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		<title>Fuldawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 17 Jun 2026 19:15:15 GMT</lastBuildDate>
		<item>
			<title>Wovon wir Menschen leben: Das &quot;Vedschen&quot;</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Wovon_wir_Menschen_leben:_Das_%22Vedschen%22</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.110.251:&amp;#32;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Wovon wir Menschen leben: Das &amp;quot;Vedschen&amp;quot;==&lt;br /&gt;
==Kurzgeschichte von Bettina Licht==&lt;br /&gt;
{|width=60%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:justify;&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;!--das da vorne ist die Einstellung für den Blocksatz--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wollte Sonja ihren vegetarischen Gen-Food-Imbiss &amp;quot;Vegen&amp;quot; nennen, aber alle Freunde, denen sie den Entwurf zeigte, sprachen den Namen sofort wie &amp;quot;Vedschen&amp;quot; aus. Also nannte sie den Laden so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstständigkeit: die aufregendste Herausforderung von allen! In früher Vorzeit kämpften die Helden noch mit Ungeheuern oder Naturgewalten. Das war nichts im Vergleich damit, in der heutigen Zeit einen Imbiss zu eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Standort kam selbstverständlich nur die Oststadt in Frage. Sonjas Wohnort seit ihrer Ausbildung zur BTA. Das einzige Viertel, in dem es noch bezahlbare Wohnungen gab. Außerdem waren die Menschen der Stadt hier noch lebendig. Während im alten Kern in den bedrückenden, schmalen Gassen die Nachfahren der Armen, Ausgestoßenen und Vergessenen hausten, türmten sich in weiten Teilen der ehemaligen Hafengebiete die neuen Börsen- und Bankengebäude übereinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen, die das Aufeinanderprallen der Werftarbeiterklasse und der Einwanderer aus aller Welt auf der einen Seite und der Bänker und Börser in ihren Uniformen auf der anderen Seite erzeugte, zog allerlei Künstler in den Stadtteil. Im Verborgenen der alten Backsteinhäuser und Fabrikhallen blühten die kleinen Galerien und das Kunsthandwerk. Unentdeckte Schriftsteller und Maler spannen sich in den Kokons ihrer dürftigen Dachwohnungen ein wie die Seidenraupen in der Hoffnung irgendwann als neuer Stern daraus hervorzukriechen, bevor das Monstrum Oststadt sie gefressen haben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 24-Stunden-Frühstückscafes und Schnellrestos der Dr.-Braun-Straße verkehrten sie alle: die weißhaarigen Obdachlosen, die Pakistaner, Algerier und Kariben, die einfachen dialektsprechenden Hafenarbeiter genauso wie die stets gleichalten, geschlechtslosen Geldleute, die durch die Gezeiten der Großstadt täglich ins Ostend hineingespült und auch wieder hinausgesogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier, wo das Leben stattfand, wollte Sonja ihren Imbiss platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hatte zwei ganze Jahre von der ersten Idee bis zur Eröffnung gedauert. An der Ecke Dr.-Braun - Glockenweg schmiegte sich das rote Backsteinhäuschen mit den schnörkelverzierten Fenstern an seine Nachbarn. Das unauffällige Haus hatte es Sonja angetan, ohne dass sie sagen konnte warum. Wie so viele Bauten im Ostend stand es schon lange leer. Sonja trieb sich eine Zeit lang fast jeden Tag dort herum und verlor sich in Tagträumen: Die Fenster mit dem gotischen Schwung vergrößern, die drei Sandsteinstufen zur Eingangstür mit einem Geländer versehen, neue Lampe über den Eingang und schließlich das Namensbanner. Und wer wusste schon, was drinnen alles zu tun war?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal zerplatzten die buntschillernden Seifenblasen an den Mauern der Realität. Die Besitzer des Hauses: eine verstrittene Erbengemeinschaft und das Gebäude die ehemalige Synagoge des Stadtviertels. Das Bauamt sowie die Denkmalschutzbehörde striezten Sonja, kaum dass sie sich mit den Erben ins Einvernehmen gesetzt hatte, mit einer Flutwelle von Bestimmungen, Antragsformularen, Gutachten, Vorschriften. Monatelang war es unklar gewesen, ob ein Speiselokal in dem ehrwürdigen Bauwerk zulässig sei. Dann die Erleichterung, als die Mail mit der Genehmigung ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als größtes Wunder erschien es Sonja, dass das &amp;quot;Vedschen&amp;quot; genau so aussah wie sie es sich ursprünglich vorgestellt hatte: die farbigen Wasserfallwände, die Edelstahl-Glas-Theke, die grünen Tischchen mit den Ergohockern. Mit Klaus traf sie das Abkommen, dass er seine bunten Food-Werbefilme über die in den Wasserwänden installierten Bildschirme laufen ließ. So hatten sie beide etwas davon.&lt;br /&gt;
Nun führte Sonja das &amp;quot;Vedschen&amp;quot; schon seit einem Jahr und hatte noch nichts am Design geändert. O.k., das war eine ungewöhnlich lange Zeit, aber die meisten ihrer Kundinnen und Kunden hassten den Wandel.&lt;br /&gt;
Schnell fand sich ein Stammpublikum ein, das im Stadtteil der rasanten Umbrüche einen heimatlichen Ort suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bisschen sorgte sich Sonja in der letzen Zeit darüber, dass sie den Laden drei Wochen dicht machen musste, wenn sie demnächst ins Geburtshaus zur Entbindung wollte. Bisher hatte sie noch nie geschlossen gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal erging es Sonja ähnlich wie ihre Stammkundschaft: Auch sie suchte eine sichere Insel im Meer der Stadt und fand sie am Glockenweg. Nachdem Sonja im Kampf mit den Behörden gesiegt hatte, baute sie die rituellen Bäder im Keller der ehemaligen Synagoge zu einer modernen Küche um. Im Erdgeschoss legte sie den Gastraum an, und im ersten Stock richtete sie sich mit einer Miniwohnung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt fanden im Keller Tag für Tag neue Rituale statt. Ab Sieben Uhr das Frühstücksbuffet vorbereiten: die abends bereits ausgesäten roten und gelben Pilzkulturen vom Vlies ernten, das Instant-Ei anrühren und die nachgewachsenen vegetarischen Tofuschinkenstücke, die hundertprozentig wie echter Schinken schmeckten, abschneiden und würfeln. Die Gazestreifen mit der Popkörner-Mischung in die Mikrowelle. Dann noch rasch die Backtomaten, die Sonja mit ihren roten und grünen Streifen manchmal fast an Äpfel erinnerten, von ihren harten Schalen und schwarzen Kernen befreien. Um halb Acht wurden die Croissants, Donuts und Bagel geliefert, und alles musste eingeräumt werden. Über ihrer Theke hatte Sonja große Glaskästen einbauen lassen, in die sie sie einstapelte, so dass die Gäste beim Eintreten gleich auf die leckeren Türme von glänzend braunen Backwaren blickten.&lt;br /&gt;
Besonders stolz war Sonja auf ihre antike Espressomaschine, die sie bei &amp;quot;E-Magazin&amp;quot; ersteigert hatte. Viele Zehn-Uhr-Frühstücksgäste aus der Bankenstadt schoben sich nur schnell ein Käsecroissant und einen Latte Macchiato rein, um dann zur nächsten Arbeitsbesprechung oder Aufsichtsratssitzung zu eilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Frühstücksgäste kamen aber die alten Männer und Frauen, die keine Wohnung hatten. Oft standen sie bereits Viertel vor Acht um die Treppe herum und warteten auf Einlass. Sonja öffnete das &amp;quot;Vedschen&amp;quot; immer erst Punkt Acht. Auch das war ein Ritual, welches die Gäste schätzten.&lt;br /&gt;
Ein Stadtteil kann wie ein Dorf sein. Und das &amp;quot;Vedschen&amp;quot; war wie eine Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Stammgäste kannten sich untereinander, und es fiel auf, wenn jemand eine Zeit lang nicht erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Gäste zum Mittagstisch waren meist die Gleichen. Jeden Abend bereitete Sonja die zwei Stammgerichte vor. Sie wurden um 11.15 Uhr in Aluwannen in den großen Schnellherd geschoben und wanderten dann in die Warmstrahlenboxen in die Theke. Jeden Tag gab es etwas anderes: Sojaburger und Rotillen, Lupinennudeln mit Blauschimmelkäse oder Kokoscurry auf gebratenen Sarrasinen. Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. Sonja entdeckte eine günstige Gen-Food-Farm, die sie mit fast allen Zutaten belieferte. Die Produkte der &amp;quot;Pro-Vitata-AG&amp;quot; unterlagen einer strengen Lebensmittelüberwachung und trugen den Unbedenklichkeitsstempel mit der grünen Umweltfee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um halb Zwölf war es meist wieder oder noch leer. Die Börsianer eilten zu ihren Terminen, die letzten Werftarbeiter nahmen sich ihre Snacks in großen, braunen Tüten mit an die Arbeit, und die Obdachlosen zogen in die St. Vinzenz-Küche der Barmherzigen Schwestern, um dort ihr kostenloses Mittagessen einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinzelt trudelten Sonjas Mittagsgäste ein. So gab es Gelegenheit, etwas mit den Stammbesuchern zu plaudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie geht es Ihnen heute, Frau Schneider?&amp;quot; Die Angesprochene hatte sich mühsam mit Hilfe ihres &amp;quot;Thirdlegs&amp;quot; am Geländer die drei Stufen heraufgehangelt und studierte nun im Gastraum die bunten Angebote in der Theke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke der Nachfrage, es geht so weiter. Die Beine wollen nicht richtig mit im Moment. Ich hoffe, es wird bald wieder besser.&amp;quot; Obwohl Sonja Frau Schneider schon eine Weile kannte, staunte sie trotzdem immer wieder darüber wie klein die alte Frau war. Die chronische Knochenkrankheit beugte sie noch zusätzlich nieder, so dass sie kaum über die Ränder der Aluwannen mit den Tagesgerichten blicken konnte. Nach wie vor schaffte es die medizinische Wissenschaft nicht, den Wettlauf mit den alten und neuen Gebrechen zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist das, meine Liebe?&amp;quot; fragte Frau Schneider und deutete auf die Avenenbratlinge mit dem Tomoffelgemüse. Bevor Sonja antworten konnte: &amp;quot;Ach, ich glaube, ich nehme eine halbe Portion davon, es ist ja immer alles sehr gut gewesen bisher.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Auffüllen fragte Sonja: &amp;quot;Und wie geht es Ihrer Schwester?&amp;quot; Noch bis vor kurzem waren die beiden alten Damen gemeinsam zum Mittagessen erschienen. &amp;quot;Ach, habe ich es Ihnen nicht erzählt. Es steht sehr schlecht mit ihr. Wir wussten doch die ganze Zeit nicht, was mit ihren Ohren los war. Sie hörte immer schlechter und ging von einen Ohrenarzt zum anderen.&amp;quot; Es regte Frau Schneider sichtlich auf, darüber zu sprechen. &amp;quot;Sie ist in der Uniklinik. Die Ärzte sagen, es ist ein krebsartiger Ohrpilz. Es ist so schrecklich. Sie haben sie mit Chemotherapie behandelt, und ihre ganzen Haare sind ausgefallen. Einmal haben sie sie schon operiert, aber es hat nichts genützt. Sie wird nächste Woche zum zweiten Mal aufgeschnitten.&amp;quot; Tränen standen in den Augen der kleinen Frau, als sie von ihrer Schwester sprach. Sonja war getroffen. Leid, Schmerz und Tod griffen plötzlich in ihre sichere Welt über. Diese Themen besprachen nur die Alten, unter Sonjas Freunden stellten sie ein Tabu dar. Sie fasste sich unwillkürlich an ihren runden Bauch, so als ob sie ihr Baby beschützen müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Schneider konnte nicht mehr weitersprechen, und Sonja wollte auch nichts mehr fragen. Jedes weitere Wort wäre in dem Fall zu viel gewesen. Die kleine Frau setzte sich auf den altmodischen Stuhl an den einzigen niedrigen Tisch im &amp;quot;Vedschen&amp;quot;, Sonja stellte ihr die halbe Portion hin, wünschte ihr &amp;quot;Guten Appetit&amp;quot; und zog sich schnell hinter die Theke zurück, um ihren Gedanken nachzuhängen und das Besprochene zu verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da kamen schon die nächsten Mittagsgäste. Tage hatten ihren eigenen Charakter: Manche plätscherten heiter dahin oder flossen geruhsam vorbei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tag stand unter finsteren Vorzeichen. Die zwei Schnepfen aus dem Büro der Unternehmensberatung waren heute wieder da und plapperten und debattierten ewig lange darüber, was sie essen wollten, standen mit ihrer Ignoranz den anderen Gästen im Weg herum und hielten den Verkehr auf. Als sich schon eine Schlange bis zur Eingangstür gebildet hatte, wurden die anderen Gäste ärgerlich und wiesen die beiden zurecht: &amp;quot;Können Sie nicht mal vorgehen und ihr Essen bestellen, Sie halten ja hier alles auf!&amp;quot; Die Angegriffenen schossen zurück, ein Wort gab das nächste, und eine andere Stammkundin versuchte die Gelegenheit des Streits zu nutzen und sich vorzudrängeln, was zu neuen Tumulten im &amp;quot;Vedschen&amp;quot; führte. 'Wie im Kindergarten', dachte Sonja genervt und stauchte die Gäste zusammen: &amp;quot;Wenn hier jetzt nicht gleich Ruhe ist, dann schmeiße ich alle raus. In meinem Imbiss wird nicht gestritten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gäste standen stramm, die Stimmung kühlte runter, die Leute nahmen ihre Teller in Empfang und verteilten sich an die Bartische auf ihre Hocker. Und doch spürte man die Anspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der erste Gästeschwung durch war, herrschte wieder Bracke. Die Tür öffnete sich, und eine junge Frau beladen mit Einkaufstüten, ein etwa dreijähriges Mädchen im Schlepptau, betrat den Gastraum. Das Kind trug einen Mantel mit Kapuze und stellte sich brav zu ihrer Mutter an die Theke. &amp;quot;Willst du lieber die Spaghetti oder eine Suppe?&amp;quot; fragte die junge Frau. &amp;quot;Das!&amp;quot; antwortete das Mädchen und deutete auf die Nudeln. Während ihre Mutter das Essen organisierte, blickte sich die Tochter um und schob ihre Kapuze zurück. Sonja schaute geistesabwesend zu dem Kind hin und erstarrte auf einmal: Ein feuerroter Hautausschlag überzog das niedliche Gesicht vom Stirnhaaransatz runter über die Schläfen bis zum Hals, und man konnte ahnen, dass es unter dem Shirt des Kindes weiterging. Das unglückliche Mädchen fing an, sich an der Stirn zu kratzen. Sofort blutete es. Durch die Bewegung des Kindes wurde die Mutter aufmerksam. Als sie sah, was geschehen war, packte sie die Hand ihrer Tochter, riss sie von ihrem Kopf fort und schlug mit der anderen Hand auf die Finger des Kindes. Auf der Stelle heulte die Kleine los. Als der Mutter bewusst wurde, was sie getan hatte, wandte sie sich entschuldigend an Sonja: &amp;quot;Sie tut mir ja so leid, es juckt ständig. Aber wenn sie daran kratzt, wird es nur schlimmer.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sonja versuchte, genau wie im Gespräch mit Frau Schneider, sich zu entziehen, indem sie schwieg.&lt;br /&gt;
