eingeweide. Er zögerte zuzugeben, dass Angela nichts unternommen hatte; doch dann sagte er: &amp;quot;Sie hat mir abgeraten, zu verkaufen. Sie meint, die Aufregung gibt sich wieder.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist ein Spinner&amp;quot;, stellte Willi resigniert fest. &amp;quot;Es ist ja nicht so, dass wir nicht seit Monaten auf dich eingeredet hätten, du sollst dich von der Bank trennen. Kein Mensch arbeitet heutzutage noch mit einer Brokerin. Du siehst ja, dass die Banken schwerfällig wie Dinosaurier sind, du hättest schon lange auf Online-Handel umsteigen müssen.&amp;quot; Die Vorwürfe seines alten Freundes aus der Bewegung &amp;quot;Sonnenland&amp;quot; trafen Michael, und er war erneut unentschlossen, was er daraufhin vorbringen sollte. &amp;quot;Was habt ihr getan?&amp;quot;, fragte er nach einer kurzen Gesprächspause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Selbstverständlich noch verkauft, solange es ging. Hau' weg das Zeug! Ich weiß nicht, was ich dir sagen soll. Die Papiere stehen momentan bei einem Zehntel des gestrigen Wertes. Wir haben alle riesige Verluste gemacht.&amp;quot; Michael verzweifelte: &amp;quot;Bei euch sind es nur Zahlen auf Papier, aber ich kann die Farm dichtmachen, wenn die Bakterienmethode zur Erdölgewinnung funktioniert.&amp;quot; &amp;quot;Zahlen auf Papier! Du bist lustig&amp;quot;, antwortete Willi gereizt. &amp;quot;Die Oleade-Aktien sind mein größter Batzen gewesen. Meinst du, ich steck' das alles so locker weg? Ich hab' die Hypothek aufs Haus und dann Marga und die Kinder ...&amp;quot; Willi redete sich in Zorn: &amp;quot;Du hast nicht die leiseste Ahnung. Du bist allein. Wenn du die Farm aufgeben musst, suchst du dir eben wieder einen Job irgendwo. Du bist ungebunden, du kannst hingehen, wohin du willst, musst auf niemanden Rücksicht nehmen. 'Zahlen auf Papier!' Ich lach' mich tot.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch mit Willi war auf einem Tiefpunkt gelandet. Michael blieb nur noch die Möglichkeit, sich kurz zu verabschieden und sich auszuklinken. Wütend schaltete er den Computer aus und stand auf. Falco freute sich, als er merkte, dass Michael sich anschickte, das Haus zu verlassen. Augenblicklich sprang er auf, tanzte im Zimmer herum und wedelte erregt mit dem Schwanz. Ohne weiter auf den Hund zu achten, trat Michael vor die Haustür. Die Hitze schlug ihm erbarmungslos entgegen und raubte ihm fast den Atem. 'Das Klima ist sowieso beschissen hier. Vielleicht ist es gut, wenn ich die Farm verkaufen muss', dachte er. Er blickte sich auf dem Gelände um. Von den Tieren war kaum ein Laut zu hören. Die Hühner dösten in ihrem Pferch. Er ging rüber zum Stall, um den Kühen ihre Morgenration Ölpresskuchen zu füttern. Seine Tiere kamen ihm aus ihrem Freilauf entgegen und murrten schon ungeduldig, als er eintrat, weil er sich heute verspätet hatte. &amp;quot;O.k., ihr kriegt euer Futter ja schon&amp;quot;, versuchte Michael die Kühe zu beruhigen. Es wurde ihm plötzlich bewusst, dass er in der letzten Zeit immer häufiger mit seinen Tieren sprach. 'Ja', dachte Michael, 'vielleicht ist es besser, wenn ich hier weggehe. Es ist sowieso ungesund, immer allein zu leben. Ich spreche mit Hühnern und Kühen! Und manchmal sogar mit Pflanzen. Willi hat Recht. Was soll schon passieren. Ich gebe das ganze Gerümpel auf, such' mir einen Job als Maschinenbauingenieur und ziehe in die Stadt. Nach mir die Sintflut.' Missmutig schaufelte er die Pressabfälle der Oleaden in die Fresströge. Falco war ihm gefolgt, turnte übermütig zwischen den Beinen der Kühe umher und schnüffelte hier und da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Michael mit seiner Arbeit fertig war, griff er sich seinen Hut vom Haken im Stall und marschierte einer plötzlichen Eingebung folgend in Richtung seiner Felder. Falco, dem die Hitze nichts auszumachen schien, rannte voraus. 'Sonnenland!', dachte Michael verbittert. Er blickte über die sich bis zum Horizont ausstreckenden Fluren, schritt energisch den Feldweg entlang, vorbei am dunkelgrünen Stachelge-strüpp der halbhohen Pflanzen, bis er die Gegend mit den blühenden Oleaden erreichte. Schon lange, bevor das violette Areal zu sehen war, zog ihm der durchdringende Blütenduft entgegen. Er fühlte sich wie betäubt durch die Hitze und den Geruch. Als er direkt vor den reifen Pflanzen stand, merkte er erst wieder, wie groß sie waren. Zwei Meter ragten die Oleaden mindestens in die Höhe. Michael kam sich ohnmächtig vor. &amp;quot;Verdammte Teufelsbrut!&amp;quot;, sprach er zu den Disteln. &amp;quot;Ich pflüg' euch alle unter!&amp;quot; Die Pflanzen erhoben sich wie eine Wand vor ihm und rührten sich nicht. Wütend trat Michael auf die erste Reihe zu, griff eine Oleade am Hals und versuchte, sie aus dem Boden zu reißen. Doch die Pflanze klammerte sich tief im Sand fest. Als Michael auf seine Hände blickte, mit denen er den Stängel umschloss und schüttelte, sah er Blut hervorquellen. Das stachelige Biest hatte seine Handflächen zerschnitten. Angewidert ließ er los und schaute benommen auf seine blutigen Finger. Wie in Trance ging er einen Schritt zurück. Der hinter ihm sitzende Falco sprang auf und jaulte, weil Michael seine Pfote erwischt hatte. &amp;quot;Blöder Hund&amp;quot;, schimpfte Michael ungerecht. Er wandte sich vom Oleadenfeld ab und trat entschlossen den Rückweg zur Farm an. 'Von euch lass ich mich doch nicht fertig machen!', entschied er verbissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er zurück kam, lag die Farm immer noch still und unbeweglich in der Hitze da. Auf den gerippten Edelstahlbehältern für die Silage gleißte das Sonnenlicht, die Solarzellen auf dem Hausdach schimmerten geheimnisvoll, ein Huhn piepte im Halbschlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael ging zielstrebig ins Haus, holte das Telefon herbei und wählte die Nummer der Westcoast Union Bank. Angelas ruhige Stimme begrüßte ihn freundlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael kam sofort zur Sache: &amp;quot;Moor hier noch mal, ich möchte, dass Sie verkaufen, egal zu welchem Preis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das können Sie nicht machen! Haben Sie sich die Entwicklung angeschaut? Die Werte purzeln praktisch von Minute zu Minute. Ich beschwöre Sie, verkaufen Sie nicht am Tiefpunkt. Gedulden Sie sich, das kann morgen schon wieder anders aussehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist mir egal&amp;quot;, brach es aus Michael heraus. &amp;quot;Ich hab' die Schnauze gestrichen voll von allem. Ich kann die ewige Zitterpartie mit den Aktien nicht mehr ertragen. Ich hör' auf damit. Die Farm verkaufe ich auch. Sie wissen nicht, wie das ist. Seit vier Jahren bin ich allein. Ich arbeite den ganzen Tag. Ich habe nie frei. Ich bin der Sklave meines Unternehmens. Ich habe keinen Urlaub, ich habe keine Freunde, ich habe keine Frau. Für wen, bitte schön, soll ich mich hier abrackern?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind nicht der einzige Mensch, der allein ist&amp;quot;, sagte Angela. &amp;quot;Und Sie haben wenigstens noch etwas Sinnvolles geschaffen in Ihrem Leben. Die Farm ist toll. Ich beneide Sie darum. Ich wünschte, ich hätte so etwas vorzuweisen. Stattdessen sitze ich in meinem langweiligen Büro und handele mit trockenen Zahlen. Und was fange ich mit meinem Urlaub an? Ich gehe ins Schwimmbad nach Abenpool oder hüte die Katze meiner Mutter. Das höchste der Gefühle ist es, wenn ich beim Sommerfest der Kirchengemeinde die Tombola betreuen darf. Eine Farm zu besitzen, das ist was! Verkaufen Sie nicht, ich bitte Sie.