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		<title>Fuldawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<subtitle>Aus Fuldawiki</subtitle>
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		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=J%C3%83%C2%BCdisches_Leben_in_Fulda</id>
		<title>JÃ¼disches Leben in Fulda</title>
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				<updated>2006-09-02T11:46:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.142.112:&amp;#32;rechercheansätze&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Ansiedlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung '''jüdischen Lebens in Fulda''' stammt aus dem Jahr 1235. Die Forschung geht jedoch davon aus, dass sich Menschen jüdischen Glaubens schon weit früher im Bereich des Fuldaer Klosters angesiedelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansätze zur weiteren Recherche==&lt;br /&gt;
=== Leben im Schatten von Kloster, Fürstabt und Fürstbischof === &lt;br /&gt;
=== Emanzipation der Juden ===&lt;br /&gt;
=== Shoa ===&lt;br /&gt;
=== Gemeindeleben nach 1945 === &lt;br /&gt;
=== Entwicklung der jüdischen Gemeinde heute === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Stadtbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute noch sind im Fuldaer Stadtbild Zeichen des jüdischen Lebens erhalten. Sie sind teilweise einer anderen Nutzung zugeführt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ortsynagogefulda.jpg|thumb|Stelle an der die Synagoge bis 1938 stand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synagoge ===&lt;br /&gt;
Die 1858 bis 1859 im alten Judenviertel errichtete Synagoge fiel in der Reichspogromnacht einem Brand zum Opfer. Die Brandstifter sollen NSDAP-Mitglieder aus dem Kasseler Raum gewesen sein.&lt;br /&gt;
Die Fuldaer Feuerwehr schützte die umliegenden Wohnhäuser in der Gasse, die auch heute noch, wie die angrenzende Mikwe, erhalten sind. An der Stelle der Synagoge befinden sich heute Parkplätze und ein in den 60er Jahren errichteter Bau, in dem wechselnde Gaststätten betrieben wurden. Der heutige Name der Gasse ist ''Am Stockhaus''. Der Name geht auf das dort bis 1843 bestandene Gefängnis zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikwe ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Mikwafulda.jpg|thumb|220px|right| Die Mikwe in Fulda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude der zur Fuldaer Synagoge gehörenden Mikwe, einem rituellen Bad, von 1890 ist erhalten geblieben. Im Keller sind die Badeanlagen noch zu sehen, wechselnde Restaurants nutzten in den letzten Jahren das Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Friedhöfe ===&lt;br /&gt;
Der ''alte Friedhof'' der jüdischen Gemeinde befand sich an der Ecke Rabanus/Sturmiusstraße. Seit dem 13. Jahrhundert fanden hier Bestattungen statt. Bis ins 20. Jahrhundert waren Grabsteine von 1665 erhalten. Der Friedhof wurde 1940 zerstört, die Grabsteine entfernt und ein Park angelegt.&lt;br /&gt;
Die Steine wurden beim Bau der Isolierstation des städtischen Krankenhauses verbaut und beim Abriß und Bau des Mediana Pflegestiftes aufgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 wurde auf einem Teil des Geländes ein Gebäude errichtet, das als Zollamt dient. Im Keller des Gebäudes ist ein Gedenkraum eingerichtet, an dem eine Gedenktafel mit folgender Inschrift angebracht ist: ''Dieser Raum sei geweiht der Erinnerung an die Seelen aller Heiligen, Frommen und Großen in Israel, aller Männer und Frauen der altehrwürdigen Gemeinde Fulda, die hier ihre Ruhestätte fanden bis zur gewaltsamen Auflösung des Friedhofes zur Zeit der Schreckensherrschaft''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weitere Gedenktafel ist an der Ecke des verbliebenen Parks aufgestellt. Hier erinnerte in den Jahren 1975 bis 1988 die örtliche Gruppe der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes jeweils am 9. November an die Auslöschung der jüdischen Gemeinde von Fulda. Später fand die Gedenkveranstaltung auf dem Platz der niedergebrannten Synagoge statt. Heute trägt der Park den Namen ''Jerusalemplatz''. Er erhielt den Namen in der Zeit, als der damalige Oberbürgermeister Hamberger den Kontakt zur jüdischen Gemeinde Fuldas intensivierte und ausbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''neue jüdische Friedhof'', auf dem heute auch die Bestattungen stattfinden, wurde 1904 angelegt. Zum Schutz vor Zerstörungen ist er nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdisches Altenheim ===&lt;br /&gt;
