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		<title>Fuldawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Tino:&amp;#32;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.baby-innovationen.de/resources/_wsb_335x330_SHANTALA+WHITE+WITH+BABY-v3.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Babybadeeimer abzugeben Kontakt [[Benutzer:WikiSysop|Karin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
http://www.fulda.com/fulda_ch_de/Images/Kristall_Montero_2-%20angle%20view%20Fulda%20on%20top%20small_tcm273-14000.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Satz Sommerreifen (Fulda Diadem Dirigo 165/70 R13 79T, Herstelldatum: 5404) auf Stahlfelge, für den Renault R19.  Kontakt [[Benutzer:WikiSysop|Karin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''DRUCKER TONER'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xerox Yellow Toner 5750 - 6R90263 (Gelb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art.-Nr. 6R90263&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für DocuColor 5750&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xerox Cyan Dry Ink - 5750, Office 6 (Blau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art.-Nr. 6R862&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für DocuColor 5750, Office 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben ein neues Gerät und brauchen diese Toner nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toner sind noch Orginalverpackt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt [[Benutzer:WikiSysop|Karin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Tino</name></author>	</entry>

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&lt;div&gt;http://www.baby-innovationen.de/resources/_wsb_335x330_SHANTALA+WHITE+WITH+BABY-v3.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Babybadeeimer abzugeben Kontakt [[Benutzer:WikiSysop|Karin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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http://www.fulda.com/fulda_ch_de/Images/Kristall_Montero_2-%20angle%20view%20Fulda%20on%20top%20small_tcm273-14000.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Satz Sommerreifen (Fulda Diadem Dirigo 165/70 R13 79T, Herstelldatum: 5404) auf Stahlfelge, für den Renault R19.  Kontakt [[Benutzer:WikiSysop|Karin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Xerox Yellow Toner 5750 - 6R90263 (Gelb)  &lt;br /&gt;
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Art.-Nr. 6R90263&lt;br /&gt;
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Für DocuColor 5750&lt;br /&gt;
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&amp;amp;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Art.-Nr. 6R862&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für DocuColor 5750, Office 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben ein neues Gerät und brauchen diese Toner nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toner sind noch Orginalverpackt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tino</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Naturfreunde</id>
		<title>Naturfreunde</title>
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				<updated>2007-09-11T11:21:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tino:&amp;#32;/* Tod von Tilo Pfeifer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#BA55D3;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Standpunkte NaturFreunde &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tod von Tilo Pfeifer==&lt;br /&gt;
Heute, am 10.September 2007 ist plötzlich das Vorstandsmitglied der Naturfreunde Lauterbach Thilo Pfeifer verstorben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesem Foto zu sehen mit [[Peter Metz|Pit Metz]] im DGB Regionavorstand Mittelhessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.region-mittelhessen.dgb.de/wir/Bild_Regionsvorstand/timage_view_raw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:tilo_01.jpg|Beschreibung]] [[bild:tilo02.jpg|Beschreibung]]&lt;br /&gt;
[[bild:tilo03.jpg|Beschreibung]] [[bild:tilo04.jpg|Beschreibung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standpunkte NaturFreunde Hessen==&lt;br /&gt;
===Anträge der Ortsgruppe Lauterbach===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grussbotschaft an die Beschäftigten der Telekom====&lt;br /&gt;
Am Familienprotesttag der telekom Kollegen in Fulda verlas eine NaturfreundIn unsere Grussbotschaft und informierte über die Naturfreunde und die Schwerpunkte der Ortsgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.naturfreunde-lauterbach.de/galerie/planetgallery/images/15/DSC01087.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mehr dazu hier [[telekom]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine andere Welt ist möglich - [[G8-Aktionen|G8-Protest]] unterstützen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landesdelegiertenkonferenz der NaturFreunde beschliesst:&lt;br /&gt;
Eine andere Welt ist möglich - [[G8-Aktionen|G8-Protest]] unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die G8 steht für Globalisierung zum Nutzen der Reichen und Mächtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierungschefs von nur acht Staaten maßen sich an, über die ganze Welt zu bestimmen. Sie stehen für eine weltweite Politik, die undemokratisch ist, weil sie die Gesellschaften in Arm und Reich, in Mächtig und Ohnmächtig spaltet. Für die Gruppe der 8 ist Krieg ein Mittel, um Zugang zu Rohstoffen und Märkten zu sichern. Umweltzerstörung nimmt sie in Kauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Vorstellungen von einer menschenwürdigen Welt sind ganz anders!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist möglich und nötig, Wohlstand für alle zu schaffen, statt Super-Reichtum für wenige. Soziale Menschenrechte sind weltweit durchzusetzen. Die NaturFreunde Hessen stehen für eine solidarische Wirtschaftsordnung, die Mensch und Umwelt ins Zentrum stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb unterstützen  wir die demokratischen Proteste gegen den G8-Gipfel 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Welt ist möglich, wenn viele Menschen sich international vernetzen und in Bewegung setzen. Wenn viele Leute den Mut finden, Widerstand zu leisten. Wenn viele sich für demokratische Alternativen engagieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Gruppe der Acht“ (G8) ist ein Arbeitszusammenhang der sieben mächtigsten Industriestaaten (USA, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Vereinigtes Königreich) und Russland. Sie treffen sich jährlich reihum zu einem sog. „Gipfel“. Darüber hinaus gibt es ständige Konsultationen auf Ministerebene zu verschiedenen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Wunder also, dass sie im Bewusstsein ihrer Macht folgendes über sich schreiben: „Wandlungsfähigkeit, Anpassungsvermögen und kurze Verhandlungswege sind sicher wichtige Faktoren für die erfolgreiche Zusammenarbeit der G8. Entscheidend ist jedoch vor allem die politische und wirtschaftliche Durchsetzungsfähigkeit dieser Acht-Nationengruppe: Das Konsensprinzip im Kreis der G8 führt dazu, dass ein einmal gefällter Beschluss mit der ganzen Energie der größten Industrienationen der Welt umgesetzt werden kann.