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal in ihrer Beziehung erfuhr Michael etwas Persönliches von Angela. Ihre sonstigen Gespräche drehten sich allein um den Aktienmarkt. Er gewann auf einmal einen völlig anderen Eindruck von ihr. Bisher hatte sie nur eine - durchaus angenehme - Stimme dargestellt. Plötzlich war sie eine lebendige Frau mit Wünschen und Bedürfnissen. Das verunsicherte ihn. Bereits bei ihrem ersten Telefonat an diesem verflixten Morgen hatte sie ihm etwas von sich offenbart, nämlich, dass sie seine Farm kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Michael sich kurz seinen neuen Empfindungen gegenüber Angela hingegeben hatte, fasste er sich wieder und sagte bestimmt: &amp;quot;Egal, was Sie anbringen, ich bin entschlossen zu verkaufen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela schwieg einen Moment, so dass Michael ein bisschen Angst bekam, ob sie noch am Apparat war, aber bevor er nachfragen konnte, sprach sie knapp: &amp;quot;Ich werde versuchen, das Beste rauszuholen&amp;quot;. Dann verabschiedete sie sich und legte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael blieb verstört sitzen. Er war enttäuscht, dass sie nicht mehr weitergeredet hatte. Insgeheim wünschte er, sie hätte noch hartnäckiger versucht, ihn von der Sache mit dem Verkauf der Aktien und der Farm abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wüstenwind formte den Sandboden des Farmhofs zu kleinen Wirbeln aus. Michael trat, gefolgt von Falco, aus dem Haus, um rüber zum Kuhstall zu gehen. Die Tiere mussten gefüttert werden. An diesem Tag lag drückender Dunst über der Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Rundflug hatte Michael schon absolviert. Auch die Weltnachrichten waren abgehakt. Seit Michael die Aktien abgestoßen hatte, blieb ihm morgens viel mehr Zeit für andere Dinge. Das ständige Kontrollieren der Märkte nervte sowieso nach und nach. Die täglichen Besuche des Internet-Forums, die Telefonate mit seiner Brokerin, der ewige Stress mit dem Auf und Ab der Wertpapiere: mit all dem war jetzt Schluss. 'Ich bin für den Aktienmarkt nicht geeignet', beschloss Michael nach der letzten Horrormeldung. So wie es Angela vorausgesagt hatte, relativierte sich die Nachricht einige Tage später wieder. Die Bakterien entpuppten sich als unkontrollierbares Risiko. Sie produzierten giftige Ausscheidungen. Außerdem blieben sie in der Produktionsmenge an Erdöl weit hinter den hochfliegenden Versprechungen der Wissenschaftler zurück. Als eine Woche nach Bekanntgabe der Forschungsergebnisse einer der Laborassistenten auf ungeklärte Weise ums Leben kam, wurde die Weiterarbeit an dem Bakterienprojekt bis auf Weiteres eingestellt. Selbstredend stiegen die Oleade-Aktien sprunghaft in den Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'Egal', dachte Michael, 'es ist jetzt entschieden. Ich hab' ja die Farm, ich brauche keine Aktien.'&lt;br /&gt;
Das war natürlich nur die halbe Wahrheit. Manchmal überwog in Michaels Gedanken der Zweifel über seine Entscheidung, und er haderte mit sich. 'Ms. Drott lag richtig mit ihren Empfehlungen. Wieso hab' ich auf Willi gehört, der selbst so betroffen war, keinen Abstand zu der Sache hatte?', sah er nun ein. Die Aktienleute wurden von den Wellenbewegungen des Marktes auf und niedergeschleudert und verloren zwangsläufig irgendwann den Boden unter den Füßen. Das war auch der Grund gewesen, warum Michael gezögert hatte, seine Börsengeschäfte selbständig über Internet abzuwickeln. Außerdem, das musste er sich eingestehen, hatte er gerne mit Angela telefoniert. &amp;quot;Zu einer Aktienbrokerin entwickelt man mit der Zeit fast so eine intime Beziehung wie zu einer Ärztin&amp;quot;, bemerkte er gegenüber Willi einmal, als der ihn wieder dazu überreden wollte, auf Online-Handel umzusteigen. Michael bedauerte, dass es nun keinen Grund mehr gab, die Westcoast Union Bank anzurufen. Er ließ nur zögernd in sein Bewusstsein dringen, dass die letzten Telefonate mit Angela ihn noch nachhaltig beschäftigt hatten. Sie kannte seine Farm, sie ging bei seinen Feldern spazieren. Wohlmöglich kannte sie ihn auch. Viel-leicht hatte er sie schon öfters in Abenpool getroffen und hatte nicht gewusst, dass sie es war. 'Egal', dachte er, 'das Kapitel ist ein für alle mal abgeschlossen!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kühe versorgt waren, pfiff Michael nach Falco. Der eilte neugierig herbei und sprang aufgeregt um Michael herum, als er merkte, dass sie zu einem Spaziergang aufbrechen würden.&lt;br /&gt;
Zuerst gingen die beiden zum Meerkohl. Bis zum Horizont breiteten sich die Pflanzen mit ihren erbsenartigen Samenkapseln aus. Blickte man über das Areal, so tat einem die hellgrüne Farbe fast in den Augen weh. &amp;quot;Noch zwei Tage, und dann geht's euch an den Kragen&amp;quot;, sagte Michael zu den sich im Wind wiegenden Wellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wandte er sich in Richtung der ausgewachsenen Oleaden. Schon lange bevor er die Anhöhe, hinter der das Feld lag, erreichte, wehte ihm der unverwechselbare Duft entgegen. Falco sprang heiter voraus. Als der Hund auf der Kuppe angekommen war, bellte er unvermittelt los. &amp;quot;Was gibt's, Falco?&amp;quot;, rief Michael. Als er selbst den Punkt erreichte, sah er am Ufer des Oleadenfeldes eine Frau stehen.&lt;br /&gt;
Sie hatte ihren Blick auf das Feld gerichtet. Ihr weißes Kleid und ihre langen blonden Haare wehten im Wind. Es schien fast, als sei sie mit den Pflanzen in ein Gespräch vertieft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael befahl Falco, brav zu sein, und ging auf die Frau zu. Als er näher kam, drehte sie sich zu ihm um und schaute ihm ruhig entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was machen Sie hier?&amp;quot;, fragte Michael sie verwundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich schau' mir die Pflanzen an.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme kam Michael bekannt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kennen wir uns?&amp;quot;, wollte er wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie man's nimmt&amp;quot;, entgegnete sie und blickte wieder zurück zum Oleadenfeld, leicht verlegen, wie es Michael vorkam. Sie schwiegen. Nach einer Weile ergriff die Frau erneut das Wort: &amp;quot;Ich bin Angela Drott.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bekenntnis versetzte Michael einen kleinen Schock. 'Ich bin ein Idiot, ich hätte es doch sofort wissen müssen', dachte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und? Haben Sie heute frei. Gehen Sie nicht in Ihre Bank?&amp;quot; In dem Moment, als er diese dämliche Frage stellte, hätte er sich auf die Zunge beißen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaute ihm wieder gerade in die Augen, setzte ein umwerfendes Lächeln auf und antwortete: &amp;quot;Ich habe gekündigt. Diese Woche hab' ich noch meinen Resturlaub genommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das habe ich nicht gewusst&amp;quot;, sagte Michael und kam sich abermals wie ein Schwachkopf vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher sollten Sie das auch wissen, Sie haben ja nie mehr angerufen.&amp;quot; Es schien Michael, als klänge in der Antwort ein leiser Vorwurf mit. Er wurde etwas ärgerlich und versuchte, sich zu rechtfertigen: &amp;quot;Was für einen Grund hätte ich wohl gehabt, Sie noch mal anzurufen, nachdem die Aktien verkauft waren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich verstehe&amp;quot;, bemerkte sie knapp dazu. Michael hatte das Gefühl, sie sei wegen irgend etwas verstimmt. Er studierte ihr Gesicht und ihre Erscheinung und fragte sich insgeheim, warum ihm eine so schöne Frau in Abenpool bisher noch nie aufgefallen war. Der Eindruck, den sie in ihrem schlichten Kleid vor dem lilafarbenen Feld in ihm hervorrief, war unvergleichlich stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Werden Sie Abenpool verlassen?