Von Anfang an hatte sie sich wie verrückt auf ihr eigenes Baby gefreut und war zuversichtlich. Doch beim Anblick des traurigen Mädchens bekam sie auf einmal Angst. Was, wenn ihr eigenes Kind auch eine so schlimme Krankheit hätte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zutiefst beunruhigt schaufelte sie die halbe Nudelportion für das Kind und die Avenenbratlinge für die Mutter auf Teller, streute wie in Trance Kräuter, Sprossen und geröstete Zitrollienkerne darauf und reichte sie über die Theke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann griff sie in ein Glas neben dem Kassenautomaten, in dem Zungenblättchen mit Erdbeergeschmack für Kinder drin waren und wollte dem Mädchen eines schenken. Doch die Mutter fuhr dazwischen: &amp;quot;Nein, geben Sie's ihr nicht, das darf sie nicht essen!&amp;quot; Die Kleine schaute ihre Mutter mit großen betrübten Augen an. &amp;quot;Ach, es ist ja auch egal&amp;quot;, sagte die Frau resigniert. &amp;quot;Die Ärzte wissen sowieso nicht genau, woher es kommt. Sie wollten sie in eine Psychotherapie-Kur schicken. Stellen Sie sich vor: so ein kleines Kind! Ich meine, es hat etwas mit der Babynahrung zu tun, die es damals gab. Es ist vielleicht eine Art Allergie. Das eine Zungenblättchen macht nun auch nichts mehr aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja war heilfroh, als die beiden wieder verschwunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Run auf das Mittagessen wurde es meist wieder ruhig im &amp;quot;Vedschen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Kaffeezeit kam oft die lustige Clique der Alten rein, so auch heute. Sonja freute sich, weil die kleine Gruppe sie bestimmt wieder auf andere Gedanken bringen würde. Die älteren Herrschaften aus der Oststadt hatten sich zu einem Clübchen zusammen gefunden und trafen sich fast jeden Tag zum Schwatzen oder Surfen im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Einen wunderschönen Tag, meine Liebe&amp;quot;, wurde Sonja herzlich begrüßt. Die fünf Gäste scharten sich um die Theke, begutachteten das Kuchenangebot - heute Buchweizenküchlein mit getrockneten Jostabaccis - und quatschten gegenseitig aufeinander und dann alle gleichzeitig auf Sonja ein. Herr Schuster wollte einen Espresso, Frau Hagemann ein Küchlein und einen Milchkaffee und so ging es weiter und flugs hatte Sonja alle Hände voll zu tun, was ihr nach den unangenehmen Erlebnissen heute sehr gelegen kam.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na, es ist bald so weit bei Ihnen&amp;quot;, stellte Herr Niebling fest. &amp;quot;Wir freuen uns ja alle so für Sie. Wann haben Sie denn Termin?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In einer Woche. Morgen gehe ich zum Arzt. Bisher macht es noch keine Anstalten auszuschlüpfen. Ich merke noch nichts&amp;quot;, entgegnete Sonja stolz und glücklich darüber, dass jemand sie auf ihr Kind ansprach. Sie schob ihren runden Bauch ganz weit nach vorn, holte den Ultraschalldiffusor hinter der Theke hervor, legte ihn in Nabelhöhe an und ließ die Gäste das Baby betrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, wie goldig, es bewegt den Arm! Sieh' mal da, der Kopf ist schon ganz weit unten.&amp;quot; Die Alten versammelten sich um den gewölbten Bildschirm. &amp;quot;Es ist doch verrückt, dass wir noch nicht rausgefunden haben, was es wird. Sonst hätten wir uns schon mal einen Namen ausdenken können.&amp;quot; Die Clique hatte immer regen Anteil am Werdegang des Kindes genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hoffentlich geht alles gut&amp;quot;, sagte Sonja, &amp;quot;dann mache ich den Imbiss auch nicht so lange zu. Ich will das Baby immer mit hierher nehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alten waren begeistert, breiteten sich mit ihren Kaffees und Küchlein rund um die Stehtischchen aus und fingen an, Geschichten über ihre eigenen Kinder zu erzählen, wie es war, als diese damals geboren wurden. Sie lachten und versuchten, sich gegenseitig mit verrückten Anekdoten über Babys zu übertrumpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja hörte zu und amüsierte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo ist denn heute eigentlich Frau Schäfer abgeblieben?&amp;quot; fragte sie nach einer Weile, als ihr auffiel, dass die nicht wie gewohnt dabei war. Frau Schäfer kannte immer die allerspaßigsten Geschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenblicklich verstummte die ganze Kaffeegesellschaft. Der urplötzliche Stim-mungsumschwung beim Erwähnen von Frau Schäfer ergriff Sonjas Innerstes und quetschte es schmerzhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, Sie wissen es nicht&amp;quot;, bemerkte Herr Niebling vorsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was?&amp;quot; Sonjas Hände wurden schlagartig eiskalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gäste schauten verlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir wollen Sie in Ihrem Zustand nicht aufregen&amp;quot;, sagte Frau Hagemann. &amp;quot;Wir erzählen es Ihnen später.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war nicht zu ertragen! Zuerst die Geschichte von Frau Schneiders Schwester, dann das geplagte kleine Mädchen und jetzt Frau Schäfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin schon genug aufgeregt&amp;quot;, sagte Sonja. &amp;quot;Jetzt müssen Sie es mir erzählen.&amp;quot; Die Fünfergruppe mauerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lassen Sie mal, lassen Sie mal&amp;quot;, sagte Frau Hagemann und versuchte offensichtlich durch die Wiederholung des Satzes, Sonja zu beruhigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja hatte auf einmal das Gefühl, sich in einem Haus im Hochwassergebiet zu befinden. Das Wasser stieg unaufhaltsam, und durch die notdürftig abgedichteten Fenster und Türen drang es schon überall hinein, spritzte in dünnen Strahlen ins Innere und fasste nach ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja unternahm noch einige Versuche, etwas herauszubekommen, doch da sie sich nicht sicher war, ob sie wirklich alles wissen wollte, gelang es den Gästen hart zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz schnell hatten diese auf einmal ihren Kaffee ausgetrunken, ihre Küchlein verzehrt und sich verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Tage später ging es plötzlich los. Sonja konnte gerade noch fix das digitale Laufband in die Tür einspielen, damit die Leute Bescheid wussten, dass der Laden für einige Zeit geschlossen sein würde. Die Stammgäste waren sowieso informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tasche schnappen und ab ins Babyhaus bei der Münsterklinik, wo sie die drei Erlebnistage inklusive Delfingeburt im Meereswasserbecken gebucht hatte. Fünf Tage waren ihr zu teuer gewesen.&lt;br /&gt;
Die Beraterin versuchte bei der Buchung, Sonja dazu zu überreden, den Geburtstermin festzulegen. Gesagt hatte sie: &amp;quot;Da können Sie mit Ihrem Geschäft doch alles viel besser vorbereiten&amp;quot;, und gemeint hatte sie wahrscheinlich: &amp;quot;So können wir von der Klinik aus besser planen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Sonja blieb stark. Bei Freundinnen kriegte sie mit, dass die eingeleiteten Geburten ziemlich stressig verlaufen konnten. Das Beste war immer noch, den natürlichen Zeitpunkt abzuwarten.&lt;br /&gt;
Obwohl sie alle Vorsorgechecks und Atem- und Yogakurse brav besucht und während der Schwangerschaft besonders auf gesunde Ernährung und Lebensweise geachtet hatte, bekam Sonja, als es ernst wurde, doch mittlere Panik, ob alles glücklich ablaufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anweisungen des geschulten Entbindungspersonals, ihre Wunschmusik und das Entspannen im warmen Salzwasser wirkten beruhigend. Über die Platinen, die kurz vor der Geburt in ihre Gebärmutter gesetzt worden waren, konnten das Klinikteam und sie alles genau verfolgen, kontrollieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und während sich Sonja auf die Geburtsbilder konzentrierte, hatte sie keine Gelegenheit, sich in ihre Ängste reinzusteigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schnell es zum Schluss auf einmal ging!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da ist der kleine Delfin!&amp;quot; freute sich die Ärztin und hob das Baby über den Wasserspiegel. Sonja versuchte einen Blick darauf zu erhaschen. Die Ärztin, die bis zum Bauch im Salzwasser bei Sonja stand, drehte sich zur Seite, um es abzunabeln und verdeckte es dadurch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geben Sie's mir, lassen Sie's mich sehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ärztin reagierte auf die angstvolle Ansprache, wandte sich wieder zu Sonja um, gab den Blick auf das kleine Wesen in ihren Händen frei und sagte: &amp;quot;Es ist alles in Ordnung, junge Frau, es ist ein Mädchen, meine Glückwünsche.&amp;quot; Sie reichte sie rüber. Sonja, noch etwas benebelt durch die Geburtsdrogen, griff sich das Kind und untersuchte es aufgeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sah wirklich aus wie ein normales Baby. Die Haut hatte sich Sonja glitschiger vorgestellt, aber vielleicht lag es nur an ihren tauben, wattigen Fingerkuppen wie sich das Kindchen anfühlte. Es verzog sein rotes und schrumpeliges Gesicht, kniff die Augen zu Schlitzen zusammen und öffnete seinen Mund so weit, dass er das halbe Gesicht einzunehmen schien. Dann atmete es ein paar Mal hektisch und stieß einen jämmerlichen Quäkton aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja fühlte sich auf einmal überglücklich und erleichtert, dass es so ein lebendiges kleines Kind war und drückte es an sich und küsste es wie verrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na, na&amp;quot;, sagte die Ärztin, &amp;quot;Sie quetschen es ja. Durch die Geburt ist es doch schon genug gedrückt worden. Geben Sie's mir. Wir legen es in die Wiege und Sie können sich noch etwas im Salzwasser ausruhen und dann rauskommen, wenn Sie so weit sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Geburtstag war Sonja völlig euphorisch. Sie summte immerzu die Lieder, die während der Geburt gespielt worden waren, trug ihre Tochter auf dem Arm herum oder beobachtete begeistert, wie das satte, zufriedene Kind in der Wiege lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch als die Wirkung der Drogen mehr und mehr abklang, überfielen sie erneut die Zweifel. 'Mit der Hautfarbe stimmt etwas nicht', empfand sie plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'Es liegt am Licht', versuchte sie sich zu beruhigen. Sie ging ein paar Mal um die Wiege herum und schaute zuerst von oben, dann bückte sie sich und linste über den Wiegenrand von der Seite. Je nachdem wie sie guckte, schimmerte die Haut des Babys in einer anderen Nuance. 'Es sieht grünlich aus', dachte sie. Dann erschien die kleine Maja ihr plötzlich wieder rosagelb. Sonja riss panisch das arme, süß schlafende Wurm aus seinem warmen Bettchen heraus und hielt es direkt unter die Wandlampe. Der aufgeschreckte Säugling sperrte seinen Mund auf wie kurz nach der Geburt und greinte. Das grelle Licht verstörte das kleine Ding zusätzlich. Sofort färbte sich sein Gesicht dunkelrot vor Stress.&lt;br /&gt;
Sonja versuchte, sich selbst zu beschwichtigen: 'Jetzt reiß dich mal zusammen', befahl sie sich.&lt;br /&gt;
