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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|border=10 bordercolor=black&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Todesnachricht==&lt;br /&gt;
Unser Freund, Genosse und Kamerad Dr. Wolfgang Seewald ist am Abend des 21.4.2008 mit erst 59 Jahren verstorben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Er war langjähriger Repräsentant der VVN/BdA (Vereinigung Verfolgte des Naziregimes/Bund der Antifaschisten) in Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl wir durch seine lange schwere Krankheit auf diesen Moment vorbereitet waren, fehlt es zunächst doch an Worten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Reaktion soll zunächst diese Nachricht Verbreitung finden. Mehr Text über sein Wirken in Fulda wird hinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beisetzung findet in der Heimatstadt seiner Ehefrau statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.4.08 um 13.00 Uhr am Hauptfriedhof in Erfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Bild:Wolfgangpressefest2003.jpg]] &lt;br /&gt;
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[[Bild:Wolfgangpressefest2003_2.jpg|right]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang war für Menschen wie mich, die in Fulda Anfang der 80er Jahre etwas auf der Suche nach anderen Lebens- und Gesellschaftsentwürfen waren, ein wichtiger Bezugspunkt. Er half mit andere Wege zu weisen, politisch, gesellschaftich, persönlich. Nach wenigen Jahren trennten sich unsere Wege, doch der Verdienst eine Richtung gewiesen zu haben, bleibt ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Nowak, Journalist Berlin      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang war einer der wichtigen zentralen Persönlichkeiten in meinem Leben. Er hat mir Orientierung gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mensch mit harter Schale aber herzlicher Überzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karin Masche, Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
* Buchenland in Bauernhand: Der Bauernkrieg im Hochstift Fulda (Gebundene Ausgabe)von Wolfgang Seewald (Autor), Christian Aschenbrenner (Autor), Verlag: Ulenspiegel (1991) ISBN 3980174050&lt;br /&gt;
* Der Volkstribun Balthasar Mihm : Gewerkschafter, Sozialdemokrat, Anthroposoph, christlicher Utopist / Wolfgang Seewald, Fulda : Ulenspiegel, 2004,249 S. ISBN 3-932655-29-X&lt;br /&gt;
* Veröffentlichungen in der Geschichtsbeilage Buchenblätter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor|Seewald, Wolfgang]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|border=10 bordercolor=black&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Todesnachricht==&lt;br /&gt;
Unser Freund, Genosse und Kamerad Dr. Wolfgang Seewald ist am Abend des 21.4.2008 mit erst 59 Jahren verstorben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Er war langjähriger Repräsentant der VVN/BdA (Vereinigung Verfolgte des Naziregimes/Bund der Antifaschisten) in Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl wir durch seine lange schwere Krankheit auf diesen Moment vorbereitet waren, fehlt es zunächst doch an Worten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Reaktion soll zunächst diese Nachricht Verbreitung finden. Mehr Text über sein Wirken in Fulda wird hinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beisetzung findet in der Heimatstadt seiner Ehefrau statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.4.08 um 13.00 Uhr am Hauptfriedhof in Erfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Bild:Wolfgangpressefest2003_2.jpg|right]] &lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang war für Menschen wie mich, die in Fulda Anfang der 80er Jahre etwas auf der Suche nach anderen Lebens- und Gesellschaftsentwürfen waren, ein wichtiger Bezugspunkt. Er half mit andere Wege zu weisen, politisch, gesellschaftich, persönlich. Nach wenigen Jahren trennten sich unsere Wege, doch der Verdienst eine Richtung gewiesen zu haben, bleibt ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Nowak, Journalist Berlin      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang war einer der wichtigen zentralen Persönlichkeiten in meinem Leben. Er hat mit Orientierung gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mensch mit harter Schale aber herzlicher Überzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karin Masche, Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
* Buchenland in Bauernhand: Der Bauernkrieg im Hochstift Fulda (Gebundene Ausgabe)von Wolfgang Seewald (Autor), Christian Aschenbrenner (Autor), Verlag: Ulenspiegel (1991) ISBN 3980174050&lt;br /&gt;
* Der Volkstribun Balthasar Mihm : Gewerkschafter, Sozialdemokrat, Anthroposoph, christlicher Utopist / Wolfgang Seewald, Fulda : Ulenspiegel, 2004,249 S. ISBN 3-932655-29-X&lt;br /&gt;
* Veröffentlichungen in der Geschichtsbeilage Buchenblätter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;{|border=10 bordercolor=black&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Todesnachricht==&lt;br /&gt;
Unser Freund, Genosse und Kamerad Dr. Wolfgang Seewald ist am Abend des 21.4.2008 mit erst 59 Jahren verstorben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Er war langjähriger Repräsentant der VVN/BdA (Vereinigung Verfolgte des Naziregimes/Bund der Antifaschisten) in Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl wir durch seine lange schwere Krankheit auf diesen Moment vorbereitet waren, fehlt es zunächst doch an Worten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Reaktion soll zunächst diese Nachricht Verbreitung finden. Mehr Text über sein Wirken in Fulda wird hinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beisetzung findet in der Heimatstadt seiner Ehefrau statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.4.08 um 13.00 Uhr am Hauptfriedhof in Erfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wolfgangpressefest2003.jpg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wolfgangpressefest2003_2.jpg|right]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Wolfgang war für Menschen wie mich, die in Fulda Anfang der 80er Jahre etwas auf der Suche nach anderen Lebens- und Gesellschaftsentwürfen waren, ein wichtiger Bezugspunkt. Er half mit andere Wege zu weisen, politisch, gesellschaftich, persönlich. Nach wenigen Jahren trennten sich unsere Wege, doch den Verdienst eine Richtung gewiesen zu haben, bleibt ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Nowak, Journalist Berlin      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang war einer der wichtigen zentralen Persönlichkeiten in meinem Leben. Er hat mit Orientierung gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mensch mit harter Schale aber herzlicher Überzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karin Masche, Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
* Buchenland in Bauernhand: Der Bauernkrieg im Hochstift Fulda (Gebundene Ausgabe)von Wolfgang Seewald (Autor), Christian Aschenbrenner (Autor), Verlag: Ulenspiegel (1991) ISBN 3980174050&lt;br /&gt;
* Der Volkstribun Balthasar Mihm : Gewerkschafter, Sozialdemokrat, Anthroposoph, christlicher Utopist / Wolfgang Seewald, Fulda : Ulenspiegel, 2004,249 S. ISBN 3-932655-29-X&lt;br /&gt;
* Veröffentlichungen in der Geschichtsbeilage Buchenblätter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
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		<title>Werner RÃ¼gemer</title>
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&lt;br /&gt;
'''Veranstaltung zur Ausbeutung des Staates durch Private Banken'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wurde im Offenen Kanal Fulda im Januar gesenden. [http://www.attac.de/fulda/cms/pages/gruppenhistorie/ruegemer-lesung.php Inzwischen ist er auf der homepage der Fuldaer attac Gruppe abrufbar] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemerideal.jpg|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''am 13.11.2007 um 19.30 Uhr im Cafe Ideal (Rabanusstrasse 12)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus seinem Buch „Der Bankier“ lesen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemeridealtmartin2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemeridealtmartin1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemeridealthomaskamera3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemeridealthomaskamera1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemeridealthomaskamera2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemeridealharalkamera.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Insbesondere die von manchen Medien bejubelten [[Public Private Partnership|Public - Private - Partnership]] „Partnerschaften“ werden hierbei in Ihren Auswirkungen für die Kommunen und die Steuerzahler einmal kritisch beleuchtet. Am Beispiel wird auch erläutert wie Banken zweistellige Renditen erwirtschaften und die Folgekosten bei den kommunalen „Partnern“ sprich Steuerzahlern verbleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss wird es die Möglichkeit geben Fragen zu stellen und natürlich auch zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DGB Südosthessen und [[attac]] wollen durch die Förderung einer Reihe solcher Veranstaltungen den kritischen Blick der osthessischen Öffentlichkeit auf Auswirkungen kommunalen Handelns schärfen. Gleichzeitig sollen alternative Informationen dem Einheitsbrei der Wohlfühlberichterstattung durch regionale Zeitungen entgegenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___TOC___&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Werner Rügemer''' (* 1941 in Köln) ist freier Journalist, Mitglied von Business Crime Control e.V., Transparency International, der Interessengemeinschaft Dezentrale Abwasserentsorgung, der International Gramsci Society und des Deutschen Schriftstellerverbandes.&lt;br /&gt;
Der Philosoph ist Lehr- und Unterrichtsbeaufragter an der erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er befasst sich in erster Linie mit der Korruption und dem &amp;quot;Klüngel&amp;quot; in deutschen Kommunen und in der Weltwirtschaft. Seine Schwerpunkte bildet die Privatisierung öffentlichen Eigentums sowie das Cross-Border-Leasing, die Rügemer in der heute vorwiegend praktizierten Form als „profitable Lüge“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rügemer beklagt, dass eine Tendenz bestehe, wonach die bürgerliche Demokratie in Deutschland pervertiert werde. Staatsverschuldung, Korruption und die Selbstbereicherung der Eliten hätten ein Ausmaß erreicht, das man früher den „Entwicklungsländern“ zugeschrieben habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2003 gewann Rügemer den Journalistenpreis vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) für einen Hörfunkbeitrag über Cross-Border-Leasing. Die Preis wurde ihm jedoch kurzfristig aberkannt, weil er einen Aufruf von [[Attac]] gegen Cross-Border-Leasing unterzeichnet hatte. Daraufhin klagte er das Preisgeld im Höhe von 3.000 Euro erfolgreich vor Gericht ein. (Quellen: [http://www.taz.de/pt/2004/09/28/a0192.1/text Aktenzeichen 143/C/132/4], taz vom 28. September 2004, [http://www.verdi.de/mmm/archiv/2004/11/journalismus/justitia_statt_jury Justitia statt Jury], ver.di, November 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltung in Fulda==&lt;br /&gt;
Vortrag 22. Mai 2007 &amp;quot;Ein Land im Ausverkauf Privatisierung in Deutschland -eine Bilanz&amp;quot;. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Felsenkeller in Fulda, Leipziger Str. 12. Veranstalter sind ver.di und [[Attac]] Fulda. Der Eintritt ist frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemerinfulda.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung des Vortrags von Dr. Rügemer über Privatisierungen in Deutschland==&lt;br /&gt;
[[Public Private Partnership#Zusammenfassung des Vortrags von Dr. Rügemer über Privatisierungen in Deutschland|'''Zusammenfassung der Referates hier''']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel==&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Privat in die Pleite - Weltweit zeigt sich, daß der Ausverkauf öffentlichen Eigentums jene Probleme schafft, die er zu bekämpfen vorgibt. Inzwischen wird vielerorts zurückgerudert...  [http://www.jungewelt.de/2008/03-04/023.php] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
*''Der Bankier'', Frankfurt am Main, 2006, ISBN 3-939816-00-0&lt;br /&gt;
*''Privatisierung in Deutschland'', Münster: Westfälisches Dampfboot, 2006, ISBN 3-89691-630-0&lt;br /&gt;
*''Die Berater'', Bielefeld: Transcript, 2004 , ISBN 3-89942-259-7&lt;br /&gt;
*''Cross-Border-Leasing'', Münster : Westfälisches Dampfboot, 2004, ISBN 3-89691-568-1	&lt;br /&gt;
*''Arm und reich'', Bielefeld : Transcript, 2002, ISBN 3-933127-92-0	&lt;br /&gt;
*''Colonia Corrupta'', Münster : Westfälisches Dampfboot, 2002, ISBN 3-89691-525-8&lt;br /&gt;
*''Grüezi! Bei welchen Verbrechen dürfen wir behilflich sein?'', Heilbronn : Distel-Verl., 1999, ISBN 3-929348-27-6 &lt;br /&gt;
*''Wirtschaften ohne Korruption?'' , Frankfurt am Main : Fischer-Taschenbuch-Verl., 1996, ISBN 3-596-13211-8&lt;br /&gt;
*''Staatsgeheimnis Abwasser'', Düsseldorf : Zebulon-Verl., 1995, ISBN 3-928679-32-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.werner-ruegemer.de/ Werner Rügemers Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Rügemer, Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung|Rügemer, Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor|Rügemer, Werner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.138.94</name></author>	</entry>

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		<title>Werner RÃ¼gemer</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.138.94:&amp;#32;+kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#BA55D3;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Aktuelles&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Veranstaltung zur Ausbeutung des Staates durch Private Banken'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wurde im Offenen Kanal Fulda im Januar gesenden. [http://www.attac.de/fulda/cms/pages/gruppenhistorie/ruegemer-lesung.php Inzwischen ist er auf der homepage der Fuldaer attac Gruppe abrufbar] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemerideal.jpg|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''am 13.11.2007 um 19.30 Uhr im Cafe Ideal (Rabanusstrasse 12)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus seinem Buch „Der Bankier“ lesen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemeridealtmartin2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemeridealtmartin1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemeridealthomaskamera3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemeridealthomaskamera1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemeridealthomaskamera2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemeridealharalkamera.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Insbesondere die von manchen Medien bejubelten [[Public Private Partnership|Public - Private - Partnership]] „Partnerschaften“ werden hierbei in Ihren Auswirkungen für die Kommunen und die Steuerzahler einmal kritisch beleuchtet. Am Beispiel wird auch erläutert wie Banken zweistellige Renditen erwirtschaften und die Folgekosten bei den kommunalen „Partnern“ sprich Steuerzahlern verbleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss wird es die Möglichkeit geben Fragen zu stellen und natürlich auch zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DGB Südosthessen und [[attac]] wollen durch die Förderung einer Reihe solcher Veranstaltungen den kritischen Blick der osthessischen Öffentlichkeit auf Auswirkungen kommunalen Handelns schärfen. Gleichzeitig sollen alternative Informationen dem Einheitsbrei der Wohlfühlberichterstattung durch regionale Zeitungen entgegenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___TOC___&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Werner Rügemer''' (* 1941 in Köln) ist freier Journalist, Mitglied von Business Crime Control e.V., Transparency International, der Interessengemeinschaft Dezentrale Abwasserentsorgung, der International Gramsci Society und des Deutschen Schriftstellerverbandes.&lt;br /&gt;
Der Philosoph ist Lehr- und Unterrichtsbeaufragter an der erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er befasst sich in erster Linie mit der Korruption und dem &amp;quot;Klüngel&amp;quot; in deutschen Kommunen und in der Weltwirtschaft. Seine Schwerpunkte bildet die Privatisierung öffentlichen Eigentums sowie das Cross-Border-Leasing, die Rügemer in der heute vorwiegend praktizierten Form als „profitable Lüge“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rügemer beklagt, dass eine Tendenz bestehe, wonach die bürgerliche Demokratie in Deutschland pervertiert werde. Staatsverschuldung, Korruption und die Selbstbereicherung der Eliten hätten ein Ausmaß erreicht, das man früher den „Entwicklungsländern“ zugeschrieben habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2003 gewann Rügemer den Journalistenpreis vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) für einen Hörfunkbeitrag über Cross-Border-Leasing. Die Preis wurde ihm jedoch kurzfristig aberkannt, weil er einen Aufruf von [[Attac]] gegen Cross-Border-Leasing unterzeichnet hatte. Daraufhin klagte er das Preisgeld im Höhe von 3.000 Euro erfolgreich vor Gericht ein. (Quellen: [http://www.taz.de/pt/2004/09/28/a0192.1/text Aktenzeichen 143/C/132/4], taz vom 28. September 2004, [http://www.verdi.de/mmm/archiv/2004/11/journalismus/justitia_statt_jury Justitia statt Jury], ver.di, November 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltung in Fulda==&lt;br /&gt;
Vortrag 22. Mai 2007 &amp;quot;Ein Land im Ausverkauf Privatisierung in Deutschland -eine Bilanz&amp;quot;. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Felsenkeller in Fulda, Leipziger Str. 12. Veranstalter sind ver.di und [[Attac]] Fulda. Der Eintritt ist frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruegemerinfulda.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung des Vortrags von Dr. Rügemer über Privatisierungen in Deutschland==&lt;br /&gt;
[[Public Private Partnership#Zusammenfassung des Vortrags von Dr. Rügemer über Privatisierungen in Deutschland|'''Zusammenfassung der Referates hier''']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel==&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Privat in die Pleite - Weltweit zeigt sich, daß der Ausverkauf öffentlichen Eigentums jene Probleme schafft, die er zu bekämpfen vorgibt. Inzwischen wird vielerorts zurückgerudert...  [http://www.jungewelt.de/2008/03-04/023.php] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
*''Der Bankier'', Frankfurt am Main, 2006, ISBN 3-939816-00-0&lt;br /&gt;
*''Privatisierung in Deutschland'', Münster: Westfälisches Dampfboot, 2006, ISBN 3-89691-630-0&lt;br /&gt;
*''Die Berater'', Bielefeld: Transcript, 2004 , ISBN 3-89942-259-7&lt;br /&gt;
*''Cross-Border-Leasing'', Münster : Westfälisches Dampfboot, 2004, ISBN 3-89691-568-1	&lt;br /&gt;
*''Arm und reich'', Bielefeld : Transcript, 2002, ISBN 3-933127-92-0	&lt;br /&gt;
*''Colonia Corrupta'', Münster : Westfälisches Dampfboot, 2002, ISBN 3-89691-525-8&lt;br /&gt;
*''Grüezi! Bei welchen Verbrechen dürfen wir behilflich sein?'', Heilbronn : Distel-Verl., 1999, ISBN 3-929348-27-6 &lt;br /&gt;
*''Wirtschaften ohne Korruption?'' , Frankfurt am Main : Fischer-Taschenbuch-Verl., 1996, ISBN 3-596-13211-8&lt;br /&gt;
*''Staatsgeheimnis Abwasser'', Düsseldorf : Zebulon-Verl., 1995, ISBN 3-928679-32-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.werner-ruegemer.de/ Werner Rügemers Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Rugemer, Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung|Rugemer, Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor|Rugemer, Werner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.138.94</name></author>	</entry>

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		<title>Wolfgang Seewald</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.138.94:&amp;#32;+ kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|border=10 bordercolor=black&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Todesnachricht==&lt;br /&gt;
Unser Freund, Genosse und Kamerad Dr. Wolfgang Seewald ist am Abend des 21.4.2008 mit erst 59 Jahren verstorben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Er war langjähriger Repräsentant der VVN/BdA (Vereinigung Verfolgte des Naziregimes/Bund der Antifaschisten) in Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl wir durch seine lange schwere Krankheit auf diesen Moment vorbereitet waren, fehlt es zunächst doch an Worten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Reaktion soll zunächst diese Nachricht Verbreitung finden. Mehr Text über sein Wirken in Fulda wird hinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beisetzung findet in der Heimatstadt seiner Ehefrau statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.4.08 um 13.00 Uhr am Hauptfriedhof in Erfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wolfgangpressefest2003.jpg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wolfgangpressefest2003_2.jpg|right]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang war für Menschen wie mich, die in Fulda Anfang der 80er Jahre etwas auf der Suche nach anderen Lebens- und Gesellschaftsentwürfen waren, ein wichtiger Bezugspunkt. Er half mit andere Wege zu weisen, politisch, gesellschaftich, persönlich. Nach wenigen Jahren trennten sich unsere Wege, doch den Verdienst eine Richtung gewiesen zu haben, bleibt ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Nowak, Journalist Berlin      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
* Buchenland in Bauernhand: Der Bauernkrieg im Hochstift Fulda (Gebundene Ausgabe)von Wolfgang Seewald (Autor), Christian Aschenbrenner (Autor), Verlag: Ulenspiegel (1991) ISBN 3980174050&lt;br /&gt;
* Der Volkstribun Balthasar Mihm : Gewerkschafter, Sozialdemokrat, Anthroposoph, christlicher Utopist / Wolfgang Seewald, Fulda : Ulenspiegel, 2004,249 S. ISBN 3-932655-29-X&lt;br /&gt;
* Veröffentlichungen in der Geschichtsbeilage Buchenblätter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor|Seewald, Wolfgang]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.138.94</name></author>	</entry>