&amp;quot;, fragte er sie beunruhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt lächelte sie wieder. &amp;quot;Nein, im Gegenteil, ich werde sogar noch mehr in Ihre Nähe ziehen&amp;quot;, erklärte sie ihm, obwohl er sie das gar nicht so direkt gefragt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tatsächlich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'Warum muss ich nur immer antworten wie ein Esel', dachte Michael. Glücklicherweise schien Angela nicht zu bemerken, wie dumm und verunsichert er plötzlich war. Er hörte sie fröhlich weitersprechen: &amp;quot;Ich habe mir die Farm in Ihrer Nachbarschaft gekauft. Stellen Sie sich vor, ich werde nun Farmerin, so wie ich's mir immer gewünscht habe. Ich werde Oleaden anbauen, deswegen schaue ich mir gerade Ihre Felder an. Mein neues Wohnhaus wird zur Zeit instand gesetzt. In vier Wochen kann ich einziehen. Sie müssen mich unbedingt besuchen kommen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Begeisterung steckte Michael an, und er bekam auf einmal auch gute Laune. &amp;quot;Gerne&amp;quot;, sagte er freudig und dann: &amp;quot;wie haben Sie das nur geschafft? Die Farm war doch bestimmt nicht billig. Ich weiß noch, wie es war, als ich damals anfing.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela schaute ihn vergnügt an und sagte: &amp;quot;Ich habe in Oleade-Aktien investiert&amp;quot;, und dann fügte sie schnell hinzu, &amp;quot;wirklich reich kann man ja damit nicht werden, aber das Startkapital für die Farm hat der Verkauf erbracht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael verschlug es die Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela schwieg auch. Sie sah ihm nochmals lange und bedeutungsvoll in die Augen und schickte sich dann an, weiterzugehen, ihn zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tausend Gedanken schossen Michael durch den Kopf. 'Tu' doch etwas', befahl er sich. 'Sag' irgendwas, damit sie noch dableibt! Lad' sie auf deine Farm ein'. Er war aber aus der Übung, was Frauen betraf, kriegte nichts Vernünftiges hin und hörte sie sagen: &amp;quot;Ich muss weiter. Bis bald. Ich ruf' Sie an. Und wenn Sie mich besuchen kommen, dann bringen Sie Ihren Hund mit.&amp;quot; Beim Wort &amp;quot;Hund&amp;quot; fühlte Falco sich an-gesprochen und musste unwillkürlich seinen Schwanz hin und her bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela gab Michael etwas unbeholfen die Hand, drehte sich um und ging beschwingt im Schatten der mächtigen Oleaden zur Linken davon, ohne sich noch einmal nach ihm umzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael schaute hinter ihr her, bis der weiße Punkt endgültig in der dunstigen Weite verschwunden war. Dann sagte er zu Falco: &amp;quot;Gell, du magst sie auch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Bewusstsein, ein wahrer Glückspilz zu sein, betrachtete Michael noch eine Weile seine Oleaden und wanderte dann unbeschwert nach Hause zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.88.201.203</name></author>	</entry>

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		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Wovon_wir_Menschen_leben:_Das_%22Vedschen%22</id>
		<title>Wovon wir Menschen leben: Das &quot;Vedschen&quot;</title>
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				<updated>2007-04-03T09:36:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;217.88.201.203:&amp;#32;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Wovon wir Menschen leben: Das &amp;quot;Vedschen&amp;quot;==&lt;br /&gt;
==Kurzgeschichte von Bettina Licht==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wollte Sonja ihren vegetarischen Gen-Food-Imbiss &amp;quot;Vegen&amp;quot; nennen, aber alle Freunde, denen sie den Entwurf zeigte, sprachen den Namen sofort wie &amp;quot;Vedschen&amp;quot; aus. Also nannte sie den Laden so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstständigkeit: die aufregendste Herausforderung von allen! In früher Vorzeit kämpften die Helden noch mit Ungeheuern oder Naturgewalten. Das war nichts im Vergleich damit, in der heutigen Zeit einen Imbiss zu eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Standort kam selbstverständlich nur die Oststadt in Frage. Sonjas Wohnort seit ihrer Ausbildung zur BTA. Das einzige Viertel, in dem es noch bezahlbare Wohnungen gab. Außerdem waren die Menschen der Stadt hier noch lebendig. Während im alten Kern in den bedrückenden, schmalen Gassen die Nachfahren der Armen, Ausgestoßenen und Vergessenen hausten, türmten sich in weiten Teilen der ehemaligen Hafengebiete die neuen Börsen- und Bankengebäude übereinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen, die das Aufeinanderprallen der Werftarbeiterklasse und der Einwanderer aus aller Welt auf der einen Seite und der Bänker und Börser in ihren Uniformen auf der anderen Seite erzeugte, zog allerlei Künstler in den Stadtteil. Im Verborgenen der alten Backsteinhäuser und Fabrikhallen blühten die kleinen Galerien und das Kunsthandwerk. Unentdeckte Schriftsteller und Maler spannen sich in den Kokons ihrer dürftigen Dachwohnungen ein wie die Seidenraupen in der Hoffnung irgendwann als neuer Stern daraus hervorzukriechen, bevor das Monstrum Oststadt sie gefressen haben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 24-Stunden-Frühstückscafes und Schnellrestos der Dr.-Braun-Straße verkehrten sie alle: die weißhaarigen Obdachlosen, die Pakistaner, Algerier und Kariben, die einfachen dialektsprechenden Hafenarbeiter genauso wie die stets gleichalten, geschlechtslosen Geldleute, die durch die Gezeiten der Großstadt täglich ins Ostend hineingespült und auch wieder hinausgesogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier, wo das Leben stattfand, wollte Sonja ihren Imbiss platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hatte zwei ganze Jahre von der ersten Idee bis zur Eröffnung gedauert. An der Ecke Dr.-Braun - Glockenweg schmiegte sich das rote Backsteinhäuschen mit den schnörkelverzierten Fenstern an seine Nachbarn. Das unauffällige Haus hatte es Sonja angetan, ohne dass sie sagen konnte warum. Wie so viele Bauten im Ostend stand es schon lange leer. Sonja trieb sich eine Zeit lang fast jeden Tag dort herum und verlor sich in Tagträumen: Die Fenster mit dem gotischen Schwung vergrößern, die drei Sandsteinstufen zur Eingangstür mit einem Geländer versehen, neue Lampe über den Eingang und schließlich das Namensbanner. Und wer wusste schon, was drinnen alles zu tun war?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal zerplatzten die buntschillernden Seifenblasen an den Mauern der Realität. Die Besitzer des Hauses: eine verstrittene Erbengemeinschaft und das Gebäude die ehemalige Synagoge des Stadtviertels. Das Bauamt sowie die Denkmalschutzbehörde striezten Sonja, kaum dass sie sich mit den Erben ins Einvernehmen gesetzt hatte, mit einer Flutwelle von Bestimmungen, Antragsformularen, Gutachten, Vorschriften. Monatelang war es unklar gewesen, ob ein Speiselokal in dem ehrwürdigen Bauwerk zulässig sei. Dann die Erleichterung, als die Mail mit der Genehmigung ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als größtes Wunder erschien es Sonja, dass das &amp;quot;Vedschen&amp;quot; genau so aussah wie sie es sich ursprünglich vorgestellt hatte: die farbigen Wasserfallwände, die Edelstahl-Glas-Theke, die grünen Tischchen mit den Ergohockern. Mit Klaus traf sie das Abkommen, dass er seine bunten Food-Werbefilme über die in den Wasserwänden installierten Bildschirme laufen ließ. So hatten sie beide etwas davon.&lt;br /&gt;