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dabei umgesetzt wird, ist jedoch vor allem eines: Die langfristige Sicherung des Zugangs zu knapper werdenden Ressourcen und Rohstoffen; die Implementierung immer paranoider Sicherheitsprogramme im Namen des Kampfes gegen den Terror; die Nichtachtung von ökologischen Abkommen usw. Schließlich sind die Treffen äußerst exklusiv. Niemand „ohne Einladung“ darf an ihnen teilnehmen, nur wenige der Verhandlungsdokumente werden veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind die G8-Gipfel in den letzten Jahren zu einem Ort des Protestes und des Widerstandes geworden. Die G8 stehen wie kaum wie eine zweite internationale Machtstruktur für die Ungleichheiten der ökonomischen Globalisierung, von manchen auch Kapitalismus genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb unterstützen  die hessischen NaturFreunde die demokratischen Proteste gegen den G8-Gipfel 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gegen  die Ausweitung des Niedriglohnsektors – Alternativen sind möglich!====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Delegierten der Landesdelegiertenkonferenz der NF Hessen sehen in der bisherigen, ungebremsten Ausweitung des Niedriglohnsektors eine große Gefahr für die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten, für die Einkommens- und Beschäftigungssituation sowie für die Lage der öffentlichen Haushalte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die in der politischen Diskussion als Alternative angesehene weitere Absenkung des ALG II-Niveaus geht in die falsche Richtung: sie macht Druck auf die Arbeitslosen und die prekär Beschäftigten, verschärft die Armutssituation der einen und weckt schwere Ängste vor weiterem sozialen Abstieg bei den anderen. Dadurch können die Probleme der Massenarbeitslosigkeit keinesfalls gelöst werden. Im Gegenteil: Bei einer flächendeckenden Ausweitung des Niedriglohnsektors ist mit einem weiteren Verlust an Binnenkaufkraft zu rechnen. Dies wirkt sich wiederum negativ auf die Beschäftigungssituation vor allem für Dienstleistungen und Inlandsproduktionen sowie auf die Einnahmen der öffentlichen Haushalte aus. Deshalb muss der Niedriglohnsektor deutlich eingedämmt, seine Verfestigung vermieden und seine negativen Rückwirkungen auf die Beschäftigungs-, Finanz- und Einkommenssituation ausgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die hessischen NF fordern daher:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Von Vollzeit-Arbeit muss man leben können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Um Armutslöhne zu bekämpfen, sind tarifvertragliche Lösungen vorzuziehen aber durch gesetzliche Maßnahmen abzusichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gemeinsam mit dem  DGB sind gesetzliche Regelungen zu fordern, die ein branchenbezogenes Mindestentgelt auf der Grundlage von Tarifverträgen ermöglichen. Das jeweilige unterste Tarifentgelt ist dafür die Grundlage und unterste Grenze, die einen vom Gesetzgeber fixierten notwendigen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn nicht unterschreiten darf. Sollten Tarifentgelte unterhalb dieses Niveaus liegen oder in der betr. Branche keine Tarifverträge greifen, hat der gesetzliche Mindestlohn als unterste Grenze zu gelten. Als Einstieg sind dafür 7,50 € pro Stunde vorzuschreiben. Die effektive Kontrolle und Durchsetzung muss gewährleistet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine flächendeckende Einführung von Kombilöhnen zur Förderung und Ausweitung eines Niedriglohnsektors als beschäftigungspolitisches Instrument wird abgelehnt. Spezifische Kombinationen von Arbeitseinkommen und Transfer­einkommen, um Langzeitarbeitlose und andere Personengruppen mit Problemen auf dem Arbeitsmarkt einzugliedern, halten wir allerdings für notwendig. Die Förderung dieser spezifischen Integrationsmaßnahmen muss so ausgestaltet sein, dass sie sozial-, tarif- und beschäftigungspolitischen Zielen gerecht wird. Dies umfasst eine sozialversicherungspflichtige, auf tarifvertraglichem Niveau entlohnte Beschäftigung, die möglichst zu einer Dauerbeschäftigung führt und einen Weg aus dem Niedriglohnbereich eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Weiter ist zu fordern, dass alle Arbeitsverhältnisse, bis auf eine Bagatellgrenze, hinsichtlich Versteuerung und Versicherungsabgaben gleich zu behandeln sind und dass dafür wirksamere Kontrollen ein- und durchgeführt werden. In einem allerersten Schritt muss die Erhöhung der Arbeitgeberanteile zur Rentenversicherung bei Mini-Jobs auf den für reguläre Beschäftigung geltenden Satz erfolgen sowie die Überwälzung der Steuerlast auf den Arbeitnehmer unterbunden werden. Die neben einer Hauptbeschäftigung ausgeübten Mini-Jobs sollen voll der Steuer- und Abgabenpflicht unterliegen. Auch Midi-Jobs sind zukünftig steuer- und sozialversicherungsrechtlich mit „normalen“ Arbeitsver­hältnissen gleichzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LV wird beauftragt, diese Forderungen der hessischen NF den Gewerkschaften, dem DGB sowie den im Bundestag vertretenen Parteien zur Kenntnis zu geben mit der Maßgabe, dass sie bei Tarifverhandlungen sowie in Gesetzgebungsverfahren berücksichtigt werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Begründung der Forderungen wird noch auf die folgenden Sachverhalte hingewiesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten weitet sich insbesondere seit 1997 in Deutschland ständig aus. Von den Beschäftigten in diesem Sektor haben ca. 70 % eine Berufsausbildung oder mindestens eine entsprechende Qualifikation. Lediglich 30 % der Niedriglöhner üben tatsächlich einfache Tätigkeiten aus. Der Anteil der Frauen im Niedriglohnsektor beträgt ca. 75 %. Die Niedriglöhner sind zu fast zwei Dritteln älter als 30 Jahre. Dieser Bereich ist nicht – wie oft behauptet – durch die Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmern entstanden, denn diese sind nur mit einem Anteil von 9 % vertreten. Niedriglohnjobs sind instabil und nur von kurzer Dauer und damit einer langfristigen Integration in den Arbeitsmarkt abträglich. Die in diesem Bereich Beschäftigten verbleiben meist auch dort (Verfestigung). Ein Aufstieg in besser bezahlte Jobs ist kaum möglich (Niedriglohnfalle). Nur ein Drittel schaffte es