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		<title>Fuldawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Jahresrechnung_2004</id>
		<title>Jahresrechnung 2004</title>
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				<updated>2006-10-31T07:43:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.125.230:&amp;#32;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zur Ausprache zum Tagungsordnungspunkt Schlussbericht Jahresrechnung 2004“ Stadtverordnetensitzung am 30.10.2006 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als frischgebackener Stadtverordneter habe ich das erste mal einen sogenannten Schlussbericht zu einer Jahresrechnung gelesen.  Im beratenden Ausschuss war ich überrascht, wie die Abrechnung 2004 ohne jegliche Diskussion hingenommen wurde. Für mich als Neuling war es doch erstaunlich, wie sehr eine solche Abrechnung von dem Haushaltsplan abweicht, wie er ja heute auch für das Jahr 2007 vorgestellt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Bürgerinnen und Bürger, sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen Stadtverordnete, daher möchte ich versuchen, im Folgenden kurz auf die wesentlichen Unterschiede von Planung und tatsächlich getätigten Vorgängen aus dem Jahr 2004 eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LINKE.Offene Liste kann nicht sagen, bei welchen Posten in der Haushaltsplanung von 2003 auf 2004 zum Beispiel bei den Personalkosten bereits eingespart werden sollte. Aber zusätzlich zu diesen geplanten Personaleinsparungen weist der Schlussbericht  weitere 2 Millionen Minderausgaben aus bei den Kollginnen und Kollegen, die bei der Stadt Fulda beschäftigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den bereits  geplanten Personalkürzungen wurde gestrichen in den Bereichen:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
*Bürgerbüro&lt;br /&gt;
*Feuerlöschwesen&lt;br /&gt;
*Hausmeister&lt;br /&gt;
*Betriebsamt&lt;br /&gt;
*Reinigungskräfte&lt;br /&gt;
*Kindergärten&lt;br /&gt;
*Musikschule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alles Arbeitsplätze, bei denen sowieso schon wenig verdient wird.  Gleichzeitig hat sich die Zahl der Kollegen, die zu einem Stundenpreis von 7-8 Euro bei der städtischen ausgegliederten &lt;br /&gt;
[[ProCommunitas GmbH]] arbeiten müssen von 2003 auf 2005 mehr als verdoppelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen sie, was Sie den Kollegen mit solchen außerplanmäßigen „Sparmaßnahmen“ antun?  Eine Vollzeitstelle bei  ProCommunitas  bringt ca 1300 Euro brutto. Davon ab gehen Steuern, Sozialversicherung, Miete, Gas, Wasser, Müll. Was bleibt da noch zum leben? Und dies bei einer Vollzeitstelle! Die meisten sind dort aber nach unserer Kenntnis Teilzeitkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum musste beim Personal überplanmäßig gestrichen „gespart“ und geknausert werden? Gab es anderweitig Einnahmeausfälle??&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sagt dazu der Schlussbericht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab im Jahr 2004   4 Millionen Euro Mehreinnahmen durch die Gewerbesteuer.  Also: 4 Millionen mehr als geplant. Das macht stutzig. Bei den Zinsen für verspätete Gewerbesteuereinahmen  werden 150% Mehreinnahmen ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausfälle gab es allerdings bei der Einkommensteuer, kein Wunder: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die hohe Arbeitslosigkeit auch in Fulda schadet den Kommunen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*die Tarifflucht der Fuldaer Betriebe wie aktuell  Parzeller, Rabenseifner, Möller Medical lässt die Einkommen sinken und schadet den Kommunen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*der Ersatz von regulären Arbeitsplätzen durch Zeitarbeit wie massenhaft bei Dura Gummi und aktuell telekom lässt die Einkommen sinken und schadet den Kommunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Und die Kommunen machen mit: Stichwort ProCommunitas &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kommt noch verrückter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fulda verhängt eine Personalsperre und kann 2004 wegen Stellenvakanzen  weitere Außenstände und Forderungen der Stadt: von gesamt  über 3 Millionen Euro nicht eintreiben, die Hälfte davon aus der Gewerbesteuer. (3.342.500  davon Gewerbesteuer ca  1,5 Millionen=)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beklagt werden Mindereinnahmen beim städtischen Geschäftsgrundstück City Haus, durch Leerstände. Dennoch soll noch mehr Geschäftsfläche am Uniplatz entstehen (Blockrandbebauung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gebäudeunterhaltung werden Minderausgaben von 3 Hundertausend Euro gefeiert aber Mehrausgaben bei Energiekosten festgestellt. Eine Einsparung könnte Wärmedämmung und neue Fenster bringen wird im Bericht vorgeschlagen. Warum gibt man das Geld für die Gebäudeunterhaltung nicht aus, wie es im Haushalt 2004 eingestellt war?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen über Fragen... aber ich bin ja noch neu. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Hartmann, verehrte Kollegen, ich bedanke mich, dass ich auf die Differenzen von Planung und Wirklichkeit hinweisen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günter Maul, Fulda 30.10.2006&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.125.230</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Stadtverordnetenversammlung_Oktober_2006</id>
		<title>Stadtverordnetenversammlung Oktober 2006</title>
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				<updated>2006-10-31T07:35:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.125.230:&amp;#32;/* Einladung */ wikilink&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Unterschriftenlisten des [[Fuldaer Aktionsbündnis gegen Neonazis]] werden vor der Sitzung 17.30 Uhr in einem Empfang dem [[Oberbürgermeister]] [[Gerhard Möller]] überreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenversammlung wird im Zeichen der Einbringung des Haushaltes 2007 stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einladung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagesordnung I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Haushaltsplan 2007 einschließlich des Wirtschaftsplanes des&lt;br /&gt;
	Eigenbetriebes 'Parkstätten, Gas und Wasser Fulda&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Änderung der [[Geschäftsordnung Stadtverordnetenversammlung|Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung]] vom	&lt;br /&gt;
	21. Juni 2001 204/2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Wahl von 7 sachkundigen Einwohnern in die Friedhofskommission	247/2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Aktuelle Stunde, [[#Alle Anfragen|Anfragen]] und Anträge - SV 30.10.06	246/2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagesordnung II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	[[Jahresrechnung 2004]]	9412006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	Satzung über die Grundschulbezirke - Ergänzungen	214/2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alle Anfragen==&lt;br /&gt;
===Anfrage der CDU-Fraktion betr. die Vermarktung der Gewerbeflächen in Fulda===&lt;br /&gt;
'''Wie entwickelt sich die Vermarktung der Gewerbeflächen in Fulda für die Bestandsentwicklung heimischer Betriebe bzw. Ansiedlung neuer Betriebe?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfrage der CDU-Fraktion betr. das „Bambini-Programm“ der Hessischen Landesregierung===&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem sogenannten&amp;quot;Bambini-Programm&amp;quot; beabsichtigt die hessische Landesregierung eine beitragsfreie Betreuung im letzten Kindergartenjahr zu ermöglichen und notwendige Betreuung für unter dreijährige Kinder zu erleichtern. Fulda verfügt bereits seit langem über eine bedarfsgerechte Versorgung mit Kindertagesstättenplätzen und setzt das Tagesbetreuungsausbaugesetz planmäßig um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch stehen nicht alle Details der Ausführung des Bambini-Programms fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CDU-Stadtverordnetenfraktion fragt den Magistrat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Welche Auswirkungen kann das geplante Programm auf die Betreuungsangebote in Fulda haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Wie könnte ein zeitlicher Fahrplan aussehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Welche Umsetzungsschritte plant die Stadt, ggfs. welche Vorbereitungen wurden bereits getroffen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfrage der Wählergruppe Die Linke. Offene Liste betr. die personelle Besetzung des [[Denkmalbeirat]]es===&lt;br /&gt;