Das jüdische Altenheim war in dem um 1900 neu errichteten Viertel südlich der alten Synagoge gelegen. Heute ist das Viertel begrenzt von den Straßen Rangstraße, Dalbergstraße, Florengasse und Kapuzinerstraße.&lt;br /&gt;
Es befand sich im Haus Nr.10 in der Von-Schildeck-Straße. Das Haus steht unter Denkmalschutz. Es wurde 1900 von dem Architekten Karl Wegener errichtet und diente bis 1938 als jüdisches Altenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Jüdische Schule ===&lt;br /&gt;
In dem 1898 errichteten Gebäude Von-Schildeck Straße 10 / Rangstraße wurde die Volksschule der jüdischen Gemeinde eingerichtet. Hier wirkten der Lehrer Jakob Spiro (bis 1910), Iwan Möller bis (1939), Abraham Raphael Sonn (ab 1919). Sonn wurde 1942 ins Ghetto Theresienstadt|Theresienstadt deportiert und die Schule geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Nutzung als städtische &amp;quot;Hilfsschule&amp;quot; wurde das Gebäude 1987 wieder in die Nutzung der jüdischen Gemeinde übergeben. Es beherbergt heute das jüdische Kulturzentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau wurde vom Architekten und Stadtbaumeister Johann Fuhrmann projektiert. Es ist ein zweigeschossiger Backsteinbau mit Krüppelwalmdach. Der Sockel ist aus Sandstein. Am Giebel befindet sich ein Freigespärre mit Stichsägearbeiten, das dem Schweizer Stil zuzuordnen ist. Es stellt in seiner Form ein großes Omega dar, dem Zeichen für Anfang und Ende.&lt;br /&gt;
Die Fenster des Gebetssaales im ersten Stock sind mit imposanten Glasmalereien mit Motiven aus dem &amp;quot;Alten Testament&amp;quot; geschmückt. Im Dezember 2004 wurde ein etwa 2 Meter hoher Metallzaun um das Grundstück errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rabbinerwohnung === &lt;br /&gt;
Schräg gegenüber der jüdischen Schule befand sich das:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ehemaliges Wohnhaus des Provinzial-Rabbiners Dr. Michael Cahn (1849-1920) und seines Sohnes, Dr. Leo Cahn (1889-1958). Das Haus wurde 1902/1903 nach den Plänen des Architekten Karl Wegener errichtet.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Familie Cahn musste nach der Reichspogromnacht 1938, als Tyrannei und Rechtlosigkeit regierten, aus Deutschland fliehen und gelangte über England schließlich nach Israel.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Das Haus wurde später als Wohn- und Geschäftshaus genutzt und schließlich in den Jahren 2001-2004 denkmalpflegerisch von der Unternehmensgruppe [[Willi Kropp|Kropp]] restauriert. Fulda im Herbst 2004''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Text der Gedenktafel am Haus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mehr über das Gebäude: osthessennews Zeichen wider das Vergssen [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1111940]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansätze zur weiteren Recherche==&lt;br /&gt;
=== Verhältnis christliches Umfeld zu den Fuldaer Juden ===&lt;br /&gt;
=== Durch die Jahrhunderte === &lt;br /&gt;
=== Antisemitismus vor 1933 ===&lt;br /&gt;
=== Holocaust === &lt;br /&gt;
=== Gedenken === &lt;br /&gt;
=== Christlich-Jüdische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Krause-Willenberg, Horst: Die Geschichte des Leon Saper, der als polnischer Jude untertauchte, als katholischer Landarbeiter nach Fulda kam und in Breitenau inhaftiert war, in: Rundbrief des Fördervereins der Gedenkstätte Breitenau Nr. 19, Kassel 2000, S. 43-51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://stadtplan.fulda-online.de/map.asp?width=912 Stadtplan von Fulda]&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/landkreise_giessen_fulda_friedhoefe.htm Jüdische Friedhöfe]&lt;br /&gt;