in der Zeit von 1996 bis 2001, in eine bessere Position aufzusteigen. Das sind viel weniger als im untersuchten Vergleichszeitraum davor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niedriglohn und die Kombination mit Sozialleistungen bzw. mit steuerlicher Subventionierung sind bereits Realität. Dies gilt für die Mini-Jobs ebenso wie für Hartz IV-Empfänger mit Erwerbseinkommen. So erzielten z.B. etwa 700.000 Haushalte von Hartz IV-Empfängern ein Erwerbseinkommen, das zur Deckung des gesellschaftlichen Existenzminimums nicht aus­reicht. Mit den Hartz-Gesetzen wurden auch andere Kombi-Instrumente, wie das Einstiegsgeld oder der Kinderzuschlag für Familien oder die Entgeltsicherung für ALG I-Empfänger (ältere Arbeitslose ab 50) bei Aufnahme einer geringer bezahlten neuen Stelle geschaffen. Zudem gibt es eine Fülle verschiedener Formen von Lohnkostenzuschüssen für die Eingliederung Langzeitarbeitsloser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Arbeitslose sehr wohl bereit sind, niedrig bezahlte Beschäftigung anzunehmen; bereits die Einstellung gering Qualifizierter scheitert daran, dass sie von besser Qualifizierten verdrängt werden. Zudem sind Kombilöhne nicht finanzierbar, wie Berechnungen ergaben. Diese generelle Bewertung von Kombilöhnen basiert auf der Grundlage der bisher erfolgten, evaluierten Modellversuche, die nicht erfolgreich waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Aussicht gestellten Beschäftigungswirkungen von Kombilöhnen sind nicht nachgewiesen. Es müssen zudem die zu erwartenden negativen Folgewirkungen für die Tarifpolitik und die Lohn- und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten berücksichtigt werden: Arbeitgeber würden sich zunehmend auf die staatlichen Zuschüsse verlassen und ihr Lohnniveau entsprechend absenken. Tariflich entlohnte Arbeitsplätze würden mehr und mehr wegfallen. Drehtüreffekte wären die Folge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland werden die Arbeitsbedingungen von den Tarifparteien im Rahmen der Tarif­autonomie gestaltet, und dies hat sich bewährt. Gleichwohl gibt es auch in Deutschland in den letzten Jahren eine steigende Zahl von so genannten prekären Beschäftigungsverhältnissen, die sich durch ein inakzeptables Einkommens- und Schutzniveau auszeichnen. Dies ist Anlass, nach Maßnahmen zu suchen in den Bereichen, wo die Tarifautonomie nicht greift und gesellschaftlich unerwünscht niedrige Einkommenssituationen vorliegen. Damit kann u.U. auch erreicht werden, dass staatliche Zuschüsse in geringerem Maße ergänzend erforderlich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahmen sollen zudem so ausgestaltet werden, dass sie die Tarifautonomie nicht relativieren, sondern stützen. Die spezifische deutsche Lage lässt eine einfache Übertragung der Erfahrungen mit gesetzlichen Mindestlöhnen, wie sie in den Nachbarländern existieren, nicht zu. Vielmehr müssen wir Lösungen finden, die der heraus­ragenden Rolle entsprechen, die die Tarifautonomie in Deutschland besitzt. Dies verlangt eine Politik, die die Arbeit der Tarifparteien schützt, Beschäftigung fördert und eine größere Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lohndumping, Tariferosion und die Hartz-Gesetze haben den Druck auf das Lohngefüge in den letzten Jahren deutlich erhöht. Das Ergebnis ist eine Spirale nach unten: Die Einkommenssituation führt zur Zurückhaltung beim Konsum, Arbeitsplätze können deshalb schlechter gesichert oder gar aufgebaut werden; die Staatseinnahmen gehen zurück. Öffentliche Leistungen werden deshalb zurückgefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vermeidung von verzerrendem Wettbewerb in einer Branche, von Druck auf Tarifstandards und von Mitnahmeeffekten auf Kosten des Staates sowie zur Sicherung eines Erwerbseinkom­mens, das oberhalb von Armutslöhnen liegt, ist die Geltung eines Mindestentlohnungs­niveaus sowohl für den Niedriglohnbereich insgesamt als auch für spezifische Integrations­maßnahmen von besonderer Bedeutung. Bei spezifischen Integrationsmaßnahmen ist dies erforderlich, um den Finanzierungsaufwand zu begrenzen und Mitnahmeeffekte auszuschalten. Die jeweilige tarifliche Entgeltstruktur einer Branche ist deshalb jeweils zugrunde zu legen bzw. allgemeinverbindliche Tarifverträge sowie Tarifverträge auf der Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Evaluierung der Hartz-Gesetze hat ergeben, dass die bisherigen Reform-Instrumente zur Integration von Arbeitslosen nur wenig beitragen und zusätzliche Beschäftigungseffekte zum Teil einhergehen mit der Verdrängung von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Dies gilt vor allem für die Ich-AG und die Mini-Jobs. Die weitere Verdrängung von sozialversiche­rungspflichtiger Beschäftigung muss daher verhindert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Siehe auf dem fuldawiki auch:'''&lt;br /&gt;
* [[Mindestlohn]]&lt;br /&gt;
* [[Zeitarbeit]]&lt;br /&gt;
* [[Hartz IV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsextremismus im Vogelsberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der bisherigen Arbeit des im November 2006 gegründeten „Netzwerkes gegen Rechtsextremismus im Vogelsberg“ (NW-VB) ist das Bedürfnis entstanden, sich genauer mit rechtsradikaler Ideologie zu beschäftigen. Vor allem sollen die Parolen und Versatzstücke der NPD-Propaganda sowie die verschiedenen, mehr oder weniger verschlüsselten Zeichen, Erkennungsmerkmale und Verhaltensmuster erkannt und entlarvt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Medien wird ja in letzter Zeit vermehrt darauf hin gewiesen, dass gerade die stärkste rechtsextreme Kraft, die NPD, versucht, nicht mehr Springerstiefel sondern smarte Salon- oder Straßenschuhe in den Türspalt zur politischen Mitte zu klemmen, nicht mehr in Bomberjacken sondern im Business-Outfit in Erscheinung zu treten, nicht mehr nur durch rüde Aufmärsche sondern mit direkter Sozial- und Jugendarbeit in Dorf und Stadt auf sich aufmerksam zu machen. Ja, sie knüpft sogar an der gewerkschaftlichen Kapitalismus-Kritik an und versucht den Schulterschluss mit den G8-Gipfel-Protestierern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit kopiert die NPD exakt die politische Strategie der historische NSDAP, die sich ja auch Arbeiterpartei nannte (obwohl bis 1933 kaum Arbeiter/innen zu ihrer Mitgliedschaft zählten) und die bis zur Übergabe der Macht an sie in ihrer Propaganda scharf antikapitalistisch argumentierte. Der „Antikapitalismus“ der NSDAP diente jedoch lediglich dazu, ihren Antisemitismus und ihren Rassismus zu propagieren. Der menschenverachtende Rassismus war die zentrale Leitlinie ihrer Politik. Die NPD bedient das gleiche Muster, wenn sie „Schutz vor der Ausbeutung von wurzellosen Großkonzernen“ fordert, um das „Sozialsystem für Deutsche“ zu erhalten. So wie die historische NSDAP ihren Antikapitalismus als Partei an der Macht schrittweise aufgab und Vertreter des Großkapitals wie Krupp, Thyssen aber auch Wilhelm von Opel den Ton bestimmten, so ist auch der nationale Sozialismus der NPD reine Demagogie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der eigens für die Demonstration in Rüsselsheim und Raunheim gestalteten Website zieren blonde deutsche Herrenjungen mit nacktem Oberkörper und blankem Spaten das Banner. Auch wenn hier der Mythos der „Arbeiterpartei“ gepflegt wird, gehören für die NPD deutsche Unternehmer natürlich zur deutschen „Volksgemeinschaft“ und nicht zu den globalen „wurzellosen Großkonzernen“. In gewisser Weise feiert hier der von der NSDAP beschworene Unterschied zwischen „raffendem“ und „schaffendem“ Kapital seine Wiederbelebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Pathos der Bilder und Symbole aus der NS-Zeit heute noch verführerisch wirken mag, es wäre falsch, die wieder zunehmende Attraktivität der NPD darauf zurückzuführen. Es sind vielmehr Veränderungen in der Mitte unserer Gesellschaft, die den Resonanzboden für die radikale Rechte bilden. Es ist also viel zu einfach, das Phänomen Rechtsradikalismus auf die NPD zu reduzieren. Wer den allgemeinen Rechtsruck in unserer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellschaft nicht wahrnehmen und kritisieren will, der sollte von der NPD lieber schweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Zusammenhänge sollen in einem Tagesseminar des NW-VB näher beleuchtet werden, das am Samstag, den 16. Juni, 10 – 16 Uhr, voraussichtlich in der Vogelsbergschule in Lauterbach stattfinden wird. Als Referent konnte hierfür zwei Wissenschaftliche Mitarbeiter der Anne-Frank-Stiftung in Frankfurt, Holger Oppenhäuser, gewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnahme an diesem Seminar erfordert eine Anmeldung unter Angabe der Adresse, Telefon-Nr. und /oder der eMail-Adresse. Diese Anmeldung ist, bitte umgehend, zu richten an den DGB-Vogelsberg, Netzwerk gegen RE, Volkmarstr. 3, 36304 Alsfeld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mail: nflauterbach(at)aol.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Basalt- Der rot-Grüne Landbote==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe Lauterbach gibt eine Zeitschrift mit den Gruppenaktivitäten heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen der aktuellen Ausgabe===&lt;br /&gt;
Darin enthalten: Neues aus der Fachgruppe Wassersport, gemeinsame Ausflüge, Gegen [[Deutsche Bahn|Börsenbahn]] u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Unternehmenssteuern: Falsche Reform zum falschen Zeitpunkt&lt;br /&gt;
*Vogelsberger Naturfreunde zum Gegengipfel nach Heiligendamm&lt;br /&gt;
*Engagement im NFLandesverband-Hessen&lt;br /&gt;
*Rente mit 67 - fatale sozialpolitische Fehlentscheidung&lt;br /&gt;
*Wer sind wir? Mitgliederversammlung 2007 - Der Neue Vorstand&lt;br /&gt;
*Solidarität mit Familie Demir aus Lauterbach&lt;br /&gt;
*Gegen Gentechnik: Zivilcourage Vogelsberg&lt;br /&gt;
*Nach uns die Sintflut? Artikel zur Salzlaugenpipeline mit Schwerpunkt Möglichkeiten der Hessischen Verfassung&lt;br /&gt;
*Spart endlich an der Rüstung Naturfreunde Vogelsberg zum Ostermarsch 2007&lt;br /&gt;
*Zivilgesellschaftliche Strategien gegen Rechtsextremismus Was tut sich in Hessen?&lt;br /&gt;
*Rock in den Mai&lt;br /&gt;
*Familienfreizeit 2007 Fr. den 25.05.bis Mo.28.05.wieder in Richtung Fränkische Schweiz &lt;br /&gt;
*Naturfreunde - Fahrradwochenende im Vogelsberg&lt;br /&gt;
*100 Jahre NaturFreunde-Häuser&lt;br /&gt;
* 1. Mai im Vogelsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Download aktuelle &amp;quot;Basalt&amp;quot;: [http://fulda-vogelsberg.de/fuldawiki/images/5/53/Basalt_02_07.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PDF Download ältere Ausgaben hier: [http://www.naturfreunde-lauterbach.de/downloads/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====62. Jahrestag Selbstbefreiung Buchenwald====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitfahrgelegenheit aus Raum Fulda-Lauterbach siehe hier [http://www.naturfreunde-lauterbach.de/scripts/planetnews/news/NaturfreundeNews_det_20070405184814.php]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film zum Internationalen Frauentag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Naturfreunde Lauterbach und das Arbeiter Kulturkartell zeigen am 8. März im Lichtspielhaus Lauterbach den Film Silkwood. [http://de.wikipedia.org/wiki/Silkwood].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film „Silkwood“ aus dem Jahr 1983 handelt von der wahren Geschichte der Karen Silkwood. Sie kam aus nie restlos geklärten Gründen ums Leben, während sie in dem Atomkraftwerk, wo sie arbeitete, Nachforschungen über lebensgefährdende Rechtsverletzungen - Unfälle mit radioaktiven Stoffen, Fälschungen von Sicherheitsdokumenten - betrieb. Die technische Angestellte Karen Silkwood vermochte angesichts der Häufung der Ereignisse die Augen nicht mehr zu verschließen, engagierte sich in der Gewerkschaft, versuchte Beweise zu finden. Auf geheimnisvolle Weise wurde sie selbst verstrahlt und beim Versuch, Dokumente zu einem Reporter der New York Times zu bringen, kam sie auf ungeklärte Art und Weise ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese spannende und authentische Geschichte einer tapferen Frau kann gerade am „Internationalen Frauentag“ dazu anregen, über Verantwortung in der Welt der modernen industriellen Produktion und über die Notwendigkeit kritischen Engagements nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Homepagenaturfreunde.jpg]]&lt;br /&gt;
'''Screenshot der Homepage''' erreichbar hier: http://www.naturfreunde-lauterbach.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstättenfahrt nach Stadtallendorf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 cellspacing=15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Die AG „Erinnern und Gedenken“ im Arbeiter-Kulturkartell Vogelsberg e.V., im DGB-Kreisverband Vogelsberg und der NaturFreunde-Ortsgruppe Lauterbach beschäftigt sich seit über einem Jahr schon sehr intensiv mit der Geschichte der „Muna“ im Oberwald, der ehemaligen „Luftmunitionsanstalt-Hartmannshain“, einer großen und bedeutenden Kriegsproduktionsstätte der Luftwaffe. Diese stand in enger Beziehung zu den Munitions- und Sprengstoff-Fabriken in Stadtallendorf bei Marburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an die Geschichte dieser Kriegsproduktion wurden dort ein Museum und eine Gedenkstätte eingerichtet, die sehr interessant und aufschlussreich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir laden ein zu einem Besuch dieser Einrichtungen, und zwar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		am Sonntag, den 19. November („Volkstrauertag“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abfahrt 13.00 Uhr in Lauterbach, Busbahnhof, 13.30 Uhr in Alsfeld, Stadthalle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Besuch der Gedenkstätte und des Museums wird auch eine Stadtrundfahrt durchgeführt werden, bei der die Spuren der Kriegsproduktion aufgesucht und erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessenten melden sich bitte bei Tilo Pfeifer, 06643-8837, pfeifer-herbstein@t-online.de! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |http://www.naturfreunde-lauterbach.de/galerie/planetgallery/images/13/P2160999.jpg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film zum Gedenken an die Pogromnacht 9/10. November 1938 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pogromnacht am 9./10. November 1938 gingen nicht nur überall in Deutschland die Synagogen in Flammen auf, es wurden nicht nur Häuser und Wohnungen jüdischer Geschäftsleute und Familien geplündert, ausgeraubt und verwüstet, es wurden nicht nur [[jüdisches Leben in Fulda|jüdische Menschen]] erniedrigt, gequält und auch ermordet, sondern es wurde bei den Menschen, die diese Geschehnisse erleben und beobachten mussten, Angst, Verzweiflung, das Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit erzeugt und tief eingeprägt. &lt;br /&gt;
Vor allem für die Kinder aus jüdischen Familien, die bis dahin oft ausgesprochen wohl behütet und beschützt vor den vielen peinlichen Schikanen durch aufgehetzte und rassistisch verblendete Deutsche heranwachsen konnten, wirkten die Ereignisse vom November 1938 traumatisierend. Viele Kinder jüdischer Familien vom Lande wurden in die Obhut von Verwandten oder jüdischen Einrichtungen und Organisationen in größere Städte gebracht, wo man sich besseren Schutz erhoffte. Andere wiederum konnten ins Ausland emigrieren oder sogar nach Palästina auswandern. Einen Teilaspekt dieses Kinder-Exodus schildert der Film „Kindertransport – In eine fremde Welt“ von Marc Jonathan Harris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nahm Großbritannien 10000 jüdische Kinder aus Deutschland und den damals deutsch besetzten Gebieten auf und bewahrte sie damit vor dem Tod im KZ. Die Kinder, in der Hoffnung, dass ihre Eltern bald nachkommen würden, wurden in Züge gesetzt und von fremden Familien adoptiert. Manche fanden dort ihr neues Zuhause, andere mussten den Schrecken des Krieges durchstehen, und es gab sogar einige, die Wege fanden, ihre Eltern aus der Nazi-Diktatur zu befreien. Aus ihren bewegenden Geschichten entstand ein ergreifender Dokumentarfilm, der unter die Haut geht und ein Mahnmal gegen das Vergessen darstellt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzend zu den in Alsfeld und Lauterbach stattfindenden Gedenkfeiern zur Pogromnacht 1938, die für den 9. November vorgesehen sind, wird der Film „Kindertransport – In eine fremde Welt“ auf Initiative des Arbeiter-Kulturkartells Vogelsberg e.V. und der „NaturFreunde“-Lauterbach e.V. im Lichtspielhaus Lauterbach am 9. November und im Kino-Center Alsfeld am 15. November, jeweils um 20.00 Uhr gezeigt.&lt;br /&gt;
Schulklassen und andere Gruppen können mit den beiden Kinos Sondervorstellungen vereinbaren, mit dem Lichtspielhaus Lauterbach unter 06641-645871, mit dem Kino-Center Alsfeld unter 06631-2259.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Basalt- Der rot-Grüne Landbote==&lt;br /&gt;
Die Gruppe Lauterbach gibt eine Zeitschrift mit den Gruppenaktivitäten heraus. Darin enthalten: Neues aus der Fachgruppe Wassersport, gemeinsame Ausflüge, Gegen [[Deutsche Bahn|Börsenbahn]], Gedenkstättenfahrten u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Download aktueller &amp;quot;Basalt&amp;quot;: [http://fulda-vogelsberg.de/fuldawiki/images/5/53/Basalt_02_07.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PDF Download ältere Ausgaben hier: [http://www.naturfreunde-lauterbach.de/downloads/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
http://www.naturfreunde-lauterbach.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presse==&lt;br /&gt;
*100 Jahre Naturfreunde-Häuser Das jüngste Haus in Hessen steht in Lauterbach [http://www.schlitzerbote.de/SBLokales.nsf/6095d2e43d693e794125671100543f07/aec1ce3d5ff8c0ecc1257307005d6e9a?OpenDocument]&lt;br /&gt;
* Foto des Hauses [http://www.schlitzerbote.de/SBLokales.nsf/6095d2e43d693e794125671100543f07/31b50a81266b7e46c1257307005d7bef?OpenDocument]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogelsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tino</name></author>	</entry>

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&lt;div&gt;tilo pfeifer bild 4&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Tilo Pfeifer bild 1&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tino</name></author>	</entry>

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		<title>Videos und Podcasts</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Tino:&amp;#32;/* G8-Gipfel Heiligendamm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Videos==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===G8-Gipfel Heiligendamm===&lt;br /&gt;
*Video überführter Zivilpolizist: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,487554,00.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* G8 TV - Live aus Rostock: von 2.6. - 8.6. jeden Abend ab 21:00 CET. G8-TV ist eine Plattform von VideoaktivistInnen zur gemeinsamen Berichterstattung über die Aktionstage gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm. Hier gibt es auch jede Menge Videos über G8 zum Ansehen oder Downloaden. [http://g8-tv.org/index.php?Vlang=ger hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stop G8 - (mp3, 2:04 min) Propaganda-Rap gegen G8-Gipfel von Holger Burner [http://www.sozialismus.info/media/HolgerBurner-Heiligendamm.mp3 hier downloden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klaus - Was ist los in Heiligendamm? - Satire Clip von extra3 NDR Fernsehen [http://youtube.com/watch?v=O3HaNoIfHlM  hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mobilisierungsclip für die in eineinhalb Monaten stattfindenden [[G8-Aktionen|G8-Proteste]]. Die MacherInnen haben versucht möglichst vielen Spektren eine Stimme zu geben (auch zu sehen in der Langfassung im Netz). Inhaltlich behandelt der Clip eine generelle Kritik an den G8 ebenso wie eine konkrete Auseinandersetzung mit den drei Hauptpunkten der offiziellen Gipfelagenda: Afrika &amp;amp; ntwicklung, Klima &amp;amp; Energie, und geistige Eigentums- und Patentrechte. Unter http://www.move-against-g8.de/pages/soli-sampler/dvd-beilage.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Polizei Boote überfahren Greenpeace Aktivisten: http://www.tagesschau.de/video/0,,OID6889500_,00.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[telekom]]streik===&lt;br /&gt;