{{:Anfrage 6 (Stadt)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfrage der CDU-Fraktion betr. die Sanierung innerstädtischer Straßen===&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die innerstädtischen Straßen befinden sich in einem teilweise dringend emeuerungsbebedürftigen Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CDU-Stadtverordnetenfraktion fragt deshalb den Magistrat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 .	Welche Prioritäten haben sich aufgrund der aktuellen Bausituation im Stadtgebiet ergeben und in welchem Verhältnis stehen diese Sachzwänge zur Haushaltssituation?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Sieht der Magistrat die Möglichkeit, zumindest einen Teil des Straßennetzes anstelle einer grundlegenden Erneuerung mit vertretbaren Mitteln so wiederherzustellen, dass sie sich für einen längeren Zeitraum in einem ordentlichen und funktionstüchtigen Zustand präsentieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfrage der SPD-Fraktion betr. Personal-/Planstellen beim Polizeipräsidium Osthessen===&lt;br /&gt;
Die osthessische Polizei soll nach dem Willen der Landesregierung Planstellen für Polizeivollzugsbeamte verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SPD-Fraktion fragt den Magistrat der Stadt Fulda,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. In welchem Umfang ist mit einem Abbau zu rechnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Ist die Sicherheit der osthessischen Bürger gewährleistet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Beabsichtigt der [[Magistrat]] bei der Hessischen Landesregierung zu intervenieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betr. Müllgebühren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fragt den Magistrat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Welcher Anteil der höheren Kosten für die Müllentsorgung wird dadurch verursacht, dass Abfall zur Entsorgung nach Thüringen transportiert werden muss?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Sind in die künftigen Müllgebühren auch die Kosten kalkuliert, die durch die Entsorgung des zur Zeit auf der Deponie Kalbach zwischengelagerten Mülls entstehen werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wer trägt die politische Verantwortung dafür, dass auf die absehbare Pleite der Firma Herhof nicht rechtzeitig reagiert wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katja Schmirler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betr. die Personalausstattung des Jugendamtes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fragt den Magistrat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Hat das Jugendamt eine bedarfsgerechte Personalausstattung im Bereich der Familienhilfe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie entwickeln sich die Zahlen der zu betreuenden Familien/Kinder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wie viele Familien/Kinder werden von einer (Vollzeit)-MitarbeiterIn betreut, wie hoch war der entsprechende Personalschlüssel in den vergangenen Jahren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wie entwickeln sich die Zahlen der in Obhut genommenen Kinder (Heimbetreuung, Pflegefamilie?) und der Kinder, die in ihren Familien vom Jugendamt betreut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ute Riebold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betr. das Personal von [[ProCommunitas GmbH|ProCommunitas]]===&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fragt den Magistrat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wie viele Menschen/ wie viele Stellen leiht die Stadtverwaltung von Pro Communitas aus (bitte unterteilt nach Berufsgruppen)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie unterscheidet sich die Bezahlung dieser Menschen von denen mit vergleichbar tätigen, regulären MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Welche weiteren Unterschiede gibt es, wie z. B. Urlaubsansprüche u. ä.?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ute Riebold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betr. die Baumaßnahme auf dem Gelände des ehemaligen Zentralbades===&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fragt den Magistrat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gibt es Änderungen in der baulichen Konzeption des geplanten Neubaus der Firma Lebensart GmbH &amp;amp; Co. KG im Schlossgarten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Gibt es Änderungen des geplanten Nutzungskonzeptes?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Gibt es Änderungen bei der Zeitplanung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Rechtfertigen die horrenden Kauf- und Mietpreise der Wohnungen (2500 – 2950 Euro/qm bzw. ca. 9 Euro/qm) den günstigen Grundstückspreis, den die Stadt gewährte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ute Riebold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betr. Straßenbaumaßnahmen in Lehnerz===&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fragt den Magistrat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Werden zeitnah im selben Abschnitt fällige Straßenbaumaßnahmen gebündelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Warum wurde eine Baumaßnahme der ÜWAG in Lehnerz an der Steinauer Straße in der Nähe der Querungshilfe (Firma Küllmer, vom 25.7. – 9.8.2006) nicht mit dem noch ausstehenden Absenken der Bürgersteige in diesem Bereich zusammengelegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wie teuer würde diese Absenkung der Bürgersteige voraussichtlich sein, wann ist geplant, sie umzusetzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wie kommt es zu der Auskunft aus der Stadtverwaltung an eine Bürgerin, das Bündeln dieser Maßnahmen (Absenkung und Verlegung von ÜWAG-Kabeln) hätte zu keiner Ersparnis geführt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ute Riebold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfrage der CDU-Fraktion betr. verkaufsoffene Sonntage===&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Sonntag genießt den Schutz des Grundgesetzes. Nach den gesetzlichen Regelungen können daher maximal vier Sonntage im Jahr in Verbindung mit besonderen Anlässen als verkaufsoffene Sonntage zugelassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CDU-Fraktion fragt den Magistrat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Inwieweit besteht für die Stadt Fulda die Notwendigkeit, den gesetzlich zulässigen Rahmen stets auszuschöpfen und zu welchen Anlässen werden verkaufsoffene Sonntage zugelassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Welchen Stellenwert hat bei Abwägung im Rahmen der Erlaubnis der Schutz der Beschäftigten und ihrer Familien?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Welche Möglichkeiten einer interkommunalen Koordinierung der verkaufsoffenen Sonntage in der Stadtregion Fulda sieht der Magistrat, damit nicht durch versetzte Termine eine Komulierung mit den angrenzenden Kommunen stattfindet und man sich gegenseitig die Begründung für die Notwendigkeit zur Öffnung liefert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfrage der CDU-Fraktion betr. die Müllgebühren===&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Fuldaer Zeitung und im Marktkorb wurden Zahlen genannt, die von einer drastischen Steigerung der Müllgebühren (30% bis 40%) zum 01.01.02007 ausgehen. Die CDU-Stadtverordnetenfraktion fragt den Magistrat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Worauf beziehen sich diese Zahlen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wodurch wird eine Steigerung nötig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wann wird die Beschlussfassung vorgelegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfrage der CDU-Fraktion betr. Straßenbaumaßnahmen im Stadtteil Haimbach===&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