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		<title>Leo Weismantel</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.138.94:&amp;#32;+kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Leo Weismantel''' (* 10. Juni 1888 in Obersinn; † 16. September 1964 Rodalben) war ein deutscher Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkte als Professor am Pädagogischen Institut in Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Weismantel wurde am 10. Juni 1888 in Obersinn, einem kleinen Dorf im Übergangsbereich von Spessart und Rhön nahe Gemünden im heutigen Landkreis Main-Spessart als siebtes Kind der Eheleute August und Barbara Weismantel geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Gymnasiums in Münnerstadt, das er nach einer schweren Krankheit ohne Abitur verließ, und dem Studium der Philologie, Philosophie und Naturwissenschaften, wurde er 1914 mit einer geographischen Monographie über die Haßberge an der Universität Würzburg zum Dr. phil. promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Zeit als Lehrer an der privaten Handelsrealschule für Knaben Adam in Würzburg (1915-1919) veröffentlichte er 1917 seinen ersten Roman „Marie Madlen“. Dieser „Roman aus der Rhön“ begründete seinen schriftstellerischen Ruf und war zugleich das erste von vielen Büchern und Veröffentlichungen über die Rhön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 verließ Weismantel den Schuldienst und zog nach Marktbreit, wo er als freischaffender Künstler und Pädagoge tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1924 bis 1928 vertrat Weismantel als Abgeordneter die Christlich-Soziale Partei, (1925 in ''Christlich-Soziale Reichspartei'' umbenannt) ohne formell Parteimitglied zu sein im Bayerischen Landtag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem Mittelpunkt der pädagogischen Reformbewegung entwickelte sich das von ihm 1928 in Marktbreit gegründete Lehr- und Forschungsinstitut „Schule der Volkschaft“. Weismantel widmete seine schriftstellerische Produktion bis 1933 in erster Linie reformpädagogischen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Zeit des Nationalsozialismus blieb für seine pädagogischen und kulturpolitischen Reformvorstellungen jedoch kein Raum mehr, so dass er sein Institut schließen musste und 1936 wieder nach Würzburg zog. Hier wendete er sich vorwiegend religiösen Themen zu und schrieb Künstlerbiographien. Besonders sein 1939 erschienener Roman „Gericht über Veit Stoß“ ist geprägt von seiner katholischen Haltung, die unverkennbar der nationalsozialistischen Weltanschauung entgegenstand. Die in diesem Werk vertretenen Werte des Individualismus und Humanismus waren auch ohne eindeutige Anspielungen als Kritik an der herrschenden Weltanschauung aufzufassen. Sein unmissverständliches Bekenntnis zum Katholizismus führte zu seiner zweimaligen Verhaftung 1939 und 1944 durch die Gestapo. Der zweiten Inhaftierung schloss sich eine Internierung in einem Sonderlager in Würzburg an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bombennacht am 16. März 1945 über Würzburg führte auch zur Zerstörung seiner Wohnung, so dass Weismantel wieder in seinen Geburtsort Obersinn zurückkehrte. Hier erlebte er das Ende des Zweiten Weltkrieges und des Dritten Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Amerikaner, zu deren Besatzungszone auch die fränkische Heimat des Dichters gehören sollte, erstellten bereits im Herbst 1944 eine Weiße Liste mit unbelasteten deutschen Persönlichkeiten, die für eine Mitarbeit bei der demokratischen Erneuerung des besiegten Landes gewonnen werden sollten. Hierzu zählte auch Weismantel, der als bayerischer Kultusminister in Erwägung gezogen wurde. Weismantel lehnte diesen Posten jedoch ab und übernahm stattdessen das Amt eines Schulrates im ehemaligen Landkreis Gemünden sowie später eine Professur am Pädagogischen Institut in Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine reformerischen Vorstellungen fanden aber erneut nicht die Aufnahme, die ihm eine weitere Tätigkeit auf diesem Wirkungsfeld gestattet hätte, sondern wurden immer weniger beachtet. Lediglich der Verlag der DDR-CDU zeigte Interesse am Werk Weismantels. Ähnlich wie auch Leonhard Frank, verlieh die (Ost-)Berliner Humboldt-Universität Weismantel die Ehrendoktorwürde. Seine Ablehnung der Konfessionsschule, seine Proteste gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland und schließlich seine Mahnungen zu einer Verständigung mit der DDR und UdSSR als Hauptgegner des Kalten Krieges sowie der Beifall aus diesem Lager, führten Weismantel in die Isolation. In den 50er Jahren wurde er sogar als Kommunistenfreund verfemt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1948 wurde Weismantel Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde. Im Dezember 1954 lud ihn die Stadt Würzburg als Redner zur 150-Jahr-Feier des Stadttheaters wieder aus, nachdem seine Teilnahme an einem Schriftstellertreffen auf der Wartburg (Thüringen) bekanntgeworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weismantel starb am 16. September 1964 in Rodalben nach einem Herzinfarkt. Begraben ist er in Jugenheim/Bergstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Romane ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1918 Mari Madlen&lt;br /&gt;
*1922 Das unheilige Haus&lt;br /&gt;
*1925 Der Kurfürst&lt;br /&gt;
*1928 Das alte Dorf&lt;br /&gt;
*1932 Die Geschichte des Hauses Herkommer&lt;br /&gt;
*1933 Das Sterben in den Gassen&lt;br /&gt;
*1934 Die Pestnot 1633&lt;br /&gt;
*1936 Eveline. Der Roman einer Ehe&lt;br /&gt;
*1938 Die Sibylle. Die Geschichte einer Seherin&lt;br /&gt;
*1940 Jahre des Werdens&lt;br /&gt;
*1941 Der Vorläufer&lt;br /&gt;
*1941 Der bunte Rock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biographien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1936 Dill Riemenschneider&lt;br /&gt;
*1938 Leonardo da Vinci&lt;br /&gt;
*1939 Gericht über Veit Stoß&lt;br /&gt;
*1950 Albrecht Dürer&lt;br /&gt;
*1940/43 Grünewaldtrilogie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzählungen ===&lt;br /&gt;
*1923 Musikanten und Wallfahrer&lt;br /&gt;
*1924 Der närrische Freier&lt;br /&gt;
*1926 Die Bauernnot. Das Schicksal des Hans Böhm]], des Paukers von Niklashausen.&lt;br /&gt;
*1927 Die Geschichte des Richters von Orb&lt;br /&gt;
*1940 Die Letzten von Sankt Klaren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bühnenstücke ===&lt;br /&gt;
*1919 Die Reiter der Apokalypse&lt;br /&gt;
*1920 Der Wächter unter dem Galgen&lt;br /&gt;
*1921 Totentanz&lt;br /&gt;
*1924 Die Wallfahrt nach Betlehem&lt;br /&gt;
*1925 Der Kurfürst. Ein rheinisches Festspiel&lt;br /&gt;
*1941/42 Salas y Gomez (Trauerspiel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachbuch ===&lt;br /&gt;
*1924 Werkbuch der Puppenspiele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kinderbuch ===&lt;br /&gt;
* um 1935/40 Wunderschön-Prächtige - Ein Marienleben in Liedern und Bildern, illustriert von Andreas Meier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Sammelband: ''Leo Weismantel - Leben und Werk'', Berlin 1948, Neudruck Würzburg 1985&lt;br /&gt;
*Gerth, Franz: ''Leo Weismantel'', Berlin 1968&lt;br /&gt;
*Klönne, Arno: ''Leo Weismantel - ein fränkischer Poet und Pädagoge'', Mainfränkische Jahrbücher für Geschichte und Kunst, Bd. 37/1985&lt;br /&gt;
*Illing, Dr. Kurt (Hrsg): ''Auf den Spuren der Dichter in Würzburg'', Würzburg 1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus|Weismantel, Leo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor|Weismantel, Leo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Weismantel, Leo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur|Weismantel, Leo]]&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border:1px solid #8888aa; background-color:#f7f8ff;padding:5px;font-size:95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.138.94</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Cuno Raabe</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.138.94:&amp;#32;+ kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Cuno Raabe''' (* 5. Mai 1888 in Fulda; † 3. Mai 1971 in [[Gersfeld]]) war ein deutscher Politiker, Widerstandskämpfer und war 1946 Mitglied des Verfassungsausschusses Groß-Hessen, nahm an der verfassungegebenden Versammlung teil und war dessen Vizepräsident.&lt;br /&gt;
Von 1946 bis 1956 war er [[Oberbürgermeister]] von Fulda.&lt;br /&gt;
[[Bild:2006 60 Jahre hoheaufloesungred.jpg|thumb|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
===Elternhaus===&lt;br /&gt;
Cuno Raabe stammte aus einem katholischen, großbürgerlichen Fuldaer Elternhaus. Sein Vater ist der Geheime Sanitätsrat Wilhelm Raabe, seine Mutter Franziska eine geborene Feuerstein. &lt;br /&gt;
Wilhelm Raabe war Mitbegründer der [[Parzeller|Fuldaer Zeitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vor 1933===&lt;br /&gt;
Während des Studiums der Rechtswissenschaften wird Raabe Mitglied der Zentrumspartei. Am Ersten Weltkrieg muss er nicht teilnehmen, da er als nicht militärdiensttauglich ausgemustert wurde. Nach Promotion und dem zweiten Staatsexamen ist er in der Berliner Verwaltung und dort für Kartoffel- und Futtermittelversorgung der Stadt zuständig.1920 wird er Magistratsrat für Kultur und Soziales in Königsberg und befreundet sich als Mitglied des preußischen Provinziallandtages mit Carl Friedrich Goerdeler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Faschismus===&lt;br /&gt;
1926 wird Raabe Oberbürgermeister von Hagen. 1933, bereits nach der Machtergreifung verbietet die Stadtverwaltung unter Raabes Leitung eine Wahlkampfveranstaltung Joseph Goebbels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im April 1933 wird Raabe deshalb von der Gestapo in so genannte &amp;quot;Schutzhaft&amp;quot; genommen und im August aus dem Beamtenverhältnis entlassen. Erst 1938 findet er eine Anstellung bei einem Brennstoffvertrieb in Königsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1934 schließt sich Cuno Raabe dem Widerstandskreis um Goerdeler an. Für den Fall des Gelingens des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 ist er als Reichsverkehrsminister vorgesehen. Nach dem Scheitern des Attentats wird er zur Fahndung ausgeschrieben und vor dem Volksgerichtshof unter Anklage gestellt. Im November 1944 wird er in Königsberg verhaftet. Zufällig verbrennt bei einem Bombenangriff auf Berlin seine Strafakte und er entgeht dem Todesurteil und der Hinrichtung. Er wird 1945 beim Einmarsch der sowjetischen Truppen aus der Einzelhaft im Reichssicherheitshauptamt befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach der Befreiung===&lt;br /&gt;
[[Bild:Cuno raabe.jpg|left]]&lt;br /&gt;
Im September 1945 beginnt Raabe mit dem Aufbau der CDU in Hessen und Franken. 1946 wird er Vorsitzender der Landesgruppe Fulda. Von 1946 bis 1956 ist er Oberbürgermeister seiner Geburtsstadt und zugleich bis 1952 Mitglied des hessischen Landtags und dessen Vizepräsident. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Oberbürgermeister setzt sich Raabe besonders für den Aufbau der Schulen, für die Wohnraumbeschaffung und für den Ausbau der Erwachsenenbildung ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug aus dem politischen Leben (1962) verleiht ihm Fulda die Ehrenbürgerschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cuno Raabe verstirbt im 83. Lebensjahr während eines Kuraufenthalts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brigitte Wiest-Raabe, ''Dr. Cuno Raabe im Widerstand''; in: Fuldaer Geschichtsblätter 60 (1984), 174 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/RaabeCuno/ DHM LeMO Deutsches Historisches Museum]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Cuno_Raabe Wikipedia ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus|Raabe, Cuno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtgeschichte|Raabe, Cuno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU|Raabe, Cuno]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Kategorie:NS-Opfer|Raabe, Cuno]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Raabe, Cuno]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.138.94</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Fuldaer_Aktionsb%C3%83%C2%BCndnis_gegen_Neonazis</id>
		<title>Fuldaer AktionsbÃ¼ndnis gegen Neonazis</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.138.94:&amp;#32;+kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#BA55D3;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Aktuelles: Tag der Demokratie in Wunsiedel&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tag der Demokratie 18.08.2007'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.tag-der-demokratie.de/2007/logo_anim.gif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal ist es Wunsiedel bereits gelungen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im August ein deutliches Zeichen für Demokratie zu setzen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das schillernder, kräftiger und erfolgreicher war,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als alle Versuche der Rechtsextremen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihre menschenfeindliche Botschaft zu demonstrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dies wieder gelingt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
laden wir Sie heute schon ein zu einem bunten Tag mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottesdienst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedensdemonstration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platz der Demokratie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kundgebung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur- und Musikprogramm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begegnung und Bildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Information und Inspiration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie kulinarischen Genüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bitten Sie, diesen Termin heute schon vorzumerken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
damit im August wieder unsere Botschaft laut werden kann:&lt;br /&gt;
[http://www.tag-der-demokratie.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___TOC___&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Antifaarbeit in der Region=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Resolutionsentwurf der Ortsgruppe Lauterbach der [[Naturfreunde]] für die Landesdeligiertenkonferenz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wehret den Zuständen! – Hinschauen statt wegschauen!===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 31. Landesdelegiertenkonferenz der NaturFreunde- Hessen, An­gehörige aller Generationen, aus allen Regionen Hessens, aus unterschiedlichen politi­schen Spektren, sind uns ungeachtet aller sonstigen politischen und weltanschaulichen Diffe­renzen darin einig, dass die Zurückdrängung von Neofaschismus, Antisemitismus und Rassis­mus in Hessen unverändert eine vorrangige tagtägliche Aufgabe sein muss! Es ist schon viel zu spät für den Alarmruf: „Wehret den Anfängen!“; es ist vielmehr schon notwendig, den Zuständen zu wehren! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jenen Zuständen, die die weitere Ausbreitung faschistischer Gruppierungen ermöglichen. &lt;br /&gt;
*Jenen Zu­ständen, die Revanchismus und Nationalismus unter notdürftigen Deckmäntelchen wie dem vom „aufgeklärten Patriotismus“ hoffähig zu machen versuchen. &lt;br /&gt;
*Jenen Zuständen, die es er­möglichen, dass mittels einer scheinbar wissenschaftlichen Rechtfertigung durch die Totalita­rismus­doktrin „links“ und „rechts“ als gleichermaßen extremistisch faktisch gleichgesetzt wer­den. &lt;br /&gt;
*Jenen Zuständen, die dazu führen, dass inzwischen das antifaschistische Kennzeichen des durchgestrichenen Hakenkreuzes ebenso juristisch verfolgt wird wie die als Zustimmung ge­meinte Nutzung des unveränderten Hakenkreuzes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir sagen: „Wehret den Zustän­den!“, dann fordern wir zugleich, dass es keine Kriminalisierung des Antifaschismus geben darf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir diese Zustände verändern wollen, dann darf den Faschisten kein Fußbreit Raum ge­geben werden. Nirgends! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Nicht zuletzt aus den Erfahrungen der Vergangenheit beteiligen wir NaturFreunde uns aktiv an örtlichen Bündnissen und Netzwerken gegen Neonazis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir finden es unredlich, wenn Regierung, Behörden und Gerichte den „Auf­stand der Anständigen“ einfordern und zugleich den „Aufstand der Anständigen“ mit juristischer Rabulistik be- oder gar verhindern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind nicht bereit, uns in trügerischer Sicherheit zu wiegen, das Problem der extremen Rechten werde sich quasi von selbst erledigen, weil z. B. eine NPD-Landtagsfraktion mit er­heblichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Wir beobachten vielmehr, dass die Mitgliederzahl dieser faschistischen Partei weitgehend stabil bleibt, dass es ihr gelungen ist, bisherige organi­satorische Lücken zu schließen, dass immer mehr Mitglieder und ganz Gruppen der neonazisti­schen Freien Kameradschaften zu ihr stoßen, deren Führer mit Funktionärsposten belohnt werden. Das Weiterbestehen der Gefahr durch diese Partei und ihr Gedankengut wird bestätigt durch die jüngsten Meinungsumfragen, die die NPD vor allem in den neuen Bundesländern deutlich über fünf Prozent sehen. Auch wenn wir unterschiedlicher Meinung darüber sind, ob ein Verbot der NPD eine sinnvolle Maß­nahme wäre oder nicht, besteht doch kein Dissens darüber, dass die Anstrengungen zur Zu­rückdrängung dieser Partei und ihres Gedankengutes deutlich verstärkt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begrüßen in diesem Zusammenhang die Fortführung der Bundesprogramme gegen die ex­treme Rechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen, dass eine gute Sozialpolitik und eine gerechtere Wirtschaftsordnung allein nicht zu einer entscheidenden Zurückdrängung der extremen Rechten führen werden. Wir wissen je­doch ebenso, dass eine ungerechte Wirtschaftsordnung, steigende Zukunftsängste der Men­schen, das Abschreiben ganzer Regionen, eine Politik des sozialen und kulturellen Kahlschlags wie auch die weitere Verschärfung der Ungleichheit die Entwicklungs- und Existenzmöglichkei­ten der extre­men Rechten fördern. Antifaschistische Politik steht für die Verwirklichung von Gleichheit in allen Bereichen und von Demokratie auf allen Ebenen. Faschistische Politik steht für die ex­tremste Form der Ungleichheit bis hin zum Bestreiten des Lebensrechtes für ganze Menschen­gruppen und für einen autoritären Führerstaat. Zurückdrängung des Faschismus kann also nur erfolgen durch mehr Demokratie und durch mehr Gleichheit. Dafür stehen wir, die NaturFreunde in Hessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Landesdelegiertenkonferenz aus rufen wir alle Naturfreundinnen und Naturfreunde in Hessen dazu auf, in ihrer jeweiligen familiären, lokalen, gesellschaftlichen und politischen Umgebung für Weltoffenheit, Freiheit und Demokratie und gegen alle Formen von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Chauvinismus und Faschismus offen und in den je möglichen Bündnissen ein- und aufzutreten! Vor allem Kindern und Jugendlichen gegenüber sind wir verpflichtet, eindeutige und unmissverständliche Einstellungen und Haltungen an den Tag zu legen und klare Positionen gegen die gefährlichen Machenschaften von Rechtsextremen und Neofaschisten zu beziehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übergabe der gesammelten Unterschriften=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag, dem 30.10. 2006, um 17.45 vor Beginn der [[Stadtverordnetenversammlung Oktober 2006|Stadtverordnetenversammlung]] im Grünen Zimmer'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an [[Oberbürgermeister]] [[Gerhard Möller]] und die Stadtverordnetenvorsteherin Frau Hartmann [[Bild:Unterschriftenokt06.jpg|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterschriftenlisten des [[Fuldaer Aktionsbündnis gegen Neonazis]] werden vor der Sitzung 17.30 Uhr in einem Empfang dem [[Oberbürgermeister]] [[Gerhard Möller]] überreicht. Die Teilnehmer des Bündnisses sind eingeladen. Nach der Übergabe überbringt Herr [[Thomas Bach]] (CDU Stadtverbandsvorsitzender) den Anwesenden die Nachricht vom Tode des beeindruckenden Redners [[Peter Gingold]], der am Tag zuvor verstorben ist. Alle halten eine Weile inne und gedenken des Verstorbenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Gegen geplanten [[Naziaufmarsch]] am 19.08.06 =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Frauwehner.jpg|thumb|Die ehemalige Leiterin des Fuldaer Stadtarchivs Frau Wehner mit der einzigen Überlebenden der Fuldaer Transporte in die Ghettos von Lublin und Lodz]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Dgbstanddom.jpg|thumb|Der Stand des DGB mit intensiver Besetzung vom Mitgliedern ver.di Fachbereich 9 (Telekommmunikation)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Domplatzattac.jpg|thumb|Der Stand der globalisierungskritischen Bewegung [[attac]]]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Beginn11uhr.jpg|thumb|&amp;quot;Die anderen sollen es richten&amp;quot;, der Beginn der Aktion um 11 Uhr]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Beginn11uhr2.jpg|thumb|Als wäre das Problem Rechtsentwicklung durch die Absage des Aufmarsches verschwunden....]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Beginnspaetermehrpublikum.jpg|thumb|Endlich mehr Beteiligung nach Beginn der Reden...]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingoldtino.jpg|thumb|[[Peter Gingold]] nach seiner Rede auf dem Domplatz, links im Bild CDU Stadtverbandsvorsitzender [[Thomas Bach]] und SPD Landtagsabgeordnete Sabine Waschke)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingoldpresse2.jpg|thumb|[[Peter Gingold]] im Gespräch mit einem Redakteuer der Fuldaer Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingoldpresse.jpg|thumb|Peter Gingold im Gespräch mit dem Redakteur der Fuldaer Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingolduniplatz.jpg|thumb|[[Peter Gingold]] bei seiner Rede auf dem Universitätsplatz, rechts im Bild DGB Jugendsekretärin Osthessen Anke Muth]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Jerusalemplatz1.jpg|thumb|Aktionen am Jerusalemplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grußbotschaft der Bürgerinitiative &amp;quot;Wunsiedel ist bunt nicht braun&amp;quot; an die Bürger der Stadt Fulda zum 19. August 2006.