Sonja brauchte Gewissheit. Sie klingelte wie unter Zwang nach der Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das nachdrückliche Schellen musste die Schwester annehmen, dass es sich um einen Notfall handelte und kam aufgeregt herbeigelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'Falscher Alarm', befand sie allerdings gleich. Die erfahrene Kinderschwester kannte die Anfälle junger Mütter, besonders, wenn es sich ums erste Kind handelte, deswegen reagierte sie geduldig und nachsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube, es ist etwas mit der Farbe nicht in Ordnung!&amp;quot; Sonja streckte das fassungslos heulende Baby der Schwester entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese nahm es in die Arme, klopfte ihm beruhigend auf den Rücken und sprach begütigend auf es ein.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir können die Farbkarte anlegen, da sehen Sie dann, dass alles stimmt mit ihrem Kind&amp;quot;, sagte sie zu Sonja. Sie zog das kleine Gerät aus der Tasche und drückte es auf den Arm des Säuglings. &amp;quot;Hier, sehen Sie&amp;quot;, erklärte sie zu Sonja gewandt, &amp;quot;es liegt zwischen blau und violett.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja guckte aufs Display mit der Farbskala und den Zahlenwerten. Das äußerste Violett befand sich gerade noch im Sektor &amp;quot;normal&amp;quot;. &amp;quot;Es ist aber im Grenzbereich&amp;quot;, bemerkte sie zur Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen Sie sich keine Sorgen.&amp;quot; Die Kinderpflegerin versuchte sowohl auf das Baby als auch auf Sonja ermutigend einzuwirken. &amp;quot;Das gibt es oft am Anfang. Das wird schon. Wenn Sie möchten, lasse ich Ihnen die Farbkarte da. So können Sie die Veränderungen kontrollieren.&amp;quot; Dann legte sie die durcheinander gebrachte Maja in die Wiege und ließ Sonja wieder mit ihr allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonja stand unschlüssig neben dem kleinen Bett und betrachtete ihre Tochter. Sie wusste, die Zweifel würden andauern. Nur noch so kurze Zeit, die sie beide im Geburtshaus bleiben würden. Dann war sie mit Maja auf sich gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Farbe sich nun nicht verändern würde? Und wenn die Kleine einen genetischen Fehler hätte? Das gab es ja oft. Und wer ahnte schon, was die ungewöhnliche Hautfärbung noch bedeuten konnte? Vielleicht stimmte auch sonst etwas nicht mit dem Kind. Seit sie das Mädchen mit dem roten Hautausschlag im &amp;quot;Vedschen&amp;quot; gesehen hatte, arbeitete es fortwährend in ihrem Unterbewusstsein. Ängste hatten sich festgesetzt und führten dort ein Eigenleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'Ich will heim!' Sonja dachte an ihr schnuckeliges Haus. Dort würden Maja und sie beschützt sein. Der Gedanke flößte ihr wieder Zuversicht ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber: einen Imbiss zu eröffnen war nichts im Vergleich damit, in der heutigen Zeit ein Kind zur Welt zu bringen und aufzuziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtkommerzielle Verbreitung [[Bild:Cc-nc white.png]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 20:25:56 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.110.251</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Wovon_wir_Menschen_leben:_Das_%22Vedschen%22</comments>		</item>
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			<title>Oleade</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Oleade</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.110.251:&amp;#32;nichtkommerziell&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kurzgeschichte von Bettina Licht==&lt;br /&gt;
{|width=60% &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:justify;&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;!--das da vorne ist die Einstellung für den Blocksatz--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oleade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Morgen absolvierte Michael in aller Herrgottsfrühe seinen Rundflug über die Farm. Er flog immer die selbe Route. Das hätte langweilig werden können, wenn er nicht in der Vierfelderwirtschaft gearbeitet hätte. An diesem Tag inspizierte Michael zuerst die Kleinsten. Wie die Kadetten standen die blaugrünen Zwerge in endlosen Reihen im Wüstensand und streckten erwartungsvoll ihre zwei Ärmchen nach ihm aus. Hinter der Anhöhe erschienen dann die &amp;quot;Halbstarken&amp;quot;. Sie bildeten einen stacheligen, undurchdringlichen Blätterwald, der wie ein dunkelgrüner Teppich den gelben Boden überdeckte. Michael blickte nach Osten. Es war bereits hell, doch von der Sonne lugten erst wenige Feuerstrahlen herauf. Er musste sich beeilen. Wenn Michael morgens aufbrach, zitterten und knisterten die Pflanzen noch vor der Frostkälte der Wüstennacht, doch sobald die Sonne sich nur wenige Zentimeter über dem Horizont erhoben hatte, brannte sie erbarmungslos alles nieder. Einzig den Oleaden-Pflanzen schien sie nichts anhaben zu können. Die krallten sich in den Boden hinein und reckten sich kerzengerade auf. Oleaden lieben die Hitze. Der neuartigen Zuchtform der Artischockenkarde war eine Leidenschaft für die Sonne mitgegeben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael erreichte das Feld mit den ausgewachsenen Pflanzen. In zwei Tagen würde er sie ernten können. Soweit der Blick reichte, färbten die Blüten die Landschaft violett. Michael hatte fast den Eindruck, er überquerte das erstarrte Meer eines fremden Planeten. Die lilafarbenen Wellen unter ihm bewegten sich noch nicht einmal, wenn es windig war, so fest hielten die Oleadenstängel ihre Blütenköpfe aufrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem erntereifen Feld lag ein betäubender Duft, der bis ins Flugzeug hinaufzog. Milliarden von Insekten verloren darüber den Verstand. Manchmal, wenn das Feld mit den blühenden Oleaden näher an der Farm lag, ging Michael zu Fuß hin, um dem tiefen Brummton zu lauschen, den die Flügel der kleinen Honigfreunde erzeugten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für heute hatte Michael den Rundflug fast beendet. Einen Blick wollte er noch auf das Feld mit der Gründüngung aus Meerkohl werfen. Dieser Züchtung konnte man praktisch beim Wachsen zusehen. Jeden Tag überraschte das Feld mit einer anderen Erscheinung. Zwei Tage brauchten die schwarzen Meerkohlkrausen, um ihre Farbe in ein giftiges Purpur zu verwandeln, dann bildete innerhalb eines weiteren Tages jede Pflanze unzählige Knospen aus, die zu weißen Blüten mit gelben Augen explodierten. Schon bald schlossen sich die Blütenblätter und entwickelten sich zu erbsenartigen Samenkapseln. Bereits am nächsten Tag verloren all die kleinen Kugeln ihre lichte, grüne Farbe wieder, und das Feld wirkte wie ein ausgebleichter Leichnam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun war es Zeit, den Meerkohl unterzupflügen. Die Rippen zerfielen im Boden und lieferten Nahrung für die nächste Generation der Oleaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Morgen stellte Michael fest, dass der Meerkohl am nächsten Tag würde dran glauben müssen. Das Feld breitete sich knochenblass unter ihm aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er machte sich Notizen ins Palm, danach steuerte er seine Farm an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er den Landeplatz neben seinem Wohnhaus erreichte, konnte er schon sehen, wie sich die Hühner unter ihrem Binsendach in den Sand eingegraben hatten, um sich vor der Hitze zu verstecken. Michael stellte den kleinen Motorflieger im Hangar ab und ging ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sorgte die Klimaanlage für angenehme Kühle. Wie alle Maschinen auf der Farm einschließlich des Flugzeugs lief sie mit Oleaden-Öl. &amp;quot;Macht den Scheich nicht mehr reich!&amp;quot; Sicherlich ging es bei der Oleadenfarm auch um diese alte Parole der Bewegung &amp;quot;Sonnenland&amp;quot;, die es sich zur Aufgabe gestellt hatte, neue Wege der Energieversorgung zu entwickeln und durchzusetzen. Gerade in der letzten Zeit zeigte sich zudem, wie rasch die fossilen Brennstoffe weltweit abnahmen. Alternative Methoden der Energiegewinnung mussten gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Michael vor zehn Jahren noch Maschinenbau studierte, hätte er sich nicht träumen lassen, dass er einmal Landwirt sein würde. Durch das Seminar bei Dr. Becker über Pflanzenöl betriebene Motoren kam er damals zur Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort lernte er Sandra, seine erste und einzige große Liebe kennen: Jurastudentin, ehrgeizig, klug, beredt und hübsch. &amp;quot;Wenn du etwas für die Bewegung bewirken willst, musst du den Hebel bei den Schaltzentralen von Politik und Wirtschaft ansetzen&amp;quot;, hatte sie damals immer gesagt. &amp;quot;Neue Technologien sind nur so gut wie die Möglichkeiten ihrer Durchsetzung. Die laufmaschenfreie Strumpfhose gibt es schon ewig, doch wer will sie produzieren?&amp;quot; Er erinnerte sich an die Diskussionen. Im Prinzip wusste jeder, dass Sandra sich nach ihrem Studium konsequent eine Stelle in einer der Schaltzentralen suchen würde. Michael faszinierten jedoch mehr die Möglichkeiten der praktischen Umsetzung der &amp;quot;Sonnenland&amp;quot;-Ziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man liebt, wollen einem die unüberbrückbaren Gegensätze im Weltbild nicht auffallen. Es traf Michael daher tief, dass Sandra nur lachte, als er sie fragte, ob sie die Farm mit ihm zusammen aufmachen würde: &amp;quot;Du bist ein Fantast! Da kannst du ja gleich auf den Mond ziehen.&amp;quot; Ab diesem Zeitpunkt trennten sich ihre Wege. Sandra schloss kurz darauf ihr Studium mit exzellenten Ergebnissen ab. Bereits während ihrer letzten Semester bekam sie immer wieder Stellenangebote, doch sie hielt sich alle Möglichkeiten offen. An ihrem vorletzten Prüfungstag unterschrieb sie den Vertrag mit der GRANTEC AG, löste zwei Tage später ihr Zimmer im Studentenwohnheim auf, spendierte ihm und ein paar Leuten von der Bewegung einen Abschiedscapuccino in ihrem Stammcafé und verschwand danach auf Nimmerwiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'Ich werde nie mehr eine Frau lieben', hatte er damals beschlossen. Was er nicht ahnte, als er diesen Schwur aussprach: seit er die Farm führte, gab es überhaupt keine Gelegenheit mehr, eine Frau kennen zu lernen. Er benötigte keine Mitarbeiter; alles von der Aussaat über die Ernte bis zur Presse lief vollautomatisch. Das Öl wurde über eine Pipeline abtransportiert. Er bekam so gut wie nie Besuch, und wenn er Menschen sehen wollte, musste er fünfunddreißig Meilen nach Abenpool fahren. Und dort war die Auswahl an Mädchen im heiratsfähigen Alter äußerst begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gefiel ihm keine. Wenn man lange Zeit ohne Partner lebt, werden die Ansprüche ganz und gar unrealistisch. Diese Erkenntnis erfuhr Michael am eigenen Leib. Die beste Idee war gewesen, sich Falco, den bayerischen Gebirgsschweißhund, anzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der begrüßte ihn jetzt überschwänglich. Michael tätschelte ihm gedankenverloren den Kopf und ging weiter ins Arbeitszimmer an den Computer, seine Nabelschnur in die Welt. Er fuhr die Maschine hoch und öffnete als Erstes die Kurzmeldungen des Tages. 'Als ob da schon jemals was wirklich Interessantes drin gestanden hätte', dachte er, als er die Überschriften nachlässig überflog. Kleines Erdbeben auf den Philippinen, Minister Brown wegen Privathausbau auf Staatskosten zurück getreten, Letzter Rotbandwaran der Welt im Zoo von Sydney gestorben. Jeden Tag das Gleiche. Hoher Anstieg der Weltölreserven. Die Überschrift traf in wie ein Schwerthieb. Sein Herz begann augenblicklich zu rasen, als wäre es in einen engen Käfig eingesperrt und versuchte, sich zu befreien. Er überflog die Notiz: Amerikanische Wissenschaftler stellten ein neues Verfahren vor, mit Hilfe dessen die in Ölsänden gebundenen Schwerölvorräte herausgelöst werden könnten. Gentechnologisch veränderte Bakterien sollten diese Aufgabe übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Blick auf die Uhr zeigte Michael, dass seine Aktienbrokerin sich bereits an ihrem Arbeitsplatz in der Bank befinden musste. Er griff rasch zu seinem Telefon und wählte ihre Nummer.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Westcoast Union Bank, Abteilung Wertpapiere. Sie sprechen mit Angela Drott. Was kann ich für Sie tun?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre freundliche ausgeglichene Stimme besänftigte ihn auf der Stelle wieder, daher schaffte er es nicht mehr, gleich unbeherrscht loszupoltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier ist Michael Moor, haben Sie die Nachricht gelesen?&amp;quot;, fragte er in gemäßigtem Ton.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Schweigesekunden, bis Michael sich wieder aufraffte, etwas zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was haben Sie getan?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nichts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite schwere Schlag an diesem Morgen traf ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wissen Sie denn nicht, was die Nachricht bedeutet? Meine Werte sind doch bestimmt im Keller! Ich muss sie los werden, solange es noch geht. Sie hätten sofort verkaufen müssen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wurde es Michael zu viel. &amp;quot;Sind Sie wahnsinnig?! Es ist ja nicht ihre Existenzgrundlage, die gerade den Bach runtergeht. Ich will, dass Sie verkaufen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde nicht bei Tiefststand verkaufen. Wenn ich das täte, wäre Ihre Existenz wirklich gefährdet. Die Aktionäre geraten immer gleich in Panik und stoßen ihre Papiere ab, wenn es irgendwelche Probleme gibt. Das ist unklug. Sie bekommen im Moment keinen Pfifferling für Ihre Aktien. Sie müssen Geduld haben. Denken Sie an die Nachricht vor einigen Monaten, als die &amp;quot;Fortschrittspartei&amp;quot; die Zucht von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen und -tieren zulassen wollte. Da sollte ich Ihrer Meinung nach auch alles verkaufen. Und dann stellte sich heraus, dass der Gesetzesentwurf keine Chance hatte. Wissen Sie noch, wie die Oleade-Aktien danach stiegen? Und erinnern Sie sich an den Schlag, als Professor Rankin erschossen aufgefunden wurde? Der Mann, der mit seinen Forschungen erst die Grundlagen für die neuen Ölpflanzenzüchtungen gelegt hat. Und wahrscheinlich wurde er von den Erdöl produzierenden Ländern ausgeschaltet. Wissen Sie, wie die Kurse damals purzelten? Die Ermordung eines einzigen Wissenschaftlers kann die Entwicklung nicht aufhalten. Irgendwann in naher Zukunft wird kein Mensch mehr Erdöl kaufen wollen. Die Ölmagnate werden auf ihren Quellen sitzen bleiben. Das Erdölzeitalter wird zur Geschichte werden wie die Steinzeit. Beruhigen Sie sich. Machen Sie einen Spaziergang auf Ihrer schönen Farm und vertrauen Sie mir.