angesichts der bereits erfolgten Teilöffnung des [[Westring]]es fragt die CDU-Fraktion den Magistrat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 .	Wann ist mit dem Beginn der Arbeiten für den geplanten Rückbau der Rodgeser Straße zwischen den Stadtteilen Haimbach und Rodges zu rechnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Besteht die Möglichkeit, dass seitens der Stadt bereits jetzt kurzfristig Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Eichhornstraße in Haimbach und der Rodgeser Straße in Rodges umgesetzt werden wie zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Beschränkung auf Anliegerverkehr. &lt;br /&gt;
*Hinweistafeln, insbesondere für den Schwerlastverkehr zur Nutzung des [[Westring]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus unserer Sicht hätten diese Maßnahmen, neben der Verkehrsberuhigung in den genannten Bereichen, auch den Vorteil, dass die Autofahrer bereits jetzt zur Nutzung des [[Westring]]es bewogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Welche weiteren Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sind im Stadtteil Haimbach geplant?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfrage der Partei Die Republikaner betr. Parksituation im Bereich des Klinikums Fulda===&lt;br /&gt;
Ist er dem [[Magistrat]] bekannt, daß es ab dem 1. Dezember 2006 zur einer Verknappung der Kurzzeitparkplätze um das Klinikum Fulda herum kommen wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es dem Magistrat bekannt, daß es ab duz 1. Dezember 2006 zum Wegfall von Langzeitparkplätzen um das Klinikum Fulda herum kommen wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Beispiel: ein &amp;quot;Kunde&amp;quot; kommt mittels Auto in den Ambulanz und wird gleich dabehalten oder &amp;quot;Kunde&amp;quot; hat kleineren Eingriff und möchte mittels eigenem Auto an- bzw. abreisen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine Planung daningehend, daß auf dem Klinikum-Gelände bereits vorhandene Parkhaus aufzustocken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründung/Bezugnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgerinformation im Marktkorb am Sonntag, Nr. 39 vom Sonntag den 24. September 2006 mit Artikel &amp;quot;Parkungelung für Anwohner rund ums Klinikum kommt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfrage der Partei Die Republikaner betr. Antragsformalitäten für Harz IV-Leistungen===&lt;br /&gt;
Ist es richtig, daß es der Dolmetscherkosten wegen eine Unterscheidung bei den Harz IV-Antragssteller	gibt, welche sich z.B. 160,- EUR im Monat hinzuverdienen, wenn die ihren &amp;quot;Status&amp;quot; monatlich belegen bzw. verlängern wollen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h., diejenigen die der deutschen Sprache mächtig sind, sollen ihre Daten monatlich aktualisieren bei den anderen Personen hingegen solle es ausreichen, wenn der Datenabgleich halbjährlich bzw. jährlich geschähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre dies so, wären die deutschsprechenden Harz IV - Empfänger benachteiligt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Schreibfehler aus Original)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alle Anträge==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antrag der SPD-Fraktion betr. Planungen für eine Ganztags- und Gesamtschule im Süden der Stadt===&lt;br /&gt;
Die SPD- Stadtverordnetenfraktion beantragt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der [[Magistrat]] möge prüfen, in wie weit im Süden der Stadt Fulda eine weiterführende Schule entwickelt werden kann. Hierbei ist insbesondere eine Ganztags- und Gesamtschule zu planen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Wegfall der Hauptschule an der [[Sturmiusschule Fulda]] verliert der Süden der Stadt die letzte weiterführende Schule. Schülerinnen und Schüler aus dem Süden müssen entweder in das Schulviertel im Osten, nach [[Bardoschule|Neuenberg]] oder in das Zentrum gefahren werden. Dieser morgendliche und nachmittagliche Schülertourismus könnte durch ein attraktives Bildungsangebot im Süden oder Südwesten der Stadt verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betr. die vorübergehende Verlegung der Bushaltestelle Haderwaldsiedlung===&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bushaltestelle Haderwaldsiedlung wurde vorübergehend verlegt. Dieses Provisorium muss so gesichert werden, dass die Wartenden, insbesondere die Schulkinder, nicht gefährdet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am provisorischen Haltepunkt ist nicht einmal ein schmaler Gehweg. Selbst die Schulkinder müssen morgens auf der Straße warten. Ein solches Gefahrenpotential ist auch vorübergehend nicht verantwortbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Thomas Göller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antrag der Partei Die Republikaner betr. Tonaufzeichnungen während der Stadtverordnetenversammlungen===&lt;br /&gt;
Übertragung des Textes wegen mangelnder Vorlagenqualität nicht möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antrag der Partei Die Republikaner betr. Erweiterung des Parkplatzangebotes im Bereich Klinikum Fulda===&lt;br /&gt;
Übertragung des Textes wegen mangelnder Vorlagenqualität nicht möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtverordnetenversammlungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gremien Stadt Fulda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.125.230</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Peter_Gingold</id>
		<title>Peter Gingold</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Peter_Gingold"/>
				<updated>2006-10-30T23:57:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.125.230:&amp;#32;nachrufe&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|border=10 bordercolor=black&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingold3.jpg|right|Peter Gingold, UZ-Pressefest 2003]]&lt;br /&gt;
'''Peter Gingold''' (* 8. März 1916 in Aschaffenburg, gestorben 28.10.2006) war ein Widerstandskämpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind traurig, soeben haben wir die Nachricht von seinem Tode erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karin Masche&lt;br /&gt;
Die LINKE.Offene Liste (29.10.06)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Trauerfeier für Peter Gingold wird am Sonntag, 5. November 2006 um&lt;br /&gt;
11.00 Uhr im Gewerkschaftshaus in Frankfurt (Wilhelm-Leuschner-Str. 69 - 77)&lt;br /&gt;
stattfinden. Die Beisetzung wird in Paris, im Familiengrab bei seiner Frau Ettie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachruf ==&lt;br /&gt;
===Ein antifaschistischer Kämpfer lebt nicht mehr===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langer schwerer Krankheit starb Peter Gingold, antifaschistischer Widerstandskämpfer, Kommunist aus jüdischem Elternhaus und Internationalist, am 28. Oktober in Frankfurt/M. im Alter von 90 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antifaschisten und Anhänger der politischen Linken verschiedener Generationen haben Peter Gingold in den vergangenen Jahrzehnten auf Veranstaltungen, in gemeinsamen Aktionen auf der Straße und in Debatten über die Konsequenzen aus der faschistischen Vergangenheit und für eine sozialistische Alternative erlebt. Er war als Person nicht nur Teil der politischen Bewegung, er stand mit seiner Biographie auch symbolisch für politische Entwicklungen und den Umgang mit der Erinnerung und Würdigung des antifaschistischen Widerstandes in unserem Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren am 8. März im Kriegsjahr 1916 in Aschaffenburg, erhielt Peter Gingold seine persönliche und politische Prägung in seinem jüdischen Elternhaus und in der Arbeiterjugendbewegung. Sein Vater besaß eine kleine Konfektionsschneiderei in Frankfurt/Main. Als Jugendlicher erlebte er den Antisemitismus der Nazis. Er fragte sich und seinen Vater, der mit seiner Arbeit eine achtköpfige Familie zu ernähren hatte: »Du bist doch auch Jude, leidest auch unter der Arbeitslosigkeit, wieso bist du an allem schuld?