* [http://tk-it.hessen.verdi.de/#31.05.2007_aktueller_filmbericht_von_that_s_tv_frankfurt_zum_1._solidaritaetstag Filmbericht von that's tv Frankfurt zum 1. Solidaritätstag am 31.05.2007]&lt;br /&gt;
* 28.05.2007 [http://tk-it.hessen.verdi.de/#28.05.2007_filmbericht_von_that_s_tv_frankfurt Filmbericht von that's tv Frankfurt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krieg und Frieden===&lt;br /&gt;
* Einen sehr guten Anti-Kriegs Zeichentrickfilm den ich euch nur empfehlen kann... ausschnitt aus dem Film &amp;quot;Wenn der Wind weht&amp;quot;&lt;br /&gt;
[http://www.youtube.com/watch?v=4gBnZDvTh60&amp;amp;mode=related&amp;amp;search= hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte===&lt;br /&gt;
* Rede Ernst Schneller von 1932. Ernst Schneller war Reichstagsabgeordneter der KPD&lt;br /&gt;
[http://www.youtube.com/watch?v=amLy5glP-Yk hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnüffelstaat===&lt;br /&gt;
* Satire: Fragen Sie Dr. Schäuble [http://www.youtube.com/watch?v=tW20s0omVIs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lokales===&lt;br /&gt;
* [http://www.buschka-entdeckt.de/?p=311 Buschke entdeckt Deutschland- Folge 12 Fulda (Teil 1 Leipzigerstraße, Korsettladen, Stadtschloss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://de.sevenload.com/videos/SFLIrIE/FULDA-Teil-2 Buschke entdeckt Deutschland- Folge 12 Fulda (Teil 2 Stadtschloss, Dom, Bonifatiusgruft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arbeit===&lt;br /&gt;
* Streik bei der [[telekom]] Erster Streiktag in der Hessenschau [http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/video_archiv5300.jsp?rubrik=5300&amp;amp;r=4&amp;amp;y=2007&amp;amp;t=20070511&amp;amp;key=standard_document_30938134&amp;amp;mediakey=fs/hessenschau/20070511_telekom&amp;amp;type=v&amp;amp;jm=1&amp;amp;jmpage=1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Personen===&lt;br /&gt;
Die besten Videosequenzen zu Edmund Stoiber [http://www.spezialandy.de/stoibervideo.html] gesammelt von Spezialandy aus Hofbieber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aus aller Welt===&lt;br /&gt;
*[http://video.google.de/url?vidurl=http%3A%2F%2Fvideo.google.de%2Fvideoplay%3Fdocid%3D-7859909765349743827%26q%3DLoose%2BChange&amp;amp;docid=-7859909765349743827&amp;amp;ev=v&amp;amp;esrc=sr2&amp;amp;usg=AL29H23YF-EMdtusGOOPrNJNsBA5J969gQ] Loose Change 2 mit deutschen Untertiteln in guter Filmqualität. Der Hammer: topaktueller kostenloser Film, den man gesehen haben MUSS!&lt;br /&gt;
* Die FAZ über den Film [http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E3D78F3C2F11F4C7C8E2993E156C2037E~ATpl~Ecommon~Scontent.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die wahre Achse des Bösen=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegel T.V. zeigt sehr heftige Beweise, wer wirklich hinter den Anschlägen von 11. SEP 2001 stecken könnte, ca 6 Minuten. Schaut Euch die Beweise an und entscheide für dich selbst, was da geschehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://video.google.de/videoplay?docid=-7890733516808023347&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Podcasts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen aus dem Bundestag===&lt;br /&gt;
* [[Werner Dreibus]] zu [[Mindestlohn]] [http://medien.linksfraktion.net/audio/7784970699.mp3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;B&amp;gt;Bundestagsbesetzer am 27.04.07 &amp;lt;/B&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Freitag, 27. April, sprangen vier AktivistInnen in den Plenarsaal des Bundestages und der Slogan des Bundestages &amp;quot;dem deutschen Volke&amp;quot; wurde durch ein Banner von weiteren AktivistInnen mit der Aufschrift &amp;quot;der deutschen Wirtschaft&amp;quot; überdeckt. Die AktivistInnen der Gruppe &amp;quot;Geld oder Leben&amp;quot; warben für eine Bewegung für eine radikale Demokratie, da der Bundestag und damit der Parlamentarismus gescheitert sei, was sich besonders in der von den Parteien gepredigten Alternativlosigkeit zum Kapitalismus zeige. Nach der Räumung des Bundestages kam es zu lautem Jubel durch die Bundestagstouristen für die AktivistInnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dazu ein Video (runterladen mit dem Button &amp;lt;B&amp;gt;Free&amp;lt;/B&amp;gt; ganz unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://rs121.rapidshare.com/files/28564164/Derbundestagistgescheitert.avi   ( 94 MB )&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Remixes von Spezialandy aus Hofbieber===&lt;br /&gt;
* Techno Minister-Mix Auszüge aus Stoibers besten Reden - autobiographisch !!!  [http://webcounter.goweb.de/41575LINK-9&amp;amp;http://www.spezialandy.de/remix2007.mp3]&lt;br /&gt;
* Stoiber und der Problembär [[http://webcounter.goweb.de/41575LINK-7&amp;amp;http://www.spezialandy.de/problembaer.mp3]]&lt;br /&gt;
*Glodernde Lut - Woher nimmt Edmund Stoiber nur seine Kraft her??? In diesem Song erzählt er erstmalig, wie er es schafft, seine Kräfte zu sammeln und für eine positive Politik in Bayern einzusetzen - ein echter Stimmungsmacher mit Pop-Ambitionen!!! MASTERCLAN feat. Edmund Stoiber - Glodernde Lut [http://webcounter.goweb.de/41575LINK-6&amp;amp;http://www.spezialandy.de/gloderndelut.mp3]&lt;br /&gt;
* Agenda 2010 Gerhard Schröder-Agenda2010-Dance-Remix [http://webcounter.goweb.de/41575LINK-1&amp;amp;http://www.spezialandy.de/agenda2010.mp3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tino</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Peter_Gingold</id>
		<title>Peter Gingold</title>
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				<updated>2006-10-29T23:47:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tino:&amp;#32;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|border=10 bordercolor=black&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingold3.jpg|right|Peter Gingold, UZ-Pressefest 2003]]&lt;br /&gt;
'''Peter Gingold''' (* 8. März 1916 in Aschaffenburg gestorben 28.10.2006) war ein Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind traurig, soeben haben wir die Nachricht von seinem Tode erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karin Masche&lt;br /&gt;
Die LINKE.Offene Liste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachruf ==&lt;br /&gt;