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael war nach dieser Ansprache zu verwirrt, um weiterhin auf dem Verkauf der Aktien zu bestehen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie wissen ja gar nichts&amp;quot;, sagte er zu Angela, &amp;quot;Sie kennen meine Farm nicht. Sie haben doch keine Ahnung, ob sie schön oder hässlich oder sonst was ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, ich weiß es. Ich wohne ganz in Ihrer Nähe. Ich gehe oft an Ihren Feldern vorbei und schau' mir die Pflanzen an. Sie sind so wunderbar in ihrem ständig wechselnden Farbenspiel. Und der Duft, der von ihnen ausgeht. Manchmal wandere ich frühmorgens vor meiner Arbeit hin; dann raschelt der ganze Pflanzenwald, weil die Oleaden den Tau aus der Luft saugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie nicht so stachelig wären, würde ich sie umarmen. Immer habe ich davon geträumt, eine Farm wie die Ihre zu besitzen. Glauben Sie mir, die Stelle bei der Bank ist nur eine Notlösung für mich gewesen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angelas Bekenntnis stürzte Michael in weitere Verwirrung. Er verabschiedete sich kurz und legte auf. Nun war es still um ihn, nur die Klimaanlage summte gleichmäßig, und Falco lag hechelnd neben ihm und schaute ihn aufmerksam und erwartungsvoll an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'Was mach' ich bloß? Willi kontaktieren!' Michael öffnete das Oleade-Aktien-Forum. Achtundzwanzig Leute waren online. Er durchsuchte die Adressen. Willi war dabei. Michael schaltete auf &amp;quot;Sprechen und Hören&amp;quot; und klickte Willi an. &amp;quot;Mensch, dass du dich auch endlich mal meldest!&amp;quot;, begrüßte der ihn sofort. &amp;quot;Hier ist doch seit heut' morgen um Fünf die Hölle los. Hast du noch verkaufen können?&amp;quot; &amp;quot;Warum habt ihr mich nicht angerufen?&amp;quot;, entgegnete Michael empört. &amp;quot;Weil du, verdammt noch mal, hinter dem Mond lebst! Wir haben dich nicht erreicht. Hat deine Brokerin wenigstens gespurt?&amp;quot; Willis Frage war ein Dolchstoß in Michaels Eingeweide. Er zögerte zuzugeben, dass Angela nichts unternommen hatte; doch dann sagte er: &amp;quot;Sie hat mir abgeraten, zu verkaufen. Sie meint, die Aufregung gibt sich wieder.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist ein Spinner&amp;quot;, stellte Willi resigniert fest. &amp;quot;Es ist ja nicht so, dass wir nicht seit Monaten auf dich eingeredet hätten, du sollst dich von der Bank trennen. Kein Mensch arbeitet heutzutage noch mit einer Brokerin. Du siehst ja, dass die Banken schwerfällig wie Dinosaurier sind, du hättest schon lange auf Online-Handel umsteigen müssen.&amp;quot; Die Vorwürfe seines alten Freundes aus der Bewegung &amp;quot;Sonnenland&amp;quot; trafen Michael, und er war erneut unentschlossen, was er daraufhin vorbringen sollte. &amp;quot;Was habt ihr getan?&amp;quot;, fragte er nach einer kurzen Gesprächspause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Selbstverständlich noch verkauft, solange es ging. Hau' weg das Zeug! Ich weiß nicht, was ich dir sagen soll. Die Papiere stehen momentan bei einem Zehntel des gestrigen Wertes. Wir haben alle riesige Verluste gemacht.&amp;quot; Michael verzweifelte: &amp;quot;Bei euch sind es nur Zahlen auf Papier, aber ich kann die Farm dichtmachen, wenn die Bakterienmethode zur Erdölgewinnung funktioniert.&amp;quot; &amp;quot;Zahlen auf Papier! Du bist lustig&amp;quot;, antwortete Willi gereizt. &amp;quot;Die Oleade-Aktien sind mein größter Batzen gewesen. Meinst du, ich steck' das alles so locker weg? Ich hab' die Hypothek aufs Haus und dann Marga und die Kinder ...&amp;quot; Willi redete sich in Zorn: &amp;quot;Du hast nicht die leiseste Ahnung. Du bist allein. Wenn du die Farm aufgeben musst, suchst du dir eben wieder einen Job irgendwo. Du bist ungebunden, du kannst hingehen, wohin du willst, musst auf niemanden Rücksicht nehmen. 'Zahlen auf Papier!' Ich lach' mich tot.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch mit Willi war auf einem Tiefpunkt gelandet. Michael blieb nur noch die Möglichkeit, sich kurz zu verabschieden und sich auszuklinken. Wütend schaltete er den Computer aus und stand auf. Falco freute sich, als er merkte, dass Michael sich anschickte, das Haus zu verlassen. Augenblicklich sprang er auf, tanzte im Zimmer herum und wedelte erregt mit dem Schwanz. Ohne weiter auf den Hund zu achten, trat Michael vor die Haustür. Die Hitze schlug ihm erbarmungslos entgegen und raubte ihm fast den Atem. 'Das Klima ist sowieso beschissen hier. Vielleicht ist es gut, wenn ich die Farm verkaufen muss', dachte er. Er blickte sich auf dem Gelände um. Von den Tieren war kaum ein Laut zu hören. Die Hühner dösten in ihrem Pferch. Er ging rüber zum Stall, um den Kühen ihre Morgenration Ölpresskuchen zu füttern. Seine Tiere kamen ihm aus ihrem Freilauf entgegen und murrten schon ungeduldig, als er eintrat, weil er sich heute verspätet hatte. &amp;quot;O.k., ihr kriegt euer Futter ja schon&amp;quot;, versuchte Michael die Kühe zu beruhigen. Es wurde ihm plötzlich bewusst, dass er in der letzten Zeit immer häufiger mit seinen Tieren sprach. 'Ja', dachte Michael, 'vielleicht ist es besser, wenn ich hier weggehe. Es ist sowieso ungesund, immer allein zu leben. Ich spreche mit Hühnern und Kühen! Und manchmal sogar mit Pflanzen. Willi hat Recht. Was soll schon passieren. Ich gebe das ganze Gerümpel auf, such' mir einen Job als Maschinenbauingenieur und ziehe in die Stadt. Nach mir die Sintflut.' Missmutig schaufelte er die Pressabfälle der Oleaden in die Fresströge. Falco war ihm gefolgt, turnte übermütig zwischen den Beinen der Kühe umher und schnüffelte hier und da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Michael mit seiner Arbeit fertig war, griff er sich seinen Hut vom Haken im Stall und marschierte einer plötzlichen Eingebung folgend in Richtung seiner Felder. Falco, dem die Hitze nichts auszumachen schien, rannte voraus. 'Sonnenland!', dachte Michael verbittert. Er blickte über die sich bis zum Horizont ausstreckenden Fluren, schritt energisch den Feldweg entlang, vorbei am dunkelgrünen Stachelgestrüpp der halbhohen Pflanzen, bis er die Gegend mit den blühenden Oleaden erreichte. Schon lange, bevor das violette Areal zu sehen war, zog ihm der durchdringende Blütenduft entgegen. Er fühlte sich wie betäubt durch die Hitze und den Geruch. Als er direkt vor den reifen Pflanzen stand, merkte er erst wieder, wie groß sie waren. Zwei Meter ragten die Oleaden mindestens in die Höhe. Michael kam sich ohnmächtig vor. &amp;quot;Verdammte Teufelsbrut!&amp;quot;, sprach er zu den Disteln. &amp;quot;Ich pflüg' euch alle unter!&amp;quot; Die Pflanzen erhoben sich wie eine Wand vor ihm und rührten sich nicht. Wütend trat Michael auf die erste Reihe zu, griff eine Oleade am Hals und versuchte, sie aus dem Boden zu reißen. Doch die Pflanze klammerte sich tief im Sand fest. Als Michael auf seine Hände blickte, mit denen er den Stängel umschloss und schüttelte, sah er Blut hervorquellen. Das stachelige Biest hatte seine Handflächen zerschnitten. Angewidert ließ er los und schaute benommen auf seine blutigen Finger. Wie in Trance ging er einen Schritt zurück. Der hinter ihm sitzende Falco sprang auf und jaulte, weil Michael seine Pfote erwischt hatte. &amp;quot;Blöder Hund&amp;quot;, schimpfte Michael ungerecht. Er wandte sich vom Oleadenfeld ab und trat entschlossen den Rückweg zur Farm an. 'Von euch lass ich mich doch nicht fertig machen!', entschied er verbissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er zurück kam, lag die Farm immer noch still und unbeweglich in der Hitze da. Auf den gerippten Edelstahlbehältern für die Silage gleißte das Sonnenlicht, die Solarzellen auf dem Hausdach schimmerten geheimnisvoll, ein Huhn piepte im Halbschlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael ging zielstrebig ins Haus, holte das Telefon herbei und wählte die Nummer der Westcoast Union Bank. Angelas ruhige Stimme begrüßte ihn freundlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael kam sofort zur Sache: &amp;quot;Moor hier noch mal, ich möchte, dass Sie verkaufen, egal zu welchem Preis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das können Sie nicht machen! Haben Sie sich die Entwicklung angeschaut? Die Werte purzeln praktisch von Minute zu Minute. Ich beschwöre Sie, verkaufen Sie nicht am Tiefpunkt. Gedulden Sie sich, das kann morgen schon wieder anders aussehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist mir egal&amp;quot;, brach es aus Michael heraus. &amp;quot;Ich hab' die Schnauze gestrichen voll von allem. Ich kann die ewige Zitterpartie mit den Aktien nicht mehr ertragen. Ich hör' auf damit. Die Farm verkaufe ich auch. Sie wissen nicht, wie das ist. Seit vier Jahren bin ich allein. Ich arbeite den ganzen Tag. Ich habe nie frei. Ich bin der Sklave meines Unternehmens. Ich habe keinen Urlaub, ich habe keine Freunde, ich habe keine Frau. Für wen, bitte schön, soll ich mich hier abrackern?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind nicht der einzige Mensch, der allein ist&amp;quot;, sagte Angela. &amp;quot;Und Sie haben wenigstens noch etwas Sinnvolles geschaffen in Ihrem Leben. Die Farm ist toll. Ich beneide Sie darum. Ich wünschte, ich hätte so etwas vorzuweisen. Stattdessen sitze ich in meinem langweiligen Büro und handele mit trockenen Zahlen. Und was fange ich mit meinem Urlaub an? Ich gehe ins Schwimmbad nach Abenpool oder hüte die Katze meiner Mutter. Das höchste der Gefühle ist es, wenn ich beim Sommerfest der Kirchengemeinde die Tombola betreuen darf. Eine Farm zu besitzen, das ist was! Verkaufen Sie nicht, ich bitte Sie.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal in ihrer Beziehung erfuhr Michael etwas Persönliches von Angela. Ihre sonstigen Gespräche drehten sich allein um den Aktienmarkt. Er gewann auf einmal einen völlig anderen Eindruck von ihr. Bisher hatte sie nur eine - durchaus angenehme - Stimme dargestellt. Plötzlich war sie eine lebendige Frau mit Wünschen und Bedürfnissen. Das verunsicherte ihn. Bereits bei ihrem ersten Telefonat an diesem verflixten Morgen hatte sie ihm etwas von sich offenbart, nämlich, dass sie seine Farm kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Michael sich kurz seinen neuen Empfindungen gegenüber Angela hingegeben hatte, fasste er sich wieder und sagte bestimmt: &amp;quot;Egal, was Sie anbringen, ich bin entschlossen zu verkaufen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela schwieg einen Moment, so dass Michael ein bisschen Angst bekam, ob sie noch am Apparat war, aber bevor er nachfragen konnte, sprach sie knapp: &amp;quot;Ich werde versuchen, das Beste rauszuholen&amp;quot;. Dann verabschiedete sie sich und legte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael blieb verstört sitzen. Er war enttäuscht, dass sie nicht mehr weitergeredet hatte. Insgeheim wünschte er, sie hätte noch hartnäckiger versucht, ihn von der Sache mit dem Verkauf der Aktien und der Farm abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wüstenwind formte den Sandboden des Farmhofs zu kleinen Wirbeln aus. Michael trat, gefolgt von Falco, aus dem Haus, um rüber zum Kuhstall zu gehen. Die Tiere mussten gefüttert werden. An diesem Tag lag drückender Dunst über der Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Rundflug hatte Michael schon absolviert. Auch die Weltnachrichten waren abgehakt. Seit Michael die Aktien abgestoßen hatte, blieb ihm morgens viel mehr Zeit für andere Dinge. Das ständige Kontrollieren der Märkte nervte sowieso nach und nach. Die täglichen Besuche des Internet-Forums, die Telefonate mit seiner Brokerin, der ewige Stress mit dem Auf und Ab der Wertpapiere: mit all dem war jetzt Schluss. 'Ich bin für den Aktienmarkt nicht geeignet', beschloss Michael nach der letzten Horrormeldung. So wie es Angela vorausgesagt hatte, relativierte sich die Nachricht einige Tage später wieder. Die Bakterien entpuppten sich als unkontrollierbares Risiko. Sie produzierten giftige Ausscheidungen. Außerdem blieben sie in der Produktionsmenge an Erdöl weit hinter den hochfliegenden Versprechungen der Wissenschaftler zurück. Als eine Woche nach Bekanntgabe der Forschungsergebnisse einer der Laborassistenten auf ungeklärte Weise ums Leben kam, wurde die Weiterarbeit an dem Bakterienprojekt bis auf Weiteres eingestellt. Selbstredend stiegen die Oleade-Aktien sprunghaft in den Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'Egal', dachte Michael, 'es ist jetzt entschieden. Ich hab' ja die Farm, ich brauche keine Aktien.'&lt;br /&gt;
Das war natürlich nur die halbe Wahrheit. Manchmal überwog in Michaels Gedanken der Zweifel über seine Entscheidung, und er haderte mit sich. 'Ms. Drott lag richtig mit ihren Empfehlungen. Wieso hab' ich auf Willi gehört, der selbst so betroffen war, keinen Abstand zu der Sache hatte?', sah er nun ein. Die Aktienleute wurden von den Wellenbewegungen des Marktes auf und niedergeschleudert und verloren zwangsläufig irgendwann den Boden unter den Füßen. Das war auch der Grund gewesen, warum Michael gezögert hatte, seine Börsengeschäfte selbständig über Internet abzuwickeln. Außerdem, das musste er sich eingestehen, hatte er gerne mit Angela telefoniert. &amp;quot;Zu einer Aktienbrokerin entwickelt man mit der Zeit fast so eine intime Beziehung wie zu einer Ärztin&amp;quot;, bemerkte er gegenüber Willi einmal, als der ihn wieder dazu überreden wollte, auf Online-Handel umzusteigen. Michael bedauerte, dass es nun keinen Grund mehr gab, die Westcoast Union Bank anzurufen. Er ließ nur zögernd in sein Bewusstsein dringen, dass die letzten Telefonate mit Angela ihn noch nachhaltig beschäftigt hatten. Sie kannte seine Farm, sie ging bei seinen Feldern spazieren. Wohlmöglich kannte sie ihn auch. Vielleicht hatte er sie schon öfters in Abenpool getroffen und hatte nicht gewusst, dass sie es war. 'Egal', dachte er, 'das Kapitel ist ein für alle mal abgeschlossen!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kühe versorgt waren, pfiff Michael nach Falco. Der eilte neugierig herbei und sprang aufgeregt um Michael herum, als er merkte, dass sie zu einem Spaziergang aufbrechen würden.&lt;br /&gt;