« So einfach und gleichzeitig überzeugend stellte Peter Gingold die faschistische Demagogie in Frage und begann als Jugendlicher nach den Ursachen von Massenarbeitslosigkeit, Armut und Ungerechtigkeit zu fragen. Bald schon organisierte er sich im Zentralverband Deutscher Angestellter und im Kommunistischen Jugendverband. Politische Erkenntnis und Handeln waren für ihn untrennbar verbunden. Und so wirkte er vor 1933 und nach der Machtübertragung an die NSDAP im antifaschistischen Kampf. Bei einer Razzia der SA im Juni 1933 verhaftet, kam er erst nach mehrmonatiger Gefängnishaft frei – mit der Auflage, Deutschland zu verlassen. Er folgte seinen Eltern und Geschwistern, die bereits im Frühjahr 1933 nach Paris emigriert waren. Ruhe gab er dort aber auch nicht. Er arbeitete im deutschsprachigen antifaschistischen Pariser Tageblatt mit und gehörte zu den Gründern der Freien Deutschen Jugend (FDJ) als überparteiliche antifaschistische Jugendorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Paris traf er zwei wichtige Entscheidungen, die sein ganzes persönliches und politisches Leben geprägt haben: 1937 trat er der Kommunistischen Partei bei und 1940 heiratete er Ettie Stein-Haller, die er in der FDJ-Arbeit kennen- und lieben gelernt hatte. Über sechzig Jahre waren die beiden verheiratet und haben sich gegenseitig in ihrer politischen Arbeit und Überzeugung gestützt und gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im französischen Exil kam ihre erste Tochter Alice zur Welt. Während Ettie Gingold sich um das Kind kümmerte, mußte ihr Mann aufgrund der Verfolgung durch die Gestapo untertauchen. Er schloß sich der Travail Allemand (TA) an, einer Gruppe in der Résistance, die antifaschistische Aufklärung unter  deutschen Soldaten leistete. Während seiner illegalen Zeit wurden zwei seiner Geschwister in Paris verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Er selbst geriet 1943 in die Fänge der Gestapo. Ihm gelang jedoch mit Hilfe der Organisation die Flucht. Peter Gingold nahm im August 1944 am Aufstand zur Befreiung von Paris teil und setzte seine antifaschistische Arbeit in den Reihen des 1. Pariser Regiments in Lothringen und im April als Frontbeauftragter bei den Partisanen in Norditalien fort. In Turin erlebte er den 8. Mai 1945, der für ihn »das Morgenrot der Menschheit« war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückgekehrt nach Frankfurt/Main gehörten Peter und Ettie Gingold zu den Gründern der hessischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) und wirkten politisch in der KPD. Doch während Peter Gingold für seine antifaschistische Arbeit in Frankreich und Italien geehrt wurde, erlebten er und seine Frau in Deutschland lange Jahre gesellschaftliche Ausgrenzung. Als Widerstandskämpfern und Kommunisten wurde ihnen viele Jahre die deutsche Staatsbürgerschaft verweigert. In Gefolge des KPD-Verbots mußte Peter Gingold zeitweilig wieder in die Illegalität. Und er mußte die Verfolgung in zweiter Generation erleben, als seine zweite Tochter Silvia als Lehrerin viele Jahre mit Berufsverbot belegt war. Dabei kamen ihm seine Kontakte zu französischen Antifaschisten zugute. »A bas les Berufsverbote« wurde zu einer millionenstimmigen Losung in den 70er Jahren in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solch negative Erfahrungen mit der bundesdeutschen Realität haben ihn nicht abgehalten, sich für seine Vision einer sozialen und menschenwürdigen Gesellschaft, frei von Krieg und Ausbeutung einzusetzen. Daß man dazu einen sehr langen Atem braucht, auch Rückschläge verkraften muß, vermittelte er in vielen Gesprächen und Vorträgen, besonders gegenüber Jugendlichen. Und er forderte sie auf, selber aktiv zu werden gegen Neofaschismus, Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und Ausgrenzung. Dabei ging er mit gutem Beispiel voran bei zahllosen Aktionen gegen alte und neue Nazis, ob in Mittenwald, in Wunsiedel, in Frankfurt oder Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Gingold war ein vielgefragter Redner, Gesprächspartner und Zeitzeuge, der politisch reflektiert, engagiert und persönlich authentisch historische Zusammenhänge vermitteln konnte. Er wurde eingeladen von Schulen und Universitäten, von Jugendverbänden, Gewerkschaften oder der autonomen Antifa, von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit oder seiner Partei, der DKP, und natürlich von der VVN-BdA, für die er in den letzten Jahren als Bundessprecher politisch aktiv war. Nicht zu vergessen sind seine Aktivitäten im Auschwitz-Komitee der BRD, gegen die Profiteure der Kriegsverbrechen, zum Beispiel der IG-Farben in Abwicklung, oder für den Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung »Freies Deutschland« e.V. (DRAFD). Hier – und das zeigte eindrucksvoll die Feier zu seinem 90. Geburtstag im Frankfurter DGB-Haus– erlebte er die Anerkennung, die ihm die bundesdeutsche Gesellschaft verweigert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Schlußwort auf der Geburtstagsfeier formulierte er noch einmal das Motto seines politischen Handelns: »Nie resignieren, und wenn welche resignieren, dann macht ihnen Mut!« Peter Gingold hat auf seine Weise Mitstreitern und Nachgeborenen in vielen Aktionen und Situationen Mut gemacht. Nun liegt es in der Verantwortung der Nachgeborenen – im Sinne von Peter Gingold –, diesen Mut in Handeln für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Kriege einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trauerfeier zu Ehren von Peter Gingold findet im November in Frankfurt/M. statt. Die Beisetzung wird in Paris, im Familiengrab bei seiner Frau Ettie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor kurzem erschien die Dokumentation zum 90. Geburtstag von Peter Gingold: Ulrich Schneider/Horst Gobrecht: »Résistance = Widerstand – ein Leben lang!«. Hrsg. Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/ Freundeskreis e.V., 60 Seiten, Ladenpreis 5 Euro, ab 10 Exemplare 3 Euro plus Porto, zu bestellen bei: VVN-BdA Hessen, Eckenheimer Landstr. 93, 60318 Frankfurt/M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachruf vor Dr. Ulrich Schneider, Bundessprecher der Vereinigung der verfolgten des naziregimes - Bund der Antifaschisten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gingold wuchs in einem jüdischen Elternhaus in Aschaffenburg und Frankfurt am Main (ab 1922) auf. Sein Vater war Konfektionsschneider. In Frankfurt besuchte er die Jüdische Volksschule, begann 1930 eine kaufmännische Lehre in einer Musikgroßhandlung und trat in die Gewerkschaftsjugend des Zentralverbandes Deutscher Angestellter (ZDA) ein. 1931 trat er in den Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD) ein. 1933 wurde er im illegalen Widerstand tätig - im Mai emigrierten die Eltern und Geschwister von Peter nach Frankreich. Gingold wurde im Juni bei einer Razzia der SA verhaftet und bekam nach mehreren Monaten Gefängnis die Anordnung, Deutschland zu verlassen. Er emigrierte im Herbst nach Frankreich, arbeitete bei der deutschsprachigen antifaschistischen Tageszeitung &amp;quot;Pariser Tageblatt&amp;quot; und war in einer kleinen Gruppe des KJVD in Paris politisch tätig. 1936 gründete er im Juni in Paris mit anderen jungen deutschen Antifaschisten die &amp;quot;Freie Deutsche Jugend&amp;quot; (FDJ) und lernte dort Ettie Stein-Haller, seine spätere Frau, kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingoldpresse2.jpg|thumb|left|Peter Gingold im Gespräch mit einem Redakteuer der Fuldaer Zeitung am 19.8.2006]]&lt;br /&gt;
1937 trat er in die Kommunistische Partei Deutschlands ein. Im Januar 1940 heiratet er Ettie und wurde im Mai als &amp;quot;deutschstämmiger Staatenloser&amp;quot; von den Franzosen interniert. Im Juni wurde ihre Tochter Alice geboren. Er kehrte im Oktober nach Paris zurück und war im deutschen antifaschistischen Widerstand aktiv. Im Frühjahr 1941 gab er die Tätigkeit auf, da die Gestapo nach ihm fahndete. Er ging im April nach Dijon und wurde in der Travail Allemand (TA), einer Gruppe in der Résistance, tätig, die antifaschistische Flugblätter unter den deutschen Soldaten verbreitete. Seine Aufgabe war unter anderem, den Kontakt zu den Soldaten der deutschen Wehrmacht herzustellen, um Hitler-Gegner herauszufinden und für die Zusammenarbeit in der Résistance zu gewinnen. Im Juli 1942 wurden zwei Geschwister von Peter in Paris verhaftet und in das KZ Auschwitz deportiert. Im Februar 1943 wurde er in Dijon von der Gestapo verhaftet und mehrere Wochen lang verhört und gefoltert. Er wurde nach Paris überführt, dort gelang ihm im April die Flucht und nach ein paar Wochen war er wieder in der Resistance tätig. Im August 1944 beteiligte er sich am Aufstand zur Befreiung von Paris und ging als Frontbeauftragter des Komitees Freies Deutschland mit dem 1. Pariser Regiment nach Lothringen. 1945 wurde er von der US-Armee inhaftiert und kam wegen falschen Verdachtes für kurze Zeit in ein französisches Kriegsgefangenenlager. Ende April war er als Frontbeauftragter bei den Partisanen in Norditalien und erlebte dort die Befreiung vom Faschismus. &lt;br /&gt;