===Ein antifaschistischer Kämpfer lebt nicht mehr===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langer schwerer Krankheit starb Peter Gingold, antifaschistischer Widerstandskämpfer, Kommunist aus jüdischem Elternhaus und Internationalist, am 28. Oktober in Frankfurt/M. im Alter von 90 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antifaschisten und Anhänger der politischen Linken verschiedener Generationen haben Peter Gingold in den vergangenen Jahrzehnten auf Veranstaltungen, in gemeinsamen Aktionen auf der Straße und in Debatten über die Konsequenzen aus der faschistischen Vergangenheit und für eine sozialistische Alternative erlebt. Er war als Person nicht nur Teil der politischen Bewegung, er stand mit seiner Biographie auch symbolisch für politische Entwicklungen und den Umgang mit der Erinnerung und Würdigung des antifaschistischen Widerstandes in unserem Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren am 8. März im Kriegsjahr 1916 in Aschaffenburg, erhielt Peter Gingold seine persönliche und politische Prägung in seinem jüdischen Elternhaus und in der Arbeiterjugendbewegung. Sein Vater besaß eine kleine Konfektionsschneiderei in Frankfurt/Main. Als Jugendlicher erlebte er den Antisemitismus der Nazis. Er fragte sich und seinen Vater, der mit seiner Arbeit eine achtköpfige Familie zu ernähren hatte: »Du bist doch auch Jude, leidest auch unter der Arbeitslosigkeit, wieso bist du an allem schuld?« So einfach und gleichzeitig überzeugend stellte Peter Gingold die faschistische Demagogie in Frage und begann als Jugendlicher nach den Ursachen von Massenarbeitslosigkeit, Armut und Ungerechtigkeit zu fragen. Bald schon organisierte er sich im Zentralverband Deutscher Angestellter und im Kommunistischen Jugendverband. Politische Erkenntnis und Handeln waren für ihn untrennbar verbunden. Und so wirkte er vor 1933 und nach der Machtübertragung an die NSDAP im antifaschistischen Kampf. Bei einer Razzia der SA im Juni 1933 verhaftet, kam er erst nach mehrmonatiger Gefängnishaft frei – mit der Auflage, Deutschland zu verlassen. Er folgte seinen Eltern und Geschwistern, die bereits im Frühjahr 1933 nach Paris emigriert waren. Ruhe gab er dort aber auch nicht. Er arbeitete im deutschsprachigen antifaschistischen Pariser Tageblatt mit und gehörte zu den Gründern der Freien Deutschen Jugend (FDJ) als überparteiliche antifaschistische Jugendorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Paris traf er zwei wichtige Entscheidungen, die sein ganzes persönliches und politisches Leben geprägt haben: 1937 trat er der Kommunistischen Partei bei und 1940 heiratete er Ettie Stein-Haller, die er in der FDJ-Arbeit kennen- und lieben gelernt hatte. Über sechzig Jahre waren die beiden verheiratet und haben sich gegenseitig in ihrer politischen Arbeit und Überzeugung gestützt und gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im französischen Exil kam ihre erste Tochter Alice zur Welt. Während Ettie Gingold sich um das Kind kümmerte, mußte ihr Mann aufgrund der Verfolgung durch die Gestapo untertauchen. Er schloß sich der Travail Allemand (TA) an, einer Gruppe in der Résistance, die antifaschistische Aufklärung unter  deutschen Soldaten leistete. Während seiner illegalen Zeit wurden zwei seiner Geschwister in Paris verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Er selbst geriet 1943 in die Fänge der Gestapo. Ihm gelang jedoch mit Hilfe der Organisation die Flucht. Peter Gingold nahm im August 1944 am Aufstand zur Befreiung von Paris teil und setzte seine antifaschistische Arbeit in den Reihen des 1. Pariser Regiments in Lothringen und im April als Frontbeauftragter bei den Partisanen in Norditalien fort. In Turin erlebte er den 8. Mai 1945, der für ihn »das Morgenrot der Menschheit« war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückgekehrt nach Frankfurt/Main gehörten Peter und Ettie Gingold zu den Gründern der hessischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) und wirkten politisch in der KPD. Doch während Peter Gingold für seine antifaschistische Arbeit in Frankreich und Italien geehrt wurde, erlebten er und seine Frau in Deutschland lange Jahre gesellschaftliche Ausgrenzung. Als Widerstandskämpfern und Kommunisten wurde ihnen viele Jahre die deutsche Staatsbürgerschaft verweigert. In Gefolge des KPD-Verbots mußte Peter Gingold zeitweilig wieder in die Illegalität. Und er mußte die Verfolgung in zweiter Generation erleben, als seine zweite Tochter Silvia als Lehrerin viele Jahre mit Berufsverbot belegt war. Dabei kamen ihm seine Kontakte zu französischen Antifaschisten zugute. »A bas les Berufsverbote« wurde zu einer millionenstimmigen Losung in den 70er Jahren in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solch negative Erfahrungen mit der bundesdeutschen Realität haben ihn nicht abgehalten, sich für seine Vision einer sozialen und menschenwürdigen Gesellschaft, frei von Krieg und Ausbeutung einzusetzen. Daß man dazu einen sehr langen Atem braucht, auch Rückschläge verkraften muß, vermittelte er in vielen Gesprächen und Vorträgen, besonders gegenüber Jugendlichen. Und er forderte sie auf, selber aktiv zu werden gegen Neofaschismus, Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und Ausgrenzung. Dabei ging er mit gutem Beispiel voran bei zahllosen Aktionen gegen alte und neue Nazis, ob in Mittenwald, in Wunsiedel, in Frankfurt oder Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Gingold war ein vielgefragter Redner, Gesprächspartner und Zeitzeuge, der politisch reflektiert, engagiert und persönlich authentisch historische Zusammenhänge vermitteln konnte. Er wurde eingeladen von Schulen und Universitäten, von Jugendverbänden, Gewerkschaften oder der autonomen Antifa, von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit oder seiner Partei, der DKP, und natürlich von der VVN-BdA, für die er in den letzten Jahren als Bundessprecher politisch aktiv war. Nicht zu vergessen sind seine Aktivitäten im Auschwitz-Komitee der BRD, gegen die Profiteure der Kriegsverbrechen, zum Beispiel der IG-Farben in Abwicklung, oder für den Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung »Freies Deutschland« e.V. (DRAFD). Hier – und das zeigte eindrucksvoll die Feier zu seinem 90. Geburtstag im Frankfurter DGB-Haus– erlebte er die Anerkennung, die ihm die bundesdeutsche Gesellschaft verweigert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Schlußwort auf der Geburtstagsfeier formulierte er noch einmal das Motto seines politischen Handelns: »Nie resignieren, und wenn welche resignieren, dann macht ihnen Mut!« Peter Gingold hat auf seine Weise Mitstreitern und Nachgeborenen in vielen Aktionen und Situationen Mut gemacht. Nun liegt es in der Verantwortung der Nachgeborenen – im Sinne von Peter Gingold –, diesen Mut in Handeln für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Kriege einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trauerfeier zu Ehren von Peter Gingold findet im November in Frankfurt/M. statt. Die Beisetzung wird in Paris, im Familiengrab bei seiner Frau Ettie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor kurzem erschien die Dokumentation zum 90. Geburtstag von Peter Gingold: Ulrich Schneider/Horst Gobrecht: »Résistance = Widerstand – ein Leben lang!