Nun führte Sonja das &amp;quot;Vedschen&amp;quot; schon seit einem Jahr und hatte noch nichts am Design geändert. O.k., das war eine ungewöhnlich lange Zeit, aber die meisten ihrer Kundinnen und Kunden hassten den Wandel.&lt;br /&gt;
Schnell fand sich ein Stammpublikum ein, das im Stadtteil der rasanten Umbrüche einen heimatlichen Ort suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bisschen sorgte sich Sonja in der letzen Zeit darüber, dass sie den Laden drei Wochen dicht machen musste, wenn sie demnächst ins Geburtshaus zur Entbindung wollte. Bisher hatte sie noch nie geschlossen gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal erging es Sonja ähnlich wie ihre Stammkundschaft: Auch sie suchte eine sichere Insel im Meer der Stadt und fand sie am Glockenweg. Nachdem Sonja im Kampf mit den Behörden gesiegt hatte, baute sie die rituellen Bäder im Keller der ehemaligen Synagoge zu einer modernen Küche um. Im Erdgeschoss legte sie den Gastraum an, und im ersten Stock richtete sie sich mit einer Miniwohnung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt fanden im Keller Tag für Tag neue Rituale statt. Ab Sieben Uhr das Frühstücksbuffet vorbereiten: die abends bereits ausgesäten roten und gelben Pilzkulturen vom Vlies ernten, das Instant-Ei anrühren und die nachgewachsenen vegetarischen Tofuschinkenstücke, die hundertprozentig wie echter Schinken schmeckten, abschneiden und würfeln. Die Gazestreifen mit der Popkörner-Mischung in die Mikrowelle. Dann noch rasch die Backtomaten, die Sonja mit ihren roten und grünen Streifen manchmal fast an Äpfel erinnerten, von ihren harten Schalen und schwarzen Kernen befreien. Um halb Acht wurden die Croissants, Donuts und Bagel geliefert, und alles musste eingeräumt werden. Über ihrer Theke hatte Sonja große Glaskästen einbauen lassen, in die sie sie einstapelte, so dass die Gäste beim Eintreten gleich auf die leckeren Türme von glänzend braunen Backwaren blickten.&lt;br /&gt;
Besonders stolz war Sonja auf ihre antike Espressomaschine, die sie bei &amp;quot;E-Magazin&amp;quot; ersteigert hatte. Viele Zehn-Uhr-Frühstücksgäste aus der Bankenstadt schoben sich nur schnell ein Käsecroissant und einen Latte Macchiato rein, um dann zur nächsten Arbeitsbesprechung oder Aufsichtsratssitzung zu eilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Frühstücksgäste kamen aber die alten Männer und Frauen, die keine Wohnung hatten. Oft standen sie bereits Viertel vor Acht um die Treppe herum und warteten auf Einlass. Sonja öffnete das &amp;quot;Vedschen&amp;quot; immer erst Punkt Acht. Auch das war ein Ritual, welches die Gäste schätzten.&lt;br /&gt;
Ein Stadtteil kann wie ein Dorf sein. Und das &amp;quot;Vedschen&amp;quot; war wie eine Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Stammgäste kannten sich untereinander, und es fiel auf, wenn jemand eine Zeit lang nicht erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Gäste zum Mittagstisch waren meist die Gleichen. Jeden Abend bereitete Sonja die zwei Stammgerichte vor. Sie wurden um 11.15 Uhr in Aluwannen in den großen Schnellherd geschoben und wanderten dann in die Warmstrahlenboxen in die Theke. Jeden Tag gab es etwas anderes: Sojaburger und Rotillen, Lupinennudeln mit Blauschimmelkäse oder Kokoscurry auf gebratenen Sarrasinen. Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. Sonja entdeckte eine günstige Gen-Food-Farm, die sie mit fast allen Zutaten belieferte. Die Produkte der &amp;quot;Pro-Vita-AG&amp;quot; unterlagen einer strengen Lebensmittelüberwachung und trugen den Unbedenklichkeitsstempel mit der grünen Umweltfee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um halb Zwölf war es meist wieder oder noch leer. Die Börsianer eilten zu ihren Terminen, die letzten Werftarbeiter nahmen sich ihre Snacks in großen, braunen Tüten mit an die Arbeit, und die Obdachlosen zogen in die St. Vinzenz-Küche der Barmherzigen Schwestern, um dort ihr kostenloses Mittagessen einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinzelt trudelten Sonjas Mittagsgäste ein. So gab es Gelegenheit, etwas mit den Stammbesuchern zu plaudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie geht es Ihnen heute, Frau Schneider?&amp;quot; Die Angesprochene hatte sich mühsam mit Hilfe ihres &amp;quot;Thirdlegs&amp;quot; am Geländer die drei Stufen heraufgehangelt und studierte nun im Gastraum die bunten Angebote in der Theke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke der Nachfrage, es geht so weiter. Die Beine wollen nicht richtig mit im Moment. Ich hoffe, es wird bald wieder besser.&amp;quot; Obwohl Sonja Frau Schneider schon eine Weile kannte, staunte sie trotzdem immer wieder darüber wie klein die alte Frau war. Die chronische Knochenkrankheit beugte sie noch zusätzlich nieder, so dass sie kaum über die Ränder der Aluwannen mit den Tagesgerichten blicken konnte. Nach wie vor schaffte es die medizinische Wissenschaft nicht, den Wettlauf mit den alten und neuen Gebrechen zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist das, meine Liebe?&amp;quot; fragte Frau Schneider und deutete auf die Avenenbratlinge mit dem Tomoffelgemüse. Bevor Sonja antworten konnte: &amp;quot;Ach, ich glaube, ich nehme eine halbe Portion davon, es ist ja immer alles sehr gut gewesen bisher.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Auffüllen fragte Sonja: &amp;quot;Und wie geht es Ihrer Schwester?&amp;quot; Noch bis vor kurzem waren die beiden alten Damen gemeinsam zum Mittagessen erschienen. &amp;quot;Ach, habe ich es Ihnen nicht erzählt. Es steht sehr schlecht mit ihr. Wir wussten doch die ganze Zeit nicht, was mit ihren Ohren los war. Sie hörte immer schlechter und ging von einen Ohrenarzt zum anderen.&amp;quot; Es regte Frau Schneider sichtlich auf, darüber zu sprechen. &amp;quot;Sie ist in der Uniklinik. Die Ärzte sagen, es ist ein krebsartiger Ohrpilz. Es ist so schrecklich. Sie haben sie mit Chemotherapie behandelt, und ihre ganzen Haare sind ausgefallen. Einmal haben sie sie schon operiert, aber es hat nichts genützt. Sie wird nächste Woche zum zweiten Mal aufgeschnitten.&amp;quot; Tränen standen in den Augen der kleinen Frau, als sie von ihrer Schwester sprach. Sonja war getroffen. Leid, Schmerz und Tod griffen plötzlich in ihre sichere Welt über. Diese Themen besprachen nur die Alten, unter Sonjas Freunden stellten sie ein Tabu dar. Sie fasste sich unwillkürlich an ihren runden Bauch, so als ob sie ihr Baby beschützen müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Schneider konnte nicht mehr weitersprechen, und Sonja wollte auch nichts mehr fragen. Jedes weitere Wort wäre in dem Fall zu viel gewesen. Die kleine Frau setzte sich auf den altmodischen Stuhl an den einzigen niedrigen Tisch im &amp;quot;Vedschen&amp;quot;, Sonja stellte ihr die halbe Portion hin, wünschte ihr &amp;quot;Guten Appetit&amp;quot; und zog sich schnell hinter die Theke zurück, um ihren Gedanken nachzuhängen und das Besprochene zu verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da kamen schon die nächsten Mittagsgäste. Tage hatten ihren eigenen Charakter: Manche plätscherten heiter dahin oder flossen geruhsam vorbei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tag stand unter finsteren Vorzeichen. Die zwei Schnepfen aus dem Büro der Unternehmensberatung waren heute wieder da und plapperten und debattierten ewig lange darüber, was sie essen wollten, standen mit ihrer Ignoranz den anderen Gästen im Weg herum und hielten den Verkehr auf. Als sich schon eine Schlange bis zur Eingangstür gebildet hatte, wurden die anderen Gäste ärgerlich und wiesen die beiden zurecht: &amp;quot;Können Sie nicht mal vorgehen und ihr Essen bestellen, Sie halten ja hier alles auf!