Zuerst gingen die beiden zum Meerkohl. Bis zum Horizont breiteten sich die Pflanzen mit ihren erbsenartigen Samenkapseln aus. Blickte man über das Areal, so tat einem die hellgrüne Farbe fast in den Augen weh. &amp;quot;Noch zwei Tage, und dann geht's euch an den Kragen&amp;quot;, sagte Michael zu den sich im Wind wiegenden Wellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wandte er sich in Richtung der ausgewachsenen Oleaden. Schon lange bevor er die Anhöhe, hinter der das Feld lag, erreichte, wehte ihm der unverwechselbare Duft entgegen. Falco sprang heiter voraus. Als der Hund auf der Kuppe angekommen war, bellte er unvermittelt los. &amp;quot;Was gibt's, Falco?&amp;quot;, rief Michael. Als er selbst den Punkt erreichte, sah er am Ufer des Oleadenfeldes eine Frau stehen.&lt;br /&gt;
Sie hatte ihren Blick auf das Feld gerichtet. Ihr weißes Kleid und ihre langen blonden Haare wehten im Wind. Es schien fast, als sei sie mit den Pflanzen in ein Gespräch vertieft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael befahl Falco, brav zu sein, und ging auf die Frau zu. Als er näher kam, drehte sie sich zu ihm um und schaute ihm ruhig entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was machen Sie hier?&amp;quot;, fragte Michael sie verwundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich schau' mir die Pflanzen an.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme kam Michael bekannt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kennen wir uns?&amp;quot;, wollte er wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie man's nimmt&amp;quot;, entgegnete sie und blickte wieder zurück zum Oleadenfeld, leicht verlegen, wie es Michael vorkam. Sie schwiegen. Nach einer Weile ergriff die Frau erneut das Wort: &amp;quot;Ich bin Angela Drott.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bekenntnis versetzte Michael einen kleinen Schock. 'Ich bin ein Idiot, ich hätte es doch sofort wissen müssen', dachte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und? Haben Sie heute frei. Gehen Sie nicht in Ihre Bank?&amp;quot; In dem Moment, als er diese dämliche Frage stellte, hätte er sich auf die Zunge beißen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaute ihm wieder gerade in die Augen, setzte ein umwerfendes Lächeln auf und antwortete: &amp;quot;Ich habe gekündigt. Diese Woche hab' ich noch meinen Resturlaub genommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das habe ich nicht gewusst&amp;quot;, sagte Michael und kam sich abermals wie ein Schwachkopf vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher sollten Sie das auch wissen, Sie haben ja nie mehr angerufen.&amp;quot; Es schien Michael, als klänge in der Antwort ein leiser Vorwurf mit. Er wurde etwas ärgerlich und versuchte, sich zu rechtfertigen: &amp;quot;Was für einen Grund hätte ich wohl gehabt, Sie noch mal anzurufen, nachdem die Aktien verkauft waren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich verstehe&amp;quot;, bemerkte sie knapp dazu. Michael hatte das Gefühl, sie sei wegen irgend etwas verstimmt. Er studierte ihr Gesicht und ihre Erscheinung und fragte sich insgeheim, warum ihm eine so schöne Frau in Abenpool bisher noch nie aufgefallen war. Der Eindruck, den sie in ihrem schlichten Kleid vor dem lilafarbenen Feld in ihm hervorrief, war unvergleichlich stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Werden Sie Abenpool verlassen?&amp;quot;, fragte er sie beunruhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt lächelte sie wieder. &amp;quot;Nein, im Gegenteil, ich werde sogar noch mehr in Ihre Nähe ziehen&amp;quot;, erklärte sie ihm, obwohl er sie das gar nicht so direkt gefragt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tatsächlich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'Warum muss ich nur immer antworten wie ein Esel', dachte Michael. Glücklicherweise schien Angela nicht zu bemerken, wie dumm und verunsichert er plötzlich war. Er hörte sie fröhlich weitersprechen: &amp;quot;Ich habe mir die Farm in Ihrer Nachbarschaft gekauft. Stellen Sie sich vor, ich werde nun Farmerin, so wie ich's mir immer gewünscht habe. Ich werde Oleaden anbauen, deswegen schaue ich mir gerade Ihre Felder an. Mein neues Wohnhaus wird zur Zeit instand gesetzt. In vier Wochen kann ich einziehen. Sie müssen mich unbedingt besuchen kommen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Begeisterung steckte Michael an, und er bekam auf einmal auch gute Laune. &amp;quot;Gerne&amp;quot;, sagte er freudig und dann: &amp;quot;wie haben Sie das nur geschafft? Die Farm war doch bestimmt nicht billig. Ich weiß noch, wie es war, als ich damals anfing.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela schaute ihn vergnügt an und sagte: &amp;quot;Ich habe in Oleade-Aktien investiert&amp;quot;, und dann fügte sie schnell hinzu, &amp;quot;wirklich reich kann man ja damit nicht werden, aber das Startkapital für die Farm hat der Verkauf erbracht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael verschlug es die Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela schwieg auch. Sie sah ihm nochmals lange und bedeutungsvoll in die Augen und schickte sich dann an, weiterzugehen, ihn zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tausend Gedanken schossen Michael durch den Kopf. 'Tu' doch etwas', befahl er sich. 'Sag' irgendwas, damit sie noch dableibt! Lad' sie auf deine Farm ein'. Er war aber aus der Übung, was Frauen betraf, kriegte nichts Vernünftiges hin und hörte sie sagen: &amp;quot;Ich muss weiter. Bis bald. Ich ruf' Sie an. Und wenn Sie mich besuchen kommen, dann bringen Sie Ihren Hund mit.&amp;quot; Beim Wort &amp;quot;Hund&amp;quot; fühlte Falco sich angesprochen und musste unwillkürlich seinen Schwanz hin und her bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela gab Michael etwas unbeholfen die Hand, drehte sich um und ging beschwingt im Schatten der mächtigen Oleaden zur Linken davon, ohne sich noch einmal nach ihm umzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael schaute hinter ihr her, bis der weiße Punkt endgültig in der dunstigen Weite verschwunden war. Dann sagte er zu Falco: &amp;quot;Gell, du magst sie auch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Bewusstsein, ein wahrer Glückspilz zu sein, betrachtete Michael noch eine Weile seine Oleaden und wanderte dann unbeschwert nach Hause zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtkommerzielle Verbreitung [[Bild:Cc-nc white.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 20:24:55 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.110.251</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Oleade</comments>		</item>
		<item>
			<title>Telekom</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Telekom</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.110.251:&amp;#32;/* Presseberichte */ +on&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= bundesweiter massiver Stellenabbau =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausgliederungen bei der Telekom==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#FF0000;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Aktuelles: Auftakt ganztägiger Warnstreik 12.4.07&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Lohnraeuberhintergitter.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Streikimrollie.jpg|right]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Streiksonne.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Streikmotoraeder2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Solischreiben===&lt;br /&gt;
Der hessische Bundestagsabgeordnte [[Werner Dreibus]] schickte uns dieses Solischreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dreibussolitelekom.gif]]&lt;br /&gt;
[http://fulda-vogelsberg.de/fuldawiki/images/e/e5/DIE_LINKE._Soli_Telekom.pdf Download des Schreibens als PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Solidaritätserklärung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag unterstützt Euren Streik gegen die Blockadehaltung der&lt;br /&gt;
Deutschen Telekom im Bezug auf tarifvertragliche Schutzregelungen für die 55.000 Beschäftigten, die von der geplanten Auslagerung betroffenen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euren Widerstand gegen die mit der Auslagerung verbundenen verschlechterten Arbeitsbedingungen&lt;br /&gt;
der Beschäftigten ist dringend geboten. Die massiven Einkommenskürzungen und die deutlichen&lt;br /&gt;
Verlängerungen der Arbeitszeiten sind nicht kampflos hinzunehmen. Nur mit deutlichem Druck auf&lt;br /&gt;
das Unternehmen könnt Ihr Eure Verhandlungssituation stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fraktion DIE LINKE. stellt sich eindeutig hinter Eure Forderung: Es muss ein Tarifvertrag zur&lt;br /&gt;
Auslagerung vereinbart werden, der die Beschäftigten vor den negativen Auswirkungen der&lt;br /&gt;
Auslagerung schützt. Dazu gehört auch eine grundsätzliche Kurskorrektur der bisherigen Politik des&lt;br /&gt;
Arbeitsplatzabbaus und der Eingriffe in die Rechte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich&lt;br /&gt;
einseitig an den Gewinninteressen und den Interessen der Aktionäre orientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung hat einen eigenen Vertreter im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sitzt dort auch ein Vertreter der bundeseigenen KfW-Bankengruppe. Der Bund besitzt rund&lt;br /&gt;
30 Prozent der Anteile an der Telekom. DIE LINKE. fordert, dass dieser Einfluss von der&lt;br /&gt;
Bundesregierung genutzt werden muss, um einen weiteren Arbeitsplatzabbau und eine&lt;br /&gt;
Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zu verhindern. Dieser Forderung hat DIE LINKE. in den&lt;br /&gt;
vergangenen Monaten mit Anfragen und Anträgen im Deutschen Bundestag und in öffentlichen&lt;br /&gt;
Erklärungen Nachdruck verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bundestag hat diese Anträge mit den Stimmen der Regierungsparteien zurückgewiesen. Auch die&lt;br /&gt;
Bundesregierung lässt keine Bemühungen erkennen, dem Arbeitsplatzabbau bei der Telekom wirksam&lt;br /&gt;
entgegen zu treten. Die Fraktion DIE LINKE. wird diese Entwicklung des&lt;br /&gt;
Telekommunikationssektors weiter verfolgen und sich für die berechtigten Interessen der&lt;br /&gt;
Beschäftigten einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wünschen euch bei Eurem Arbeitskampf Mut, Durchhaltevermögen und natürlich viel Erfolg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit solidarischen Grüßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [[Werner Dreibus]] -&lt;br /&gt;
—&lt;br /&gt;
_&lt;br /&gt;
====Solischreiben der [[DKP]] Hessen====&lt;br /&gt;
An die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
streikenden Kolleginnen und Kollegen der Telekom,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an den ver.di Landesbezirk Hessen, Fachbereich 9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telekommunikation, Informationstechnologie, Datenverarbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kolleginnen und Kollegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Deutsche Kommunistische Partei versichert Euch in Eurem Arbeitskampf ihre herzliche Solidarität.&lt;br /&gt;
Wir treten mit Euch dafür ein, daß die Angriffe der Telekom-Vertreter auf die gültigen Tarifverträge zurückgewiesen werden und die in Servicegesellschaften 50.000 Beschäftigten ihren arbeitsrechtlichen Schutz behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Auseinandersetzung ist eine Folge der Privatisierung des Fernmeldewesens, die durch Aushöhlung des Grundgesetzes gegen den Willen der Beschäftigten und der damaligen Postgewerkschaft durchgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wünschen Euch in Eurem Streik Erfolg und verbleiben mit solidarischen Grüßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Beltz, Bezirksvorsitzender DKP Hessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Presseberichte===&lt;br /&gt;
* Fuldaer Zeitung Kurzbericht + 4 Fotos [[http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=177860]] und [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=177865]&lt;br /&gt;
* Fuldainfo: Beschäftigte der Telekom Fulda treten in Warnstreik [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=17334&amp;amp;PHPKITSID=44b1706157e47bd69caa5597aa4b2281]&lt;br /&gt;
* osthessennews [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1134857]&lt;br /&gt;
*In &amp;quot;Die WELT&amp;quot; wird Fulda erwähnt: [[http://www.welt.de/wirtschaft/article805154/Tausende_streiken_bei_der_Telekom.html]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, den 11. April 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#BA55D3;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Aktuelles: Streik in Sicht&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fuldaer Beschäftigten der telekom bereiten sich auf aktiven Widerstand gegen die Konzernpläne zur Ausgliederung und damit verbundene Lohnkürzungen um 40% vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit wird von den Kollegen in ganz Osthessen ein Bürgerinfo zur Information über die anstehenden Massnahmen in hoher Auflage verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer es selbst weitergeben/mailen möchte, findet das PDF hier &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage DGB Fulda: http://www.kreisverband-fulda.dgb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt Download: http://www.kreisverband-fulda.dgb.de/texte_dokumente/buergerinfo_telekom.pdf&lt;br /&gt;