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naziaufmärsche zur Glorifizierung des Kriegsverbrechers und Hitlerstellvertreters Rudolf Hess sind ein dreistes Zeichen für die Unterwanderung und Herausforderung unserer Gesellschaft durch Rechtsextremisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ihnen die direkte Verherrlichung Ihres eigentlichen Idols, Adolf Hitler, verboten ist, weichen Sie auf den Stellvertreter aus, der nach seinem Selbstmord als einzige Führungsperson des damaligen Terrorregimes in ein Grab gelegt wurde. Weil sich die Familie von Hess nicht einigen konnte, kam er, obwohl er nie in unserer Stadt lebte, durch einen Akt der Barmherzigkeit, in das Grab seiner Vorfahren nach Wunsiedel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit versuchen Alt- und Neonazis, am Samstag nach dem Todestag eine Großdemonstration zur Verherrlichung von Hess und der von ihm verkörperten Ideologie abzuhalten. Dieser Verhöhnung von Opfern und Missbrauchten der Naziherrschaft gilt es ebenso entgegenzutreten, wie allen Versuchen, unsere Gesellschaft erneut mit dieser menschenverachtenden Ideologie zu unterwandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinungs- und Versammlungsfreiheit – auch Andersdenkender - sind wichtige Grundlagen unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft. Darüber steht jedoch die unantastbare Würde des Menschen als oberstes Rechtsgut und als wichtigste Lehre aus der Geschichte unseres Landes. Deshalb stellen wir uns gegen Demonstrationen, Unterwanderungs- und Machtbestrebungen von Personen und Organisationen, die Menschenwürde missbrauchen oder dazu aufrufen, dieses zu billigen oder zu glorifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 5-jähriger parteiübergreifender und maßgebliche gesellschaftliche Kräfte umfassender Arbeit gelang es in Wunsiedel in diesem Jahr zum zweiten Mal, den größten regelmäßig angemeldeten Naziaufzug Europas zu verhindern. Wir bedauern, das damit in vielen Städten unseres Landes Ersatzveranstaltungen abgehalten werden und auch Sie in Fulda von diesem Missbrauch Ihrer Stadt betroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtsextremismus ist jedoch kein Problem einzelner Städte und Gemeinden, sondern dieser versucht flächendeckend die Grundpfeiler menschlichen Zusammenlebens anzugreifen. Verschämtes oder aus Imageerwägungen kalkuliertes Wegsehen oder Nichtbeachtung ist keine Antwort auf diese Herausforderung, sondern eine Einladung an die Extremisten, dieses schamlos auszunutzen. Familien und Heranwachsende werden so alleine gelassen. Ohne sich vorher den Gefahren bewusst zu sein, werden Sie einem Treiben ausgesetzt, in das sie, wie bei einer Droge, hineingezogen und missbraucht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Bürger, insbesondere jeder Heranwachsende sollte zumindest wissen, worauf er sich einlässt, wenn er an Rechtsextremisten gerät. Das setzt jedoch eine breit angelegte und offene Auseinandersetzung mit der Thematik voraus. Dabei haben auch Städte und Gemeinden eine Verantwortung, die sie annehmen sollten. Deshalb freuen wir uns sehr, dass Sie in Fulda sehr gekonnt und mit einem breiten Bündnis vorgehen und der Nazidemonstration etwas viel Interessanteres, Einladenderes und Medienwirksameres entgegensetzen. Unsere Gedanken sind an diesem Tag bei Ihnen, wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg. Deutschland ist bunt und nicht braun! Fulda ist ein starker Baustein dieses Bauwerks zur Bewahrung von Demokratie und Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen aus der Festspielstadt Wunsiedel im Fichtelgebirge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Matthias Popp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprecher der Bürgerinitiative „Wunsiedel ist bunt, nicht braun“ und 2. Bürgermeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mail: sprecher@wunsiedel-ist-bunt.de, Internet: http://www.wunsiedel-ist-bunt.de und http://www.tag-der-demokratie.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuell 17.8.06==&lt;br /&gt;
===Aktuell: Verbotsverfügung ist aufgehoben! Nazis dürfen marschieren, Wortlaut des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs siehe [[Naziaufmarsch#Aktuell 17.8.06|Naziaufmarsch]]=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungsprogramm 19.8.06 in Fulda==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Veranstaltungsprogramm des Aktionsbündnisses für den Samstag sieht gegenwärtig wie folgt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''DOMPLATZ FULDA von 11.00 bis 14.00 Uhr'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.00 Uhr Ansprache zur Eröffnung durch [[Oberbürgermeister]] [[Gerhard Möller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.30 Uhr [[Oberbürgermeister]] a.D. Dr. Hamberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.00 Uhr MdB [[Michael Brand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.30 Uhr Landtagsabgeordnete [[Margarete Ziegler-Raschdorf]], CDU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margarete Höldobler-Heumüller, Grüne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Norbert Herr, CDU (angefragt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabine Waschke, SPD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.00 Uhr [[Peter Gingold]] / Zeitzeuge aus dem Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.30 Uhr Ubuntu-Chor -Chormusik aus dem südlichen Afrika-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dazu Informationen von Kirchen, Parteien und Verbänden sowie das Spielmobil der AWO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rund um den Jerusalemplatz 12.00 bis ca. 16.00 Uhr'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ort der Stille und Begegnung, gemeinsames Singen und Sprechen von Gebeten und Psalmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis ca. 13.00 Uhr jüdische Lieder und gemeinsamen Singen der Lieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis ca. 14.00 Uhr Evangelischer Posaunenchor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschließend Theaterstück mit Teilnahme der evangelischen Jugend und der Pfadpfinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Universitätsplatz - ab 12.00 Uhr Infostände verschiedener Organisationen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am musikalischen Programm &amp;quot;Künstler gegen Rechts&amp;quot; von 15 bis 22 Uhr beteiligen sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.15 Uhr Red Blues&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.45 Uhr Mighty Vibez&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.15 Uhr Ubuntu-Chor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.35 Uhr Zulu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.05 Uhr Andreas Wetter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.25 Uhr Lex Logga&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.55 Uhr K-Kanabel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.15 Uhr Shiver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.45 Uhr Purple Rain&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.15 Uhr Lex Logga &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuell 16.8.06==&lt;br /&gt;
FZ: '''Verwaltungsgericht bestätigt Verbot der Stadt''' Aber keine Entwarnung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Möller wie auch Ordnungsdezernent Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel zeigten sich nach der Entscheidung der Kasseler Richter erleichtert über deren klare Position. Für den OB ist der erstinstanzliche Beschluss&lt;br /&gt;
'''Allerdings warnt Möller vor einer vorschnellen Entwarnung'''. Nach wie vor müsse das weitere Verfahren abgewartet werden, da die Möglichkeit bestehe, dass die Freien Nationalisten doch noch kurzfristig den Beschluss des Verwaltungsgerichts vor dem Oberverwaltungsgericht anfechten könnten. Möller und Dippel begrüßten im Zusammenhang nachdrücklich das Engagement des Aktionsbündnisses gegen Neonazis, das für Samstag zu Aktionen aufgerufen hat.&amp;quot; [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=152551]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
osthessenews Bericht [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1127165] Abweisung des Eilantrages im Wortlaut osthessennews [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1127187]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===siehe auch [[Naziaufmarsch]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufruf==&lt;br /&gt;
Ein gemeinsamer Aufruf mit Erstunterzeichnern wurde am 1.8.06 bei einer gemeinsamen Sitzung im Haus Oranien beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufruf mit Unterschriftenliste ist da, er kann hier als PDF heruntergeladen und weiterverbreitet werden. [http://fulda-vogelsberg.de/fuldawiki/images/4/48/Aufruf_fuer_Demokratie_u._UL.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erstunterzeichner==&lt;br /&gt;
* CDU-Stadtverband ([[Thomas Bach]])&lt;br /&gt;
* [[SPD]]-Stadtverband (Werner Krah)&lt;br /&gt;
* Bündnis 90/Die Grünen-Stadtverband (Ernst Sporer) &lt;br /&gt;
* FDP-Stadtverband (Martin Olk).&lt;br /&gt;
* Domkapitel (Prof. Dr. Werner Kathrein)&lt;br /&gt;
* Ev. Gesamtgemeinde Fulda (Pfarrer Fried-Wilhelm Kohl, Pfarrerin Petra Hegmann)&lt;br /&gt;
* [[Jüdisches Leben in Fulda|Jüdische Gemeinde]] (Linde Weiland),&lt;br /&gt;
* Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (Hiltrud Strupp)&lt;br /&gt;
* Netzwerk gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (Prof. Knut Krusewitz)&lt;br /&gt;
* DGB (Arno Enzmann)&lt;br /&gt;
* DGB-Jugend (Anke Muth) &lt;br /&gt;
* ver.di FB 8 Osthessen (Martin Uebelacker)&lt;br /&gt;
* UNO - Eine Welt in Fulda (Hashem Savoji) &lt;br /&gt;
* [[attac]] - Regionalgruppe Fulda (Ferdinand Betz)&lt;br /&gt;
* Pax Christi ([[Benutzer:Ferdinand|Ferdinand Betz]])&lt;br /&gt;
* [[Ausländerbeirat]] Fulda&lt;br /&gt;
* [[Die LINKE.Offene Liste]] ([[Günter Maul]])&lt;br /&gt;
* KUZ Kreuz e. V. (Wolfgang Wortmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Nazisrausmuell.jpg|center|framed|Foto gefunden bei Flikr hochgeladen am 18. August mit folgendem Kommentar:with a big demonstration of neonazis tomorrow in fulda being anounced, the city is organizing a counterdemonstration. being in frankfurt tomorrow, this must be my part in it.&lt;br /&gt;
for non german speakers: the writing on the wall says &amp;quot;nazis out&amp;quot;. in this environment &amp;quot;nazis in&amp;quot; maybe would have worked better.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hinzugekommene Organisationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Christliche Wählereinheit [[CWE]]&lt;br /&gt;
* Katholikenrat des Bistums Fulda (höchstes Laiengremium im Bistum) [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1127136]&lt;br /&gt;
* [[DKP]] Kreis [[Gersfeld]], Fulda, Vogelsberg&lt;br /&gt;
* [[Naturfreunde]] Lauterbach [http://www.naturfreunde-lauterbach.de]&lt;br /&gt;
* [[WASG]] Vogelsberg [http://www.wahlalternative-vogelsberg.de/]&lt;br /&gt;
* KAB Diözesanverband Fulda&lt;br /&gt;
* [[Linkspartei|DIE LINKE. Fulda-Vogelsberg]] ([[Benutzer:MF252|Mike Friedrich]])&lt;br /&gt;
* Kolpingwerk Bistum Fulda [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1127229]&lt;br /&gt;
* Caritas&lt;br /&gt;
* MHD – Malterser Hilfsdienst&lt;br /&gt;
* BDKJ – Bund der katholische Jugend&lt;br /&gt;
* DPSG - Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG)&lt;br /&gt;
* KJG – Katholische junge Gemeinde&lt;br /&gt;
* Antoniusheim Fulda&lt;br /&gt;
* AWO&lt;br /&gt;
* Landrat [[Bernd Woide]]&lt;br /&gt;
* Dr. [[Wolfgang Dippel]], [[Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
* [[Solid]] - Sozialistische Jugend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presse==&lt;br /&gt;
* 20.8.06 „Das ist unsere Siegesfeier“&lt;br /&gt;
Veranstaltungen am Jerusalem- und Uniplatz machten gegen Rechte mobil [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=152973]&lt;br /&gt;
* 20.8.06 Kommentar (FZ)[http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=152974]&lt;br /&gt;
* 20.8.06 „Fulda hat Samstag gewonnen“-Gegendemonstranten reagieren erleichtert auf Neonazi-Absage / OB Möller kritisiert Richter (FZ) [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=152829]&lt;br /&gt;
*19.8.06 Singen, beten und malen ... auf dem Jerusalemplatz - Freude über Neonazi-Absage (osthessennews) [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1127263]&lt;br /&gt;
*19.8.06 Lob für Bündnis, Kritik an Gericht, Frage nach Ursachen: HAMBERGER-Rede (osthessennews)[http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1127267]&lt;br /&gt;
*19.8.06 BILDERSERIE - Bürgerschaft demonstrierte gegen ungebetene Rechtsradikale [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1127272]&lt;br /&gt;
* 19.08.06 1.000 Polizisten zur Sicherheit: 164 Überprüfungen, 29 Verweise, Sicherstellungen [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1127270]&lt;br /&gt;
* 19.8.06 Wehrhaftes demokratisches Fulda zeigte Stärke - Absage der Rechten - VIDEO (osthessennews)[http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1127261]&lt;br /&gt;
*19.08.06 ÜBERRASCHUNG! Neonazis sagen Demonstration um 08.40 Uhr in Fulda ab!(osthessennews)[http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1127260]&lt;br /&gt;
* 19.8.06 1.000 Rechtsextreme heute bei Demo? Innenstadt von Polizei &amp;quot;dichtgemacht&amp;quot;&lt;br /&gt;
[http://www.osthessen-news.de/beitrag_D.php?id=1127256]&lt;br /&gt;
* 19.8.06 Rechte ziehen doch durch Fulda- Verbot aufgehoben / Aktionsbündnis hat Gegenkundgebungen in der Innenstadt organisiert(FZ) [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=152717]&lt;br /&gt;
* 18.8.06. Aufruf von OB Möller: „Zeichen setzen“ (FZ) [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=152751]&lt;br /&gt;
*17.8.06.Verwaltungsgerichtshof genehmigt Demonstration von Rechtsextremen&lt;br /&gt;
[http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=152633]&lt;br /&gt;
*14.8.06 Katholikenrat des Bistums Fulda (höchstes Laiengremium im Bistum) [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1127136]&lt;br /&gt;
* 27.7.06 Rockmusik und Theater gegen Rechtsextreme Aktionsbündnis plant Programm für den 19. August [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=150838]&lt;br /&gt;
* 24.7.06 [[Fuldaer Aktionsbündnis gegen Neonazis|Aktionsbündnis gegen Neonazis]] macht mobil - 3 Gegenveranstaltungen [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1126704]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===siehe auch [[Naziaufmarsch]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
* Positionsbeschreibung CDU Stadtverband 2003: [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=8221]&lt;br /&gt;
* CDU Dokumentation Geschichte [http://www.osthessen-news.de/beitrag_B_Druck.php?id=8226]&lt;br /&gt;
* Repräsentativuntersuchung der Friedrich Ebert Stiftung zur extremen Rechten unter dem Titel „Vom Rand zur Mitte“, 185 Seiten als PDF [http://www.fes.de/rechtsextremismus/pdf/Vom_Rand_zur_Mitte.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.138.94</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Wilm_Hosenfeld</id>
		<title>Wilm Hosenfeld</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Wilm_Hosenfeld"/>
				<updated>2008-04-23T19:58:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.138.94:&amp;#32;+kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Wilm Hosenfeld''' (* 2. Mai 1895 in [[Hünfeld]]/Mackenzell; † 13. August 1952 in Stalingrad war Wehrmachtsoffizier im Zweiten Weltkrieg. Bekannt wurde er durch die Beschreibung in Władysław Szpilmans Autobiographie, die unter dem Titel &amp;quot;Der Pianist&amp;quot; verfilmt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Wilmhosenfeld.jpg|framed|right|Dr. [[Wolfgang Hamberger]] referiert zu dem Widerstandskämpfer Biedenbach im Rahmen einer Veranstaltung zu Wilm Hosenfeld im November 2007 in Thalau]]&lt;br /&gt;
Wilm Hosenfeld wurde am 2. Mai 1895 als viertes von sechs Kindern eines katholischen Lehrers in dem Dorf Mackenzell bei [[Fulda]] geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss seiner pädagogischen Ausbildung nahm er von 1914 an als Infanterist am Ersten Weltkrieg teil. Er kehrte 1917 schwer verwundet in die Heimat zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1918 wirkte er als sozial und christlich engagierter Dorfschullehrer, &lt;br /&gt;
zunächst im Spessart, dann in Thalau bei Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 heiratete er Annemarie Krummacher, Tochter eines Worpsweder Malers. Aus dieser Ehe gingen fünf Kinder hervor, die später alle medizinische Berufe ergriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsbeginn  des Zweiten Weltkrieges kam Wilm Hosenfeld, inzwischen 44jährig, mit einem Landesschützenbataillon nach Polen. Von 1940 bis 1944 gehörte er als Reserveoffizier der Oberfeldkommandantur in Warschau an. Er leitete dort die Sportschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Näherrücken der sowjetischen Truppen auf Warschau wurde Wilm Hosenfeld im Herbst 1944 Kompanieführer und geriet im Januar 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne den geringsten Nachweis eines Vergehens, allein aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Abteilung Ic, die auch nachrichtendienstliche Tätigkeiten umfasste, wurde er 1950 als Kriegsverbrecher zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach bemühte er sich vergeblich um eine Auslieferung nach Polen, weil er der Bürgschaft mehrerer Polen und Juden vertraute, denen er das Leben gerettet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen Schlaganfall halbseitengelähmt und seelisch verzweifelt starb Wilm Hosenfeld am 13. August 1952 im Alter von 57 Jahren im Kriegsgefangenenlager Stalingrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2007 wurde er durch den Präsidenten von Polen für die Rettung Władysław Szpilmans und anderer Menschen mit dem Orden Polonia Restituta geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Pianist von Roman Polanski==&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Wladyslaw Szpilman ist ein herausragender und in Warschau hochangesehener polnisch-jüdischer  Pianist. Als 1939 die deutschen Truppen in Warschau einmarschieren, beginnt das Leiden. Seine Familie durchleidet die Qualen des Warschauer Ghettos und es kommt der Tag des Abtransports nach Treblinka in den sicheren Tod. Es gelingt ihm die Flucht und durch den guten Willen eines Freundes des jüdischen Ordnungsdienstes entgeht er dem Tod. Er muss nun bei den verbliebenen Juden arbeiten, die das Ghetto wieder aufbauen. Dort unterstützt er die jüdische Widerstandsbewegung, die Waffen in das Warschauer Ghetto schmuggelt, um den Aufstand zu bewaffnen. Dann flieht er aus dem Ghetto und wird von befreundeten Polen unterstützt und versteckt gehalten. Szpilman konnte den Beginn des Aufstandes von einem seiner Verstecke aus genau beobachten. Er musste erneut das Versteck wechseln, litt Hunger, weil ein betrügerischer Widerstandskämpfer die Geldspenden für sich abzweigte. Er wurde krank und von einem polnischen Arzt behandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während eines Gefechts zwischen Deutschen und Polen wird sein Versteck beschossen, er flieht und irrt durch das zerstörte und bald von der Bevölkerung und zerstörungswütigen deutschen Besatzern völlig verlassene Warschau. In seinem letzten Versteck trifft auf ihn zufällig ein hilfsbereiter Offizier der regulären dt. Wehrmacht, Wilm Hosenfeld. Eine Schlüsselszene des Films ist, wie die anfängliche Todesangst Szpilmans vor dem uniformierten Deutschen, die er bis dahin nur durch die Erfahrungen mit der grausamen SS kannte, sich auflöst. Hosenfeld veranlasst Szpilman, ihm auf einem Flügel etwas vorzuspielen. Szpilman spielt minutenlang aus der Ballade Nr. 1 von Chopinund Hosenfeld hört bewegt zu. Die Szene zeigt den Kontrast zwischen der Schönheit der Musik und der Absurdheit des Grauens der Situation nach dem Ende der SS-Besatzung. Hosenfeld versorgt Szpilman in seinem Versteck bis zum Einmarsch der Russen mit Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz bevor sich die Deutschen vor den anrückenden Russen nach Westen absetzen, schenkt ihm Hosenfeld seinen Mantel. Dieser Mantel wird dem Pianisten noch beinahe zum Verhängnis, denn nach dem Einmarsch der Roten Armee in Warschau wird er für einen Deutschen gehalten und gerät unter Beschuss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film endet mit vertauschten Rollen. Hosenfeld gerät in ein russisches Gefangenenlager und ist dort dem Hass der aus dem KZ befreiten polnischen Juden ausgesetzt. Hosenfeld fragt einen vorbeiziehenden ehem. Musiker nach Szpilman in der Hoffnung auf dessen Fürsprache. Doch ein russischer Aufseher unterbindet zu früh das Gespräch, so dass der Musiker den Namen Hosenfelds nicht erfährt, und Szpilman so seinen Helfer nicht mehr ausfindig machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
Geprägt wurde Wilm Hosenfeld durch die Prinzipien seiner warmherzigen, streng katholischen Familie, durch die preußisch patriotische Erziehung der damaligen Lehrerausbildung und vor allem durch die Ideale des Wandervogels. Später beeinflusste ihn die protestantisch-pazifistische Denkweise seiner Frau Annemarie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Polen suchte er oft den Kontakt zur einheimischen Bevölkerung. Er lernte Polnisch und wurde von polnischen Familien häufig eingeladen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
In seiner Eigenschaft als Sportoffizier unterstanden ihm eine Anzahl polnischer Arbeiter, die für die Pflege der Anlagen zu sorgen hatten. Dies ermöglichte ihm, einige Polen und Juden, die von der Gestapo verfolgt wurden, unter falschem Namen zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Thomas Vogel: ''&amp;quot;Ich versuche jeden zu retten&amp;quot; : das Leben eines deutschen Offiziers in Briefen und Tagebüchern''. Dt. Verlag-Anst., München 2004, ISBN 3421057761&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.hosenfeld.de/pianist.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border:1px solid #8888aa; background-color:#f7f8ff;padding:5px;font-size:95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Medien==&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Stille Helden&amp;quot; der NS-Zeit in Osthessen - bemerkenswerte Gesprächsrunde [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1142586]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Hosenfeld, Wim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Hosenfeld, Wim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie|Hosenfeld, Wim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus|Hosenfeld, Wim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.138.94</name></author>	</entry>