&amp;quot; Die Angegriffenen schossen zurück, ein Wort gab das nächste, und eine andere Stammkundin versuchte die Gelegenheit des Streits zu nutzen und sich vorzudrängeln, was zu neuen Tumulten im &amp;quot;Vedschen&amp;quot; führte. 'Wie im Kindergarten', dachte Sonja genervt und stauchte die Gäste zusammen: &amp;quot;Wenn hier jetzt nicht gleich Ruhe ist, dann schmeiße ich alle raus. In meinem Imbiss wird nicht gestritten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gäste standen stramm, die Stimmung kühlte runter, die Leute nahmen ihre Teller in Empfang und verteilten sich an die Bartische auf ihre Hocker. Und doch spürte man die Anspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der erste Gästeschwung durch war, herrschte wieder Bracke. Die Tür öffnete sich, und eine junge Frau beladen mit Einkaufstüten, ein etwa dreijähriges Mädchen im Schlepptau, betrat den Gastraum. Das Kind trug einen Mantel mit Kapuze und stellte sich brav zu ihrer Mutter an die Theke. &amp;quot;Willst du lieber die Spaghetti oder eine Suppe?&amp;quot; fragte die junge Frau. &amp;quot;Das!&amp;quot; antwortete das Mädchen und deutete auf die Nudeln. Während ihre Mutter das Essen organisierte, blickte sich die Tochter um und schob ihre Kapuze zurück. Sonja schaute geistesabwesend zu dem Kind hin und erstarrte auf einmal: Ein feuerroter Hautausschlag überzog das niedliche Gesicht vom Stirnhaaransatz runter über die Schläfen bis zum Hals, und man konnte ahnen, dass es unter dem Shirt des Kindes weiterging. Das unglückliche Mädchen fing an, sich an der Stirn zu kratzen. Sofort blutete es. Durch die Bewegung des Kindes wurde die Mutter aufmerksam. Als sie sah, was geschehen war, packte sie die Hand ihrer Tochter, riss sie von ihrem Kopf fort und schlug mit der anderen Hand auf die Finger des Kindes. Auf der Stelle heulte die Kleine los. Als der Mutter bewusst wurde, was sie getan hatte, wandte sie sich entschuldigend an Sonja: &amp;quot;Sie tut mir ja so leid, es juckt ständig. Aber wenn sie daran kratzt, wird es nur schlimmer.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sonja versuchte, genau wie im Gespräch mit Frau Schneider, sich zu entziehen, indem sie schwieg.&lt;br /&gt;
Von Anfang an hatte sie sich wie verrückt auf ihr eigenes Baby gefreut und war zuversichtlich. Doch beim Anblick des traurigen Mädchens bekam sie auf einmal Angst. Was, wenn ihr eigenes Kind auch eine so schlimme Krankheit hätte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zutiefst beunruhigt schaufelte sie die halbe Nudelportion für das Kind und die Avenenbratlinge für die Mutter auf Teller, streute wie in Trance Kräuter, Sprossen und geröstete Zitrollienkerne darauf und reichte sie über die Theke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann griff sie in ein Glas neben dem Kassenautomaten, in dem Zungenblättchen mit Erdbeergeschmack für Kinder drin waren und wollte dem Mädchen eines schenken. Doch die Mutter fuhr dazwischen: &amp;quot;Nein, geben Sie's ihr nicht, das darf sie nicht essen!&amp;quot; Die Kleine schaute ihre Mutter mit großen betrübten Augen an. &amp;quot;Ach, es ist ja auch egal&amp;quot;, sagte die Frau resigniert. &amp;quot;Die Ärzte wissen sowieso nicht genau, woher es kommt. Sie wollten sie in eine Psychotherapie-Kur schicken. Stellen Sie sich vor: so ein kleines Kind! Ich meine, es hat etwas mit der Babynahrung zu tun, die es damals gab. Es ist vielleicht eine Art Allergie. Das eine Zungenblättchen macht nun auch nichts mehr aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja war heilfroh, als die beiden wieder verschwunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Run auf das Mittagessen wurde es meist wieder ruhig im &amp;quot;Vedschen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Kaffeezeit kam oft die lustige Clique der Alten rein, so auch heute. Sonja freute sich, weil die kleine Gruppe sie bestimmt wieder auf andere Gedanken bringen würde. Die älteren Herrschaften aus der Oststadt hatten sich zu einem Clübchen zusammen gefunden und trafen sich fast jeden Tag zum Schwatzen oder Surfen im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Einen wunderschönen Tag, meine Liebe&amp;quot;, wurde Sonja herzlich begrüßt. Die fünf Gäste scharten sich um die Theke, begutachteten das Kuchenangebot - heute Buchweizenküchlein mit getrockneten Jostabaccis - und quatschten gegenseitig aufeinander und dann alle gleichzeitig auf Sonja ein. Herr Schuster wollte einen Espresso, Frau Hagemann ein Küchlein und einen Milchkaffee und so ging es weiter und flugs hatte Sonja alle Hände voll zu tun, was ihr nach den unangenehmen Erlebnissen heute sehr gelegen kam.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na, es ist bald so weit bei Ihnen&amp;quot;, stellte Herr Niebling fest. &amp;quot;Wir freuen uns ja alle so für Sie. Wann haben Sie denn Termin?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In einer Woche. Morgen gehe ich zum Arzt. Bisher macht es noch keine Anstalten auszuschlüpfen. Ich merke noch nichts&amp;quot;, entgegnete Sonja stolz und glücklich darüber, dass jemand sie auf ihr Kind ansprach. Sie schob ihren runden Bauch ganz weit nach vorn, holte den Ultraschalldiffusor hinter der Theke hervor, legte ihn in Nabelhöhe an und ließ die Gäste das Baby betrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, wie goldig, es bewegt den Arm! Sieh' mal da, der Kopf ist schon ganz weit unten.&amp;quot; Die Alten versammelten sich um den gewölbten Bildschirm. &amp;quot;Es ist doch verrückt, dass wir noch nicht rausgefunden haben, was es wird. Sonst hätten wir uns schon mal einen Namen ausdenken können.&amp;quot; Die Clique hatte immer regen Anteil am Werdegang des Kindes genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hoffentlich geht alles gut&amp;quot;, sagte Sonja, &amp;quot;dann mache ich den Imbiss auch nicht so lange zu. Ich will das Baby immer mit hierher nehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alten waren begeistert, breiteten sich mit ihren Kaffees und Küchlein rund um die Stehtischchen aus und fingen an, Geschichten über ihre eigenen Kinder zu erzählen, wie es war, als diese damals geboren wurden. Sie lachten und versuchten, sich gegenseitig mit verrückten Anekdoten über Babys zu übertrumpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja hörte zu und amüsierte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo ist denn heute eigentlich Frau Schäfer abgeblieben?&amp;quot; fragte sie nach einer Weile, als ihr auffiel, dass die nicht wie gewohnt dabei war. Frau Schäfer kannte immer die allerspaßigsten Geschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenblicklich verstummte die ganze Kaffeegesellschaft. Der urplötzliche Stim-mungsumschwung beim Erwähnen von Frau Schäfer ergriff Sonjas Innerstes und quetschte es schmerzhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, Sie wissen es nicht&amp;quot;, bemerkte Herr Niebling vorsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was?&amp;quot; Sonjas Hände wurden schlagartig eiskalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gäste schauten verlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir wollen Sie in Ihrem Zustand nicht aufregen&amp;quot;, sagte Frau Hagemann. &amp;quot;Wir erzählen es Ihnen später.