* FZ Gewerkschaft stellt Streiks in Aussicht [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=177533]&lt;br /&gt;
* Fuldainfo  Auch in Fulda droht Telekombeschäftigten der Verlust des Arbeitplatzes [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=17290&amp;amp;PHPKITSID=88a8e1b816002a852b65941a5c1c545e]&lt;br /&gt;
* Osthessennews 6.4.07: Fulda: Verlust von bis zu 50 Arbeitsplätzen bei TELEKOM nach Tarifverhandlungen? [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1134728]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bericht zu Hintergrund und Aktionen in anderen Städten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://tk-it.verdi.de/telekom_kampagne_2007/action/wasg_linkspartei_erklaeren_solidaritaet/data/Solidarit%C3%A4tserkl%C3%A4rung%20WASG-Linkspartei Solierklärung WASG - Linkspartei]&lt;br /&gt;
* [http://www.dkp-online.de/uz/3913/s0502.htm Unsere Zeit : Kampfbereitschaft bei der Telekom]&lt;br /&gt;
* [http://tk-it.verdi.de/telekom_kampagne_2007 Telekom Kampagne von ver.di]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/UnternehmenDeutschland.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pressemitteilung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''01.03.2007 – [[Werner Dreibus]]'''&lt;br /&gt;
'''Airbus macht Schule: Auch bei der Telekom sollen die Beschäftigten für Managementfehler zahlen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der von der Telekom geplanten Auslagerung von 50.0000 Beschäftigten erklärt der stellvertretende Vorsitzende und gewerkschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE., Werner Dreibus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Management hat ganz offensichtlich die Entwicklungen auf dem Telekommunikationsmarkt verschlafen. Aber das Verursacherprinzip scheint bei deutschen Großunternehmen immer weniger zu gelten: nicht bei AEG, Siemens oder Airbus und jetzt auch nicht bei der Telekom. Überall wurden vom Management krasse Fehlentscheidungen getroffen und Verluste eingefahren. Anschließend wurden dann die Beschäftigten zur Kasse gebeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem 3 Milliarden Euro Netto-Gewinn zu wenig sind, wer mit den Plänen zur Lohndrückerei gleichzeitig Unternehmenszukäufe ins Auge fasst, der vertritt unverfroren allein die Interessen der Anteilseigner. Statt selbst die Zeche zu zahlen, stellen die Top-Manager der Telekom ihre Beschäftigten in den Regen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Bundesregierung? Sie schweigt. Mit seiner Beteiligung bei der Telekom hat der Bund alle Mittel in der Hand, die soziale Verantwortungslosigkeit des Managements zu stoppen. Doch außer Sonntagsreden vom &amp;quot;politischen Primat&amp;quot; fällt Müntefering und Co. nichts ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund sind die Widerstände von Beschäftigten, Betriebsräten und ver.di völlig richtig. Ausgliederungen und Personalabbau können nicht die Lösungen für Unternehmensfehlentwicklungen sein, wenn gleichzeitig die Arbeitszeit der Beschäftigten ohne Lohnausgleich heraufgesetzt wird – damit bringt die Telekom noch mehr Arbeitsplätze in Gefahr und schürt weiter die Angst bei ihren Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ver.di ruft zur Demonstration in Bonn auf!===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28.02.2007 werden in Bonn ca. 10.000 Telekombeschäftigte gegen die beabsichtigten Arbeitszeitverlängerungen und Lohnsenkungen demonstrieren. Allein aus Fulda werden sich 130 Telekombeschäftigte an der Demonstration beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Michael Wahl. Vorsitzender von ver.di bei der Deutschen Telekom in Fulda, mitteilte, werden die Beschäftigten am Mittwoch um 07.00 Uhr von der Eigilstr. 2 in Fulda mit 3 Bussen nach Bonn starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Solidarität mit den Beschäftigten, erklärten die Landtagsabgeordnete Sabine Waschke, SPD und Karin Masche von der Linken.Offenen.Liste in Fulda. Waschke bezeichnete die vom Vorstand angekündigte Senkung der Löhne um 30 – 50% eine Ungeheuerlichkeit.  Während die Telekom an Aktionäre 3 Milliarden Euro Dividenden auszahlen möchte sollen für die Beschäftigten die Löhne um bis zu 1000, Euro abgesenkt werden. Auch wenn inzwischen vom Vorstand Übergangsregelungen in Aussicht gestellt wurden, ist dies nicht zu akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Wahl weiter ausführte, soll am 28.02.2007 in Bonn durch den Aufsichtsrat die Ausgliederung von  50.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom in Billiglohngesellschaften beschlossen werden. &lt;br /&gt;
Ver.di will mit dieser Demonstration einen weiteren Versuch unternehmen den Vorstand von diesem Beschäftigungsfeindlichen Vorhaben abzubringen. Sollte der Vorstand bei seinen Plänen bleiben wird ver.di einen Ausgliederungsschutzvertrag fordern. Streiks werden unvermeidlich sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Statt weiter Personal abzubauen und Löhne zu senken solle der Vorstand endlich einen kundenfreundlichen Service anbieten. Hierzu gehöre genügend, qualifiziertes und motiviertes Personal.&lt;br /&gt;
Mit Ausgliederungen, Billiglohngesellschaften und Leiharbeitern sei kein Service auf Dauer zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(zum Zweck Veröffentlichung zugesandte Original Erklärung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Presse====&lt;br /&gt;
* unsere Zeit Die Zeichen stehen auf Angriff - Telekom-Beschäftigte demonstrieren gegen Arbeitsplatz- und Lohnabbau [http://www.dkp-online.de/uz/3908/s0501.htm]&lt;br /&gt;
*osthessennews: Abfahrt um 07:12 Uhr - 140 Telekom-Beschäftigte zur Groß-Demo nach Bonn [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1133281]&lt;br /&gt;
* fuldainfo: Kampf gegen Ausgliederung und Lohnsenkungen [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=16885&amp;amp;PHPKITSID=280efe227d9fc2f5d8d1f25d6a7e0dfe]&lt;br /&gt;
* fuldainfo:  Fuldaer Telekombeschäftigte nehmen an Demo in Bonn teil [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=16785&amp;amp;PHPKITSID=fcedf050c83a71848e24def622786b81]&lt;br /&gt;
* osthessennews 130 Telekombeschäftigte fahren morgen - ver.di-Aufruf zur Demonstration in Bonn [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1133208]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6,20 Euro Stundenlohn sind nicht akzeptabel===&lt;br /&gt;
'''Teilnahme an der Aktion [[Eine Region steht auf!]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer außerordentlichen Vertrauensleuteversammlung der ver.di Betriebsgruppe Telekom wurde der entschlossene Kampf gegen die von der Telekom beabsichtigten Ausgliederung von allein 400 Beschäftigten am Standort Fulda, bundesweit 45.000 Beschäftigte, bekräftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verdiregionstehtauf.jpg|framed|right|Die Kollegen der [[telekom]] auf ihrem Demozug von der Betriebsversammlung zum Kundgebungsort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere der Verkauf von 700 Callcenterbeschäftigten von der telekomeigenen VCS zum 01.12.2006 an die Walter Media GmBH wurde kritisiert. Hierbei handelt es sich überwiegend um Beschäftigte an Standorten in den neuen Bundesländern. Für diese Beschäftigte soll der Stundenlohn schrittweise auf 6,20 Euro abgesenkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen solchen Weg in die Armut werde man mit allen Mitteln bekämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skandalös ist zusätzlich, dass der Vorstand weiter an einer Erhöhung der Dividenden für die Aktionäre festhält. Nachdem die Dividendenauszahlung in diesem Jahr erstmals die 3 Milliardengrenze überschritten hat, soll nun nochmals draufgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verdiregionstehtauf2.jpg|framed|left|Die Kollegen der [[telekom]] auf ihrem Demozug von der Betriebsversammlung zum Kundgebungsort]]&lt;br /&gt;
Da auf Druck der Anteilseigner der Vorstandsvorsitzende Ricke zurückgetreten ist, verlangen die Akti-enfonds nun eine noch deutlichere Renditesteigerung. Hierzu sollen neben Lohnkürzungen auch In-vestitionen gestoppt bzw. gedrosselt werden. So steht nun in Gefahr dass der für nächstes Jahr ge-plante Aufbau des superschnellen VDSL Netzes in der Region Nord/Mittel und Osthessen gestoppt wird. Die Region Fulda werde so wieder von einer modernen Technologie abgehängt. Damit verbunden drohen erneut Arbeitsplatzverluste für die Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Michael Wahl, Vorsitzender von ver.di bei der Telekom in Fulda, berichtete sind die Beschäftigten entschlossen sich gegen diese Firmenpolitik zu wehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertrauensleute haben daher beschlossen am 05.12.2006 dem Aufruf des Bundesvorstandes von ver.di zu folgen und mit einer Demonstration die Öffentlichkeit über das unsoziale Verhalten der Telekom informieren. Anlass ist die an diesem Tage stattfindende Aufsichtsratssitzung der Telekom.&lt;br /&gt;
Weiterhin hat man eine Arbeitskampfleitung gewählt die alle Vorbereitungen für kommende Auseinandersetzung trifft. Am 11.12.2006 wird der Ver.di Vorstand in Fulda über Gründung eines regionalen Bündnisses zum Ausbau des neuen Hochgeschwindigkeitsnetzes in unserer Region beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===400 Beschäftigte in Fulda sind betroffen Lohnsenkungen um bis zu 50 % geplant===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittteilung der ver.di Betriebsgrupppe T-Com Osthessen an die Presse (27.10.06):'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Beschluß des Telekomvorstandes sollen Mitte nächsten Jahres 45.000 Beschäftigte ausgegliedert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Vorstellungen des Telekomvorstandes soll der geplante Abbau von 32.000 Stellen weiterlaufen. Zusätzlichen sollen die Löhne um 30 – 50 % gesenkt werden. Die Arbeitszeit soll ebenfalls ohne Lohnausgleich angehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Wahl, Vorsitzender der ver.di Betriebsgruppe Telekom, nannte dies eine ungeheuer-liche Provokation. Allein in Fulda seinen 400 Mitarbeiter betroffen. Treffen werde es die Beschäftigten der Technischen Infrastruktur und des Technischen Kundendienstes sowie aus den Callcentern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Absenkung der Löhne um bis zu 50 % würde einen monatlichen Verdienst von ca. 1250,- Euro (Diese Höhe entspricht der Forderung des DGB nach einem [[Mindestlohn]]) bedeuten. Für einen Beschäftigten mit 3 Kindern bedeutet ein solcher Lohn eine Absenkung auf Sozialhilfeniveau.  Bereits seit 3 Jahren wird das Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld nicht mehr gesondert gezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahl kritisierte das Verhalten des Vorstandes als völlig maßlos. Der gleiche Vorstand hat im letzten Jahr den Abbau von 32.000 Beschäftigten beschlossen, gleichzeitig aber eine Anhebung der Dividende um 500 Millionen Euro beschlossen. Jetzt kündigt mit der Absenkung der Löhne eine weitere Einsparung beim Personal an. Für die Aktionäre ist eine erneute Anhebung der Dividende angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies werden sich die Beschäftigten nicht gefallen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt mit ständig neuen Drohungen das Personal zu verunsichern solle der Vorstand endlich  Rahmenbedingungen für einen guten Service und gute Produkte schaffen. Nur mit Kürzungen und Streichungen sei dies nicht zu erreichen. Die Beschäftigten sind es leid ständig für die Fehler des Managementes den Kopf hinzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahl kündigte den erbitterten Widerstand der Belegschaft an. In dem betroffen Bereich habe ver.di 80% der Beschäftigten gewerkschaftlich organisiert. Der Arbeitgeber wird sich an dem solidarischen Verhalten  der Belegschaft die Zähne ausbeißen. Wahl kündigte für die nächsten Tage erste Protestveranstaltungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst werden die Mitglieder am Dienstag in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Vorhaben des Vorstandes ausführlich informiert. Am Mittwoch wird der Landesfachbereichsvorstand über weitere koordinierte Maßnahmen beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar sei allerdings auch, dass es bei einem Festhalten des Vorstandes an seinen Plänen zwangsläufig zu Tarifverhandlungen in Folge zu Arbeitskampsmaßnahmen kommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahl kündigte einen Konsequenten und kompromisslosen Kampf zum Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen an. Nicht die Löhne der Arbeitnehmer müssen gekürzt werden, die Gewinne der Konzerne, Aktienfonds und der Manager seinen zu hoch und müssen gekürzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer nicht kämpft hat schon verloren...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tage der DGB Aktion [[Eine Region steht auf!]] überbrachte der Betriebsrat Michael Wahl den Kolleginnen und Kollegen eine frohe Kunde: Alle Kolleginnen, die nach Frankfurt versetzt wurden sind wieder in Fulda. Im Juni gab es zahlreiche Aktionen um den Skandal der Versetzung (siehe unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Telekom versetzt Mütter nach Frankfurt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag, den 2.6.06 erhielen 32 Beschäftigte der Telekom in Fulda die Versetzung nach Frankfurt. Bereits Dienstag sollen sie dort den Dienst antreten. Bei den Kolleginnen handelt es sich überwiegend um Alleinerziehende und Mütter von Kindern.&lt;br /&gt;