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		<title>Wolfgang Seewald</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|border=10 bordercolor=black&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Todesnachricht==&lt;br /&gt;
Unser Freund, Genosse und Kamerad Dr. Wolfgang Seewald ist am Abend des 21.4.2008 mit erst 59 Jahren verstorben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Er war langjähriger Repräsentant der VVN/BdA (Vereinigung Verfolgte des Naziregimes/Bund der Antifaschisten) in Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl wir durch seine lange schwere Krankheit auf diesen Moment vorbereitet waren, fehlt es zunächst doch an Worten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Reaktion soll zunächst diese Nachricht Verbreitung finden. Mehr Text über sein Wirken in Fulda wird hinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beisetzung findet in der Heimatstadt seiner Ehefrau statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.4.08 um 13.00 Uhr am Hauptfriedhof in Erfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wolfgangpressefest2003.jpg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wolfgangpressefest2003_2.jpg|right]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang war für Menschen wie mich, die in Fulda Anfang der 80er Jahre etwas auf der Suche nach anderen Lebens- und Gesellschaftsentwürfen waren, ein wichtiger Bezugspunkt. Er half mit andere Wege zu weisen, politisch, gesellschaftich, persönlich. Nach wenigen Jahren trennten sich unsere Wege, doch den Verdienst eine Richtung gewiesen zu haben, bleibt ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Nowak, Journalist Berlin      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
* Buchenland in Bauernhand: Der Bauernkrieg im Hochstift Fulda (Gebundene Ausgabe)von Wolfgang Seewald (Autor), Christian Aschenbrenner (Autor), Verlag: Ulenspiegel (1991) ISBN 3980174050&lt;br /&gt;
* Der Volkstribun Balthasar Mihm : Gewerkschafter, Sozialdemokrat, Anthroposoph, christlicher Utopist / Wolfgang Seewald, Fulda : Ulenspiegel, 2004,249 S. ISBN 3-932655-29-X&lt;br /&gt;
* Veröffentlichungen in der Geschichtsbeilage Buchenblätter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Seewald, Wolfgang]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.138.94</name></author>	</entry>

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		<title>Heinrich Kierzek</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.138.94:&amp;#32;+kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Heinrich Kierzek''' geb. 1909  Verleger der Fuldaer Volkszeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kierzekheinrich.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fuldaer Volkszeitung Geleitwort.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Doktorarbeit zur FVZ [http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=966526058&amp;amp;dok_var=d1&amp;amp;dok_ext=pdf&amp;amp;filename=966526058.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus|Kierzek, Heinrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist|Kierzek, Heinrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Kierzek, Heinrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie|Kierzek, Heinrich]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Verfassung des Landes Hessen</title>
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				<updated>2008-04-23T19:54:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.138.94:&amp;#32;+kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#BA55D3;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Aktuelles&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presseerklärung 30.11.06==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hessische Verfassung: Der Auftrag bleibt===&lt;br /&gt;
[[Bild:2006 60 Jahre hoheaufloesungred.jpg|right|300px]]&lt;br /&gt;
In der wöchentlichen Versammlung der LINKEN.Offenen Liste im&lt;br /&gt;
Stadtparlament und Kreistag Fulda berichteten die Fuldaer Teilnehmer von&lt;br /&gt;
der hessischen Konferenz &amp;quot;Und bauet der Freiheit Haus&amp;quot; zur Geschichte,&lt;br /&gt;
zur Wertung und aktuellen Bedeutung der Hessischen Verfassung.&lt;br /&gt;
Während die Kochsche Regierung das Jubiläum mit großem militärischen&lt;br /&gt;
Zapfenstreich begehen will, erinnern sich die LINKEN an den Artikel 69:&lt;br /&gt;
»Hessen bekennt sich zu Frieden, Freiheit und Völkerverständigung. Der&lt;br /&gt;
Krieg ist geächtet. Jede Handlung, die mit der Absicht vorgenommen wird,&lt;br /&gt;
einen Krieg vorzubereiten, ist verfassungswidrig«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hessische Verfassung sei 1946 in einem tiefen Konsens gegen Krieg,&lt;br /&gt;
Kriegsgewinnler, für das Recht auf Arbeit, Streik und Verbot der&lt;br /&gt;
Aussperrung entstanden. Vorgesehen war eine Vergesellschaftung der&lt;br /&gt;
Großindustrie, des Verkehrs und der Energieversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der wenigen deutschen Verfassungen wurde der Text&lt;br /&gt;
der verfassungsgebenden Versammlung in einer Volksabstimmung bestätigt.&lt;br /&gt;
Mitglieder dieser Versammlung waren u.a. Persönlichkeiten wie Oskar Müller (Überlebender aus Dachau), Werner Hilpert (Überlebender aus Buchenwald), Georg Buch (Überlebender aus Sachsenhausen) und auch Frauen wie Lore Wolf (Widerstandskämpferin der Roten Hilfe). Sie gehörten den neu gebildeten Parteien SPD, CDU und KPD an. Auch Fuldaer waren in dieser&lt;br /&gt;
Versammlung vertreten. Zu nennen ist hier u.a. auch der Fuldaer&lt;br /&gt;
[[Oberbürgermeister]] Dr. [[Cuno Raabe]], der sich bereits 1934 dem&lt;br /&gt;
Widerstandskreis um Carl Friedrich Goerdeler anschloss. Für den Fall des Gelingens des&lt;br /&gt;
Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 war er als Reichsverkehrsminister&lt;br /&gt;
vorgesehen. Nach dem Scheitern des Attentats stellte man ihn vor den&lt;br /&gt;
Volksgerichtshof. Sowjetische Truppen befreiten ihn 1945 aus der&lt;br /&gt;
Einzelhaft im Reichssicherheitshauptamt.&lt;br /&gt;
{| cellspacing=15&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |http://www.dkp-hessen.de/images/verfassung/broschuere2006.gif&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |Auch heute gelte es, an die Tradition und Gründungsgedanken der&lt;br /&gt;
Hessischen Verfassung zu erinnern und ihre Aktualität in den&lt;br /&gt;
öffentlichen Debatten immer wieder hinzuweisen: Sei es das Recht auf freie Bildung, Recht auf Arbeit, Anerkennung des Streiks, Verbot der&lt;br /&gt;
Aussperrung, Beschneidung und demokratische Kontrolle der&lt;br /&gt;
Schlüsselindustrie. [[Die LINKE.Offene Liste]] erklärt: &amp;quot;Dies ist unsere&lt;br /&gt;
Geschichte, unsere aktuelle Forderung und Zielstellung&amp;quot;. Auch&lt;br /&gt;
Verfassungsfragen seien Machtfragen, man wolle sich für demokratische&lt;br /&gt;
und soziale Rechte und für den Erhalt der Hessischen Verfassung&lt;br /&gt;
einsetzen. Der Artikel 147: „Widerstand gegen verfassungswidrig&lt;br /&gt;
ausgeübte öffentliche Gewalt ist Jedermanns Recht und Pflicht.“ fordere&lt;br /&gt;
diesen Bürgerschutz der Verfassung wortwörtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakte zur LINKEn.Offenen Liste sind weiterhin über das Bürgertelefon&lt;br /&gt;
0661/9015216 und die Internetseite www.fuldawiki.de möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veröffentlicht:&lt;br /&gt;
* beautifulda 30.11.06 15.48 Uhr [http://www.beautifulda.de/bf/content/view/105/]&lt;br /&gt;
* FuldaerFreiheit 30.11.06 21:14Uhr [http://forumfuldagalerie.dyndns.org/html/index.php]&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Verfassung des Landes Hessen''' vom 1. Dezember 1946 ist die Grundlage für den Hessischen Staat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung zur Schaffung einer Verfassung wurde ein Ausschuss gebildet, zu dem zwölf Teilnehmer je Partei von diesen benannt wurden. Teilnehmer des Beratenden Landesausschusses 26. Februar - 14. Juli 1946 [http://starweb.hessen.de/tabellen/blaabgeordnete.pdf] waren unter anderen Walter Fisch [http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Fisch] und Eleonore Wolf [http://de.wikipedia.org/wiki/Eleonore_Wolf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juni 1946 fanden Wahlen zur verfassungsberatenden Landesversammlung statt. Bei einer Wahlbeteiligung von 71% erzielte die SPD 44,3%, die CDU 37,3%, die KPD 9,7% und die LDP 6 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmer der verfassungsberatenden Landesversammlung 15. Juli - 30. November 1946 waren [http://starweb.hessen.de/tabellen/vlvabgeordnete.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem heutigen Landkreis Fulda waren Mitglieder der verfassungsberatenden Landesversammlung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heinrich Beck (CDU)&lt;br /&gt;
* Dr. [[Cuno Raabe]] (CDU) - [[Oberbürgermeister]] der Stadt Fulda&lt;br /&gt;
* Georg Stieler (CDU) - späterer Landrat des Kreises Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Personen am Prozess der Entstehung der Hessischen Verfassung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dr. Valentin Heckert. Als Ministerialdirektor an der Ausarbeitung des Entwurfes zur neuen Verfassung beteiligt. Er befasste sich unter anderem mit der Demokratisierung der Polizei&lt;br /&gt;
* Oskar Müller [http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_M%C3%BCller], Arbeitsminister der 1. Hessischen Regierung&lt;br /&gt;
* Emil Carlebach [http://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Carlebach], Abgeordneter des 1. Parlaments, Herausgeber der Frankfurter Rundschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landesversammlung verabschiedete am 30. September 1946 den historischen Hessischen Verfassungskompromiss. Am 1. Dezember 1946 trat die hessische Verfassung als erste deutsche Nachkriegsverfassung durch Volksabstimmung mit 76,4% für die Gesamtverfassung und 72% für den Sozialisierungsartikel 41 in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel 41 sah Sozialisierungen in den Bereichen Bergbau, Eisen und Stahl sowie Energie und Verkehr vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verfassung des Landes Hessen Artikel 41===&lt;br /&gt;
'''Sofortsozialisierung von Kohle und Stahl, Erzen und [[KundS KALI GmbH|Kali]], Energie und Eisenbahnen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Mit Inkrafttreten dieser Verfassung werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. in Gemeineigentum überführt: der Bergbau (Kohlen, [[KundS KALI GmbH|Kali]], Erze), die Betriebe der Eisen- und Stahlerzeugung, die Betriebe der Energiewirtschaft und das an Schienen oder Oberleitungen gebundene Verkehrswesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. vom Staate beaufsichtigt oder verwaltet, die Großbanken und Versicherungsunternehmen und diejenigen in Ziffer 1 genannten Betriebe, deren Sitz nicht in Hessen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Punkte mit Verfassungsrang waren: Anerkennung der Würde und Persönlichkeit des Menschen auch in der Ökonomie, das Recht auf Arbeit, den Achtstundentag, einen 12tägigen Mindesturlaub, das Streikrecht sowie ein einheitliches Arbeitsrecht für Arbeiter, Angestellte und Beamte proklamiert, wobei die Aussperrung untersagt bleibt. Somit ging durch die zeitliche Nähe der Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus die sozialen Komponenten viel weiter, als in den später verabschiedeten Landesverfassungen der anderen Bundesländer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kongress 60 Jahre Hessische Verfassung ==&lt;br /&gt;
* ''&amp;quot;...und bauet der Freiheit Haus&amp;quot;''I: Georg Büchner und die Verfassung des Großherzogtums Hessen (Kultur) Erich Schaffner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Deutschland nach 1945: Zwischen antifaschistischer Neuordnung und Restauration (Vortrag)&lt;br /&gt;
Bodo Ramelow (MdB, Die Linke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;...und bauet der Freiheit Haus&amp;quot;''II: Georg Büchner und die Verfassung des Großherzogtums Hessen&lt;br /&gt;
(Kultur)&lt;br /&gt;
Erich Schaffner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine Alternative zum Deutschland Adenauers: Die Hessische Verfassung von 1946 und ihre historischen&lt;br /&gt;
Rahmenbedingungen (Moderiertes Gespräch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verfassungpodiumzwerenz.jpg|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Moderation: Dr. Luc Jochimsen (MdB, Die Linke) - &lt;br /&gt;
: NS-Diktatur und Widerstand Thomas Altmeyer (Studienkreis Deutscher Widerstand) &lt;br /&gt;
: Entstehung der hessischen Verfassung Gerhard Fisch ([[DKP]]Hessen) - &lt;br /&gt;
: Frauenrechte in der hessischen Verfassung Karin Benz-Overhage (IG Metall) angefragt - &lt;br /&gt;
: Leo Bauer als ein Vater der hessischen Verfassung Gerhard Zwerenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;...und bauet der Freiheit Haus&amp;quot; III: Georg Büchner und die Verfassung des Großherzogtums Hessen&lt;br /&gt;
(Kultur)&lt;br /&gt;
Erich Schaffner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verfassung als Klassenkompromiss (Vortrag) Prof. Dr. Andreas Fisahn (Universität Bielefeld)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Arbeitskreise zu den Themen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	Kochsche Bildungspolitik = Verfassungsbruch?! (Art. 59) Hessische Bildungspolitik, [[Studiengebühren]] und der Art. 5 Jochen Nagel (GEW Hessen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Aktualität sozialer und politischer Rechte in der Hessischen Verfassung Dr. Karl Koch (Caritas) angefragt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Neoliberale EU-Verfassung als Vorbild? Die Enquete-Kommission und die Neufassung der Verfassung Jan Schalauske (['[[solid]]] Hessen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Demokratisches Hessen? Verfassung, Volksbegehren und die Hürden (Art. 124) Volker Mittendorf (Hessen neu verfasst)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Antifaschismus und Rechtsextremismus in Hessen (Art. 158) Dr. Ulrich Schneider, (VVN-BdA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Soziallsierung versus Koch'sche Privatisierungen (Art.41) Hans Kroha (Ver.di Hessen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Frieden und Abrüstung in Hessen (Art.69)  Willi van Ooyen (Friedens- und Zukunftswerkstatt) angefragt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;...und bauet der Freiheit Haus&amp;quot;'' IV: Georg Büchner und die Verfassung des Großherzogturns Hessen&lt;br /&gt;
(Kultur)&lt;br /&gt;
Erich Schaffner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein anderes Hessen ist möglich! Podiumsdiskussion mit Dr. Andreas Jürgens (MdL, Grüne), Dr. Judith&lt;br /&gt;
Pauly-Bender (MdL, SPD), Stefan Körzell (DGB Hessen) angefragt, Dr. Ulrich J. Wilken (Die Linke.Hessen), NN (WASG Hessen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FR: &amp;quot;Nicht in Einklang mit der Verfassung&amp;quot; Bericht vom Abschlussforum der Konferenz [http://www.frankfurterrundschau.de/frankfurt_und_hessen/lokalnachrichten/aktuell/?em_cnt=1017848]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Struktur und Gliederung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präambel (nichtamtlich) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''In der Überzeugung,''&lt;br /&gt;
:''daß Deutschland nur als demokratisches Gemeinwesen''&lt;br /&gt;
:''eine Gegenwart und Zukunft haben kann,''&lt;br /&gt;
:''hat sich Hessen''&lt;br /&gt;
:''als Gliedstaat der Deutschen Republik''&lt;br /&gt;
:''diese Verfassung gegeben.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Hauptteil: Die Rechte des Menschen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gleichheit und Freiheit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 1 Gleichheit &lt;br /&gt;
:Artikel 2 Allgemeine Handlungsfreiheit, Rechtsweggarantie &lt;br /&gt;
:Artikel 3 Unantastbarkeit des Lebens, der Gesundheit, der Ehre und der Würde &lt;br /&gt;
:Artikel 4 Ehe und Familie &lt;br /&gt;
:Artikel 5 Freiheit der Person &lt;br /&gt;
:Artikel 6 Aufenthalts- und Niederlassungsfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 7 Verbot der Auslieferung, Asylrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 8 Wohnungsfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 9 Glaubens- und Gewissensfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 10 Freiheit von Wissenschaft und Kunst &lt;br /&gt;
:Artikel 11 Meinungs- und Pressefreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 12 Postgeheimnis &lt;br /&gt;
:Artikel 13 Informationsfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 14 Versammlungsfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 15 Vereinigungsfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 16 Petitionsrecht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grenzen und Sicherung der Menschenrechte ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 17 Verwirkung von Grundrechten &lt;br /&gt;
:Artikel 18 Jugendschutz &lt;br /&gt;
:Artikel 19 Durchsuchung, Festnahme &lt;br /&gt;
:Artikel 20 Gesetzlicher Richter, Verbot von Ausnahme- und Sondergerichten, Unschuldsvermutung &lt;br /&gt;
:Artikel 21 Gesetzliche Strafen&lt;br /&gt;
:Artikel 22 Rückwirkungsverbot in Strafsachen, Schuldprinzip &lt;br /&gt;
:Artikel 23 Einweisung geistig oder körperlich Kranker &lt;br /&gt;
:Artikel 24 Schranken der Festnahme &lt;br /&gt;
:Artikel 25 Ehrenämter, Hand- und Spanndienste &lt;br /&gt;
:Artikel 26 Unabänderlichkeit der Grundrechte, unmittelbare Geltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Staatsziel Umweltschutz ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 26a Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziale und wirtschaftliche Rechte und Pflichten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 27 Grundlagen der Sozial- und Wirtschaftsordnung &lt;br /&gt;
:Artikel 28 Schutz der menschlichen Arbeitskraft, Arbeitslosensicherung &lt;br /&gt;
:Artikel 29 Arbeitsgesetzbuch, Tarifverträge, Streikrecht, Aussperrungsverbot &lt;br /&gt;
:Artikel 30 Arbeitsschutz, Mutterschutz, Verbot der Kinderarbeit &lt;br /&gt;
:Artikel 31 Arbeitszeit, Sonn- und Feiertage &lt;br /&gt;
:Artikel 32 1. Mai als Feiertag &lt;br /&gt;
:Artikel 33 Leistungs- und bedarfsgerechter Lohn, Lohngleichheit von Mann und Frau &lt;br /&gt;
:Artikel 34 Mindesturlaub &lt;br /&gt;
:Artikel 35 Einheitliche Sozialversicherung, Gesundheitswesen &lt;br /&gt;
:Artikel 36 Koalitionsfreiheit, Vereinigungsfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 37 Betriebsverfassung, Personalvertretung, Rechte der Gewerkschaften &lt;br /&gt;
:Artikel 38 Rechte und Pflichten der Wirtschaft, wirtschaftliche Betätigungsfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 39 Verbot wirtschaftlichen Machtmißbrauchs, staatliche Mißbrauchsaufsicht &lt;br /&gt;
:Artikel 40 Gemeineigentum &lt;br /&gt;
:Artikel 41 Sofortsozialisierung von Kohle und Stahl, Erzen und Kali, Energie und Eisenbahnen &lt;br /&gt;
:Artikel 42 Großgrundbesitz, Bodenreform, Siedlung &lt;br /&gt;
:Artikel 43 Förderung von Klein- und Mittelbetrieben &lt;br /&gt;
:Artikel 44 Genossenschaftswesen &lt;br /&gt;
:Artikel 45 Eigentumsgarantie, Erbrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 46 Urheberrechtsschutz &lt;br /&gt;
:Artikel 47 Besteuerung nach Leistungsfähigkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Staat, Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 48 Freie Religionsausübung, Glaubensgemeinschaften, Verbot der Staatskirche &lt;br /&gt;
:Artikel 49 Autonomie der Kirchen und Weltanschauungsgemeinschaften &lt;br /&gt;
:Artikel 50 Neutralitätsgebot, Verbot der gegenseitigen Einmischung &lt;br /&gt;
:Artikel 51 Statusgarantie für Kirchen und Weltanschauungsgemeinschaften, Besteuerungsrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 52 Kirchenlasten, Ablösung &lt;br /&gt;
:Artikel 53 Sonn- und Feiertagsgewährleistung &lt;br /&gt;
:Artikel 54 Religionsausübung in staatlichen Einrichtungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erziehung, Bildung, Denkmalschutz und Sport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 55 Erziehung als Elternrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 56 Grundsätze der Bildung und Erziehung, Gemeinschaftsschule, Mitbestimmung der Eltern, Toleranzgebot &lt;br /&gt;
:Artikel 57 Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach &lt;br /&gt;
:Artikel 58 Teilnahme am Religionsunterricht &lt;br /&gt;
:Artikel 59 Unterrichtsgeldfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 60 Universitäts- und Hochschulautonomie, theologische Fakultäten &lt;br /&gt;
:Artikel 61 Genehmigungsvorbehalt für Privatschulen &lt;br /&gt;
:Artikel 62 Denkmal- und Landschaftsschutz &lt;br /&gt;
:Artikel 62a Schutz und Pflege des Sports&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsame Bestimmung für alle Grundrechte ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 63 Wesensgehaltsgarantie, Vorbehalt des Gesetzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Hauptteil: Aufbau des Landes === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Land Hessen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 64 Republik, Zugehörigkeit zum Bundesstaat &lt;br /&gt;
:Artikel 65 Demokratie, parlamentarische Republik &lt;br /&gt;
:Artikel 66 Landesfarben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Völkerrechtliche Bindungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 67 Vorrang völkerrechtlicher Pflichten, Völkerrecht als Bestandteil des Landesrechts &lt;br /&gt;
:Artikel 68 Indemnität für Rügen von Völkerrechtsverletzungen &lt;br /&gt;
:Artikel 69 Friedensgebot, Völkerverständigung, Verbot jeglicher Kriegsvorbereitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Staatsgewalt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 70 Volkssouveränität &lt;br /&gt;
:Artikel 71 Volkswahl, Volksabstimmung, Volksbegehren, Volksentscheid &lt;br /&gt;
:Artikel 72 Abstimmungsfreiheit und Abstimmungsgeheimnis &lt;br /&gt;
:Artikel 73 [[Stimmrecht]], allgemeine, gleiche, geheime und unmittelbare Wahl &lt;br /&gt;
:Artikel 74 Ausschluß vom Stimmrecht&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Der Landtag ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 75 Wählbarkeit, Wahlrechtsgrundsätze &lt;br /&gt;
:Artikel 76 Sicherung der Wählbarkeit, Immunität &lt;br /&gt;
:Artikel 77 Repräsentationsprinzip &lt;br /&gt;
:Artikel 78 Wahlprüfung, Wahlprüfungsgericht &lt;br /&gt;