* [http://www.christoph-kaeppeler.de/index/index.html Geschichte der Juden in Fulda. Homepage des HR Journalisten Christoph Käppeler]&lt;br /&gt;
* Einmaliges Projekt: &amp;quot;Spurensuche - Jüdische Kultur in der Kuppenrhön&amp;quot; (osthessenews)[http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1127545]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auffinden der Grabsteine ===&lt;br /&gt;
* 30.8.2002 osthessennews: Sensationeller Fund: Jüdische Grabsteine nach über 60 Jahren gefunden [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1621]&lt;br /&gt;
* 1.9.2002 osthessennews: Fund und Rückgabe jüdischer Grabsteinfragmente nach 64 Jahren [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1644]&lt;br /&gt;
* 27.1.2004 osthessennes: Jüdischer Grabstein in Hauskapelle von mediana Pflegestift enthüllt [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=7602]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.142.112</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=KPD</id>
		<title>KPD</title>
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				<updated>2006-09-02T09:25:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;84.58.142.112:&amp;#32;&amp;quot;Schutzhäftlinge&amp;quot; Breitenau&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) war in der Weimarer Republik, in der Illegalität und nach 1945 bis zum Parteienverbot 1956 auch in Fulda und dem Landkreis, hier besonders in der Rhöngemeinde Hettenhausen aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weimarer Republik ==&lt;br /&gt;
In Fulda bestand eine eigene Ortsgruppe. Parteigaststätte war die Gaststätte zur Sonne - Ecke Peterstor / [[Sanierungsgebiet Florengasse]]. Leider wurde bei der Übernahme der Gaststätte vor einigen Jahren die gesamte Einrichtung vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faschismus ==&lt;br /&gt;
Auch in der Stadt Fulda und im Landkreis gab es Widerstand seitens der örtlichen KPD Gruppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Liste der &amp;quot;Schutzhaftgefangenen&amp;quot; des Konzentrationslagers Breitenau 1933/1934 finden sich zahlreiche Gefangene aus Fulda und Umgegend. Bei einigen wird KPD Mitgliedschaft unterstellt, er kann aber nicht gesagt werden, ob sie tatsächlich Mitglied der KPD waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Auszug aus:&lt;br /&gt;
Krause-Vilmar, Dietfrid: Das Konzentrationslager Breitenau. Ein staatliches Schutzhaftlager 1933/&lt;br /&gt;
34. Marburg 1998,227-284.KZ Breitenau [http://www.uni-kassel.de/fb1/infonsnh/download/schutzhaftgefangenen_breitenau.PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Wilhelm Elm aus Flieden/Fulda, geb. am 11.10.1890 in Weißenwald, Arbeiter, aus politischen Gründen (Kassierer der KPD-Ortsgruppe Flieden) im KZ Breitenau vom 29.6.1933 bis 27.9.1933; schwere Mißhandlungen bei verschiedenen Haftmaßnahmen, Verurteilung durch OLG Kassel (14.3.1935) wegen Vorbereitung zum Hochverat zu einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis; nach der Gefängnishaft KZ Esterwegen, KZ Sachsenhausen (bis Oktober 1936). Er starb am 24.6.1967 in Flieden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Fell aus Flieden/Fulda, geb. am 5.11.1908 in Flieden/Fulda, Maler, im KZ Breitenau vom 29.6.1933 bis 27.9.1933 inhaftiert (Grund bzw. Anlaß der Inhaftierung unbekannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Karl Bachus aus Fulda, geb. am 16.12.1910 in Großentaft/Hünfeld, Schlosser, aus politischen Gründen (als “Kommunist” in Schutzhaft genommen) im KZ Breitenau vom 30.11.1933 bis 16.3.1934 inhaftiert; Verfahren wegen “Vorbereitung zum Hochverrat” war in Vorbereitung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Georg Wilhelm Füller aus Hettenhausen/Fulda, geb. am 22.8.1889 in Hettenhausen/Fulda, Bahnarbeiter, im KZ Breitenau vom 29.6.1933 bis 28.7.1933 inhaftiert (Grund bzw. Anlaß der Inhaftierung unbekannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Otto Gebe aus Frankfurt a.M. geb. am 13.8.1881 in Köthen, Bezirkssekretär der Eisenbahnergewerkschaft, Gewerkschafts-Sekretär (ADGB) in Fulda, aus politischen Gründen (er soll im März 1933 Druckschriften mit angeblich “irreführenden und aufhetzerischen” Inhalten verbreitet haben) im KZ Breitenau vom 14.7.1933 bis 15.8.1933 inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Nikolaus Götze aus Fulda geb. am 13.5.1894 in Rüdesheim/Bingen, Küfer, aus politischen Gründen (angeblich KPD) seit März 1933 in Schutzhaft; im KZ Breitenau vom 14.7.1933 bis 16.10.1933; anschließend KZ Neusustrum (bis April 1934). Er starb am 18.5.1960 in Fulda.