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war nicht zu ertragen! Zuerst die Geschichte von Frau Schneiders Schwester, dann das geplagte kleine Mädchen und jetzt Frau Schäfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin schon genug aufgeregt&amp;quot;, sagte Sonja. &amp;quot;Jetzt müssen Sie es mir erzählen.&amp;quot; Die Fünfergruppe mauerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lassen Sie mal, lassen Sie mal&amp;quot;, sagte Frau Hagemann und versuchte offensichtlich durch die Wiederholung des Satzes, Sonja zu beruhigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja hatte auf einmal das Gefühl, sich in einem Haus im Hochwassergebiet zu befinden. Das Wasser stieg unaufhaltsam, und durch die notdürftig abgedichteten Fenster und Türen drang es schon überall hinein, spritzte in dünnen Strahlen ins Innere und fasste nach ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja unternahm noch einige Versuche, etwas herauszubekommen, doch da sie sich nicht sicher war, ob sie wirklich alles wissen wollte, gelang es den Gästen hart zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz schnell hatten diese auf einmal ihren Kaffee ausgetrunken, ihre Küchlein verzehrt und sich verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Tage später ging es plötzlich los. Sonja konnte gerade noch fix das digitale Laufband in die Tür einspielen, damit die Leute Bescheid wussten, dass der Laden für einige Zeit geschlossen sein würde. Die Stammgäste waren sowieso informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tasche schnappen und ab ins Babyhaus bei der Münsterklinik, wo sie die drei Erlebnistage inklusive Delfingeburt im Meereswasserbecken gebucht hatte. Fünf Tage waren ihr zu teuer gewesen.&lt;br /&gt;
Die Beraterin versuchte bei der Buchung, Sonja dazu zu überreden, den Geburtstermin festzulegen. Gesagt hatte sie: &amp;quot;Da können Sie mit Ihrem Geschäft doch alles viel besser vorbereiten&amp;quot;, und gemeint hatte sie wahrscheinlich: &amp;quot;So können wir von der Klinik aus besser planen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Sonja blieb stark. Bei Freundinnen kriegte sie mit, dass die eingeleiteten Geburten ziemlich stressig verlaufen konnten. Das Beste war immer noch, den natürlichen Zeitpunkt abzuwarten.&lt;br /&gt;
Obwohl sie alle Vorsorgechecks und Atem- und Yogakurse brav besucht und während der Schwangerschaft besonders auf gesunde Ernährung und Lebensweise geachtet hatte, bekam Sonja, als es ernst wurde, doch mittlere Panik, ob alles glücklich ablaufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anweisungen des geschulten Entbindungspersonals, ihre Wunschmusik und das Entspannen im warmen Salzwasser wirkten beruhigend. Über die Platinen, die kurz vor der Geburt in ihre Gebärmutter gesetzt worden waren, konnten das Klinikteam und sie alles genau verfolgen, kontrollieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und während sich Sonja auf die Geburtsbilder konzentrierte, hatte sie keine Gelegenheit, sich in ihre Ängste reinzusteigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schnell es zum Schluss auf einmal ging!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da ist der kleine Delfin!&amp;quot; freute sich die Ärztin und hob das Baby über den Wasserspiegel. Sonja versuchte einen Blick darauf zu erhaschen. Die Ärztin, die bis zum Bauch im Salzwasser bei Sonja stand, drehte sich zur Seite, um es abzunabeln und verdeckte es dadurch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geben Sie's mir, lassen Sie's mich sehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ärztin reagierte auf die angstvolle Ansprache, wandte sich wieder zu Sonja um, gab den Blick auf das kleine Wesen in ihren Händen frei und sagte: &amp;quot;Es ist alles in Ordnung, junge Frau, es ist ein Mädchen, meine Glückwünsche.&amp;quot; Sie reichte sie rüber. Sonja, noch etwas benebelt durch die Geburtsdrogen, griff sich das Kind und untersuchte es aufgeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sah wirklich aus wie ein normales Baby. Die Haut hatte sich Sonja glitschiger vorgestellt, aber vielleicht lag es nur an ihren tauben, wattigen Fingerkuppen wie sich das Kindchen anfühlte. Es verzog sein rotes und schrumpeliges Gesicht, kniff die Augen zu Schlitzen zusammen und öffnete seinen Mund so weit, dass er das halbe Gesicht einzunehmen schien. Dann atmete es ein paar Mal hektisch und stieß einen jämmerlichen Quäkton aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja fühlte sich auf einmal überglücklich und erleichtert, dass es so ein lebendiges kleines Kind war und drückte es an sich und küsste es wie verrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na, na&amp;quot;, sagte die Ärztin, &amp;quot;Sie quetschen es ja. Durch die Geburt ist es doch schon genug gedrückt worden. Geben Sie's mir. Wir legen es in die Wiege und Sie können sich noch etwas im Salzwasser ausruhen und dann rauskommen, wenn Sie so weit sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Geburtstag war Sonja völlig euphorisch. Sie summte immerzu die Lieder, die während der Geburt gespielt worden waren, trug ihre Tochter auf dem Arm herum oder beobachtete begeistert, wie das satte, zufriedene Kind in der Wiege lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch als die Wirkung der Drogen mehr und mehr abklang, überfielen sie erneut die Zweifel. 'Mit der Hautfarbe stimmt etwas nicht', empfand sie plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'Es liegt am Licht', versuchte sie sich zu beruhigen. Sie ging ein paar Mal um die Wiege herum und schaute zuerst von oben, dann bückte sie sich und linste über den Wiegenrand von der Seite. Je nachdem wie sie guckte, schimmerte die Haut des Babys in einer anderen Nuance. 'Es sieht grünlich aus', dachte sie. Dann erschien die kleine Maja ihr plötzlich wieder rosagelb. Sonja riss panisch das arme, süß schlafende Wurm aus seinem warmen Bettchen heraus und hielt es direkt unter die Wandlampe. Der aufgeschreckte Säugling sperrte seinen Mund auf wie kurz nach der Geburt und greinte. Das grelle Licht verstörte das kleine Ding zusätzlich. Sofort färbte sich sein Gesicht dunkelrot vor Stress.&lt;br /&gt;
Sonja versuchte, sich selbst zu beschwichtigen: 'Jetzt reiß dich mal zusammen', befahl sie sich.&lt;br /&gt;
Sonja brauchte Gewissheit. Sie klingelte wie unter Zwang nach der Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das nachdrückliche Schellen musste die Schwester annehmen, dass es sich um einen Notfall handelte und kam aufgeregt herbeigelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'Falscher Alarm', befand sie allerdings gleich. Die erfahrene Kinderschwester kannte die Anfälle junger Mütter, besonders, wenn es sich ums erste Kind handelte, deswegen reagierte sie geduldig und nachsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube, es ist etwas mit der Farbe nicht in Ordnung!&amp;quot; Sonja streckte das fassungslos heulende Baby der Schwester entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese nahm es in die Arme, klopfte ihm beruhigend auf den Rücken und sprach begütigend auf es ein.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir können die Farbkarte anlegen, da sehen Sie dann, dass alles stimmt mit ihrem Kind&amp;quot;, sagte sie zu Sonja. Sie zog das kleine Gerät aus der Tasche und drückte es auf den Arm des Säuglings. &amp;quot;Hier, sehen Sie&amp;quot;, erklärte sie zu Sonja gewandt, &amp;quot;es liegt zwischen blau und violett.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja guckte aufs Display mit der Farbskala und den Zahlenwerten. Das äußerste Violett befand sich gerade noch im Sektor &amp;quot;normal&amp;quot;. &amp;quot;Es ist aber im Grenzbereich&amp;quot;, bemerkte sie zur Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen Sie sich keine Sorgen.