[[Bild:Gingoldpresse.jpg|thumb|left|Peter Gingold im Gespräch mit dem Redakteur der Fuldaer Zeitung am 19.8.06]]&lt;br /&gt;
Er kehrte im August 1945 nach Frankfurt am Main zurück und wurde wieder zusammen mit seiner Frau Ettie in der [[KPD]] aktiv. Seit der Gründung der [[DKP]] 1968 ist er dort Mitglied. Er lebt heute in Frankfurt am Main und ist unter anderem politisch aktiv in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA), in dem ''Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung &amp;quot;Freies Deutschland&amp;quot; e.V.'' (DRAFD) und im Auschwitzkomitee. Er ist als Zeitzeuge bei den verschiedensten Gelegenheiten und Veranstaltungen in der gesamten BRD aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Dezember 2004 wurde ihm in Berlin gemeinsam  mit [[Esther Bejarano]], Percy McLean und Martin Löwenberg die Carl-von-Ossietzky-Medaille verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In Fulda==&lt;br /&gt;
Peter Gingold wurde schon häufig nach Fulda eingeladen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 19.8.06 Domplatz Fulda&lt;br /&gt;
* 20.5.05 Solid „Aufmucken gegen Rechts“ im Kreuz&lt;br /&gt;
* 1997  DGB Jugendbildungsstätte Magedurgerstraße&lt;br /&gt;
* 1982 Fachhochschule Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rede Peter Gingold Fulda August 2006==&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingolddom1.jpg|right]]&lt;br /&gt;
{{:Rede Peter Gingold Fulda August 2006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''...Dokumentation der Rede wird weitergeführt, die Tage mehr!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kann die Zeit aufbringen, und den Tonmitschnitt der Rede auf dem Domplatz fertig in PC tippen? Bitte melden bei [[Benutzer:Karin Masche|Karin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Jahnke: ''Sie haben nie aufgegeben - Ettie und Peter Gingold - Widerstand in Frankreich und Deutschland'', 251 Seiten, Hardcover, Pahl-Rugenstein Verlag Nachfolger GmbH, ISBN 3-89144-255-6.  [http://www.uni-marburg.de/dir/MATERIAL/BUCH/REZENS/nie_aufgegeben.html Rezension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*''[http://www.isf-freiburg.org/verlag/leseproben/kunstreich-gingold.html „Wie kann man da nicht Kommunist sein?“ Ein Gespräch mit Peter Gingold über Antisemitismus und Befreiung]'' (2000)&lt;br /&gt;
*''[http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=7036&amp;amp;key=standard_document_1700154 Macht Schluss mit Hitler und rettet euer Leben - Der Kommunist und Jude Peter Gingold]'' Manuskript einer Sendung des [[Hessischer Rundfunk|HR]], 21. Juli 2004&lt;br /&gt;
* [http://www.frankfurter-rundschau-online.de/uebersicht/dossiers_und_serien/zeitgeschichte/der_20._juli_1944/?cnt=472466 Peter Gingold: Ein Frankfurter in der Résistance FR vom 17. Juli 2004]&lt;br /&gt;
* Timo Schad/ Projektwerkstatt Bad Hersfeld Bericht über die Aufmucken ggeen Rechts Veranstaltung in Fulda [http://localanesthetic.blogspot.com/2005_11_01_localanesthetic_archive.html]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2006/10-30/042.php Nachruf in der ''Jungen Welt'' vom 30. Oktober 2006]&lt;br /&gt;
* Peter Gingold über die Gebirgsjäger in Mittenwald: Unbelehrbare gedenken noch heute auch der Massenmörder [http://www.hagalil.com/archiv/2005/08/waffen-ss.htm]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2006/10-30/042.php Nachruf in der ''Jungen Welt'' vom 30. Oktober 2006]&lt;br /&gt;
* [http://www.hagalil.com/archiv/2006/10/gingold.htm Nachruf auf der jüdischen Seite www.hagalil.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.dkp-hessen.de Nachruf auf der Seite der DKP-Hessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Gingold, Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion|Gingold, Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie|Gingold, Peter]]&lt;/div&gt;</summary>
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'''Sonntag 15.10.'''&lt;br /&gt;
* TV Tip: 0.30 Uhr MDR &amp;quot;Der unsichtbare Aufstand&amp;quot; Politischer Spielfilm mit Musik von Mikis Theodorakis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 16.10.'''&lt;br /&gt;
* TV Tip 20.15 Uhr, Eins Festival Dokumentation &amp;quot;Forscher für den Krieg - Atomraketen&amp;quot; &lt;br /&gt;
* TV Tip 22.50 Uhr MDR &amp;quot;Kuss der Spinnenfrau&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 17.10.'''&lt;br /&gt;
* TV Tip 22.15 Uhr Phoenix Dokumentation: &amp;quot;Abgetaucht&amp;quot; Politische Flüchtlinge ohne Papiere&lt;br /&gt;
* TV Tip 22.25 Uhr 3sat &amp;quot;Der Krieg ist aus&amp;quot; Franzosen helfen einem desertierten deutschen Soldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 21.10.'''&lt;br /&gt;
* '''Aktuell: schon 7 Busse aus Fulda!''' Fulda: Ochsenwiese 9.30 Uhr. Arbeitslose, Rentner, Schüler, Studenten, Gewerkschafter fahren nach Frankfurt zum Aktionstag der Gewerkschaften Flugblatt, Anmeldung Programm hier:[http://www.hessen.dgb.de/themen/Aktionen/Herbstaktion_21_10_06/index3/ DGB Hessen]. Zur gleichen Zeit Demos in Berlin, Dortmund, München und Stuttgart, zahlreiche Busse aus Fulda, Anmeldung zur Busplanung dringend: DGB Fulda, Telefon:0661/  86000 (kostenlos) Für freie Bildung, gegen Klassen-Medizin, gegen Rentenklau, gegen Beschiss beim Arbeitslosengeld, für Tarife, für soziale Sicherung...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 26.10.'''&lt;br /&gt;
* 18:00 Uhr Informationsveranstaltung Regierungspräsidium Kassel Konferenzraum in der Remise/Palais Altenstein, Schlossstraße 4, [[Altlasten|Bodensanierung &amp;quot;Am Franzosenwälchen 10&amp;quot; von Schadstoffen]], für Anwohner und interessierte Bürger.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Montag 30.10'''&lt;br /&gt;
* Aktionen gegen [[Studiengebühren]]&lt;br /&gt;
* 17.30 Uhr Grünes Zimmer, Stadtschloss: Übergabe der Unterschriftenlisten gegen [[Naziaufmarsch]] an den [[Oberbürgermeister]] [[Gerhard Möller]] und die Stadtverordnetenvorsteherin Frau Hartmann&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Stadtverordnetenversammlung Oktober 2006|Stadtverordnetenversammlung]], Fürstensaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 31.10'''&lt;br /&gt;
* Aktionen gegen [[Studiengebühren]]&lt;br /&gt;
* 17.00 Uhr 3. öffentliche Sitzung des [[Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft|Ausschusses für Umwelt und Landwirtschaft]] des Landkreises Fulda Sitzungssaal des Kreishauses, Wörthstr. 15, Tagesordnung :1. Anpassung der Entsorgungsgebühren (heißt: Erhöhung der Müllgebühren!) 2. Bericht über die Einrichtung einer Koordinierungsstelle für energetische Nutzung von Biomasse beim Landkreis Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittwoch 1.11.'''&lt;br /&gt;
* 14.00 Uhr Campus der Hochschule Fulda, Streikdemo mit Kundgebung auf dem Universitätsplatz gegen [[Studiengebühren]], [[Ware Bildung|Bildungs-]] und [[Hartz IV|Sozialabbau]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 2.11.'''&lt;br /&gt;
Warnstreik bei [[Rabenseifner|Reform/Rabenseifner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freitag 3.11.-5.11'''&lt;br /&gt;
* Jugendherberge Fulda Bundesfachkonferenz der Erwerbsloseninitiativen [http://www.bag-shi.de/termine/bfk-2006/] Schwerpunkte Grundsicherung, [[Hartz IV|Arbeitslosengeld II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 5. November 2006'''&lt;br /&gt;