:Artikel 79 Wahlperiode des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 80 Selbstauflösungsrecht des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 81 Frist für Neuwahl des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 82 Beginn der Wahlperiode des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 83 Ort und Zeit des Zusammentretens des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 84 Präsidium des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 85 Geschäftsführungsbefugnis des Präsidiums &lt;br /&gt;
:Artikel 86 Leitungs- und Vertretungsbefugnisse des Präsidenten, Hausrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 87 Beschlußfähigkeit des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 88 Abstimmungsgrundsätze &lt;br /&gt;
:Artikel 89 Öffentlichkeit der Landtagssitzungen &lt;br /&gt;
:Artikel 90 Berichte aus dem Landtag &lt;br /&gt;
:Artikel 91 Anwesenheit und Rederecht des Ministerpräsidenten und der Minister, [[Zitierungsrecht]] &lt;br /&gt;
:Artikel 92 Untersuchungsausschüsse, Verfahren der Untersuchungsausschüsse, Amtshilfe &lt;br /&gt;
:Artikel 93 Hauptausschuß des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 94 Verweisungs- und Auskunftsrecht des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 95 Indemnität der Abgeordneten &lt;br /&gt;
:Artikel 96 Immunität der Abgeordneten &lt;br /&gt;
:Artikel 97 Vertraulichkeit der Information und Zeugnisverweigerungsrecht der Abgeordneten &lt;br /&gt;
:Artikel 98 Reisekostenfreiheit, Sitzungsgeld &lt;br /&gt;
:Artikel 99 Geschäftsordnung des Landtages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Landesregierung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 100 Landesregierung&lt;br /&gt;
:Artikel 101 Wahl des Ministerpräsidenten, Ernennung der Minister, Vertrauen des Landtages&lt;br /&gt;
:Artikel 102 Richtliniengewalt des Ministerpräsidenten, Verantwortung der Minister&lt;br /&gt;
:Artikel 103 Vertretung des Landes, Staatsverträge&lt;br /&gt;
:Artikel 104 Vorsitz in der Landesregierung, Ministerzuständigkeit, Geschäftsordnung der Landesregierung&lt;br /&gt;
:Artikel 105 Amtsvergütung und Versorgung&lt;br /&gt;
:Artikel 106 Gesetzesinitiativen der Landesregierung&lt;br /&gt;
:Artikel 107 Verordnungsrecht der Landesregierung&lt;br /&gt;
:Artikel 108 Zuständigkeit für die Beamtenernennung&lt;br /&gt;
:Artikel 109 Gnadenrecht des Ministerpräsidenten, Amnestiebefugnis des Landtages&lt;br /&gt;
:Artikel 110 Notverordnungsrecht&lt;br /&gt;
:Artikel 111 Amtseid, Eidesformel&lt;br /&gt;
:Artikel 112 Abberufung der Minister durch den Ministerpräsidenten&lt;br /&gt;
:Artikel 113 Rücktritt des Ministerpräsidenten und der Minister, geschäftsführende Landesregierung&lt;br /&gt;
:Artikel 114 Mißtrauensvotum, Auflösung des Landtages&lt;br /&gt;
:Artikel 115 Ministeranklage durch den Landtag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Gesetzgebung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 116 Formen der Gesetzgebung &lt;br /&gt;
:Artikel 117 Arten der Gesetzesinitiativrechte &lt;br /&gt;
:Artikel 118 Gesetzliche Ermächtigung zu Rechtsverordnungen, kein gesetzesvertretendes Verordnungsrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 119 Einspruchsrecht der Landesregierung gegen Gesetzesbeschlüsse, erneute Beschlußfassung des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 120 Ausfertigung und Verkündung von Gesetzen &lt;br /&gt;
:Artikel 121 Inkrafttreten von Gesetzen &lt;br /&gt;
:Artikel 122 Gesetz- und Verordnungsblatt, sonstige Verkündungsorgane &lt;br /&gt;
:Artikel 123 Verfahren bei Verfassungsänderungen &lt;br /&gt;
:Artikel 124 Volksentscheid, Volksbegehren, Verfahren bei Volksabstimmung &lt;br /&gt;
:Artikel 125 Verfassungsrechtlicher Notstand, Beschränkung von Grundrechten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Rechtspflege ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 126 Gesetzlicher Richter, Unabhängigkeit der Gerichte &lt;br /&gt;
:Artikel 127 Berufsrichter, Richterwahl, Richterwahlausschuß &lt;br /&gt;
:Artikel 128 Amtsenthebung &lt;br /&gt;
:Artikel 129 Prozeßkostenhilfe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Staatsgerichtshof ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 130 Zusammensetzung des Staatsgerichtshofes, Richterwahl, Amtsperiode der Richter &lt;br /&gt;
:Artikel 131 Entscheidungszuständigkeiten, Antragsberechtigte &lt;br /&gt;
:Artikel 132 Alleinentscheidungsbefugnis bei Gesetzen und Rechtsverordnungen &lt;br /&gt;
:Artikel 133 Richterliches Vorlageverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Staats- und die Selbstverwaltung ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 134 Zugang zu den öffentlichen Ämtern &lt;br /&gt;
:Artikel 135 Einheitliches öffentliches Dienstrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 136 Staatshaftung &lt;br /&gt;
:Artikel 137 Selbstverwaltung der Gemeinden und Landkreise, örtliche Allzuständigkeit der Gemeinden, Auftragsverwaltung, Finanzgarantie für die Gemeinden, Konnexitätsprinzip &lt;br /&gt;
:Artikel 138 Direktwahl der Bürgermeister und Landräte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Finanzwesen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 139 :Artikel 141 Kreditbedarf &lt;br /&gt;
:Artikel 142 Deckungsnachweis bei Ausgabenvermehrung &lt;br /&gt;
:Artikel 143 Haushaltsüberschreitung und außerplanmäßige Ausgaben &lt;br /&gt;
:Artikel 144 Rechnungshof, Rechnungsprüfung, Entlastung &lt;br /&gt;
:Artikel 145 Ertragswirtschaftliche Unternehmungen des Staates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Schutz der Verfassung ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 146 Pflicht zum Verfassungsschutz &lt;br /&gt;
:Artikel 147 Widerstandsrecht und -pflicht, Verfassungsbruch &lt;br /&gt;
:Artikel 148 Strafbarkeit des Verfassungsbruchs &lt;br /&gt;
:Artikel 149 Ausführungsgesetzgebung &lt;br /&gt;
:Artikel 150 Unabänderlichkeit der demokratischen, republikanisch-parlamentarischen Staatsform, Diktaturverbot &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsbestimmungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 151 Bundesstaatliche Pflichten des Landes, Rechtseinheit Deutschlands &lt;br /&gt;
:Artikel 152 Staatsverträge zur Wahrung der Rechtseinheit &lt;br /&gt;
:Artikel 153 Bundesstaatsvorbehalt, Bundesrecht bricht Landesrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 154 Hessische Staatsangehörigkeit &lt;br /&gt;
:Artikel 155 Vorbehalt für ein Zweikammersystem &lt;br /&gt;
:Artikel 156 Übergangsvorschrift zum Bestandsschutz für das herkömmliche Schulwesen &lt;br /&gt;
:Artikel 157 Befristeter Notstandsvorbehalt &lt;br /&gt;
:Artikel 158 Befreiung vom Nationalsozialismus &lt;br /&gt;
:Artikel 159 Vorbehalt für Recht des Kontrollrats und der Militärregierung &lt;br /&gt;
:Artikel 160 Inkrafttreten der Verfassung, Übergangsrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 161 Übergangsvorschrift --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.documentArchiv.de/nzjh/verfhessen.html Originaltext der Verfassungsurkunde für das Großherzogtum Hessen vom 17. Dezember 1820 (auf documentArchiv.de)]&lt;br /&gt;
* [http://www.documentArchiv.de/nzjh/verfkurhessen.html Originaltext der Verfassungsurkunde für das Kurfürstentum Hessen vom 5. Januar 1831 (auf documentArchiv.de)]&lt;br /&gt;
* [http://www.hessenrecht.hessen.de/gesetze/10_1verfassung/10-1-verfass/verfass.htm Verfassung des Landes Hessen]&lt;br /&gt;
* [http://www.die-linke-hessen.de/termine/60jahrehessischeverfassung/index.html Die LINKE.Hessen 60 Jahre Hessische Verfassung - Anmeldung und Programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.138.94</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=J%C3%83%C2%BCdisches_Leben_in_Fulda</id>
		<title>JÃ¼disches Leben in Fulda</title>
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				<updated>2008-04-23T19:53:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.138.94:&amp;#32;+kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#BA55D3;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Aktuelles&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zug der Erinnerung==&lt;br /&gt;
[[Bild:Zug5.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Zug4.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Bild:Zugkarin1.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Zuginnen.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Zugkarin3.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Bild:Zugkarin2.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Zug2.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Zugbahhofshalle2.jpg|right|thumb|In der Bahnhofshalle Fulda beim &amp;quot;Zug der Erinnerung&amp;quot;Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Zugbahhofshalle1.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Zugblumen.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Zug3.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Zug1.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Juedischevolksschule.jpg|right|thumb|Jüdische Volksschule in Fulda nach der Verwüstung in der &amp;quot;Reichspogromnacht&amp;quot; Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Zugerinnerung3.jpg|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Judeninfdhess.jpg|right|thumb|Firma Hess am Steinweg Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachlese===&lt;br /&gt;
Auf eine Anfrage der Fraktion Die LINKE ([[Luc Jochimsen]] u.a.) antwortete die Bundesregierung am 20. Februar 2008:  ''der gemeinnützige Verein „Zug der Erinnerung“ hat das Bundesministerium&lt;br /&gt;
für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Oktober 2007 um eine&lt;br /&gt;
„Kostenfreistellung“ für die Trassengebühr und um die Übernahme der „Kosten&lt;br /&gt;
für die technische Bereitstellung des Zuges (Lok und mehrere Ausstellungswagen)“&lt;br /&gt;
gebeten. Dieser Bitte konnte aufgrund der wirtschaftlichen Eigenverantwortung&lt;br /&gt;
der Eisenbahnunternehmen für die Bereitstellung von Trassen und&lt;br /&gt;
Fahrzeugen und wegen der fehlenden haushaltsrechtlichen Ermächtigung in der&lt;br /&gt;
gewünschten Form nicht entsprochen werden. [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/080/1608018.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rotenburg''': 6. April [[Esther Bejarano]], Überlebende des Mädchen-Orchesters in Auschwitz sang jiddische Lieder aus den Ghettos [http://www.zevener-zeitung.de/CMSartikel/lokales/artikel.asp?ID=29420&amp;amp;oldID=484&amp;amp;path=]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Berlin''' Am 12./13. April wurde der Zug der Erinnerung auf das Abstellgleis am Ostbahnhof geschoben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Durchführung===&lt;br /&gt;
Der Zug der Erinnerung hat am 9. Dezember bis 12.12.2007 auch in Fulda einen Stop eingelegt. Nähere Infos gibt es auf der Seite: http://zug-der-erinnerung.eu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gibt es auch einen Trailer, der in Kinos gezeigt wird (nicht mit Firefox abspielbar) : http://zug-der-erinnerung.eu/trailer.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osthessennews bringt einen Bericht und Vorfall im Bahnhof Fulda, erzählt von einem Zeitzeugen [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1143708]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:Zug der Erinnerung - Rede Dr. Thomas Heiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namen==&lt;br /&gt;
Namen jüdischer Kinder und Jugendliche mit Geburtsort Fulda, die in Konzentrationslager verschleppt wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42 Namen (Quelle: Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 – 1945“ (Bundesarchiv Koblenz, 2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Adler, Ernst M. (* 03.05.1927) (Rhönstraße 6 ?)	 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bacharach, Peter (* 24.04.1928) (Adolf Hitler Platz 6 ? d.i. Unterm Heilig Kreuz) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Blömendal, Betti Brunhilde (* 20.07.1930) 		&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eschwege, Felix (* 19.10.1927) Fulda, Mittelstraße 25	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Goldschmidt, Aron (* 21.11.1938) 	(Mittelstraße 25 od. 28 ?)  	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Goldschmidt, Berthel (* 30.07.1925) 	(Mittelstraße 25 od. 28 ?)  	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Goldschmidt, Fritz (* 24.09.1931) 	 	(Mittelstraße 25 od. 28 ?) überlebt? Teilnehmer Mai 87 Veranstaltungswoche jüdisches Leben in Fulda	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Goldschmidt, Herbert Martin (* 03.11.1926) 	(Mittelstraße 25 od. 28 ?)  	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Goldschmidt, Ilse (* 09.12.1929) 	(Mittelstraße 25 od. 28 ?)  überlebt? Teilnehmerin Mai 87 Veranstaltungswoche jüdisches Leben in Fulda	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Goldschmidt, Martin (* 10.11.1926) 	 	(Mittelstraße 25 od. 28 ?) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Goldschmidt, Max Erwin (* 08.11.1927) 	 	(Mittelstraße 25 od. 28 ?) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Heinemann, Beate (* 19.09.1925) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hess, Chana (* 18.09.1941) 	 (Karlstraße 32 ?)	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Heß, Friederike (* 14.04.1938) 	 	(Karlstraße 32 ?)	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Heß, Josef (* 23.07.1935) 	 	(Karlstraße 32 ?)	überlebt? Teilnehmer Mai 87 Veranstaltungswoche jüdisches Leben in Fulda	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hess, Sarah (* 18.09.1941) 	 	(Karlstraße 32 ?)	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jüngster, Horst (* 27.09.1926) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kasten, Moritz (* 01.08.1928) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kasten, Salomon (* 03.11.1934) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kasten-Birnbaum, Gustel (* 20.07.1933) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kugelmann, Marion (* 06.03.1927) &lt;br /&gt;
[[Bild:Heinrichstraße15.jpg|right|thumb|hier lebten die Geschwister Lehmann: Heinrichstraße 15]]	 	&lt;br /&gt;
[[Bild:Zwillinge.jpg|right|thumb|Die Fuldaer Zwillinge Fritz und Kurt Löwenberg wurden im November 1943 in Auschwitz ermordet&lt;br /&gt;
Foto aus der Ausstellung im &amp;quot;Zug der Erinnerung&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stockhaus6.jpg|thumb|right|Am Stockhaus 6 Hier lebten die Geschwister Mayer]]&lt;br /&gt;
Kunstadt, David (* 20.04.1931) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lehmann, Adolf (* 29.01.1931) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lehmann, Eva (* 13.02.1929) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lehmann, Klara (* 09.05.1933) 	 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löwenberg, Fritz (* 30.05.1934) 	 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Löwenberg, Kurt (* 30.05.1934) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mayer, Hermann (* 11.10.1931) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mayer, Hertha (* 30.01.1929) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mayer, Judis (* 20.01.1939) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Rapp, Günther (* 07.08.1927) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Rapp, Marga (* 05.01.1931) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Rosskopf, Irene (* 03.07.1928) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Stern, Malli (* 18.08.1932) 	(Karlstraße 9 ?) 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Tockus, Carola (* 18.03.1934) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Tockus, Sally (* 28.08.1939) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorenberg, Hannelore (* 20.08.1927) 	 	&lt;br /&gt;
[[Bild:Johannesstraße14.jpg|right|thumb|Wahlhaus, Fränze (* 23.02.1925) Johannesstraße 14]] &lt;br /&gt;
Wahlhaus, Fränze (* 23.02.1925) Johannesstraße 14 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weinberg, Bela (* 07.01.1939) 	 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weinberg, Justin (* 13.04.1933) (Rhönstraße 6?) 		&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weinberger, Erika (* 03.08.1929) 	 	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weinberger, Kurt (* 28.11.1930)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quelle: &amp;quot;Auswanderungs&amp;quot;liste 1941/42 nach Riga'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goldschmidt, Gertrud (* 11.2.1925) (Mittelstraße 25 od. 28 ?) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goldschmidt, Ilse (* 26.12.1922) (Mittelstraße 25 od. 28 ?) (Mittelstraße 25 od. 28 ?)  überlebt? Teilnehmerin Mai 87 Veranstaltungswoche jüdisches Leben in Fulda	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kasten, Salomon (*3.11.1934)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löwenberg, Martin (* 21.1.1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sichel, Hugo (* 29.9.1934) (in der Liste gestrichen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weinberg, Ruth (* 29.4.1938)(Rhönstraße 6 ?) 	überlebt? Teilnehmerin Mai 87 Veranstaltungswoche jüdisches Leben in Fulda	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quelle:   31.5. 1942 wahrscheinlich in den Raum Lublin'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hirschberg, Selma (*19.10.1927) Fulda, Am Stockhaus 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Presse===&lt;br /&gt;
* 4.12.07 FZ Rollendes Museum zeigt Schicksale deportierter Kinder [http://www.fuldaerzeitung.de/newsroom/regional/dezentral/fulda/art5879,172831]&lt;br /&gt;
* 9.11.07 Der Spiegel: &amp;quot;Memory Train to Auschwitz&amp;quot;   [http://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,516430,00.html]&lt;br /&gt;
* 10.11.07 Junge Welt: Zug der Erinnerung rollt Wanderausstellung auf Schienen hält das Gedenken an von den Nazis deportierte Kinder wach [http://www.jungewelt.de/2007/11-10/035.php]&lt;br /&gt;
* 7.11.07 Redblog Nachrichten gegen den mainstream [http://redblog.twoday.net/stories/4422463/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbereitung===&lt;br /&gt;
Veranstaltung zum Projekt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Zug der Erinnerung&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Rüdiger Minow, Pressesprecher des Projekts &amp;quot;Zug der Erinnerung&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch, 13.6.2007, 17:00 Uhr&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hochschule Fulda, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften G 204&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Zug der Erinnerung&amp;quot; wird durch Deutschland fahren, um der vielen&lt;br /&gt;
Tausend Kinder zu gedenken, die in der NS-Zeit mit der &amp;quot;Reichsbahn&amp;quot;&lt;br /&gt;
deportiert wurden und in den Vernichtungslagern des Ostens verschwanden.&lt;br /&gt;
Allein aus Fulda stammen mindestens 51 dieser Kinder. Das jüngste Fuldaer&lt;br /&gt;
Kind war 2 Jahre alt, als es wahrscheinlich in Riga ermordet wurde. Wir&lt;br /&gt;
wissen wenig oder nichts über diese Kinder. Insbesondere heutige Jugendliche&lt;br /&gt;
möchten wir deswegen motivieren, in den Herkunftsstädten auf lokale und&lt;br /&gt;
regionale Spurensuche zu gehen. Unser Projekt ist der Gegenwart zugewandt -&lt;br /&gt;
als ein Beitrag gegen den erstarkenden Rechtsextremismus durch&lt;br /&gt;
Identifikation und Empathie für die Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung informiert über das Projekt &amp;quot;Zug der Erinnerung&amp;quot;. Es soll gemeinsam darüber nachgedacht werden, wie der &amp;quot;Zug der Erinnerung&amp;quot; in Fulda vorbereitet und empfangen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansiedlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung '''jüdischen Lebens in Fulda''' stammt aus dem Jahr 1235. Die Forschung geht jedoch davon aus, dass sich Menschen jüdischen Glaubens schon weit früher im Bereich des Fuldaer Klosters angesiedelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fulda zählte schon im Mittelalter zu den Hauptsiedlungsgebieten deutscher Juden. Die Geschichte der jüdischen Gemeinde ist weltbekannt, kamen doch zahlreiche jüdische Gelehrte aus Fulda. Die bedeutendsten orthodoxen Gemeinden in Deutschland waren Frankfurt, Fulda und Fürth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Rabbi Meir ben Baruch Segal http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/gek/13827.html&lt;br /&gt;
Anklagen wegen Ritualmord und Hostienschändung http://www.judentum.org/geschichte/talmud.htm --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansätze zur weiteren Recherche==&lt;br /&gt;
=== Leben im Schatten von Kloster, Fürstabt und Fürstbischof === &lt;br /&gt;
=== Emanzipation der Juden ===&lt;br /&gt;
=== Shoa ===&lt;br /&gt;
=== Gemeindeleben nach 1945 === &lt;br /&gt;
=== Entwicklung der jüdischen Gemeinde heute === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ortsynagogefulda.jpg|thumb|Stelle an der die Synagoge bis 1938 stand]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Altesynagogefulda.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Synagogeinnen2.jpg|thumb|Die ehemalige Synagoge - Grossansicht mit vielen Details und Ornamenten bei Klick, weitere Vergrößerung bei Download]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Stadtbild ==&lt;br /&gt;
Auch heute noch sind im Fuldaer Stadtbild Zeichen des jüdischen Lebens erhalten. Sie sind teilweise einer anderen Nutzung zugeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synagoge ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Synagogeinnen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die 1858 bis 1859 im alten Judenviertel errichtete Synagoge fiel in der Reichspogromnacht einem Brand zum Opfer. Die Brandstifter sollen NSDAP-Mitglieder aus dem Kasseler Raum gewesen sein.&lt;br /&gt;
Die Fuldaer Feuerwehr schützte die umliegenden Wohnhäuser in der Gasse, die auch heute noch, wie die angrenzende Mikwe, erhalten sind. An der Stelle der Synagoge befinden sich heute Parkplätze und ein in den 60er Jahren errichteter Bau, in dem wechselnde Gaststätten betrieben wurden. Der heutige Name der Gasse ist ''Am Stockhaus''. Der Name geht auf das dort bis 1843 bestandene Gefängnis zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikwe ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Mikwafulda.jpg|thumb|220px|right| Die Mikwe in Fulda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude der zur Fuldaer Synagoge gehörenden Mikwe, einem rituellen Bad, von 1890 ist erhalten geblieben. Im Keller sind die Badeanlagen noch zu sehen, wechselnde Restaurants nutzten in den letzten Jahren das Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Friedhöfe ===&lt;br /&gt;