Die Gewerkschaft Ver.di plant für Dienstag Protestaktionen und eine gemeinsame Fahrt nach Frankfurt.&lt;br /&gt;
'''Presse: Keine Rücksicht auf Mütter (on)''' [http://www.osthessen-news.de/beitrag_D.php?id=1125284]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Protest hat vorläufigen Erfolg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6.6. wurde die Versetzung zurückgenommen und die Kollegen versehen in Fulda wieder ihren Dienst&lt;br /&gt;
'''Presse: Keine Rücksicht auf Mütter (fdi)''' [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=8128]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versetzung der der Mütter wird nun überprüft ==&lt;br /&gt;
'''Tag der Solidarität mit den Familien am 12.06.2006.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Protesten der vergangen Tage hat führt die Telekom nun eine soziale Prüfung durch.&lt;br /&gt;
Ver.di appelliert nun, auf die Versetzung von Teilzeitbeschäftigten Müttern mit kleinen Kindern zu verzichten. Für sie käme es einer Aufgabe ihrer Arbeit gleich. Eine Kinderbetreuung wird durch die lange Fahrzeit kaum noch möglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prüfung der Telekom ist noch nicht abgeschlossen. Allerdings besteht die Telekom erneut auf die Versetzung am kommenden Dienstag. Nach den derzeitigen Informationen soll erst am Montag eine Entscheidung nun unter Beteiligung des Betriebsrates in Bonn getroffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Unterstützung des Betriebsrates und als Appell an die Telekom führt ver.di daher am kommenden Montag einen Tag der Solidarität mit den Familien durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir appellieren an alle gesellschaftlichen Kräfte die Familien zu unterstützen.&lt;br /&gt;
Insbesondere bitten die Mütter um Unterstützung der Politik und sozialen Verbände.&lt;br /&gt;
Kommen Sie alle zur Eigilstraße in Fulda und zeigen Sie ihre Solidarität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt geht es um die Entscheidung wie die Telekom den für Herbst angekündigten Personalab- und Umbau durchführt. Die Umsetzung auf Kosten der Familien muss gestoppt werden. Eine Versetzung von teilzeitbeschäftigten Müttern ist nicht zu akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ver.di ruft am Montag alle Beschäftigte mit ihren Familien um 15.30 Uhr vor dem Telekomgebäude, Eigilstr.2 zum Tag der Solidarität auf. Auch bittet ver.di die Politik und Sozialverbände um Unterstützung. Am Montag soll um 15.30 vor der Eigilstraße in Fulda das Ergebnis der Verhandlungen bekannt gegeben und  bewertet werden. Politiker und Verbände erhalten ebenfalls die Möglichkeit zur Stellungnahme.&lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
== Solidaritätserklärung 12.06.06 ==&lt;br /&gt;
(es gilt das gesprochene Wort)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschäftigten der Telekom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der heutigen Protestkundgebung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kolleginnen und Kollegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tag der Solidaritaet Telekom.jpg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die LINKE.Offene Liste]] im Kreisstag und Stadtverordnetenversammlung ist empört über das Vorgehen des telekom Vorstandes auf kaltem Wege die betroffenen Kolleginnen aus ihrem Beruf zu drängen. &lt;br /&gt;
Durch eine Versetzung nach Frankfurt mit einer täglichen Fahrzeit von etwa 3 Stunden wird es vielen der Betroffen nicht mehr möglich sein ihrer Arbeit nachzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zumutung ist weiterhin die Kurzfristigkeit der Ankündigung jeweils von Freitag auf Dienstag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dies ist nur der Anfang des großflächigen angekündigten Personalabbaus. Der Arbeitsplatzvernichtung in den Bereichen des früheren öffentlichen Dienstes bei Post und Bahn muß - auch im Interesse aller abhängig Beschäftigten - konsequent entgegen getreten werden. Dabei habt Ihr unsere Unterstützung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linke.Offene Liste hat sich in Fulda erst im laufe des letzten Jahres zusammengefunden. Wir sind eine offene Wählerinitiative, die meisten Aktiven sind Menschen, die sich bewußt als links verstehen in Gewerkschaften und anderen gesellschaftlichen Gruppierungen aktiv sind. Auch wird die Linke Offene Liste von den örtlichen Gliederungen der [[Linkspartei]] und [[WASG]] untestützt. Allen gemeinsam ist: Wir verstehen uns bewußt als links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir als bewußte Linke bereits die Privatisierungspläne der Post, die Zerschlagung der Bürgerpost und die &amp;quot;Postreform 2&amp;quot;, mit der 1994 in ganz großer Koalition von CDU/CSU, FDP und SPD die Privatisierung eingeleitet und 1997 schließlich vollendet wurde, stets kritisiert und bekämpft. &lt;br /&gt;
Obwohl die drohenden Folgen - Service-Verschlechterung, Verteuerung und Personalabbau - absehbar war, haben die bürgerlichen Parteien unter Bruch des Grundgesetzes die Post dem Großkapital zur Profitmacherei vorgeworfen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Tag der Solidaritaet S.Waschke.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es freut uns wenn heute Vertreter genau der gleichen Parteien den Beschäftigten ihre Unterstützung versichern, doch das Drama des Personalabbaus nahm bereits mit den von ihnen unterstützten Privatisierungen ihren Lauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgen der Kapitalisierung der öffentlichen Dienstleistungen wurden in den vergangenen Jahren deutlich und zeigen sich jetzt. Nachdem bereits eine rigider Personalabbau ohnegleichen durchgeführt wurde (allein von 1997 bis 2000 wurden 60.000 Arbeitsplätze vernichtet) will die Telekom jetzt weitere 32.000 Stellen abbauen. Und dies obwohl im vergangenen Jahr Höchstprofite erzielt wurden. Der Konzernüberschuß stieg um 26,7% oder 1 Milliarde auf 4,7 Milliarden Euro! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sind Profite, die mit der Arbeitskraft der Beschäftigten erwirtschaftet wurden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ohne Beschäftigte keine Profite - Wenn die Vorstände der Telekom weiter abbauen, sollte überlegt werden, ob die Beschäftigten nicht vollständig die Arbeitskraft zur Erzielung der Profite entziehen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Unterstützung habt ihr dabei, und wir werden immer mehr. In der Region Fulda sind in den letzten Jahren über 4000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze vernichtet worden. Auf der anderen Seite 800 1- Euro Job Zwangsdienste, jobs unter der Sozialversicherungsgrenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiharbeitsfirmen, wie die vivento, [[Adecco]] und wie sie alle heißen sprießen aus dem Boden. In den Großbetrieben der Region wie [[Wirth Gruppe|dura]], Gummi und [[Wella]] sind schon mehr als die Hälfte der ursprünglichen Arbeitsplätze durch Leiharbeiter mit Minilohn besetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildung und Ausbildung wird mehr und mehr zur Frage des Geldbeutels: [[Ware Bildung|Privatschulen]] mit hervorragender Ausstattung und 300 Euro Schulgeld nehmen ihren Betrieb auf, natürlich haben diese Jugendlichen es leichter bei der Lehrstellensuche, Lehrstellen? Wer nicht Geld mitbringt oder Vitamin B hat, guckt in die Röhre. In diesen Tagen kämpfen die Fuldaer Studenten gegen die Einführung von [[Studiengebühren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Familien von Arbeitenen und Arbeitslosen wird die Ausbildung ihrer Kinder fast unmöglich. &lt;br /&gt;
Wir möchten mit unserer politischen Arbeit vor Ort die Vernetzung der Betroffenen aus den verschiedenen Branchen entwickeln und fördern, dazu gehört auch die Geheimverhandlungen in den kommunalen Gremien bekannt zu machen. Auch dort werden wir verkauft mit Mann und Maus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gesellschaft ist nicht mehr unsere Gesellschaft. Wir fordern mehr, als Brot und Spiele! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die LINKE.Offene Liste]] Fulda &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montag 26.6.06==&lt;br /&gt;
Streit Telekom/ver.di: &amp;quot;Alle Mütter mit kleinen Kindern bleiben in Fulda&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressebericht hier bei osthessennews (on) [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1125921]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= Solidaritätserklärung 23.3.=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterstützer und Kandidaten von [[Die LINKE.Offene Liste]] solidarisieren&lt;br /&gt;
sich mit den Kollegen bei der Telekom, die in Fulda und anderswo um den&lt;br /&gt;
Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen und rufen daher alle auf, die gegen&lt;br /&gt;
Arbeitsplatzabbau eintreten, sich an der Protestdemonstration und&lt;br /&gt;
Kundgebung der Telekom-Kollegen am Donnerstag, den 23.3. zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auftakt ist um 7.15 Uhr vor dem Telekom-Gebäude in der&lt;br /&gt;
Eigilstr./Petersberger Str., der Zug geht weiter zum Platz &amp;quot;Unterm Hl.&lt;br /&gt;
Kreuz&amp;quot;, wo die betroffenen Kollegen/innen auch normalerweise arbeiten, von dort&lt;br /&gt;
geht es zur Rabanusstraße (7.50Uhr), wo sich Kollegen/innen vom Service&lt;br /&gt;
anschließen, die Abschlusskundgebung ist um 8.00 Uhr am Bahnhofsvorplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Osthessen sind in den letzten Jahren über 4000&lt;br /&gt;
sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verloren gegangen, 12 000&lt;br /&gt;
Menschen müssen schon von Hartz IV leben, das noch nicht einmal das&lt;br /&gt;
Existenzminimum sichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Entwicklung will Die LINKE.Offene Liste entgegen treten, sei es&lt;br /&gt;
durch Teilnahme und Unterstützung von gewerkschaftlichen Aktionen oder&lt;br /&gt;
durch Arbeit im Kreistag und Stadtverordnetenversammlung Fulda gegen&lt;br /&gt;
Privatisierung und Lohndumping, das sich auch bei den Kommunen breit macht.&lt;br /&gt;
Die Städte und Gemeinden müssten das größte Interesse am Erhalt von&lt;br /&gt;
Arbeitsplätzen in der Region haben, sichern die Beschäftigten doch auch&lt;br /&gt;
die Einnahmen der Städte. Doch trotz Milliardengewinnen bei der Telekom&lt;br /&gt;
sollen die Menschen, die diese erwirtschaftet haben in eine Zukunft ohne&lt;br /&gt;
Perspektive geschickt werden. Dem stellen wir uns entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vorlage:Gesammeltes Schweigen|verschickt an osthessennews - nicht veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Presse===&lt;br /&gt;
* [[Fulda Echo Nr. 1# Wer Vivento säht, wird Sturm ernten!|Fulda Echo Nr. 1: Wer Vivento säht, wird Sturm ernten!]]&lt;br /&gt;
== Die Situation aus der Sicht der Gewerkschaft ver.di==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Telekom will 32.000 Arbeitsplätze abbauen, davon 150 in Fulda'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschäftigten bei der Deutschen Telekom in Fulda sind bestürzt über die Mitteilung des Telekomvorstandes, in den kommenden 2 Jahren sich von weiteren 32.000 Beschäftigten zu trennen.&lt;br /&gt;
Wie der ver.di - Vorsitzende für die T-Com in Fulda, Michael Wahl, mitteilte, ist auch in Fulda mit erheblichem Personalbbau zu rechnen, sollte sich der Vorstand mit seinen Plänen durchsetzen. Bei der Deutsche Telekom in Fulda sind zur Zeit ca. 800 Mitarbeiter beschäftigt, davon 170 Auszubildende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ver.di wird die Pläne des Vorstandes auf das schärfste bekämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Jahr hat ver.di ein Beschäftigungsbündnis mit der Deutschen Telekom geschlossen. Danach sind bis Ende 2008 betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Über einen Rationalisierungsschutzvertrag sind die Beschäftigten vor bundesweiten Versetzungen geschützt. Weiterer Personalabbau ist für 2005 und 2006 weitgehend ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nachdem die Deutsche Telekom im Jahr 2004 ein Rekordergebnis eingefahren hat und auch für 2005 Milliardengewinne erwirtschaftet, sollen erneut Beschäftigte gehen. Diesen Plänen hat der ver.di Bundesvorstand den Kampf angesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während an die Aktionäre 2,6 Milliarden Euro Dividende ausgezahlt wurden, hat man in 2004 im Rahmen des Beschäftigungsbündnisses den Beschäftigten 300,- Millionen Euro weniger Lohn gezahlt. Für 2005 ist eine noch höhere Rendite für die Aktionäre geplant. Auf der Aktionärsversammlung am 03.05.2006 wird vom Vorstand eine Erhöhung der Dividende um 16 %, auf 3,1 Milliarden Euro vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt kurzfristigen Aktionärsinteressen zu verfolgen verlangt ver.di eine zukunftsorientierte Investitionspolitik. Die von den Beschäftigten erwirtschafteten Erträge müssen im Betrieb bleiben und dürfen nicht an der Börse verausgabt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== mehr Info ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenbericht osthessennews die Aktionen der Mitarbeiter bei der telekom in Fulda: [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1123438]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos Ronald Wölfel [http://testing.he-hosting.de/telekom/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bericht im Fulda Echo Nr. 1 [[Fulda Echo Nr. 1# Weg mit dem Mönch - her mit Brand!|Weg mit dem Mönch - her mit Brand!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Presseerklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Seitenzähler wurde durch Löschung zurückgesetzt. Bis dahin hatte die Seite ca. 600 Aufrufe'''&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 20:13:42 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.110.251</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Telekom</comments>		</item>