* 11.00 Uhr, Trauerfeier für [[Peter Gingold]] im Gewerkschaftshaus in Frankfurt (Wilhelm-Leuschner-Str. 69 - 77). Beisetzung in Paris, im Familiengrab bei seiner Frau Ettie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 4.11.'''&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr, VHS der Stadt Fulda, (Kanzlerpalais), Unterm Hl. Kreuz 1 Die Frage nach dem gerechten Preis - Fairer Handel und notwendige Umgestaltung der Ökonomie im Zeitalter der Globalisierung Vortrag und Diskussion mit Dr. Christoph Strawe vom Institut für soziale Gegenwartsfragen in Stuttgart - Veranstalter [[Weltladen]]&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Kulturkeller [[Heinrich Heine]] Abend [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?id=161267]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Donnerstag 9.11.'''&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Schlosstheater: Die heilige Johanna der Schlachthöfe, [[Bertolt Brecht]] &lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[jüdisches Leben in Fulda|Gedenktafel an der alten Synagoge]] Gedenkveranstaltung d. Stadt Fulda + Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Lauterbach, Lichtspielhaus „Kindertransport – In eine fremde Welt“ auf Initiative des Arbeiter-Kulturkartells Vogelsberg e.V. und der „[[Naturfreunde|NaturFreunde]]“-Lauterbach e.V. im  Lauterbach am 9. November und im Kino-Center Alsfeld am 15. November&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freitag 10.11.'''&lt;br /&gt;
Tag der Solidarität bei [[Rabenseifner|Reform/Rabenseifner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 11.11'''&lt;br /&gt;
* 21:00 Uhr, Vogelsbergschule Lauterbach, Rock gegen Rechts mit: Gung Fu, Lizards, Nevermind, zero u.a organisiert von RAR, [[Solid]], [[Naturfreunde]] ua.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.11.'''&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr, [[Domgymnasium Fulda|Rhabanus Maurus Schule/Domgymnasium]], Grips Theater Berlin: Hier geblieben!''' Ein Jugendtheater zum Thema [[Abschiebung]] Mehr Info [http://www.grips-theater.de/repertoire/hiergeblieben_01.php]&lt;br /&gt;
* * 20.00 Uhr Alsfeld Kino-Center „Kindertransport – In eine fremde Welt“ auf Initiative des Arbeiter-Kulturkartells Vogelsberg e.V. und der „NaturFreunde“-Lauterbach e.V. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 19.11. (''Volkstrauertag'')'''&lt;br /&gt;
* 13.00 Uhr Lauterbach Gedenkstättenfahrt der [[Naturfreunde|AG Erinnern und Gedenken]] im Vogelsberg Kriegsproduktion Stadtallendorf [[Naturfreunde|mehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.11.'''&lt;br /&gt;
* 19:30 Uhr, Hochschule Fulda, Veranstaltung der DGB Jugend u.a. mit [[Werner Dreibus]] MdB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.11.'''&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Schlosstheater Scheiterhaufen - Ein Stück zu Hexenverbrennungen in Fulda , Theater aller Art mehr hier [http://www.theater-aller-art.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.11.'''&lt;br /&gt;
* 13.00-20.00 Uhr, Frankfurt Konferenz &amp;quot;'''[[Verfassung des Landes Hessen|60 Jahre Hessische Verfassung]]'''&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;br /&gt;
'''Sonntag 15.10.'''&lt;br /&gt;
* TV Tip: 0.30 Uhr MDR &amp;quot;Der unsichtbare Aufstand&amp;quot; Politischer Spielfilm mit Musik von Mikis Theodorakis &lt;br /&gt;
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'''Montag 16.10.'''&lt;br /&gt;
* TV Tip 20.15 Uhr, Eins Festival Dokumentation &amp;quot;Forscher für den Krieg - Atomraketen&amp;quot; &lt;br /&gt;
* TV Tip 22.50 Uhr MDR &amp;quot;Kuss der Spinnenfrau&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 17.10.'''&lt;br /&gt;
* TV Tip 22.15 Uhr Phoenix Dokumentation: &amp;quot;Abgetaucht&amp;quot; Politische Flüchtlinge ohne Papiere&lt;br /&gt;
* TV Tip 22.25 Uhr 3sat &amp;quot;Der Krieg ist aus&amp;quot; Franzosen helfen einem desertierten deutschen Soldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 21.10.'''&lt;br /&gt;
* '''Aktuell: schon 7 Busse aus Fulda!''' Fulda: Ochsenwiese 9.30 Uhr. Arbeitslose, Rentner, Schüler, Studenten, Gewerkschafter fahren nach Frankfurt zum Aktionstag der Gewerkschaften Flugblatt, Anmeldung Programm hier:[http://www.hessen.dgb.de/themen/Aktionen/Herbstaktion_21_10_06/index3/ DGB Hessen]. Zur gleichen Zeit Demos in Berlin, Dortmund, München und Stuttgart, zahlreiche Busse aus Fulda, Anmeldung zur Busplanung dringend: DGB Fulda, Telefon:0661/  86000 (kostenlos) Für freie Bildung, gegen Klassen-Medizin, gegen Rentenklau, gegen Beschiss beim Arbeitslosengeld, für Tarife, für soziale Sicherung...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 26.10.'''&lt;br /&gt;
* 18:00 Uhr Informationsveranstaltung Regierungspräsidium Kassel Konferenzraum in der Remise/Palais Altenstein, Schlossstraße 4, [[Altlasten|Bodensanierung &amp;quot;Am Franzosenwälchen 10&amp;quot; von Schadstoffen]], für Anwohner und interessierte Bürger.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Montag 30.10'''&lt;br /&gt;
* Aktionen gegen [[Studiengebühren]]&lt;br /&gt;
* 17.30 Uhr Grünes Zimmer, Stadtschloss: Übergabe der Unterschriftenlisten gegen [[Naziaufmarsch]] an den [[Oberbürgermeister]] [[Gerhard Möller]] und die Stadtverordnetenvorsteherin Frau Hartmann&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Stadtverordnetenversammlung Oktober 2006|Stadtverordnetenversammlung]], Fürstensaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 31.10'''&lt;br /&gt;
* Aktionen gegen [[Studiengebühren]]&lt;br /&gt;
* 17.00 Uhr 3. öffentliche Sitzung des [[Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft|Ausschusses für Umwelt und Landwirtschaft]] des Landkreises Fulda Sitzungssaal des Kreishauses, Wörthstr. 15, Tagesordnung :1. Anpassung der Entsorgungsgebühren (heißt: Erhöhung der Müllgebühren!) 2. Bericht über die Einrichtung einer Koordinierungsstelle für energetische Nutzung von Biomasse beim Landkreis Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittwoch 1.11.'''&lt;br /&gt;
* 14.00 Uhr Campus der Hochschule Fulda, Streikdemo mit Kundgebung auf dem Universitätsplatz gegen [[Studiengebühren]], [[Ware Bildung|Bildungs-]] und [[Hartz IV|Sozialabbau]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 2.11.'''&lt;br /&gt;
Warnstreik bei [[Rabenseifner|Reform/Rabenseifner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freitag 3.11.-5.11'''&lt;br /&gt;
* Jugendherberge Fulda Bundesfachkonferenz der Erwerbsloseninitiativen [http://www.bag-shi.de/termine/bfk-2006/] Schwerpunkte Grundsicherung, [[Hartz IV|Arbeitslosengeld II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 5. November 2006 11.00 Uhr, Trauerfeier für [[Peter Gingold]] im Gewerkschaftshaus in Frankfurt (Wilhelm-Leuschner-Str. 69 - 77). Beisetzung wird in Paris, im Familiengrab bei seiner Frau Ettie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 4.11.'''&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr, VHS der Stadt Fulda, (Kanzlerpalais), Unterm Hl. Kreuz 1 Die Frage nach dem gerechten Preis - Fairer Handel und notwendige Umgestaltung der Ökonomie im Zeitalter der Globalisierung Vortrag und Diskussion mit Dr. Christoph Strawe vom Institut für soziale Gegenwartsfragen in Stuttgart - Veranstalter [[Weltladen]]&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Kulturkeller [[Heinrich Heine]] Abend [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?id=161267]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Donnerstag 9.11.'''&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Schlosstheater: Die heilige Johanna der Schlachthöfe, [[Bertolt Brecht]] &lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[jüdisches Leben in Fulda|Gedenktafel an der alten Synagoge]] Gedenkveranstaltung d. Stadt Fulda + Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Lauterbach, Lichtspielhaus „Kindertransport – In eine fremde Welt“ auf Initiative des Arbeiter-Kulturkartells Vogelsberg e.V. und der „[[Naturfreunde|NaturFreunde]]“-Lauterbach e.V. im  Lauterbach am 9. November und im Kino-Center Alsfeld am 15. November&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freitag 10.11.'''&lt;br /&gt;
Tag der Solidarität bei [[Rabenseifner|Reform/Rabenseifner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 11.11'''&lt;br /&gt;
* 21:00 Uhr, Vogelsbergschule Lauterbach, Rock gegen Rechts mit: Gung Fu, Lizards, Nevermind, zero u.a organisiert von RAR, [[Solid]], [[Naturfreunde]] ua.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.11.'''&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr, [[Domgymnasium Fulda|Rhabanus Maurus Schule/Domgymnasium]], Grips Theater Berlin: Hier geblieben!''' Ein Jugendtheater zum Thema [[Abschiebung]] Mehr Info [http://www.grips-theater.de/repertoire/hiergeblieben_01.php]&lt;br /&gt;