&amp;quot; Die Kinderpflegerin versuchte sowohl auf das Baby als auch auf Sonja ermutigend einzuwirken. &amp;quot;Das gibt es oft am Anfang. Das wird schon. Wenn Sie möchten, lasse ich Ihnen die Farbkarte da. So können Sie die Veränderungen kontrollieren.&amp;quot; Dann legte sie die durcheinander gebrachte Maja in die Wiege und ließ Sonja wieder mit ihr allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja stand unschlüssig neben dem kleinen Bett und betrachtete ihre Tochter. Sie wusste, die Zweifel würden andauern. Nur noch so kurze Zeit, die sie beide im Geburtshaus bleiben würden. Dann war sie mit Maja auf sich gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Farbe sich nun nicht verändern würde? Und wenn die Kleine einen genetischen Fehler hätte? Das gab es ja oft. Und wer ahnte schon, was die ungewöhnliche Hautfärbung noch bedeuten konnte? Vielleicht stimmte auch sonst etwas nicht mit dem Kind. Seit sie das Mädchen mit dem roten Hautausschlag im &amp;quot;Vedschen&amp;quot; gesehen hatte, arbeitete es fortwährend in ihrem Unterbewusstsein. Ängste hatten sich festgesetzt und führten dort ein Eigenleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'Ich will heim!' Sonja dachte an ihr schnuckeliges Haus. Dort würden Maja und sie beschützt sein. Der Gedanke flößte ihr wieder Zuversicht ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber: einen Imbiss zu eröffnen war nichts im Vergleich damit, in der heutigen Zeit ein Kind zur Welt zu bringen und aufzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.88.201.203</name></author>	</entry>

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		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Imkerei</id>
		<title>Imkerei</title>
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				<updated>2007-04-03T08:37:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;217.88.201.203:&amp;#32;+ Marktkorb&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ökologische Kreisläufe werden zunehmend gestört==&lt;br /&gt;
[[Bild:Bluehendelandschaften.jpg|left|200px]]&lt;br /&gt;
Der diesjährige 38. Hessische Imkertag, der am Sonntag, den 25. März in&lt;br /&gt;
Hofbieber stattfand, stand unter dem Motto „Blühendes Netzwerk-blühende Rhön“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Motto weist darauf hin, dass die Bedeutung der Bienenhaltung heute&lt;br /&gt;
weniger in der Produktion von Wachs und Honig liegt als in der ökologischen&lt;br /&gt;
Funktion der Bienenvölker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gingen bereits die Ehrengäste des Hessischen Imkertages wie der&lt;br /&gt;
Bundestagsabgeordnete [[Michael Brand]], der hessische Umweltminister Wilhelm&lt;br /&gt;
Dietzel oder der Präsident des Deutschen Imkerbundes e.V. Anton Reck in&lt;br /&gt;
ihren Grußworten auf die Probleme der modernen Imkerei ein: 80 % der&lt;br /&gt;
Blütenpflanzen werden in Europa von Bienen bestäubt, doch in den letzten&lt;br /&gt;
Jahrzehnten hat sich die Situation nicht nur für Honig- und Wildbienenarten,&lt;br /&gt;
sondern für alle Nektar und Pollen sammelnden Insekten in unserer Landschaft&lt;br /&gt;
enorm verschlechtert, so dass sie ihrer Aufgabe „Pflanzenbestäubung“ immer&lt;br /&gt;
weniger nachkommen können. Zudem wachsen bei der Honigbiene die Probleme mit&lt;br /&gt;
Krankheiten und Parasiten, während Wildbienen immer weniger natürliche&lt;br /&gt;
Nistmöglichkeiten finden. Darüber hinaus sind all diese Insekten einer&lt;br /&gt;
zunehmenden Belastung durch Pestizide ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „große Unbekannte“, so Anton Reck, kommt noch die Einführung der&lt;br /&gt;
gentechnologisch veränderten Pflanzen hinzu, deren Auswirkung in den&lt;br /&gt;
Kreisläufen der Natur weitgehend unerforscht ist. [[Michael Brand]] betonte,&lt;br /&gt;
dass er sich dafür einsetzen möchte, hier mehr in Forschung zu investieren,&lt;br /&gt;
denn sei „die Büchse der Pandora [[Gentechnik]]“ einmal geöffnet, so ließe sie&lt;br /&gt;
sich schwer wieder schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit, so die politischen Ehrengäste, gebe es keine Mehrheit für&lt;br /&gt;
Gentechnik weder bei der Bevölkerung noch in den politischen Gremien.&lt;br /&gt;
Wie mit einfachen Mitteln die Störung der ökologischen Kreisläufe um&lt;br /&gt;
Erhaltung der Artenvielfalt, Schutz der Wild- und Nutzinsekten, Erhöhung der&lt;br /&gt;
Erträge in der Landwirtschaft umgekehrt werden könnte und wie auf&lt;br /&gt;
landwirtschaftlichen, kommunalen und forstlichen Nutzflächen ein Netzwerk&lt;br /&gt;
eines ganzjährigen Blütenangebotes geschaffen werden kann, darauf ging Utto&lt;br /&gt;
Baumgartner, selbst Landwirt und Imker, im ersten Festvortrag des Imkertages&lt;br /&gt;
ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Baumgartner, Mitbegründer des Vereins „Netzwerk Blühende Landschaft“&lt;br /&gt;
zeigte auf wie Imker, Gärtner, Landwirte aber auch Grünflächenämter und&lt;br /&gt;
Friedhofsverwaltungen mit einfachen Mitteln gezielt artenreiche Landschaften&lt;br /&gt;
gestalten können, so z.B. durch Blühstreifenansaaten an Feldrändern oder&lt;br /&gt;
Zwischenfruchtanlage nach der Getreideernte oder durch gezielte&lt;br /&gt;
Pflanzenauswahl bei der Garten- und Balkongestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Prof. Dr. Wittmann von der Universität Bonn erläuterte u.a. im zweiten&lt;br /&gt;
Vortrag des Imkertages die Feststellung des Nobelpreisträgers Einstein,&lt;br /&gt;
wonach nach dem Aussterben der Honigbiene der Mensch nur noch vier Jahre zu&lt;br /&gt;
leben hätte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grunde hat der BUND-Kreisverband Fulda / Osthessen mit Tranparenten und Unterstützung von Biobauern aus der Region gegen den Einsatz von Gentechnisch veränderten Organismen(GVO) demonstriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zensur im Marktkorb==&lt;br /&gt;
'''Unten der Textausschnitt zum Thema Imkerverein, Imkertag, den der Marktkorb nicht veröffentlicht hatte:&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
===Zeitgemäße Bienenhaltung – Der Imker als Naturschützer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute liegt die Bedeutung der Bienenhaltung inzwischen weniger in der&lt;br /&gt;
Produktion von Wachs und Honig, denn die Entdeckung des Rübenzuckers Anfang&lt;br /&gt;
des 18. Jh und die Produktion von Kunstwachsen im großen Stil machten die&lt;br /&gt;
Bienenprodukte entbehrlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es in der Bienenhaltung vor allem um die ökologische Funktion der&lt;br /&gt;
Bienenvölker. Doch die Bienenzucht ist bedroht von bienengefährlichen&lt;br /&gt;
Pflanzenschutzmitteln, der abnehmenden Artenvielfalt und auch dem&lt;br /&gt;
gefährlichen Bienenschädling, der Varroa-Milbe, deren Nachwuchs sich in den&lt;br /&gt;
Bienenstöcken festsetzt und sich von Bienenbrut ernährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als neue Herausforderung gesellte sich zu diesen Plagen die Einführung&lt;br /&gt;
gentechnisch veränderten Saatgutes. So, wie uns die Befürworter der Grünen&lt;br /&gt;
[[Gentechnik|Gentechnologie]] weismachen wollen, dass nämlich eine räumlich eng begrenzte&lt;br /&gt;
Aussaat möglich ist, verhält es sich nicht. Bienen lassen sich nicht an die&lt;br /&gt;
Leine legen und übertragen Pollen mitunter mehrere Kilometer weit im Umkreis&lt;br /&gt;
um ihren Standort. Damit geben sie Erbgut von z.B. gentechnisch verändertem&lt;br /&gt;
Raps an unbehandelte Rapspflanzen weiter. Der Imkerverein 1882 Hofbieber&lt;br /&gt;
wandte sich bereits in einem Brief um Unterstützung gegen die Einführung&lt;br /&gt;