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Franz Heil aus Fulda, geb. am 16.4.1907 in Mittelroda, Arbeiter, aus politischen Gründen (angeblich Vors. der KPD-Ortsgruppe Fulda) mehrfach seit März 1933 in Schutzhaft; im KZ Breitenau vom 14.7.1933 bis 20.9.1933 inhaftiert. Er starb im August 1989.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Adam Herchenhan aus Fulda, geb. am 4.5.1900 in Theobaldshof/Kr. Gersfeld, Schmied, aus politischen Gründen (Mitglied der [[SPD]] Fulda) im KZ Breitenau vom 14.7.1933 bis 14.8.1933 inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Hofmann aus Wendershausen/Kr. Fulda, geb. am 17.8.1905 in Wendershausen/Kr. Fulda, Arbeiter, aus politischen Gründen (wegen Nachfrage nach Lohnerhöhung) im KZ Breitenau vom 15.10.1933 bis 19.11.1933 inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Emil Hohmann aus Fulda, geb. am 8.11.1896 in Niederbieber/Kr. Fulda, Angestellter, aus politischen Gründen (als KPD-Funktionär verhaftet; angeblich Unterbezirksleiter der KPD in Fulda) seit 2.3.1933 in Schutzhaft und vom 14.7.1933 bis 27.9.1933 im KZ Breitenau inhaftiert.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abraham Katz aus Fulda, geb. am 31.7.1887 in Uttrichhausen/Kr. Schlüchtern, Geschäftsinhaber, aus antisemitischen Motiven im KZ Breitenau vom 9.9.1933 bis 10.10.1933 inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Leo Klug aus Flieden/Kr. Fulda, geb. am 12.11.1906 in Barmen, Arbeiter, aus politischen Gründen (ADGB, angeblich KPD) im KZ Breitenau vom 29.6.1933 bis 27.9.1933 inhaftiert'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Philipp Kohn aus Fulda, geb. am 24.6.1873 in Mohr (Schleswig-Holstein), Geschäftsinhaber, aus antisemitischem Motiv (als Jude verfolgt) im KZ Breitenau vom 9.9.1933 bis 11.9.1933 und vom 16.9.1933 bis 10.10.1933 inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kurt Lindner aus Fulda, geb. am 17.11.1901 in Oels (Regierungsbezirk Breslau), Schreinermeister, aus politischen Gründen (als Sozialdemokrat) im KZ Breitenau vom 14.7.1933 bis 14.8.1933 inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Mohr aus Gersfeld/Kr. Fulda, geb. am 1.6.1883 in Hettenhausen/Kr. Fulda, Landwirt, im KZ Breitenau vom 29.6.1933 bis 14.7.1933 inhaftiert (Grund bzw. Anlaß der Inhaftierung unbekannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gustav Schlereth aus Marbach/Kr. Fulda, geb. am 5.11.1891 in Fulda, Zimmermann, aus politischen Gründen (wegen Nachfrage nach Erhöhung des Lohnes) im KZ Breitenau vom 15.10.1933 bis 30.11.1933 inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Friedrich Schmalenberg aus Horas/Kr. Fulda, geb. am 1.12.1897 in Oberelfringhausen/Kr. Hörde, Schuhmacher, aus politischen Gründen (KPD, Rote Hilfe) im KZ Breitenau vom 30.11.1933 bis 16.3.1934 inhaftiert; Verurteilung durch OLG Kassel (14.3.1935) wegen “Vorbereitung zum Hochverrat” zu einem Jahr Gefängnis. Er starb am 14.1.1975 in Fulda.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* August Schreiber aus Tann (Rhön)/Kr. Fulda, geb. am 28.11.1897 in Tann (Rhön)/Kr. Fulda, Kaufmann, aus politischen Gründen (wegen Anfrage nach Erhöhung des Lohns) im KZ Breitenau vom 15.10.1933 bis 22.12.1933 inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Nach 1945 gehörte die KPD zu den ersten politisch aktiven Parteien in Fulda. In der kürzlich gezeigten [[Ausstellung &amp;quot;Alles für Fulda&amp;quot;]] wurde ein Dokument gezeigt, in dem die KPD Fulda die [[SPD]] zur Wiedergründung der Arbeiterwohlfahrt in die Windmühle einlädt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gruendung awo fd.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel 1:==&lt;br /&gt;