* * 20.00 Uhr Alsfeld Kino-Center „Kindertransport – In eine fremde Welt“ auf Initiative des Arbeiter-Kulturkartells Vogelsberg e.V. und der „NaturFreunde“-Lauterbach e.V. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 19.11. (''Volkstrauertag'')'''&lt;br /&gt;
* 13.00 Uhr Lauterbach Gedenkstättenfahrt der [[Naturfreunde|AG Erinnern und Gedenken]] im Vogelsberg Kriegsproduktion Stadtallendorf [[Naturfreunde|mehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.11.'''&lt;br /&gt;
* 19:30 Uhr, Hochschule Fulda, Veranstaltung der DGB Jugend u.a. mit [[Werner Dreibus]] MdB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.11.'''&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Schlosstheater Scheiterhaufen - Ein Stück zu Hexenverbrennungen in Fulda , Theater aller Art mehr hier [http://www.theater-aller-art.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.11.'''&lt;br /&gt;
* 13.00-20.00 Uhr, Frankfurt Konferenz &amp;quot;'''[[Verfassung des Landes Hessen|60 Jahre Hessische Verfassung]]'''&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.125.230</name></author>	</entry>

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		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Peter_Gingold</id>
		<title>Peter Gingold</title>
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				<updated>2006-10-30T22:54:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.125.230:&amp;#32;Trauerfeier&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|border=10 bordercolor=black&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingold3.jpg|right|Peter Gingold, UZ-Pressefest 2003]]&lt;br /&gt;
'''Peter Gingold''' (* 8. März 1916 in Aschaffenburg, gestorben 28.10.2006) war ein Widerstandskämpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind traurig, soeben haben wir die Nachricht von seinem Tode erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karin Masche&lt;br /&gt;
Die LINKE.Offene Liste (29.10.06)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Trauerfeier für Peter Gingold wird am Sonntag, 5. November 2006 um&lt;br /&gt;
11.00 Uhr im Gewerkschaftshaus in Frankfurt (Wilhelm-Leuschner-Str. 69 - 77)&lt;br /&gt;
stattfinden. Die Beisetzung wird in Paris, im Familiengrab bei seiner Frau Ettie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachruf ==&lt;br /&gt;
===Ein antifaschistischer Kämpfer lebt nicht mehr===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langer schwerer Krankheit starb Peter Gingold, antifaschistischer Widerstandskämpfer, Kommunist aus jüdischem Elternhaus und Internationalist, am 28. Oktober in Frankfurt/M. im Alter von 90 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antifaschisten und Anhänger der politischen Linken verschiedener Generationen haben Peter Gingold in den vergangenen Jahrzehnten auf Veranstaltungen, in gemeinsamen Aktionen auf der Straße und in Debatten über die Konsequenzen aus der faschistischen Vergangenheit und für eine sozialistische Alternative erlebt. Er war als Person nicht nur Teil der politischen Bewegung, er stand mit seiner Biographie auch symbolisch für politische Entwicklungen und den Umgang mit der Erinnerung und Würdigung des antifaschistischen Widerstandes in unserem Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren am 8. März im Kriegsjahr 1916 in Aschaffenburg, erhielt Peter Gingold seine persönliche und politische Prägung in seinem jüdischen Elternhaus und in der Arbeiterjugendbewegung. Sein Vater besaß eine kleine Konfektionsschneiderei in Frankfurt/Main. Als Jugendlicher erlebte er den Antisemitismus der Nazis. Er fragte sich und seinen Vater, der mit seiner Arbeit eine achtköpfige Familie zu ernähren hatte: »Du bist doch auch Jude, leidest auch unter der Arbeitslosigkeit, wieso bist du an allem schuld?« So einfach und gleichzeitig überzeugend stellte Peter Gingold die faschistische Demagogie in Frage und begann als Jugendlicher nach den Ursachen von Massenarbeitslosigkeit, Armut und Ungerechtigkeit zu fragen. Bald schon organisierte er sich im Zentralverband Deutscher Angestellter und im Kommunistischen Jugendverband. Politische Erkenntnis und Handeln waren für ihn untrennbar verbunden. Und so wirkte er vor 1933 und nach der Machtübertragung an die NSDAP im antifaschistischen Kampf. Bei einer Razzia der SA im Juni 1933 verhaftet, kam er erst nach mehrmonatiger Gefängnishaft frei – mit der Auflage, Deutschland zu verlassen. Er folgte seinen Eltern und Geschwistern, die bereits im Frühjahr 1933 nach Paris emigriert waren. Ruhe gab er dort aber auch nicht. Er arbeitete im deutschsprachigen antifaschistischen Pariser Tageblatt mit und gehörte zu den Gründern der Freien Deutschen Jugend (FDJ) als überparteiliche antifaschistische Jugendorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Paris traf er zwei wichtige Entscheidungen, die sein ganzes persönliches und politisches Leben geprägt haben: 1937 trat er der Kommunistischen Partei bei und 1940 heiratete er Ettie Stein-Haller, die er in der FDJ-Arbeit kennen- und lieben gelernt hatte. Über sechzig Jahre waren die beiden verheiratet und haben sich gegenseitig in ihrer politischen Arbeit und Überzeugung gestützt und gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im französischen Exil kam ihre erste Tochter Alice zur Welt. Während Ettie Gingold sich um das Kind kümmerte, mußte ihr Mann aufgrund der Verfolgung durch die Gestapo untertauchen. Er schloß sich der Travail Allemand (TA) an, einer Gruppe in der Résistance, die antifaschistische Aufklärung unter  deutschen Soldaten leistete. Während seiner illegalen Zeit wurden zwei seiner Geschwister in Paris verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Er selbst geriet 1943 in die Fänge der Gestapo. Ihm gelang jedoch mit Hilfe der Organisation die Flucht. Peter Gingold nahm im August 1944 am Aufstand zur Befreiung von Paris teil und setzte seine antifaschistische Arbeit in den Reihen des 1. Pariser Regiments in Lothringen und im April als Frontbeauftragter bei den Partisanen in Norditalien fort. In Turin erlebte er den 8. Mai 1945, der für ihn »das Morgenrot der Menschheit« war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückgekehrt nach Frankfurt/Main gehörten Peter und Ettie Gingold zu den Gründern der hessischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) und wirkten politisch in der KPD. Doch während Peter Gingold für seine antifaschistische Arbeit in Frankreich und Italien geehrt wurde, erlebten er und seine Frau in Deutschland lange Jahre gesellschaftliche Ausgrenzung. Als Widerstandskämpfern und Kommunisten wurde ihnen viele Jahre die deutsche Staatsbürgerschaft verweigert. In Gefolge des KPD-Verbots mußte Peter Gingold zeitweilig wieder in die Illegalität. Und er mußte die Verfolgung in zweiter Generation erleben, als seine zweite Tochter Silvia als Lehrerin viele Jahre mit Berufsverbot belegt war. Dabei kamen ihm seine Kontakte zu französischen Antifaschisten zugute. »A bas les Berufsverbote« wurde zu einer millionenstimmigen Losung in den 70er Jahren in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solch negative Erfahrungen mit der bundesdeutschen Realität haben ihn nicht abgehalten, sich für seine Vision einer sozialen und menschenwürdigen Gesellschaft, frei von Krieg und Ausbeutung einzusetzen. Daß man dazu einen sehr langen Atem braucht, auch Rückschläge verkraften muß, vermittelte er in vielen Gesprächen und Vorträgen, besonders gegenüber Jugendlichen. Und er forderte sie auf, selber aktiv zu werden gegen Neofaschismus, Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und Ausgrenzung. Dabei ging er mit gutem Beispiel voran bei zahllosen Aktionen gegen alte und neue Nazis, ob in Mittenwald, in Wunsiedel, in Frankfurt oder Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Gingold war ein vielgefragter Redner, Gesprächspartner und Zeitzeuge, der politisch reflektiert, engagiert und persönlich authentisch historische Zusammenhänge vermitteln konnte. Er wurde eingeladen von Schulen und Universitäten, von Jugendverbänden, Gewerkschaften oder der autonomen Antifa, von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit oder seiner Partei, der DKP, und natürlich von der VVN-BdA, für die er in den letzten Jahren als Bundessprecher politisch aktiv war. Nicht zu vergessen sind seine Aktivitäten im Auschwitz-Komitee der BRD, gegen die Profiteure der Kriegsverbrechen, zum Beispiel der IG-Farben in Abwicklung, oder für den Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung »Freies Deutschland« e.V. (DRAFD). Hier – und das zeigte eindrucksvoll die Feier zu seinem 90. Geburtstag im Frankfurter DGB-Haus– erlebte er die Anerkennung, die ihm die bundesdeutsche Gesellschaft verweigert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Schlußwort auf der Geburtstagsfeier formulierte er noch einmal das Motto seines politischen Handelns: »Nie resignieren, und wenn welche resignieren, dann macht ihnen Mut!