gentechnisch veränderter Pflanzen mit ihren unüberschaubaren Risiken an den&lt;br /&gt;
Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises [[Michael Brand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kleine Anfrage der Fraktion der LINKEN im Bundestag==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gentechnik und Pestizide: Alle gegen Maja!===&lt;br /&gt;
[[Bild:Rapsglanzkäfer.jpg|right|300px]]&lt;br /&gt;
Zur Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (16/4676) der Bundestagsfraktion DIE LINKE. über die „Auswirkungen der Bekämpfungsmethoden des Rapsglanzkäfers auf Bienen und die Imkerei“ erklärt die agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE., Dr. Kirsten Tackmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In den USA gibt es ein mysteriöses Bienensterben. Ob die Agro-Gentechnik damit zu tun hat, ist noch offen. Sicher ist allerdings, dass in diesem Sommer in Deutschland zwei Bekämpfungsmittel gegen den Rapsglanzkäfer eine Zulassung erhalten, die nachweislich Bienen schädigen. Ich fordere die Bundesregierung auf, sich bei Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und gentechnisch veränderten Pflanzen auch die möglichen Gefahren für Bienen endlich ernst zu nehmen. Die Frage der Folgekosten für Dritte z.B. durch Analysen und Proben muss im Auge behalten werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung hält eine Beeinträchtigung der kleinen Honigsammlerinnen für „nahezu ausgeschlossen“, aber auch nur dann, wenn die Pestizide korrekt angewandt werden. Ist der Imker und die Imkerin allerdings von der Seriosität seiner umliegenden Landwirtschaftsbetriebe wenig überzeugt und möchte seine Ware auf eventuelle Rückstände prüfen lassen, muss er das aus eigener Tasche bezahlen. Ich fordere hier ein klares Verursacherprinzip: Wer als bienengefährlich eingestufte Pestizide benutzt, muss auch für eventuelle Analysekosten und Folgekosten aufkommen. Das gilt für Pestizide sowie für Rückstände, die von der Agro-Gentechnik verursacht worden sind!“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Berlin, den 30.03.2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Download der Kleinen Anfrage hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://dip.bundestag.de/btd/16/046/1604676.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Text kleine Anfrage===&lt;br /&gt;
Deutscher Bundestag Drucksache 16/4676&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16. Wahlperiode 13. 03. 2007'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite 1, 20. März 2007, /data/bt_vorab/1604676.fm, Frame 6.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kleine Anfrage'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''der Abgeordneten Dr. Kirsten Tackmann, Eva Bulling-Schröter, Dr. Gesine Lötzsch und der Fraktion DIE LINKE.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Auswirkungen der Bekämpfungsmethoden des Rapsglanzkäfers auf Bienen und die Imkerei'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rapsglanzkäfer stellt für große Teile der kultivierten Rapsflächen eine Bedrohung&lt;br /&gt;
dar. Laut einer Pressemitteilung des Bundesamts für Verbraucherschutz&lt;br /&gt;
und Lebensmittelsicherheit (BVL) vom 21. Dezember 2006 kam es im Jahr&lt;br /&gt;
2006 zu massiven Ernteeinbußen bei Raps aufgrund des starken Auftretens und&lt;br /&gt;
der Resistenz des Rapsglanzkäfers gegen die zugelassenen Insektizide aus der&lt;br /&gt;
Gruppe der Pyrethroide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunehmend sind bisherige Bekämpfungsmethoden uneffizient, so dass auf weitere&lt;br /&gt;
Mittel zurückgegriffen wird. Vom BVL wurde eine Sondergenehmigung zur&lt;br /&gt;
Bekämpfung des Rapsglanzkäfers mit Reldan 22 erteilt. Dieses soll nach Informationen&lt;br /&gt;
von Imkern und des Sicherheitsdatenblattes des Herstellers (Dow&lt;br /&gt;
AgroSciences GmbH) für Bienen hochgiftig sein. Es kann weiterhin beim Einatmen&lt;br /&gt;
durch Menschen das Zentralnervensystem schädigen, sowie Schädigungen&lt;br /&gt;
der Haut, der Nebenniere und der Leber hervorrufen. Es ist biologisch nicht&lt;br /&gt;
leicht abbaubar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imkerinnen und Imker sehen der Rapsanbausaison 2007 mit großer Sorge entgegen&lt;br /&gt;
und befürchten negative Auswirkungen auf ihre Bienenvölker und die Imkereiprodukte.&lt;br /&gt;
Wir fragen daher die Bundesregierung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Wie entwickelte sich die Ausbreitung des Rapsglanzkäfers in den vergangenen zehn Jahren, und wie bewertet die Bundesregierung diese Entwicklung?&lt;br /&gt;
# Wie bewertet die Bundesregierung den Wirkungsgrad der zur Bekämpfung zugelassenen Mittel gegenüber dem Schädling einerseits und die Umweltauswirkungen auf Nicht-Ziel-Organismen andererseits?&lt;br /&gt;
# Unter welchen Bedingungen wird die Anwendung der Bekämpfungsmittel Reldan 22 und Ultracid 40 gegen den Rapsglanzkäfer trotz ihrer Bewertung als „bienengefährlich“ empfohlen?&lt;br /&gt;
# Welche weiteren ökologischen Auswirkungen des Einsatzes dieser Mittel gemäß §2 des Bienen-Schutz-Gesetzes wurden von wem und mit welchem Ergebnis geprüft oder sind zu erwarten?&lt;br /&gt;
# Welche Untersuchungen und Analysen liegen hinsichtlich des Risikos einer Resistenzbildung gegenüber den genannten Bekämpfungsmitteln vor, wie werden diese Ergebnisse durch die Bundesregierung bewertet, und welche Schlussfolgerungen würde ein vermutetes Resistenzrisiko für die zukünftige Bekämpfung des Rapsglanzkäfers erfordern?&lt;br /&gt;
# Welche alternativen Bekämpfungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung bzw. welche befinden sich mit und ohne die Unterstützung öffentlicher Finanzierung in der Entwicklung?&lt;br /&gt;
# Welche bienenungefährlichen Bekämpfungsmethoden des Rapsglanzkäfers empfiehlt die Bundesregierung, und in welchem Umfang werden diese in Befallsgebieten genutzt?&lt;br /&gt;
# Welche Auswirkungen auf die Wanderimkerei und damit die Bestäubung von Kulturpflanzen hat die Ausbringung der beiden als bienengefährlich bezeichneten Bekämpfungsmittel? Welche Abstände sind für Standimker einzuhalten?&lt;br /&gt;
# Wie werden die mit den beiden genannten Bekämpfungsmitteln behandelten Flächen gekennzeichnet, um negative Auswirkungen auf Menschen auszuschließen?&lt;br /&gt;
# Welche Erkenntnisse über Auswirkungen der genannten Bekämpfungsmittel auf Gewässer und Grundwasser sowie darin befindliche Flora und Fauna liegen der Bundesregierung vor?&lt;br /&gt;
# Welche Erkenntnisse über die Speicherung und Anreicherung toxischer Inhaltsstoffe der genannten Bekämpfungsmittel in Pflanzen, Ernteresten und im Boden liegen der Bundesregierung vor?&lt;br /&gt;
# Wer sollte nach Ansicht der Bundesregierung die Analysekosten von Imkereiprodukten tragen, um die Freiheit von den beiden genannten Bekämpfungsmitteln in diesen Produkten nachzuweisen, falls sie in der Nähe von behandelten Flächen produziert worden sind?&lt;br /&gt;
#Falls es zu Kontaminationen von Imkereiprodukten kommt, wer kommt für eine eventuelle Entschädigung auf, und wie kann dies unbürokratisch durchgeführt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, den 8. März 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Gregor Gysi, Oskar Lafontaine und Fraktion&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(aus der elektronischen Vorab-Fassung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit|Auswirkungen von Pestiziden auf Bienen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.88.201.203</name></author>	</entry>

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