Verfolgung und Widerstand in der Frühzeit der NS-Herrschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gersfeld:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Gersfeld bereits vor 1933 als Nazi-Hochburg galt, war die heute zu Gersfeld gehörende Gemeinde Hettenhausen als &amp;quot;rotes Hettenhausen&amp;quot; bekannt. Schon in der Weimarer Republik war es ein Arbeiterdorf, in dem auch einige Kleinbauern lebten. Die Männer arbeiteten überwiegend als Bauarbeiter im Ruhrgebiet und waren alle gewerkschaftlich organisiert. Viele von ihnen gehörten der KPD an. In Hettenhausen war die KPD die politisch stärkste Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1933 hatten die Nationlsozialisten aus Gersfeld , Giechenbach und Dalherda den Ort gemieden und sich nicht getraut, dort Versammlungen durchzuführen. Unter Beteiligung von SA- und SS-Männern versuchte die NSDAP im Januar 1933, im Saal der Gaststätte Simon eine Veranstaltung durchzuführen. Sie wurde von Antifaschisten verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der &amp;quot;Machtergreifung&amp;quot; fanden dann auch in Hettenhausen Hausdurchsuchungen statt. Es wurde nach Literatur und Flugblättern, nach Waffen und nach der roten Fahne der KPD gesucht. Es kam zu Verhören und Verhaftungen. Wilhelm Heil musste 1934 für ein halbes Jahr in die Tschechoslowakei fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zusammengestellt nach: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945 (Hessen/Köln, 1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diesen Artikel habe ich mir bei einem studienrelevanten Exkurs der Universität Kassel in die Gedenkstätte Breitenau bei Guxhagen kopiert. Der Artikel ist 1 zu 1 übernommen und kann auch eingescannt werden, zur Veröffentlichung auf dieser Seite. Außerdem finden sich in der Gedenkstätte Breitenau auch zahlreiche Listen von Menschen aus den Landkreisen Fulda, Herfeld und Vogelsberg die religiös oder/und politisch verfolgt worden sind und Inhaftiert oder/und getötet, oder weiter in die Vernichtungslager transportierten wurden. [[Benutzer:MF252|Mike-Oliver Friedrich]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel 2:==&lt;br /&gt;
Geist der NS-Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 50 Jahren wurde die KPD verboten. Ein finsteres Kapitel der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte und des Gesinnungsstrafrechts, das bis heute nicht aufgearbeitet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige noch lebende Bundestagsabgeordnete von 1949 heißt Fritz Rische. Er ist mittlerweile 93 Jahre alt. Einen lange geplanten Besuch im Berliner Reichstag musste er kürzlich aus gesundheitlichen Gründen absagen, und so wird er nicht erfahren, ob er dort offiziell begrüßt worden wäre. Immerhin wurde ihm mit fünf Jahrzehnten Verspätung kürzlich ein Ausweis ausgestellt, der ihn als ehemaliges Mitglied des Bundestages ausweist. In der Vergangenheit hatte die Bundestagsverwaltung das mehrfach abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Fritz Risch ist Kommunist. Er ist 1932 in die KPD eingetreten, gehört bis heute der [[DKP]] an und ist unverändert davon überzeugt, dass der Kapitalismus nicht das letzte Wort der Geschichte bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originaltext [http://www.zeit.de/online/2006/33/KPD-Verbot?page=3 hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkstätte Breitenau [http://www.gedenkstaette-breitenau.de/main.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentrationslager Breitenau [http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Breitenau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte des Nationalsozialismus in Nordhessen [http://www.uni-kassel.de/fb1/infonsnh/publ.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KPD-Verbotsurteil vom 17. August 1956  - BVerfGE-Gesetzestext [http://www.ml-werke.de/andere/kpdverbt.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.[http://www.gegen-vergessen.de/veranstaltungen/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.58.142.112</name></author>	</entry>

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