Der ''alte Friedhof'' der jüdischen Gemeinde befand sich an der Ecke Rabanus/Sturmiusstraße. Seit dem 13. Jahrhundert fanden hier Bestattungen statt. Bis ins 20. Jahrhundert waren Grabsteine von 1665 erhalten. Der Friedhof wurde 1940 zerstört, die Grabsteine entfernt und ein Park angelegt.&lt;br /&gt;
Die Steine wurden beim Bau der Isolierstation des städtischen Krankenhauses verbaut und beim Abriß und Bau des Mediana Pflegestiftes aufgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 wurde auf einem Teil des Geländes ein Gebäude errichtet, das als Zollamt dient. Im Keller des Gebäudes ist ein Gedenkraum eingerichtet, an dem eine Gedenktafel mit folgender Inschrift angebracht ist: ''Dieser Raum sei geweiht der Erinnerung an die Seelen aller Heiligen, Frommen und Großen in Israel, aller Männer und Frauen der altehrwürdigen Gemeinde Fulda, die hier ihre Ruhestätte fanden bis zur gewaltsamen Auflösung des Friedhofes zur Zeit der Schreckensherrschaft''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weitere Gedenktafel ist an der Ecke des verbliebenen Parks aufgestellt. Hier erinnerte in den Jahren 1975 bis 1988 die örtliche Gruppe der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes jeweils am 9. November an die Auslöschung der jüdischen Gemeinde von Fulda. Später fand die Gedenkveranstaltung auf dem Platz der niedergebrannten Synagoge statt. Heute trägt der Park den Namen ''Jerusalemplatz''. Er erhielt den Namen in der Zeit, als der damalige [[Oberbürgermeister]] [[Wolfgang Hamberger]] den Kontakt zur jüdischen Gemeinde Fuldas intensivierte und ausbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''neue jüdische Friedhof'', auf dem heute auch die Bestattungen stattfinden, wurde 1904 angelegt. Zum Schutz vor Zerstörungen ist er nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Ausstellungskatalog:	 Birmann-Dähne, Gerhild. &amp;quot;Haus des ewigen Lebens&amp;quot; : Ausstellungskatalog : jüdische Friedhöfe der Rhön und im Lipper Land in Fotos und Gedichten / Gerhild Birmann-Dähne ; Geschichtliches und Dias, Heinz-Jürgen Hoppe, Fulda : Zeitdruck, 1986. ISBN: 	3924789096&lt;br /&gt;
64 Seiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fotoband: Haus des ewigen Lebens; Juedische Friedhöfe in Osthessen und Unterfranken, Fotografien und Gedichte, Wissenswertes über jüdische Friedhöfe, von Gerhild Birmann-Dähne. Lauterbach: Fotoclub Lauterbach 1987 (Heimatkundliche Reihe des Fotoclubs Lauterbach 15), ISBN 3-89313-000-4, 96 pp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdisches Altenheim ===&lt;br /&gt;
Das jüdische Altenheim war in dem um 1900 neu errichteten Viertel südlich der alten Synagoge gelegen. Heute ist das Viertel begrenzt von den Straßen Rangstraße, Dalbergstraße, Florengasse und Kapuzinerstraße.&lt;br /&gt;
Es befand sich im Haus Nr.10 in der Von-Schildeck-Straße. Das Haus steht unter Denkmalschutz. Es wurde 1900 von dem Architekten Karl Wegener errichtet und diente bis 1938 als jüdisches Altenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Jüdische Schule ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1898 errichteten Gebäude Von-Schildeck Straße 10 / [[Franz Rang|Rang]]straße wurde die Volksschule der jüdischen Gemeinde eingerichtet. Hier wirkten der Lehrer Jakob Spiro (bis 1910), Iwan Möller bis (1939), Abraham Raphael Sonn (ab 1919). Sonn wurde 1942 ins Ghetto Theresienstadt|Theresienstadt deportiert und die Schule geschlossen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Judeninfdsabbatmahl.jpg|right|framed|Sabbath-Gedeck im Speisesaal der Jüdischen Gemeinde Fulda]]&lt;br /&gt;
Nach der Nutzung als städtische &amp;quot;Hilfsschule&amp;quot; wurde das Gebäude 1987 von [[Oberbürgermeister]] Dr. [[Wolfgang Hamberger]] wieder in die Nutzung der jüdischen Gemeinde übergeben. Es beherbergt heute das jüdische Kulturzentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau wurde vom Architekten und Stadtbaumeister Johann Fuhrmann projektiert. Es ist ein zweigeschossiger Backsteinbau mit Krüppelwalmdach. Der Sockel ist aus Sandstein. Am Giebel befindet sich ein Freigespärre mit Stichsägearbeiten, das dem Schweizer Stil zuzuordnen ist. Es stellt in seiner Form ein großes Omega dar, dem Zeichen für Anfang und Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fenster der Synagoge im ersten Stock sind mit imposanten Glasmalereien mit Motiven aus dem &amp;quot;Alten Testament&amp;quot; geschmückt. Im Dezember 2004 wurde zum Schutz ein etwa 2 Meter hoher Metallzaun um das Grundstück errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rabbinerwohnung === &lt;br /&gt;
Schräg gegenüber der jüdischen Schule befand sich das:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ehemaliges Wohnhaus des Provinzial-Rabbiners Dr. Michael Cahn (1849-1920) und seines Sohnes, Dr. Leo Cahn (1889-1958). Das Haus wurde 1902/1903 nach den Plänen des Architekten Karl Wegener errichtet.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Familie Cahn musste nach der Reichspogromnacht 1938, als Tyrannei und Rechtlosigkeit regierten, aus Deutschland fliehen und gelangte über England schließlich nach Israel.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Das Haus wurde später als Wohn- und Geschäftshaus genutzt und schließlich in den Jahren 2001-2004 denkmalpflegerisch von der Unternehmensgruppe [[Willi Kropp|Kropp]] restauriert. Fulda im Herbst 2004''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Text der Gedenktafel am Haus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mehr über das Gebäude: osthessennews Zeichen wider das Vergessen [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1111940]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laubhütten===&lt;br /&gt;
In den Gärten und Höfen von Häusern mit jüdischen Bewohnern waren zur Feier des Laubhüttenfestes Hütten, Gartenhäuser oder auch stabile Remisen aufgebaut, die zum Fest mit Zweigen geschmückt wurden. Das Fest ist eine Art Erntedankfest, es wird Anfang Oktober begangen und trägt seinen Namen von der uralten Sitte, dabei in sogenannten &amp;quot;Laubhütten&amp;quot; (Sukkah) zu wohnen. Das Fest entstand im Gedenken an den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten (Leviten 23, 43; Nehemia 8, 14f.): &amp;quot;In Hütten sollt ihr wohnen sieben Tage.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Teubner beschreibt 1989 in seinem Artikel &amp;quot;Vergessene Bauwerke - &amp;quot;Laubhütten&amp;quot; in Hessen&amp;quot; Laubhütten in Hinterhöfen der Fuldaer Heinrichstraße. [http://www.denkmalpflege-hessen.de/LFDH4_Publikationen/Veroffentlichungen/Ausgabe_1_1989/89-1-Teubner/body_89-1-teubner.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansätze zur weiteren Recherche==&lt;br /&gt;
=== Verhältnis christliches Umfeld zu den Fuldaer Juden ===&lt;br /&gt;
=== Durch die Jahrhunderte === &lt;br /&gt;
=== Antisemitismus vor 1933 ===&lt;br /&gt;
=== Holocaust === &lt;br /&gt;
=== Gedenken === &lt;br /&gt;
Zum 50. Jahrestag der Deportation der Juden von Fulda nach Theresienstadt hat die Stadt Fulda 1992 76 Plakate in der Innenstadt aufgestellt. Auf jedem Plakat war unter dem Davidstern die Original-Deportationsliste mit allen 76 Namen der später ermordeten Juden zu finden. Die Plakate, die symbolisch für jedes Einzelschicksal stehen, wurden entlang von sechs Straßenzügen angebracht - beginnend beim ehemaligen Standort der Synagoge bis zum Bahnhof, wo die Waggons für die Fahrt in den Tod bereitgestellt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im  Dezember 2006 ergab sich endlich eine Einigung zwischen der Deutschen Bahn und dem Bundesverkehrsministerium zu einer Wanderausstellung über die Deportation von Juden während der NS-Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrelang hatte die französische Initiative &amp;quot;11.000 Kinder&amp;quot; eine Gedenkausstellung gefordert für jüdische Kinder aus Frankreich, die in Sonderzügen über sieben Halts in Deutschen Bahnhöfen aus Auschwitz deportiert wurden. Der Zug hielt auch in Fulda. [[Peter Gingold]] erwähnte bei seiner Rede auf dem Fuldaer Domplatz im August 2006 diese Deportation, und dass er sein Kind nur von der Deporation bewahrte, indem er es bei französischen Bauern versteckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austellung soll ab Januar 2008 in deutschen Bahnhöfen gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Krause-Willenberg, Horst: Die Geschichte des Leon Saper, der als polnischer Jude untertauchte, als katholischer Landarbeiter nach Fulda kam und in Breitenau inhaftiert war, in: Rundbrief des Fördervereins der Gedenkstätte Breitenau Nr. 19, Kassel 2000, S. 43-51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sammlung Literatur zu Fulda und Umgebung  U.S. Holocaust Memorial Museum Library [http://varian.ushmm.org/cgi-bin/Pwebrecon.cgi?DB=local&amp;amp;CNT=50&amp;amp;SAB1=fulda&amp;amp;FLD1=Keyword+Anywhere+%28GKEY%29&amp;amp;BOOl1=all+of+these%22&amp;amp;LANGUAGE=&amp;amp;init=1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://stadtplan.fulda-online.de/map.asp?width=912 Stadtplan von Fulda]&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/landkreise_giessen_fulda_friedhoefe.htm Jüdische Friedhöfe]&lt;br /&gt;
* [http://www.christoph-kaeppeler.de/index/index.html Geschichte der Juden in Fulda. Homepage des HR Journalisten Christoph Käppeler]&lt;br /&gt;
* Einmaliges Projekt: &amp;quot;Spurensuche - Jüdische Kultur in der Kuppenrhön&amp;quot; (osthessenews)[http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1127545]&lt;br /&gt;
* ABRAHAM FRANK (Jerusalem), Die Geschichte der Juden in Rhina [http://www.zum.de/Faecher/Materialien/nuhn/abraham_frank.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auffinden der Grabsteine ===&lt;br /&gt;
* 30.8.2002 osthessennews: Sensationeller Fund: Jüdische Grabsteine nach über 60 Jahren gefunden [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1621]&lt;br /&gt;
* 1.9.2002 osthessennews: Fund und Rückgabe jüdischer Grabsteinfragmente nach 64 Jahren [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1644]&lt;br /&gt;
* 27.1.2004 osthessennes: Jüdischer Grabstein in Hauskapelle von mediana Pflegestift enthüllt [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=7602]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Medien==&lt;br /&gt;
===Film===&lt;br /&gt;
In einem 2005 ausgeschriebenen Wettbewerb der Landeszentrale für Politische Bildung gewannen Schüler der [[Sturmiusschule Fulda]] einen Preis mit dem Film „Juden in Fulda – Geschichte und Neubeginn nach 1946“ (DVD - Film), 3 Schülerinnen und Schüler (Klasse 9), Lehrer: Herr Hofmann, Schüler:&lt;br /&gt;
Eylem Tanribilir, Rostan Taskin, Arian Arian [http://www.hlz.hessen.de/index.php?id=swb0506_gewinner]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Presse===&lt;br /&gt;
* Spurensuche: Nachfahren der jüdischen Famile Katz besuchten einstige Heimat [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1147487]&lt;br /&gt;
* Seltenes Fest und großer Tag für jüdische Gemeinde: neue Torarolle erhalten [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1133964]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jüdisches Leben im Landkreis==&lt;br /&gt;
* Zwischen Gründonnerstag und Ostersamstag 2008 wurde in Eiterfeld die Gedenktafel mit der Inschrift: &amp;quot;Zur Erinnerung an die jüdische Gemeinde Eiterfeld 1701 - 1939&amp;quot; abgeschraubt und gestohlen. Über der Inschrift befindet sich das Abbild einer Menora (7-armiger jüdischer Leuchter). In der Tatortnähe wurden Flugblätter der &amp;quot;NPD&amp;quot; gefunden. Die Polizei vermutet antisemitischen Hintergrund [http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43558/1159588/polizeipraesidium_osthessen_fulda_huenfeld_hilders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Neuhof#Ehemalige jüdische Gemeinde|Jüdische Gemeinde Neuhof]]&lt;br /&gt;
* Landsynagoge Heubach&lt;br /&gt;
* Jüdischer Friedhof Weyers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* '''[[Esther Bejarano]]'''&lt;br /&gt;
* '''[[Gehringshof]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.138.94</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Naziverbrechen_in_der_Region_Fulda</id>
		<title>Naziverbrechen in der Region Fulda</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Naziverbrechen_in_der_Region_Fulda"/>
				<updated>2008-04-23T19:52:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.138.94:&amp;#32;+kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Zuchthaus und KZ==&lt;br /&gt;
In der Liste der &amp;quot;Schutzhaftgefangenen&amp;quot; des Konzentrationslagers Breitenau 1933/1934 finden sich zahlreiche Gefangene aus Fulda und Umgegend. Mehr darüber findet sich [[KPD|'''hier''']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entrechtung==&lt;br /&gt;
Text folgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deportation==&lt;br /&gt;
Recherchen zu den Deportationen der Bürger jüdischen Glaubens in der Region Fulda finden sich auf der Artikelseite [[Jüdisches Leben in Fulda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zwangsarbeit==&lt;br /&gt;
Text folgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriegsgefangenenlager==&lt;br /&gt;
In [[Wildflecken]] in der Rhön befand sich ein Kriegsgefangenenlager. Heute erinnert der &amp;quot;Leidensweg der Nationen&amp;quot; am heutigen Truppenübungsplatz an das Leiden und Sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Todesmärsche==&lt;br /&gt;
Fünf Tage vor der Befreiung Frankfurts wurden 350 KZ-Häftlinge der Frankfurter Adler Werke auf Befehl des Gauleiters Sprenger am 24.3.1945 gezwungen, die Stadt zu Fuß zu verlassen. Ziel war das KZ Buchenwald bei Weimar. Schon kurz hinter der Stadt wurden 24 Häftlinge erschossen, Die erste Etappe endete bei Hanau und wurde in vier Nachtmärschen fortgesetzt. Die Strecke führte über Fechenheim, Dörnigheim, Hanau, auf der Reichsstraße 40, der heutigen B 40 über Langenselbold, Gelnhausen, Wächtersbach, Schlüchtern, [[Neuhof]], [[Eichenzell]], [[Fulda]], [[Hünfeld]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hünfeld wurden die Menschen auf Güterwagen nach Buchenwald verladen. Dort kamen 280 völlig entkräftete Menschen an und wurden zu Fuß weiter nach Dachau geschickt. Am 27. April erreichen keine 40 davon das KZ Dachau. Zwei Tage später wurden sie von der US Army befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://kz-adlerwerke.de/img/1_1_5_1_todesmarschroute.gif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weblinks===&lt;br /&gt;
* [http://kz-adlerwerke.de/de/orte/kz/todesmarsch.html Initiative gegen das Vergessen - LAGG eV -Leben und Arbeiten in Gallus und Griesheim]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
*Ernst Kaiser und Michael Knorn „Wir lebten und schliefen zwischen den Toten“, Rüstungsproduktion, Zwangsarbeit und Vernichtung in den Frankfurter Adlerwerken, 3. überarbeitete und erweiterte Auflage 1998, Erstauflage 1994, Campus Verlag Frankfurt, New York, ISBN 3-593-36163-9 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medien===&lt;br /&gt;
2004 versuchte eine Initiative auf dem Weg des Todesmarsches eine szenische Collage aufzuführen. Für 13 geplante Aufführungen wurde vom Osthessischen Kultursommer eine Finanzierung von insgesamt 300 Euro in Aussicht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich bis Ende Mai 2008 genügend Initiativen, Kommunen, Kirchengemeinden und Schulen oder Gewerkschaftsgliederungen beim Autor melden, dann wird es noch möglich sein, die Schauspieler und Musiker der beiden Uraufführungen wieder zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://kz-adlerwerke.de/de/aktionen/auffuehrung/einleitung.html Zur Aufführung]&lt;br /&gt;
*[http://kz-adlerwerke.de/de/aktionen/auffuehrung/aufzeichnungen.html Über die Collage mit Volltexten, Fotos und Mp3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.138.94</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=KPD</id>
		<title>KPD</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=KPD"/>
				<updated>2008-04-23T19:29:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.138.94:&amp;#32;+kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) war in der Weimarer Republik, in der Illegalität und nach 1945 bis zum Parteienverbot 1956 auch in Fulda und dem Landkreis, hier besonders in der Rhöngemeinde Hettenhausen aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weimarer Republik ==&lt;br /&gt;
In Fulda bestand eine eigene Ortsgruppe. Parteigaststätte war die Gaststätte zur Sonne - Ecke Peterstor / [[Sanierungsgebiet Florengasse]]. Leider wurde bei der Übernahme der Gaststätte vor einigen Jahren die gesamte Einrichtung vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faschismus ==&lt;br /&gt;
Auch in der Stadt Fulda und im Landkreis gab es Widerstand seitens der örtlichen KPD Gruppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Liste der &amp;quot;Schutzhaftgefangenen&amp;quot; des Konzentrationslagers Breitenau 1933/1934 finden sich zahlreiche Gefangene aus Fulda und Umgegend. Bei einigen wird KPD-Mitgliedschaft unterstellt, es kann aber nicht gesagt werden, ob sie tatsächlich Mitglied der KPD waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Auszug aus:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krause-Vilmar, Dietfrid: Das Konzentrationslager Breitenau. Ein staatliches Schutzhaftlager 1933/34, Marburg 1998, 227-284 [http://www.uni-kassel.de/fb1/infonsnh/download/schutzhaftgefangenen_breitenau.PDF KZ Breitenau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Wilhelm Elm aus Flieden/Fulda, geb. am 11.10.1890 in Weißenwald, Arbeiter, aus politischen Gründen (Kassierer der KPD-Ortsgruppe Flieden) im KZ Breitenau vom 29.6.1933 bis 27.9.1933; schwere Mißhandlungen bei verschiedenen Haftmaßnahmen, Verurteilung durch OLG Kassel (14.3.1935) wegen Vorbereitung zum Hochverat zu einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis; nach der Gefängnishaft KZ Esterwegen, KZ Sachsenhausen (bis Oktober 1936). Er starb am 24.6.1967 in Flieden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Fell aus Flieden/Fulda, geb. am 5.11.1908 in Flieden/Fulda, Maler, im KZ Breitenau vom 29.6.1933 bis 27.9.1933 inhaftiert (Grund bzw. Anlaß der Inhaftierung unbekannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Karl Bachus aus Fulda, geb. am 16.12.1910 in Großentaft/Hünfeld, Schlosser, aus politischen Gründen (als “Kommunist” in Schutzhaft genommen) im KZ Breitenau vom 30.11.1933 bis 16.3.1934 inhaftiert; Verfahren wegen “Vorbereitung zum Hochverrat” war in Vorbereitung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Georg Wilhelm Füller aus Hettenhausen/Fulda, geb. am 22.8.1889 in Hettenhausen/Fulda, Bahnarbeiter, im KZ Breitenau vom 29.6.1933 bis 28.7.1933 inhaftiert (Grund bzw. Anlaß der Inhaftierung unbekannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Otto Gebe aus Frankfurt a.M. geb. am 13.8.1881 in Köthen, Bezirkssekretär der Eisenbahnergewerkschaft, Gewerkschafts-Sekretär (ADGB) in Fulda, aus politischen Gründen (er soll im März 1933 Druckschriften mit angeblich “irreführenden und aufhetzerischen” Inhalten verbreitet haben) im KZ Breitenau vom 14.7.1933 bis 15.8.1933 inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Nikolaus Götze aus Fulda geb. am 13.5.1894 in Rüdesheim/Bingen, Küfer, aus politischen Gründen (angeblich KPD) seit März 1933 in Schutzhaft; im KZ Breitenau vom 14.7.1933 bis 16.10.1933; anschließend KZ Neusustrum (bis April 1934). Er starb am 18.5.1960 in Fulda.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Franz Heil aus Fulda, geb. am 16.4.1907 in Mittelroda, Arbeiter, aus politischen Gründen (angeblich Vors. der KPD-Ortsgruppe Fulda) mehrfach seit März 1933 in Schutzhaft; im KZ Breitenau vom 14.7.1933 bis 20.9.1933 inhaftiert. Er starb im August 1989.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Adam Herchenhan aus Fulda, geb. am 4.5.1900 in Theobaldshof/Kr. [[Gersfeld]], Schmied, aus politischen Gründen (Mitglied der [[SPD]] Fulda) im KZ Breitenau vom 14.7.1933 bis 14.8.1933 inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Hofmann aus Wendershausen/Kr. Fulda, geb. am 17.8.1905 in Wendershausen/Kr. Fulda, Arbeiter, aus politischen Gründen (wegen Nachfrage nach Lohnerhöhung) im KZ Breitenau vom 15.10.1933 bis 19.11.1933 inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Emil Hohmann aus Fulda, geb. am 8.11.1896 in Niederbieber/Kr. Fulda, Angestellter, aus politischen Gründen (als KPD-Funktionär verhaftet; angeblich Unterbezirksleiter der KPD in Fulda) seit 2.3.1933 in Schutzhaft und vom 14.7.1933 bis 27.9.1933 im KZ Breitenau inhaftiert.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abraham Katz aus Fulda, geb. am 31.7.1887 in Uttrichhausen/Kr. Schlüchtern, Geschäftsinhaber, aus antisemitischen Motiven im KZ Breitenau vom 9.9.1933 bis 10.10.1933 inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Leo Klug aus Flieden/Kr. Fulda, geb. am 12.11.1906 in Barmen, Arbeiter, aus politischen Gründen (ADGB, angeblich KPD) im KZ Breitenau vom 29.6.1933 bis 27.9.1933 inhaftiert'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Philipp Kohn aus Fulda, geb. am 24.6.1873 in Mohr (Schleswig-Holstein), Geschäftsinhaber, aus antisemitischem Motiv (als Jude verfolgt) im KZ Breitenau vom 9.9.1933 bis 11.9.1933 und vom 16.9.1933 bis 10.10.1933 inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kurt Lindner aus Fulda, geb. am 17.11.1901 in Oels (Regierungsbezirk Breslau), Schreinermeister, aus politischen Gründen (als Sozialdemokrat) im KZ Breitenau vom 14.7.1933 bis 14.8.1933 inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Mohr aus [[Gersfeld]]/Kr. Fulda, geb. am 1.6.1883 in Hettenhausen/Kr. Fulda, Landwirt, im KZ Breitenau vom 29.6.1933 bis 14.7.1933 inhaftiert (Grund bzw. Anlaß der Inhaftierung unbekannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gustav Schlereth aus Marbach/Kr. Fulda, geb. am 5.11.1891 in Fulda, Zimmermann, aus politischen Gründen (wegen Nachfrage nach Erhöhung des Lohnes) im KZ Breitenau vom 15.10.1933 bis 30.11.1933 inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Friedrich Schmalenberg aus Horas/Kr. Fulda, geb. am 1.12.1897 in Oberelfringhausen/Kr. Hörde, Schuhmacher, aus politischen Gründen (KPD, Rote Hilfe) im KZ Breitenau vom 30.11.1933 bis 16.3.1934 inhaftiert; Verurteilung durch OLG Kassel (14.3.1935) wegen “Vorbereitung zum Hochverrat” zu einem Jahr Gefängnis. Er starb am 14.1.1975 in Fulda.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* August Schreiber aus Tann (Rhön)/Kr. Fulda, geb. am 28.11.1897 in Tann (Rhön)/Kr. Fulda, Kaufmann, aus politischen Gründen (wegen Anfrage nach Erhöhung des Lohns) im KZ Breitenau vom 15.10.1933 bis 22.12.1933 inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Nach 1945 gehörte die KPD zu den ersten politisch aktiven Parteien in Fulda. In der kürzlich gezeigten [[Ausstellung &amp;quot;Alles für Fulda&amp;quot;]] wurde ein Dokument gezeigt, in dem die KPD Fulda die [[SPD]] zur Wiedergründung der Arbeiterwohlfahrt in die Windmühle einlädt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gruendung awo fd.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel 1 ==&lt;br /&gt;