« Peter Gingold hat auf seine Weise Mitstreitern und Nachgeborenen in vielen Aktionen und Situationen Mut gemacht. Nun liegt es in der Verantwortung der Nachgeborenen – im Sinne von Peter Gingold –, diesen Mut in Handeln für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Kriege einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trauerfeier zu Ehren von Peter Gingold findet im November in Frankfurt/M. statt. Die Beisetzung wird in Paris, im Familiengrab bei seiner Frau Ettie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor kurzem erschien die Dokumentation zum 90. Geburtstag von Peter Gingold: Ulrich Schneider/Horst Gobrecht: »Résistance = Widerstand – ein Leben lang!«. Hrsg. Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/ Freundeskreis e.V., 60 Seiten, Ladenpreis 5 Euro, ab 10 Exemplare 3 Euro plus Porto, zu bestellen bei: VVN-BdA Hessen, Eckenheimer Landstr. 93, 60318 Frankfurt/M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachruf vor Dr. Ulrich Schneider, Bundessprecher der Vereinigung der verfolgten des naziregimes - Bund der Antifaschisten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gingold wuchs in einem jüdischen Elternhaus in Aschaffenburg und Frankfurt am Main (ab 1922) auf. Sein Vater war Konfektionsschneider. In Frankfurt besuchte er die Jüdische Volksschule, begann 1930 eine kaufmännische Lehre in einer Musikgroßhandlung und trat in die Gewerkschaftsjugend des Zentralverbandes Deutscher Angestellter (ZDA) ein. 1931 trat er in den Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD) ein. 1933 wurde er im illegalen Widerstand tätig - im Mai emigrierten die Eltern und Geschwister von Peter nach Frankreich. Gingold wurde im Juni bei einer Razzia der SA verhaftet und bekam nach mehreren Monaten Gefängnis die Anordnung, Deutschland zu verlassen. Er emigrierte im Herbst nach Frankreich, arbeitete bei der deutschsprachigen antifaschistischen Tageszeitung &amp;quot;Pariser Tageblatt&amp;quot; und war in einer kleinen Gruppe des KJVD in Paris politisch tätig. 1936 gründete er im Juni in Paris mit anderen jungen deutschen Antifaschisten die &amp;quot;Freie Deutsche Jugend&amp;quot; (FDJ) und lernte dort Ettie Stein-Haller, seine spätere Frau, kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingoldpresse2.jpg|thumb|left|Peter Gingold im Gespräch mit einem Redakteuer der Fuldaer Zeitung am 19.8.2006]]&lt;br /&gt;
1937 trat er in die Kommunistische Partei Deutschlands ein. Im Januar 1940 heiratet er Ettie und wurde im Mai als &amp;quot;deutschstämmiger Staatenloser&amp;quot; von den Franzosen interniert. Im Juni wurde ihre Tochter Alice geboren. Er kehrte im Oktober nach Paris zurück und war im deutschen antifaschistischen Widerstand aktiv. Im Frühjahr 1941 gab er die Tätigkeit auf, da die Gestapo nach ihm fahndete. Er ging im April nach Dijon und wurde in der Travail Allemand (TA), einer Gruppe in der Résistance, tätig, die antifaschistische Flugblätter unter den deutschen Soldaten verbreitete. Seine Aufgabe war unter anderem, den Kontakt zu den Soldaten der deutschen Wehrmacht herzustellen, um Hitler-Gegner herauszufinden und für die Zusammenarbeit in der Résistance zu gewinnen. Im Juli 1942 wurden zwei Geschwister von Peter in Paris verhaftet und in das KZ Auschwitz deportiert. Im Februar 1943 wurde er in Dijon von der Gestapo verhaftet und mehrere Wochen lang verhört und gefoltert. Er wurde nach Paris überführt, dort gelang ihm im April die Flucht und nach ein paar Wochen war er wieder in der Resistance tätig. Im August 1944 beteiligte er sich am Aufstand zur Befreiung von Paris und ging als Frontbeauftragter des Komitees Freies Deutschland mit dem 1. Pariser Regiment nach Lothringen. 1945 wurde er von der US-Armee inhaftiert und kam wegen falschen Verdachtes für kurze Zeit in ein französisches Kriegsgefangenenlager. Ende April war er als Frontbeauftragter bei den Partisanen in Norditalien und erlebte dort die Befreiung vom Faschismus. &lt;br /&gt;
[[Bild:Gingoldpresse.jpg|thumb|left|Peter Gingold im Gespräch mit dem Redakteur der Fuldaer Zeitung am 19.8.06]]&lt;br /&gt;
Er kehrte im August 1945 nach Frankfurt am Main zurück und wurde wieder zusammen mit seiner Frau Ettie in der [[KPD]] aktiv. Seit der Gründung der [[DKP]] 1968 ist er dort Mitglied. Er lebt heute in Frankfurt am Main und ist unter anderem politisch aktiv in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA), in dem ''Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung &amp;quot;Freies Deutschland&amp;quot; e.V.'' (DRAFD) und im Auschwitzkomitee. Er ist als Zeitzeuge bei den verschiedensten Gelegenheiten und Veranstaltungen in der gesamten BRD aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Dezember 2004 wurde ihm in Berlin gemeinsam  mit [[Esther Bejarano]], Percy McLean und Martin Löwenberg die Carl-von-Ossietzky-Medaille verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In Fulda==&lt;br /&gt;
Peter Gingold wurde schon häufig nach Fulda eingeladen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 19.8.06 Domplatz Fulda&lt;br /&gt;
* 20.5.05 Solid „Aufmucken gegen Rechts“ im Kreuz&lt;br /&gt;
* 1997  DGB Jugendbildungsstätte Magedurgerstraße&lt;br /&gt;
* 1982 Fachhochschule Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rede Peter Gingold Fulda August 2006==&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingolddom1.jpg|right]]&lt;br /&gt;
{{:Rede Peter Gingold Fulda August 2006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''...Dokumentation der Rede wird weitergeführt, die Tage mehr!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kann die Zeit aufbringen, und den Tonmitschnitt der Rede auf dem Domplatz fertig in PC tippen? Bitte melden bei [[Benutzer:Karin Masche|Karin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Jahnke: ''Sie haben nie aufgegeben - Ettie und Peter Gingold - Widerstand in Frankreich und Deutschland'', 251 Seiten, Hardcover, Pahl-Rugenstein Verlag Nachfolger GmbH, ISBN 3-89144-255-6.  [http://www.uni-marburg.de/dir/MATERIAL/BUCH/REZENS/nie_aufgegeben.html Rezension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*''[http://www.isf-freiburg.org/verlag/leseproben/kunstreich-gingold.html „Wie kann man da nicht Kommunist sein?“ Ein Gespräch mit Peter Gingold über Antisemitismus und Befreiung]'' (2000)&lt;br /&gt;
*''[http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=7036&amp;amp;key=standard_document_1700154 Macht Schluss mit Hitler und rettet euer Leben - Der Kommunist und Jude Peter Gingold]'' Manuskript einer Sendung des [[Hessischer Rundfunk|HR]], 21. Juli 2004&lt;br /&gt;
* [http://www.frankfurter-rundschau-online.de/uebersicht/dossiers_und_serien/zeitgeschichte/der_20._juli_1944/?cnt=472466 Peter Gingold: Ein Frankfurter in der Résistance FR vom 17. Juli 2004]&lt;br /&gt;
* Timo Schad/ Projektwerkstatt Bad Hersfeld Bericht über die Aufmucken ggeen Rechts Veranstaltung in Fulda [http://localanesthetic.blogspot.com/2005_11_01_localanesthetic_archive.html]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2006/10-30/042.php Nachruf in der ''Jungen Welt'' vom 30. Oktober 2006]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Gingold, Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion|Gingold, Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie|Gingold, Peter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.125.230</name></author>	</entry>

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