«. Hrsg. Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/ Freundeskreis e.V., 60 Seiten, Ladenpreis 5 Euro, ab 10 Exemplare 3 Euro plus Porto, zu bestellen bei: VVN-BdA Hessen, Eckenheimer Landstr. 93, 60318 Frankfurt/M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachruf vor Dr. Ulrich Schneider, Bundessprecher der Vereinigung der verfolgten des naziregimes - Bund der Antifaschisten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gingold wuchs in einem jüdischen Elternhaus in Aschaffenburg und Frankfurt am Main (ab 1922) auf. Sein Vater war Konfektionsschneider. In Frankfurt besuchte er die Jüdische Volksschule, begann 1930 eine kaufmännische Lehre in einer Musikgroßhandlung und trat in die Gewerkschaftsjugend des Zentralverbandes Deutscher Angestellter (ZDA) ein. 1931 trat er in den Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD) ein. 1933 wurde er im illegalen Widerstand tätig - im Mai emigrierten die Eltern und Geschwister von Peter nach Frankreich. Gingold wurde im Juni bei einer Razzia der SA verhaftet und bekam nach mehreren Monaten Gefängnis die Anordnung, Deutschland zu verlassen. Er emigrierte im Herbst nach Frankreich, arbeitete bei der deutschsprachigen antifaschistischen Tageszeitung &amp;quot;Pariser Tageblatt&amp;quot; und war in einer kleinen Gruppe des KJVD in Paris politisch tätig. 1936 gründete er im Juni in Paris mit anderen jungen deutschen Antifaschisten die &amp;quot;Freie Deutsche Jugend&amp;quot; (FDJ) und lernte dort Ettie Stein-Haller, seine spätere Frau, kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingoldpresse2.jpg|thumb|left|Peter Gingold im Gespräch mit einem Redakteuer der Fuldaer Zeitung am 19.8.2006]]&lt;br /&gt;
1937 trat er in die Kommunistische Partei Deutschlands ein. Im Januar 1940 heiratet er Ettie und wurde im Mai als &amp;quot;deutschstämmiger Staatenloser&amp;quot; von den Franzosen interniert. Im Juni wurde ihre Tochter Alice geboren. Er kehrte im Oktober nach Paris zurück und war im deutschen antifaschistischen Widerstand aktiv. Im Frühjahr 1941 gab er die Tätigkeit auf, da die Gestapo nach ihm fahndete. Er ging im April nach Dijon und wurde in der Travail Allemand (TA), einer Gruppe in der Résistance, tätig, die antifaschistische Flugblätter unter den deutschen Soldaten verbreitete. Seine Aufgabe war unter anderem, den Kontakt zu den Soldaten der deutschen Wehrmacht herzustellen, um Hitler-Gegner herauszufinden und für die Zusammenarbeit in der Résistance zu gewinnen. Im Juli 1942 wurden zwei Geschwister von Peter in Paris verhaftet und in das KZ Auschwitz deportiert. Im Februar 1943 wurde er in Dijon von der Gestapo verhaftet und mehrere Wochen lang verhört und gefoltert. Er wurde nach Paris überführt, dort gelang ihm im April die Flucht und nach ein paar Wochen war er wieder in der Resistance tätig. Im August 1944 beteiligte er sich am Aufstand zur Befreiung von Paris und ging als Frontbeauftragter des Komitees Freies Deutschland mit dem 1. Pariser Regiment nach Lothringen. 1945 wurde er von der US-Armee inhaftiert und kam wegen falschen Verdachtes für kurze Zeit in ein französisches Kriegsgefangenenlager. Ende April war er als Frontbeauftragter bei den Partisanen in Norditalien und erlebte dort die Befreiung vom Faschismus. &lt;br /&gt;
[[Bild:Gingoldpresse.jpg|thumb|left|Peter Gingold im Gespräch mit dem Redakteur der Fuldaer Zeitung am 19.8.06]]&lt;br /&gt;
Er kehrte im August 1945 nach Frankfurt am Main zurück und wurde wieder zusammen mit seiner Frau Ettie in der [[KPD]] aktiv. Seit der Gründung der [[DKP]] 1968 ist er dort Mitglied. Er lebt heute in Frankfurt am Main und ist unter anderem politisch aktiv in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA), in dem ''Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung &amp;quot;Freies Deutschland&amp;quot; e.V.'' (DRAFD) und im Auschwitzkomitee. Er ist als Zeitzeuge bei den verschiedensten Gelegenheiten und Veranstaltungen in der gesamten BRD aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Dezember 2004 wurde ihm in Berlin gemeinsam  mit [[Esther Bejarano]], Percy McLean und Martin Löwenberg die Carl-von-Ossietzky-Medaille verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In Fulda==&lt;br /&gt;
Peter Gingold wurde schon häufig nach Fulda eingeladen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 19.8.06 Domplatz Fulda&lt;br /&gt;
* 20.5.05 Solid „Aufmucken gegen Rechts“ im Kreuz&lt;br /&gt;
* 1997  DGB Jugendbildungsstätte Magedurgerstraße&lt;br /&gt;
* 1982 Fachhochschule Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rede Peter Gingold Fulda August 2006==&lt;br /&gt;
[[Bild:Gingolddom1.jpg|right]]&lt;br /&gt;
{{:Rede Peter Gingold Fulda August 2006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''...Dokumentation der Rede wird weitergeführt, die Tage mehr!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kann die Zeit aufbringen, und den Tonmitschnitt der Rede auf dem Domplatz fertig in PC tippen? Bitte melden bei [[Benutzer:Karin Masche|Karin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Jahnke: ''Sie haben nie aufgegeben - Ettie und Peter Gingold - Widerstand in Frankreich und Deutschland'', 251 Seiten, Hardcover, Pahl-Rugenstein Verlag Nachfolger GmbH, ISBN 3-89144-255-6.  [http://www.uni-marburg.de/dir/MATERIAL/BUCH/REZENS/nie_aufgegeben.html Rezension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*''[http://www.isf-freiburg.org/verlag/leseproben/kunstreich-gingold.html „Wie kann man da nicht Kommunist sein?“ Ein Gespräch mit Peter Gingold über Antisemitismus und Befreiung]'' (2000)&lt;br /&gt;
*''[http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=7036&amp;amp;key=standard_document_1700154 Macht Schluss mit Hitler und rettet euer Leben - Der Kommunist und Jude Peter Gingold]'' Manuskript einer Sendung des [[Hessischer Rundfunk|HR]], 21. Juli 2004&lt;br /&gt;
* [http://www.frankfurter-rundschau-online.de/uebersicht/dossiers_und_serien/zeitgeschichte/der_20._juli_1944/?cnt=472466 Peter Gingold: Ein Frankfurter in der Résistance FR vom 17. Juli 2004]&lt;br /&gt;
* Timo Schad/ Projektwerkstatt Bad Hersfeld Bericht über die Aufmucken ggeen Rechts Veranstaltung in Fulda [http://localanesthetic.blogspot.com/2005_11_01_localanesthetic_archive.html]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2006/10-30/042.php Nachruf in der ''Jungen Welt'' vom 30. Oktober 2006]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Gingold, Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion|Gingold, Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie|Gingold, Peter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tino</name></author>	</entry>

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