Verfolgung und Widerstand in der Frühzeit der NS-Herrschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[Gersfeld]]:'' Während [[Gersfeld]] bereits vor 1933 als Nazi-Hochburg galt, war die heute zu [[Gersfeld]] gehörende Gemeinde Hettenhausen als &amp;quot;rotes Hettenhausen&amp;quot; bekannt. Schon in der Weimarer Republik war es ein Arbeiterdorf, in dem auch einige Kleinbauern lebten. Die Männer arbeiteten überwiegend als Bauarbeiter im Ruhrgebiet und waren alle gewerkschaftlich organisiert. Viele von ihnen gehörten der KPD an. In Hettenhausen war die KPD die politisch stärkste Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1933 hatten die Nationlsozialisten aus [[Gersfeld]], Giechenbach und Dalherda den Ort gemieden und sich nicht getraut, dort Versammlungen durchzuführen. Unter Beteiligung von SA- und SS-Männern versuchte die NSDAP im Januar 1933, im Saal der Gaststätte Simon eine Veranstaltung durchzuführen. Sie wurde von Antifaschisten verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der &amp;quot;Machtergreifung&amp;quot; fanden dann auch in Hettenhausen Hausdurchsuchungen statt. Es wurde nach Literatur und Flugblättern, nach Waffen und nach der roten Fahne der KPD gesucht. Es kam zu Verhören und Verhaftungen. Wilhelm Heil musste 1934 für ein halbes Jahr in die Tschechoslowakei fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zusammengestellt nach:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945 (Hessen/Köln, 1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diesen Artikel habe ich mir bei einem studienrelevanten Exkurs der Universität Kassel in die Gedenkstätte Breitenau bei Guxhagen kopiert. Der Artikel ist 1 zu 1 übernommen und kann auch eingescannt werden, zur Veröffentlichung auf dieser Seite. Außerdem finden sich in der Gedenkstätte Breitenau auch zahlreiche Listen von Menschen aus den Landkreisen Fulda, Herfeld und Vogelsberg die religiös oder/und politisch verfolgt worden sind und Inhaftiert oder/und getötet, oder weiter in die Vernichtungslager transportierten wurden. [[Benutzer:MF252|Mike-Oliver Friedrich]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel 2 ==&lt;br /&gt;
Gemeinsame Anfänge &lt;br /&gt;
von der Aktionseinheit von SPD und KPD in Hessen nach 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor genau 35 Jahren kamen wir, die überlebenden antifaschistischen Widerstandskämpfer, zurück in die ausgebombten Städte unserer Heimat, aus deutschen Zuchthäusern, Gefängnissen und Konzentrationslagern, aus Frankreich, Belgien, Luxemburg, Holland, der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Skeletten abgemagert waren die nun befreiten politischen Gefangenen; leidgezeichnet waren die Antifaschisten, die in ihren Zufluchtsländern an der Seite des jeweiligen Volkes gegen den aggressiven Hitlerfaschismus gekämpft hatten. Und doch schalteten sie sich sofort in den Kampf um Demokratisierung und um den Wiederaufbau der Heimat ein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originaltext [http://www.dkp-hessen.de/galerie/personen/lore-wolf-anfaenge.htm hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel 3 ==&lt;br /&gt;
Geist der NS-Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 50 Jahren wurde die KPD verboten. Ein finsteres Kapitel der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte und des Gesinnungsstrafrechts, das bis heute nicht aufgearbeitet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige noch lebende Bundestagsabgeordnete von 1949 heißt Fritz Rische. Er ist mittlerweile 93 Jahre alt. Einen lange geplanten Besuch im Berliner Reichstag musste er kürzlich aus gesundheitlichen Gründen absagen, und so wird er nicht erfahren, ob er dort offiziell begrüßt worden wäre. Immerhin wurde ihm mit fünf Jahrzehnten Verspätung kürzlich ein Ausweis ausgestellt, der ihn als ehemaliges Mitglied des Bundestages ausweist. In der Vergangenheit hatte die Bundestagsverwaltung das mehrfach abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Fritz Risch ist Kommunist. Er ist 1932 in die KPD eingetreten, gehört bis heute der [[DKP]] an und ist unverändert davon überzeugt, dass der Kapitalismus nicht das letzte Wort der Geschichte bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originaltext [http://www.zeit.de/online/2006/33/KPD-Verbot?page=3 hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkstätte Breitenau [http://www.gedenkstaette-breitenau.de/main.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentrationslager Breitenau [http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Breitenau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte des Nationalsozialismus in Nordhessen [http://www.uni-kassel.de/fb1/infonsnh/publ.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte der Kommunisten aus Hessen [http://www.dkp-hessen.de/galerie/personen/hessen-personen.htm] und [http://www.dkp-hessen.de/hessen/geschichte/hessen-geschichte.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KPD-Verbotsurteil vom 17. August 1956  - BVerfGE-Gesetzestext [http://www.ml-werke.de/andere/kpdverbt.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KPD-Verbot aufheben fordert ''Jan Korte'' MdB '''DIE LINKE.''' [http://www.jankorte.de/cpo4/_politik/index.php?rubric=kpd-verbot]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.[http://www.gegen-vergessen.de/veranstaltungen/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.138.94</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Gehringshof</id>
		<title>Gehringshof</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Gehringshof"/>
				<updated>2008-04-23T19:28:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.138.94:&amp;#32;+kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Gehringshof liegt in der Nähe des Ortsteils Hattenhof der Großgemeinde [[Neuhof]] bei [[Fulda]].&lt;br /&gt;
Um 1630 wird der südlich von Hattenhof gelegene Geringshof unter der Bezeichnung &amp;quot;Geringshauk&amp;quot; erstmals erwähnt, und zwar als Besitz der Propstei [[Johannesberg]]. Er heißt 1641 Grunshack und 1789  Grüßhaug. (Bistum Fulda: Die Geschichte Hattenhofs, November 2003) [http://www.bistum-fulda.de/page/index.php3].&lt;br /&gt;
Karte der Landschaft bei google [http://www.museum.de/ohome.php?oid=34547&amp;amp;lan=e]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Gehringshofschild.jpg|center]]&lt;br /&gt;
Dort bestand bis 1941 die „Die Kibbuz-Haddatih-Bewegung&amp;quot;, (Mitglieder des&lt;br /&gt;
'Bachad' (Brith Chaluzim Datiim) - Verband religiöser Pioniere), die religiöse Kibbuz-Bewegung. Sie wurde 1924 in Betzenrod 1924 gegründet, siedelte 1926/27 nach Rodges um und von dort auf den Gehringshof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen, die hier auf die Ausreise nach Palästina vorbereitet wurden==&lt;br /&gt;
* Anfang 30ger, Dr. Josef Burg, Minister für religiöse Angelegenheiten d. Staates Israel [http://www.rotary-fulda-paulustor.de/local/index.php?id=4023&amp;amp;psid=a9a9f235850de6be3998986962c4c7b8] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1935 '''Walter Katzenstein''' aus Fritzlar, *27.4.1916, [http://www.noeding.info/download/Fritzlar-Jews.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1935 Abraham Becker aus Kiel [http://www.akens.org/akens/texte/info/33/333411.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1938 '''Ruth Ben-David, geb. Spier''' geboren am 27. Juli 1921 in Geisa: ''Ich war in der Nähe von Fulda auf einem Gut. Dort waren alle, die nach Israel gehen wollten und Landwirtschaft lernen wollten. Ich war dort während der Kristallnacht.'' (Spurensicherung: jüdisches Leben in Hohenzollern [http://www.hdgbw.de/documents/mp/haigerloch.pdf]. Sie übersiedelte und lebt in Israel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1939 - 1940 '''Rudolf Friedmann''' und '''Martin Friedmann''' aus Wiesbaden planten die Auswanderung nach Erez Israel und bereiteten sich 1939 bis 1940 im Hachscharah-Lager Hattenhof bei Fulda auf die landwirtschaftliche Arbeit in Palästina vor. Doch wegen des Krieges war die erhoffte Auswanderung nicht mehr möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Rudolf und Martin wurden am 10. Juni 1942 zusammen mit ihren Eltern und Ediths zweijähriger Tochter Judith - insgesamt elf Menschen - über Frankfurt nach Lublin deportiert. Die Kinder der 3. Generation waren damals zwischen 16 und 21 Jahre alt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Aus den Sterbelisten des KZ Majdanek bei Lublin geht hervor, dass Rudolf im August und sein Onkel Isaak im Juli dort zu Tode gekommen sind. Das lässt darauf schließen, dass sie zuvor noch schwere Zwangsarbeit leisten mussten. Die Spur der anderen verliert sich in Ostpolen. Sehr wahrscheinlich sind sie nach kurzem Aufenthalt in Lublin direkt in einem der Todeslager, vermutlich in Sobibor, im Gas ermordet worden.&amp;quot; Aus Recherchen des &amp;quot;Aktives Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V.&amp;quot; [http://www.am-spiegelgasse.de/erinnungsblaetter/Friedmann.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1940-1941 &amp;quot;'''Rosa Lupolianski''' war vom 8. September 1940 bis 9. Oktober 1941 in der Gemeinde Hattenhof, gemeldet, dort bestand ein wichtiger Zweig der Kibbuzbewegung, der auf die Auswanderung nach Palästina vorbereiten sollte. Die dort weilenden jungen jüdischen Frauen und Männer arbeiteten bei benachbarten Bauern am Hattenhof. In der „list of jewish population from Hattenhof HO SARA CAMP from 1936 till 1941“ findet sich Rosa Lupolianski, als Beruf ist „elevin“ angegeben, angemeldet ab 9. September 1940.&amp;quot; Gedenkbuch für die Karlsruher Juden [http://my.informedia.de/gedenkbuch.php?PID=12&amp;amp;suche=L&amp;amp;name=2602] Sie wurde am 21.1.1942 nach Riga deportiert, und war nicht unter den befreiten Überlebenden. Ein Sohn ihres Bruders gründete in Israel eine Hilfsorganisation die den Namen der Mutter trägt. Er war 2003 der Bürgermeister von Jerusalem.&lt;br /&gt;
* 1941 '''Hermann Zucker''' aus Fulda, war einer der letzten Bewohner, er wurde zusammen mit seinem Bruder auf ein illegales Schiff gebracht und erreichte Israel (Bericht des Radiojournalisten Christof Käppeler) [http://www.christoph-kaeppeler.de/Radiobeitrage_1999/1999jul02/1999jul02.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 21. Juni [1945] traf die aus 53 Burschen und Mädchen bestehende Gruppe ... ein.&amp;quot;, (A SARIA, Wir sind Zeugen), Die Jugendlichen waren Überlebende aus dem KZ Buchenwald und anderen Lagern, sie gründeten den &amp;quot;Kibbuz Buchenwald&amp;quot; auf dem Gehringshof. Kurt Schilde&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Jugend ist jetzt unsere einzige übriggebliebene Hoffnung&amp;quot;&lt;br /&gt;
Jüdische Jugendliche und Jugendarbeit in DP-Lagern [http://www.kurt-schilde.de/Texte/Displaced_Persons.PDF] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 47 überlebende Kinder und Erwachsene am Gehringshof ankamen, fanden sie ihn vollkommen zerstört vor.  Weitere Kubbuzim kamen hinzu und bald lebten dort 70 Menschen. Unter Anleitung von zwei Vorkriegstrainern wurde das erste lanwirtschaftliche Vorbereitungscamp für die Ausreise nach Palästina auf deutschem Boden nach dem 2. Weltkrieg aufgebaut. Die ersten Absolventen reisten bereits im August 1945 nach Palästina. (nach: Angelika Konigseder: Waitung for Hope, Jewish Displaced Persons in Post-World War II/Lebensmut im Wartesaal [http://books.google.de/books?id=Y59izLT_VawC&amp;amp;pg=PA56&amp;amp;lpg=PA56&amp;amp;dq=geringshof+fulda&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=J_v-QFrEZP&amp;amp;sig=CnR8XkHatogya3g15HH1v2RuoA4&amp;amp;hl=de#PPA56,M1]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Herschel Schacter und&lt;br /&gt;
Robert Marcus, ein orthodoxer Rabbi die zum Headquarter IX Tactical Air Corps gehörten, besuchten den Kibbuz immer wenn sie konnten und brachten Lebensmittel, Kleidung und Lesestoff. In Kooperation mit dem amerkianischen Militär besorgte Marcus Möbel und Haushaltsutensilien, brachte Werkzeuge und Spendengelder, das von jüdischen Soldaten in seiner Einheit kam. [http://motlc.wiesenthal.com/site/pp.asp?c=gvKVLcMVIuG&amp;amp;b=394979] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1945-1946 '''[[Esther Bejarano]]''' Überlebende des Mädchenorchesters vom Auschwitz [[Bild:Esthermini.jpg]]&lt;br /&gt;
* 1945 '''Sylvia Wagenberg''', später Schulamith Khalef Überlebende des Mädchenorchesters vom Auschwitz [http://www.inge-franken.de/fehrbelliner92/sylvia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Medien== &lt;br /&gt;
* Als hessische Kibbuzim zum &amp;quot;Lichtblick&amp;quot; wurden FR 20. August 1994 [http://www.synagoge-voehl.de/Juden_im_Landkreis/gruessen/presse/artikel/94_08_20%20fr.htm]&lt;br /&gt;
*Bericht des Radiojournalisten Christof Käppeler [http://www.christoph-kaeppeler.de/Radiobeitrage_1999/1999jul02/1999jul02.html]&lt;br /&gt;
*  Von Betzenrod zum Kibbuz Rodges : religioes-zionistische Chaluzarbeit im Raum Fulda Hoppe, Heinz-Juergen / In: Buchenblätter, Bd. 62 (1989), 27 vom 20.10.1989, S.105-106&lt;br /&gt;
* Diplomarbeit an der Hochschule Fulda von Christina Maier auf die Geschichte ihrer Heimatgemeinde mit ihrer Arbeit ''Die Reorganisation jüdischen Lebens nach dem Holocaust auf deutschem Boden – aufgezeigt an einer Spurensuche zu Kibbuz Buchenwald''.&lt;br /&gt;
*Prof. Dr. Peter Krahulec „Grabe, wo Du stehst!“ – Beiträge zur Regionalforschung [http://www.fh-fulda.de/fileadmin/PS/hochschulzeitungen/Thema2004-1.pdf]&lt;br /&gt;
* PDF&lt;br /&gt;
* Kibbutz Buchenwald and Kibbutz Hafetz Hayyim: Two Experiments in the Rehabilitation... Baumel Holocaust Genocide Studies.1995; 9: 231-249 [http://hgs.oxfordjournals.org/cgi/reprint/9/2/231.pdf]&lt;br /&gt;
* Der Gehringshof in der Zeit von 1922-48 : ein Beitrag zum Tausend-mal-tausend-Teile-Puzzle einer zionistischen Hachschara-Stätte bei Fulda / von Erhart Lotter, Geschichtskreis [[Neuhof]], 2005&lt;br /&gt;
Umfang: 	S. 287-302. : Ill, Aus : Beiträge zur Geschichte Neuhofs / Geschichtskreis Neuhof.- Bd.3 (2005)&lt;br /&gt;
* Jüdische Selbsthilfe unter dem Naziregime 1933-1939,komplett in Google books [http://books.google.de/books?id=1g-lmlfS9G8C&amp;amp;pg=PA199&amp;amp;lpg=PA199&amp;amp;dq=gehringshof&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=iOFPNRMLFU&amp;amp;sig=SH0d1eC0mLC5au2B44csJm_h2nQ&amp;amp;hl=de#PPP1,M1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spätere Nutzung==&lt;br /&gt;
[[Bild:Gehringshofansicht.jpg|left]]&lt;br /&gt;
Die Arbeiterwohlfahrt schein es seit 1951 als Erholungsstätte betrieben zu haben, der Name Eva Seligmann wird in dem Zusammenhang genannt [http://www.agi-imc.de/intelligentSEARCH.nsf/alldocs/2774856EB50CCD77C125716B0056840D/$File/420000036346.PDF?OpenElement]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ansichtskarte von 1969 zeigt den Gehringshof mit Neubauten und der Bezeichnung &amp;quot;Erholungszentrum Gehringshof&amp;quot; [http://82.165.28.118/shop/ak/77/775600.jpg], eine weitere von 1970 mit der Bezeichnung Erholungsheim [http://82.165.28.118/shop/ak/77/775593.jpg]. &lt;br /&gt;
Die Arbeiterwohlfahrt Hessen Süd betrieb dort auf dem 12 Hektar großen Gelände von 1983 bis vor einigen Jahren eine Asylbewerberunterkunft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bericht über Kriegsflüchtlinge aus dem Kosovo [http://www.fuldaerzeitung.de/six_importe/news_aus_fulda/art18524,503855]&lt;br /&gt;
* Arbeiterwohlfahrt will aussteigen - Betreuung von Asylbewerbern bei Neuhof  Fuldaer Zeitung 27.08.2001 [http://www.fuldaerzeitung.de/six_importe/news_aus_fulda/art18524,509781]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, im Jahre 2008 ist den Gebäuden der jahrelange Leerstand anzusehen. Unklar ist, wem das Gelände gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Paul Niedermann</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#BA55D3;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Aktuelles&amp;lt;/div&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Paul Niedermann''' wurde 1927 in Karlsruhe geboren. Er ist Zeitzeuge des Holocaust. &lt;br /&gt;
[[Bild:PaulNiedermann.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:PaulNiedermann3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:PaulNiedermann2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:PaulNiedermann4.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Bild:Marianum.jpg|thumb]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er wurde 1940 mit seinen Eltern und dem kleinen Bruder nach Gurs, ins unbesetzte Süd-Frankreich deportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Paul Niedermann konnte viele Jahre nicht über seine Erlebnisse sprechen. Erst seine Zeugenaussagen beim Barby-Prozess setzten in ihm die Kraft frei, in deutschen und französischen Schulen und Jugendeinrichtungen von seinen Erlebnissen zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* November 2006 den Ludwig-Marum-Preis&lt;br /&gt;
* November 2007 Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presse==&lt;br /&gt;
* Fuldaer Zeitung: Das Leben des Überlebenden [http://www.fuldaerzeitung.de/newsroom/regional/dezentral/fulda/art5879,565248]&lt;br /&gt;
* Fuldaer Zeitung:„Ich musste im Kopf aufräumen“ [http://www.fuldaerzeitung.de/newsroom/regional/dezentral/fulda/art5879,565250]&lt;br /&gt;
* Fuldaer Zeitung: Der Leidensweg der Kinder von Izieu [http://www.fuldaerzeitung.de/six_importe/news_aus_fulda/art18524,523187]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.lernen-aus-der-geschichte.de/?site=pr20070605203325 Lernen aus der Geschichte]&lt;br /&gt;
* [http://my.informedia.de/gedenkbuch.php?PID=12&amp;amp;name=3205 Gedenkbuch]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wagner-B%C3%BCrckel-Aktion Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Niedermann, Paul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Niedermann, Paul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugend|Niedermann, Paul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus|Niedermann, Paul]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#BA55D3;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Aktuelles&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Estherhamberger2.jpg|right|framed|Esther Bejarano im Gespräch mit Dr. [[Wolfgang Hamberger]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Estherhamberger.jpg|right|framed|Dr. [[Wolfgang Hamberger]], Vorsitzender des Geschichsvereins Fulda und ehemaliger Oberbürgermeister kündigt Esther Bejarano an]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Esthersaal.jpg|right|thumb|Lesung mit Esther Bejarano, eine Veranstaltung des Geschichtsvereins Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Esthersignieren.jpg|right|framed|&amp;quot; hochgeladen: km 6.3.08 Esther Bajarano beim Signieren ihrer Bücher]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Estherchristof.jpg|right|framed|Esther Bejarano im Gespräch mit Christof Krackhard]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Esthervvn.jpg|right|framed|Esther Bejarano in Fulda, dahinter ein junger Kamerad mit der Fahne der VVN/BdA Vereinigung Verfolgte des Naziregimes/Bund der Antifaschisten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 6.3.08, 19.30 Uhr Fuldaer Geschichtsverein, Referentin Esther Bejarano (Hamburg), Überlebende des Mädchenorchesters von Auschwitz lebte 1945 nach der Befreiung auf dem [[Gehringshof]] bei Fulda, sie liest zusammen mit ihrer Co-Autorin Birgit Gärtner aus ihrem Buch. &amp;quot;Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Künstlerin für den Frieden&amp;quot; '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankündigungen''':&lt;br /&gt;
* in osthessenews [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1146776]&lt;br /&gt;
* Fuldaer Geschichtsverein [http://www.geschichtsverein-fulda.de/termine.htm]&lt;br /&gt;
* Fuldaer Frauenbüro [http://www.frauenbuero-fulda.de/temp/Frauenzentrum_Programm_01_2008.pdf]&lt;br /&gt;
* leider nicht auf der Seite der Stadt: http://www.fulda.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bericht''':&lt;br /&gt;
*Fuldaer Zeitung &amp;quot;Da waren wir nur noch Nummern&amp;quot; [http://www.fuldaerzeitung.de/newsroom/kultur/dezentral/kultur/art6155,544288]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Esther.jpg|right|framed|Auf dem UZ-Pressefest Zeitung der [[DKP]] 2007]]&lt;br /&gt;
'''Esther Béjarano''' (* 15. Dezember 1924 in Saarlouis) und Anita Lasker-Wallfisch sind die letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz. Nach ihrer Befreiung verbrachte sie die Wartezeit zu ihrer Ausreise nach Palästina auf dem [[Gehringshof]] bei Hattenhof im Landkreis Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fuldaer Geschichtsverein hat sie zu einem Vortrag am 6. März 2008 eingeladen: Thema &amp;quot;Erfahrungen auf dem [[Gehringshof]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esther Béjarano wurde als '''Esther Loewy''' als Tochter des Oberkantors einer jüdischen Gemeinde geboren. Der Vater interessierte seine Tochter für die Musik und Esther erlernte das Klavierspiel. 1936 zog die Familie nach Ulm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 15-jährige musste sie sich von ihren Eltern trennen, um sich auf die Auswanderung nach Palästina vorzubereiten. Doch daraus wurde zunächst nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 wurde sie ins Zwangsarbeitslager Neuendorf, bei Fürstenwalde/Spree verbracht. Dort leistete sie zwei Jahre Zwangsarbeit in einer Fürstenwalder Gärtnerei. Am 20. April 1943 wurden alle Insassen des Arbeitslagers mit weiteren über 1.000 jüdischen Menschen aus dem Berliner Sammellager in der Großen Hamburger Straße mit Viehwaggons nach Auschwitz deportiert. Hier musste sie in einem Arbeitskommando Steine schleppen, bis sie sich zu dem Mädchenorchester von Auschwitz meldete, das neu aufgestellt wurde. Hier spielte sie Akkordeon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Orchester hatte die Aufgabe, zum täglichen Marsch der Arbeitskolonnen durch das Lagertor aufzuspielen. Sie überlebte Auschwitz auf diese Art und wurde ins KZ Ravensbrück verbracht. Auf einem Todesmarsch 1945 konnte sie fliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wanderte nach Palästina aus und kehrte später nach Deutschland zurück. Gemeinsam mit Tochter Edna und Sohn Joram gründete sie Anfang der 1980er Jahre die Gruppe 'Coincidence' mit Liedern aus dem Ghetto und jüdischen sowie antifaschistischen Liedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esther Béjarano lebt heute in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eklat kam es am 31.01.2004 als sie in Hamburg an einer Demonstration gegen einen Nazi-Aufmarsch teilnahm und die Polizeimit einem Wasserwerfer direkt auf den Wagen zielte in dem die damals 79-jährige saß.  Neues Deutschland [http://www.neues-deutschland.de/artikel.asp?AID=48273&amp;amp;IDC=2&amp;amp;DB=Archiv] 03.02.04 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sie ist Mitbegründerin und Vorsitzende des Auschwitzkomitees und Trägerin der Carl-von-Ossietzky-Medaille. Anlässlich ihres 70. Geburtstags wurde sie 1994 vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg mit der Biermann-Ratjen-Medaille für ihre künstlerischen Verdienste um die Stadt Hamburg geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Esther Béjarano:'''&lt;br /&gt;
''Ich hatte großes Glück, dass in dem Block, in dem ich übernachtete, eines Abends Frau Tschaikowska, eine polnische Musiklehrerin, nach Frauen suchte, die ein Instrument spielen konnten. Die SS befahl ihr, ein Mädchenorchester aufzustellen. Ich meldete mich, sagte, dass ich Klavier spielen könne. Ein Klavier haben wir hier nicht, sagte Frau Tschaikowska. Wenn du Akkordeon spielen kannst, werde ich dich prüfen. Ich hatte nie zuvor ein Akkordeon in der Hand. Ich musste alles versuchen, um nicht mehr Steine schleppen zu müssen. Ich sagte ihr, dass ich auch Akkordeon spielen könne. Sie befahl mir, den deutschen Schlager &amp;quot;Du hast Glück bei den Frauen, Bel Ami&amp;quot; zu spielen. Ich kannte diesen Schlager, bat sie um ein paar Minuten Geduld, um mich wieder einzuspielen. Es war wie ein Wunder. Ich spielte den Schlager sogar mit Akkordbegleitung und wurde gemeinsam mit zwei Freundinnen in das Orchester aufgenommen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Funktion des Mädchenorchesters in Auschwitz-Birkenau war, am Tor zu stehen und zu spielen, morgens, wenn die Arbeitskolonnen ausmarschierten und abends, wenn sie ins Lager zurückkamen. Wir alle hatten ein schlechtes Gewissen, weil wir sozusagen halfen, dass die Gefangenen im Gleichschritt marsch, marsch, nach unserer Musik marschieren mussten.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Aber es kam noch schlimmer. Die SS befahl uns, am Tor zu stehen und zu spielen, wenn neue Transporte ankamen in Zügen, in denen unzählige jüdische Menschen aus allen Teilen Europas saßen, die auf den Gleisen fuhren, die bis zu den Gaskammern verlegt wurden und die alle vergast wurden. Die Menschen winkten uns zu, sie dachten sicher, wo die Musik spielt, kann es ja nicht so schlimm sein. Das war die Taktik der Nazis. Sie wollten, dass all die Menschen ohne Kampf in den Tod gehen. Wir aber wussten, wohin sie fuhren. Mit Tränen in den Augen spielten wir. Wir hätten uns nicht dagegen wehren können, denn hinter uns standen die SS-Schergen mit ihren Gewehren.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Esther Bejarano/Birgit Gärtner: &amp;quot;Wir leben trotzdem&amp;quot;, Esther Bejarano - vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Künstlerin für den Frieden ISBN 3-89144-353-6,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
*[http://stream.radiobremen.de/ramgen/media/rbton/nordwestradio/hoerspiel/bejarano_gespraech.rm Esther Béjarano, 51'34 Minuten Im Gespräch mit Silke Behl. 22. Januar 2002 Nordwestradio]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*[http://www.radio-bremen.de/nordwestradio/hoerspiel/wooden_shoes/index.html Hörspiel &amp;quot;The Wooden Shoes&amp;quot; Sendemitschnitt vom 24. Januar 2002]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Esther Bejarano - Es steht mir zu, zu leben - Esther Bejarano erzählt über Auschwitz und Ravensbrück, Mediennr.: 42 50709, Format: Video/VHS, 28 Min farbig, Prod.land/-jahr: Bundesrepublik Deutschland 1992&lt;br /&gt;
Regie: Loretta Walz [http://www.lwl.org/lmz-download/medienverleih/holocaust.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dokumentation von 1991, Esther Bejarano gewidmet, Interview mit ihr Ein Dokumentarfilm, der anhand von Interviews mit führenden Neonazis und Holocaustleugnern sowie Archivmaterial von konspirativen Treffen den Zustand der deutschen Neonaziszene kurz nach der Wende aufzeigt und deren internationalen Verquickungen, die bis in das Europaparlament reichen. Zu sehen auch der Fuldaer Neonazi Thomas Brehl&lt;br /&gt;
[http://de.youtube.com/watch?v=k69ccfmofXg&amp;amp;feature=related]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* „Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Künstlerin für den Frieden“ [http://www.projektgegenpart.org/front_content.php?client=1&amp;amp;lang=1&amp;amp;idcat=75&amp;amp;idart=687&amp;amp;m=&amp;amp;s=]&lt;br /&gt;
*[http://www.dkp-online.de/uz/3703/s0301.htm ''Damit nie wieder geschehe, was damals geschah''] Rede am 8. Januar 2005 in Berlin&lt;br /&gt;
*[http://www.dkp-online.de/uz/3619/s0901.htm ''Wir leben trotzdem'']&lt;br /&gt;
*[http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=71828&amp;amp;IDC=27 ''Die drei Leben der Esther Bejarano'']&lt;br /&gt;
* Bericht in türkisch auf der homepage DIDF [http://www.evrensel.de/index.php?news=2816]&lt;br /&gt;
* You Tube Video: Dokumentation von 1991, Esther Bejarano gewidmet. Interview mit ihr Ein Dokumentarfilm, der anhand von Interviews mit führenden Neonazis und Holocaustleugnern sowie Archivmaterial von konspirativen Treffen den Zustand der deutschen Neonaziszene kurz nach der Wende aufzeigt und deren internationalen Verquickungen, die bis in das Europaparlament reichen. Zu sehen auch der Fuldaer Neonazi Thomas Brehl [http://de.youtube.com/watch?v=k69ccfmofXg&amp;amp;feature=related]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Bejarano, Esther]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Bejarano, Esther]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen|Bejarano, Esther]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus|Bejarano, Esther]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.138.94</name></author>	</entry>

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		<title>Peter Gingold</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.138.94:&amp;#32;+kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|border=10 bordercolor=black&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingold3.jpg|right|Peter Gingold, UZ-Pressefest 2003]]&lt;br /&gt;
'''Peter Gingold''' (* 8. März 1916 in Aschaffenburg, gestorben 28.10.2006) war ein Widerstandskämpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind traurig, soeben haben wir die Nachricht von seinem Tode erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karin Masche&lt;br /&gt;
Die LINKE.Offene Liste (29.10.06)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Trauerfeier für Peter Gingold wird am Sonntag, 5. November 2006 um&lt;br /&gt;
11.00 Uhr im Gewerkschaftshaus in Frankfurt (Wilhelm-Leuschner-Str. 69 - 77)&lt;br /&gt;
stattfinden. Die Beisetzung wird in Paris, im Familiengrab bei seiner Frau Ettie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;'''Rede Domplatz mp3 [http://www.dkp-hessen.de/gingolddomplatz.mp3]'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachruf ==&lt;br /&gt;
===Ein antifaschistischer Kämpfer lebt nicht mehr===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langer schwerer Krankheit starb Peter Gingold, antifaschistischer Widerstandskämpfer, Kommunist aus jüdischem Elternhaus und Internationalist, am 28. Oktober in Frankfurt/M. im Alter von 90 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antifaschisten und Anhänger der politischen Linken verschiedener Generationen haben Peter Gingold in den vergangenen Jahrzehnten auf Veranstaltungen, in gemeinsamen Aktionen auf der Straße und in Debatten über die Konsequenzen aus der faschistischen Vergangenheit und für eine sozialistische Alternative erlebt. Er war als Person nicht nur Teil der politischen Bewegung, er stand mit seiner Biographie auch symbolisch für politische Entwicklungen und den Umgang mit der Erinnerung und Würdigung des antifaschistischen Widerstandes in unserem Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren am 8. März im Kriegsjahr 1916 in Aschaffenburg, erhielt Peter Gingold seine persönliche und politische Prägung in seinem jüdischen Elternhaus und in der Arbeiterjugendbewegung. Sein Vater besaß eine kleine Konfektionsschneiderei in Frankfurt/Main. Als Jugendlicher erlebte er den Antisemitismus der Nazis. Er fragte sich und seinen Vater, der mit seiner Arbeit eine achtköpfige Familie zu ernähren hatte: »Du bist doch auch Jude, leidest auch unter der Arbeitslosigkeit, wieso bist du an allem schuld?« So einfach und gleichzeitig überzeugend stellte Peter Gingold die faschistische Demagogie in Frage und begann als Jugendlicher nach den Ursachen von Massenarbeitslosigkeit, Armut und Ungerechtigkeit zu fragen. Bald schon organisierte er sich im Zentralverband Deutscher Angestellter und im Kommunistischen Jugendverband. Politische Erkenntnis und Handeln waren für ihn untrennbar verbunden. Und so wirkte er vor 1933 und nach der Machtübertragung an die NSDAP im antifaschistischen Kampf. Bei einer Razzia der SA im Juni 1933 verhaftet, kam er erst nach mehrmonatiger Gefängnishaft frei – mit der Auflage, Deutschland zu verlassen. Er folgte seinen Eltern und Geschwistern, die bereits im Frühjahr 1933 nach Paris emigriert waren. Ruhe gab er dort aber auch nicht. Er arbeitete im deutschsprachigen antifaschistischen Pariser Tageblatt mit und gehörte zu den Gründern der Freien Deutschen Jugend (FDJ) als überparteiliche antifaschistische Jugendorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Paris traf er zwei wichtige Entscheidungen, die sein ganzes persönliches und politisches Leben geprägt haben: 1937 trat er der Kommunistischen Partei bei und 1940 heiratete er Ettie Stein-Haller, die er in der FDJ-Arbeit kennen- und lieben gelernt hatte. Über sechzig Jahre waren die beiden verheiratet und haben sich gegenseitig in ihrer politischen Arbeit und Überzeugung gestützt und gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im französischen Exil kam ihre erste Tochter Alice zur Welt. Während Ettie Gingold sich um das Kind kümmerte, mußte ihr Mann aufgrund der Verfolgung durch die Gestapo untertauchen. Er schloß sich der Travail Allemand (TA) an, einer Gruppe in der Résistance, die antifaschistische Aufklärung unter  deutschen Soldaten leistete. Während seiner illegalen Zeit wurden zwei seiner Geschwister in Paris verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Er selbst geriet 1943 in die Fänge der Gestapo. Ihm gelang jedoch mit Hilfe der Organisation die Flucht. Peter Gingold nahm im August 1944 am Aufstand zur Befreiung von Paris teil und setzte seine antifaschistische Arbeit in den Reihen des 1. Pariser Regiments in Lothringen und im April als Frontbeauftragter bei den Partisanen in Norditalien fort. In Turin erlebte er den 8. Mai 1945, der für ihn »das Morgenrot der Menschheit« war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückgekehrt nach Frankfurt/Main gehörten Peter und Ettie Gingold zu den Gründern der hessischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) und wirkten politisch in der KPD. Doch während Peter Gingold für seine antifaschistische Arbeit in Frankreich und Italien geehrt wurde, erlebten er und seine Frau in Deutschland lange Jahre gesellschaftliche Ausgrenzung. Als Widerstandskämpfern und Kommunisten wurde ihnen viele Jahre die deutsche Staatsbürgerschaft verweigert. In Gefolge des KPD-Verbots mußte Peter Gingold zeitweilig wieder in die Illegalität. Und er mußte die Verfolgung in zweiter Generation erleben, als seine zweite Tochter Silvia als Lehrerin viele Jahre mit Berufsverbot belegt war. Dabei kamen ihm seine Kontakte zu französischen Antifaschisten zugute. »A bas les Berufsverbote« wurde zu einer millionenstimmigen Losung in den 70er Jahren in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solch negative Erfahrungen mit der bundesdeutschen Realität haben ihn nicht abgehalten, sich für seine Vision einer sozialen und menschenwürdigen Gesellschaft, frei von Krieg und Ausbeutung einzusetzen. Daß man dazu einen sehr langen Atem braucht, auch Rückschläge verkraften muß, vermittelte er in vielen Gesprächen und Vorträgen, besonders gegenüber Jugendlichen. Und er forderte sie auf, selber aktiv zu werden gegen Neofaschismus, Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und Ausgrenzung. Dabei ging er mit gutem Beispiel voran bei zahllosen Aktionen gegen alte und neue Nazis, ob in Mittenwald, in Wunsiedel, in Frankfurt oder Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Gingold war ein vielgefragter Redner, Gesprächspartner und Zeitzeuge, der politisch reflektiert, engagiert und persönlich authentisch historische Zusammenhänge vermitteln konnte. Er wurde eingeladen von Schulen und Universitäten, von Jugendverbänden, Gewerkschaften oder der autonomen Antifa, von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit oder seiner Partei, der DKP, und natürlich von der VVN-BdA, für die er in den letzten Jahren als Bundessprecher politisch aktiv war. Nicht zu vergessen sind seine Aktivitäten im Auschwitz-Komitee der BRD, gegen die Profiteure der Kriegsverbrechen, zum Beispiel der IG-Farben in Abwicklung, oder für den Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung »Freies Deutschland« e.V. (DRAFD). Hier – und das zeigte eindrucksvoll die Feier zu seinem 90. Geburtstag im Frankfurter DGB-Haus– erlebte er die Anerkennung, die ihm die bundesdeutsche Gesellschaft verweigert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Schlußwort auf der Geburtstagsfeier formulierte er noch einmal das Motto seines politischen Handelns: »Nie resignieren, und wenn welche resignieren, dann macht ihnen Mut!« Peter Gingold hat auf seine Weise Mitstreitern und Nachgeborenen in vielen Aktionen und Situationen Mut gemacht. Nun liegt es in der Verantwortung der Nachgeborenen – im Sinne von Peter Gingold –, diesen Mut in Handeln für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Kriege einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trauerfeier zu Ehren von Peter Gingold findet im November in Frankfurt/M. statt. Die Beisetzung wird in Paris, im Familiengrab bei seiner Frau Ettie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor kurzem erschien die Dokumentation zum 90. Geburtstag von Peter Gingold: Ulrich Schneider/Horst Gobrecht: »Résistance = Widerstand – ein Leben lang!«. Hrsg. Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/ Freundeskreis e.V., 60 Seiten, Ladenpreis 5 Euro, ab 10 Exemplare 3 Euro plus Porto, zu bestellen bei: VVN-BdA Hessen, Eckenheimer Landstr. 93, 60318 Frankfurt/M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachruf vor Dr. Ulrich Schneider, Bundessprecher der Vereinigung der verfolgten des naziregimes - Bund der Antifaschisten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gingold wuchs in einem jüdischen Elternhaus in Aschaffenburg und Frankfurt am Main (ab 1922) auf. Sein Vater war Konfektionsschneider. In Frankfurt besuchte er die Jüdische Volksschule, begann 1930 eine kaufmännische Lehre in einer Musikgroßhandlung und trat in die Gewerkschaftsjugend des Zentralverbandes Deutscher Angestellter (ZDA) ein. 1931 trat er in den Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD) ein. 1933 wurde er im illegalen Widerstand tätig - im Mai emigrierten die Eltern und Geschwister von Peter nach Frankreich. Gingold wurde im Juni bei einer Razzia der SA verhaftet und bekam nach mehreren Monaten Gefängnis die Anordnung, Deutschland zu verlassen. Er emigrierte im Herbst nach Frankreich, arbeitete bei der deutschsprachigen antifaschistischen Tageszeitung &amp;quot;Pariser Tageblatt&amp;quot; und war in einer kleinen Gruppe des KJVD in Paris politisch tätig. 1936 gründete er im Juni in Paris mit anderen jungen deutschen Antifaschisten die &amp;quot;Freie Deutsche Jugend&amp;quot; (FDJ) und lernte dort Ettie Stein-Haller, seine spätere Frau, kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingoldpresse2.jpg|thumb|left|Peter Gingold im Gespräch mit einem Redakteuer der Fuldaer Zeitung am 19.8.2006]]&lt;br /&gt;
1937 trat er in die Kommunistische Partei Deutschlands ein. Im Januar 1940 heiratet er Ettie und wurde im Mai als &amp;quot;deutschstämmiger Staatenloser&amp;quot; von den Franzosen interniert. Im Juni wurde ihre Tochter Alice geboren. Er kehrte im Oktober nach Paris zurück und war im deutschen antifaschistischen Widerstand aktiv. Im Frühjahr 1941 gab er die Tätigkeit auf, da die Gestapo nach ihm fahndete. Er ging im April nach Dijon und wurde in der Travail Allemand (TA), einer Gruppe in der Résistance, tätig, die antifaschistische Flugblätter unter den deutschen Soldaten verbreitete. Seine Aufgabe war unter anderem, den Kontakt zu den Soldaten der deutschen Wehrmacht herzustellen, um Hitler-Gegner herauszufinden und für die Zusammenarbeit in der Résistance zu gewinnen. Im Juli 1942 wurden zwei Geschwister von Peter in Paris verhaftet und in das KZ Auschwitz deportiert. Im Februar 1943 wurde er in Dijon von der Gestapo verhaftet und mehrere Wochen lang verhört und gefoltert. Er wurde nach Paris überführt, dort gelang ihm im April die Flucht und nach ein paar Wochen war er wieder in der Resistance tätig. Im August 1944 beteiligte er sich am Aufstand zur Befreiung von Paris und ging als Frontbeauftragter des Komitees Freies Deutschland mit dem 1. Pariser Regiment nach Lothringen. 1945 wurde er von der US-Armee inhaftiert und kam wegen falschen Verdachtes für kurze Zeit in ein französisches Kriegsgefangenenlager. Ende April war er als Frontbeauftragter bei den Partisanen in Norditalien und erlebte dort die Befreiung vom Faschismus. &lt;br /&gt;
[[Bild:Gingoldpresse.jpg|thumb|left|Peter Gingold im Gespräch mit dem Redakteur der Fuldaer Zeitung am 19.8.06]]&lt;br /&gt;
Er kehrte im August 1945 nach Frankfurt am Main zurück und wurde wieder zusammen mit seiner Frau Ettie in der [[KPD]] aktiv. Seit der Gründung der [[DKP]] 1968 ist er dort Mitglied. Er lebt heute in Frankfurt am Main und ist unter anderem politisch aktiv in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA), in dem ''Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung &amp;quot;Freies Deutschland&amp;quot; e.V.'' (DRAFD) und im Auschwitzkomitee. Er ist als Zeitzeuge bei den verschiedensten Gelegenheiten und Veranstaltungen in der gesamten BRD aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Dezember 2004 wurde ihm in Berlin gemeinsam  mit [[Esther Bejarano]], Percy McLean und Martin Löwenberg die Carl-von-Ossietzky-Medaille verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In Fulda==&lt;br /&gt;
Peter Gingold wurde schon häufig nach Fulda eingeladen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 19.8.06 Domplatz Fulda&lt;br /&gt;
* 20.5.05 Solid „Aufmucken gegen Rechts“ im Kreuz&lt;br /&gt;
* 1997  DGB Jugendbildungsstätte Magedurgerstraße&lt;br /&gt;
* 1982 Fachhochschule Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rede Peter Gingold Fulda August 2006==&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingolddom1.jpg|right]]&lt;br /&gt;
{{:Rede Peter Gingold Fulda August 2006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''...Dokumentation der Rede wird weitergeführt, die Tage mehr!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kann die Zeit aufbringen, und den Tonmitschnitt der Rede auf dem Domplatz fertig in PC tippen? Bitte melden bei [[Benutzer:Karin Masche|Karin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Jahnke: ''Sie haben nie aufgegeben - Ettie und Peter Gingold - Widerstand in Frankreich und Deutschland'', 251 Seiten, Hardcover, Pahl-Rugenstein Verlag Nachfolger GmbH, ISBN 3-89144-255-6.  [http://www.uni-marburg.de/dir/MATERIAL/BUCH/REZENS/nie_aufgegeben.html Rezension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Onlinechat bei der Politik-Community dol2day  mit Peter Gingold [http://www.dol2day.com/index.php3?position=5600&amp;amp;transkript=gingold17022004]&lt;br /&gt;
*''[http://www.isf-freiburg.org/verlag/leseproben/kunstreich-gingold.html „Wie kann man da nicht Kommunist sein?“ Ein Gespräch mit Peter Gingold über Antisemitismus und Befreiung]'' (2000)&lt;br /&gt;
*''[http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=7036&amp;amp;key=standard_document_1700154 Macht Schluss mit Hitler und rettet euer Leben - Der Kommunist und Jude Peter Gingold]'' Manuskript einer Sendung des [[Hessischer Rundfunk|HR]], 21. Juli 2004&lt;br /&gt;
* [http://www.frankfurter-rundschau-online.de/uebersicht/dossiers_und_serien/zeitgeschichte/der_20._juli_1944/?cnt=472466 Peter Gingold: Ein Frankfurter in der Résistance FR vom 17. Juli 2004]&lt;br /&gt;
* Timo Schad/ Projektwerkstatt Bad Hersfeld Bericht über die Aufmucken ggeen Rechts Veranstaltung in Fulda [http://localanesthetic.blogspot.com/2005_11_01_localanesthetic_archive.html]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2006/10-30/042.php Nachruf in der ''Jungen Welt'' vom 30. Oktober 2006]&lt;br /&gt;
* Peter Gingold über die Gebirgsjäger in Mittenwald: Unbelehrbare gedenken noch heute auch der Massenmörder [http://www.hagalil.com/archiv/2005/08/waffen-ss.htm]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2006/10-30/042.php Nachruf in der ''Jungen Welt'' vom 30. Oktober 2006]&lt;br /&gt;
* [http://www.hagalil.com/archiv/2006/10/gingold.htm Nachruf auf der jüdischen Seite www.hagalil.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.dkp-hessen.de Nachruf auf der Seite der DKP-Hessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peters Stimme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rede Domplatz mp3 [http://www.dkp-hessen.de/gingolddomplatz.mp3]'''&lt;br /&gt;
* Peter Gingold bei seinem letzten Besuch in Aschaffenburg als Gast des Bündnis gegen Rechts im JuKuZ am 24. November 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Gegen das Vergessen - Widerstand war möglich!&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
: Zeitzeugengespräch mit Peter Gingold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Tonaufzeichnung (r. frankl):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|border=1&lt;br /&gt;
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