		<item>
			<title>Vorlage:Hauptseite Aktuelle Veranstaltungen</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.110.251:&amp;#32;Eisenbahngeschichte&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
'''Freitag 23.3.07'''&lt;br /&gt;
* 10 bis 18.00 Uhr vor dem Bürgerbüro Fulda, Unterschriftensammlung Verfassungsklage gegen [[Studiengebühren]]&lt;br /&gt;
* 14.00 - 18.00 Uhr [[Geschwister-Scholl-Schule Fulda]], Markt der Möglichkeiten für Eltern und Lehrkräfte des Kreis- und [[Stadtelternbeirat]]es&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr  Lauterbach Gaststätte „Zum Ochsen“, Rockelsgasse [[Naturfreunde|NaturFreunde]]-Ortsgruppe Lauterbach“ e. V. Jahreshauptversammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Lauterbach, Gaststätte „Zum Ochsen“, Rockelsgasse. Dr. Tobias ten Brink, Uni-Frankfurt  Wissenswertes über den im Juni in Heiligendamm stattfindenden „G 8 – Gipfel“ und über die geplanten Protest- und Aufklärungsaktionen, an denen sich zahlreiche Organisationen, darunter auch [[Naturfreunde|NaturFreunde]]-Gruppen beteiligen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 24.3.07'''&lt;br /&gt;
* 10:00 Uhr, Westfalenhalle in Dortmund. 5. Parteitag der [[WASG]] [http://parteitag.w-asg.de/ - Zur Seite des Parteitags...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 25.3.07'''&lt;br /&gt;
* 10:00 Uhr, Westfalenhalle in Dortmund. 5. Parteitag der [[WASG]] [http://parteitag.w-asg.de/ - Zur Seite des Parteitags...]&lt;br /&gt;
*14.00 Uhr am Parkplatz Milseburg an der Infotafel, Keltische Mythen und Brauchtum: Führung auf der Milseburg, Landkreis Fulda Biosphärenreservat Rhön in Zusammenarbeit mit der Diplom Biologin Ellen Ploß eine Führung auf die Milseburg an. Im Mittelpunkt stehen Mythen, Weisheiten, Leben, Religion und Brauchtum der Kelten. Frau Ploß erzählt, wie das Leben zur Eisenzeit auf der Milseburg ausgesehen haben mag.Kosten: Erwachsene 2,50€, Kinder sind frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 26.3.07'''&lt;br /&gt;
*15.00 Uhr '''Nichtöffentliche''' Sitzung [[Haupt- und Finanzausschuss]] und [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr]] &lt;br /&gt;
*18.00 Uhr Fürstensaal Stadtschloß [[Stadtverordnetenversammlung März 2007|Stadtverodnetenversammlung]] u.a Beschluss Uniplatz, Osttangente und Emalierwerk, dessen Inhalte 3 Stunden vorher nur den Ausschussmitgliedern in geheimer Sitzung unterbreitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 27.3.07'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr, Stadtschloss, Kurfürstenzimmer [[Ausländerbeirat]]&lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr, DGB Haus Untergeschoss [[attac]] Treffen, Offenes Thema&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freitag 30.3.07'''&lt;br /&gt;
* 16.00 Uhr Versammlungsraum DGB Haus Fulda, Goethestraße 11, Treff Fuldaer Arbeitsloseninitiative Austausch, Hilfen, Aktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 31.3.07'''&lt;br /&gt;
* 11.00 Uhr Milchbar der Mensa der Universität Marburg, Beratung der hessischen Kreis- und Landesvorstände von Linkspartei und [[WASG]] über den weiteren Verlauf des Parteigründungsprozesses mit Klaus Ernst (MdB). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 1.4.07'''&lt;br /&gt;
* [[Aprilscherze|Internationaler Kampftag der Komiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ostersamstag 7.4.07'''&lt;br /&gt;
* Ostermarsch in Würzburg, 11.00 Uhr Theatervorplatz [http://www.nachrichten-aus-hassfurt.de/Meldung%20329.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ostermontag 9.4.07'''&lt;br /&gt;
* Ostermarsch von Offenbach nach Ffm, Lauterbachter treffen sich um 9.00 Uhr in Lauterbach am [[Naturfreunde]]haus zur Abfahrt&lt;br /&gt;
* Ostermarsch in Kassel ua.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 12.4.07'''&lt;br /&gt;
* ab 6.30 ganztägiger Warnstreik bei der  [[telekom]] in Fulda und anderswo&lt;br /&gt;
* 22.24 Uhr Offener Kanal Fulda: Nepper, Schlepper (O)bermänner Film von Fuldaer ver.di Vertrauensleuten über die aktuelle Situation der Beschäftigten bei der [[Telekom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freitag 13.4.07'''&lt;br /&gt;
* 16.00 Uhr Versammlungsraum DGB Haus Fulda, Goethestraße 11, Treff Fuldaer Arbeitsloseninitiative Austausch, Hilfen, Aktion&lt;br /&gt;
* 16.24 Uhr und 22.24 Uhr Offener Kanal Fulda: Nepper, Schlepper (O)bermänner Film von Fuldaer ver.di Vertrauensleuten über die aktuelle Situation der Beschäftigten bei der [[Telekom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 14.4.07'''&lt;br /&gt;
* Frankfurt (Main), Hauptbahnhof um 15 Uhr: [[Videoüberwachung|Freiheit statt Angst - Demo gegen Sicherheits- und Überwachungswahn]]&lt;br /&gt;
* 16.24 Uhr und 22.24 Uhr Offener Kanal Fulda: Nepper, Schlepper (O)bermänner Film von Fuldaer ver.di Vertrauensleuten über die aktuelle Situation der Beschäftigten bei der [[Telekom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 15.4.07'''&lt;br /&gt;
* 16.24 Uhr und 22.24 Uhr Offener Kanal Fulda: Nepper, Schlepper (O)bermänner Film von Fuldaer ver.di Vertrauensleuten über die aktuelle Situation der Beschäftigten bei der [[Telekom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 62. Jahrestag Selbstbefreiung Buchenwald: Gegen das Auftreten der Nazis in Stadt und Land! Für ein Verbot der NPD und aller faschistischen Organisationen!, Mitfahrgelegenheiten aus Osthessen über Seite [[Naturfreunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittwoch 18.4.07'''&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr Veranstaltung [[Die Linkspartei|DIE LINKE.]] &amp;amp; [[WASG]], Felsenkeller in Fulda (Leipziger Str. 12) mit [[Wolfgang Gehrcke]],  [[Veranstaltungen mit auswärtigen Politikern|'''Flyer hier''']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 19.9.07&lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr im Vortragssaal des [[Vonderau Museum]]s, Fuldaer Geschichtsverein, „Zur Eisenbahngeschichte um Fulda im 19. Jahrhundert“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 21.04.07'''&lt;br /&gt;
* 9.00 Uhr Ludwig-Wolker-Haus in Kleinsassen, Bischof Heinz Josef Algermissen und der ehemalige Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit, Dr. Heiner Geißler, über das Thema: „Generation [[Praktikum]]“ – Welche Chancen bleiben der nächsten Generation?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 22.04.07'''&lt;br /&gt;
* '''Tag der Erde'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 24.4.07'''&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr, Hochschule Cafe Chaos, In den USA aktiv gegen den Krieg, Jesse Lessinger berichtet von der Antikriegsbewegung un Schülerstreiks in den USA, Veranstalter: SAV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittwoch 25.4.07'''&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr Veranstaltung [[Die Linkspartei|DIE LINKE.]] &amp;amp; [[WASG]], Felsenkeller in Fulda (Leipziger Str. 12) mit [[Ulrich Wilken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freitag 27.04.07'''&lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr Gemeinsame Mitgliederversammlung von [[Die Linkspartei|DIE LINKE.]] und [[WASG]], Felsenkeller in Fulda (Leipziger Str. 12)&lt;br /&gt;
: Näheres dazu in der Lokalpresse ...&lt;br /&gt;
* 18:30 Uhr, Alsfeld, Hotel Klingelhöffer, Hersfelder Str. '''Mindestlohn! Statt Armutslöhnen!''' Diskussion mit Michael Schlecht, Bundesvorstandsmitglied der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit ([[WASG]]) und „Chefvolkswirt“ der Gewerkschaft ver.di&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 28.04.07&lt;br /&gt;
* Anpaddeln der [[Naturfreunde]] auf der Ohm, Mitmachen möglich mehr Infos Download &amp;quot;Basalt&amp;quot; über Seite [[Naturfreunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tag der Arbeit [[1. Mai 2007]] in Osthessen + Vogelsberg&lt;br /&gt;
* 10.00 Uhr Fulda Paulustor, Demonstrationszug der Beschäftigten Fuldaer Betriebe, Erwerbsloser, Schüler und Studenten zum Kundgebungsort in der Fulda Aue.&lt;br /&gt;
* Lauterbach&lt;br /&gt;
* Schlitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Zum Einfügen im Mai Anlässlich des G8 Gipfels im Juni 2007 in Heiligendamm, lädt der BDKJ gemeinsam mit Misereor, Justitia et Pax und der UN-Millenniumskampagne zu einem internationalen Youth Hearing nach Bonn ein. Damit veranstaltet der BDKJ am 19. Mai 2007 einen Tag der Diskussion und Aktion, an dem Jugendliche und junge Erwachsene aus den katholischen Jugendverbänden gemeinsam mit Verantwortlichen aus Politik und Kirche sowie internationalen Gästen die &amp;quot;Visionen für eine friedliche und gerechte Welt&amp;quot; aus dem &amp;quot;International Youth Hearing for Justice and Peace&amp;quot; weiterentwickeln. Als Gesprächspartner(innen) sind eingeladen: Sonderbeauftragte des UN-Genrealsekretärs für die Millenniumsziele, Frau Eveline Herfkens, Thilo Hoppe, Vorsitzender des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages, und Weihbischof Leo Schwarz aus Trier. Die Fahrt nach Bonn kostet mit Übernachtung 40,- €. Eingeladen sind alle Interessierten Jugendlichen. Im BDKJ-Diözesanbüro gibt es nähere Informationen unter 0661.87.395 oder bdkj@bistum-fulda.de.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 22. Mai 2007&lt;br /&gt;
* 19:30 Uhr, Ort: Felsenkeller Fulda Leipziger Str. 12, Vortrag von Dr. Werner Rügemer: [[Public Private Partnership|Privatisierung in Deutschland]] - eine Bilanz,  Eintritt frei, Veranstalter Ver.di und Attac Fulda&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 20:09:53 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.110.251</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage_Diskussion:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</comments>		</item>
		<item>
			<title>Videos und Podcasts</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Videos_und_Podcasts</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.110.251:&amp;#32;loose&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Videos==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lokales===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arbeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aus aller Welt===&lt;br /&gt;
*[http://video.google.de/url?vidurl=http%3A%2F%2Fvideo.google.de%2Fvideoplay%3Fdocid%3D-7859909765349743827%26q%3DLoose%2BChange&amp;amp;docid=-7859909765349743827&amp;amp;ev=v&amp;amp;esrc=sr2&amp;amp;usg=AL29H23YF-EMdtusGOOPrNJNsBA5J969gQ] Loose Change 2 mit deutschen Untertiteln in guter Filmqualität. Der Hammer: topaktueller kostenloser Film, den man gesehen haben MUSS!&lt;br /&gt;
* Die FAZ über den Film [http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E3D78F3C2F11F4C7C8E2993E156C2037E~ATpl~Ecommon~Scontent.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Podcasts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 20:00:22 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.110.251</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Videos_und_Podcasts</comments>		</item>
		<item>
			<title>Videos und Podcasts</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Videos_und_Podcasts</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.110.251:&amp;#32;angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Videos==&lt;br /&gt;
===Lokales===&lt;br /&gt;
===Arbeit===&lt;br /&gt;
===Aus aller Welt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Podcasts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 19:57:47 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.110.251</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Videos_und_Podcasts</comments>		</item>
		<item>
			<title>Telekom</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Telekom</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.110.251:&amp;#32;Presse + DKP&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= bundesweiter massiver Stellenabbau =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausgliederungen bei der Telekom==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#FF0000;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Aktuelles: Auftakt ganztägiger Warnstreik 12.4.07&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Lohnraeuberhintergitter.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Streikimrollie.jpg|right]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Streiksonne.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Streikmotoraeder2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Solischreiben===&lt;br /&gt;
Der hessische Bundestagsabgeordnte [[Werner Dreibus]] schickte uns dieses Solischreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dreibussolitelekom.gif]]&lt;br /&gt;
[http://fulda-vogelsberg.de/fuldawiki/images/e/e5/DIE_LINKE._Soli_Telekom.pdf Download des Schreibens als PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Solidaritätserklärung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag unterstützt Euren Streik gegen die Blockadehaltung der&lt;br /&gt;
Deutschen Telekom im Bezug auf tarifvertragliche Schutzregelungen für die 55.000 Beschäftigten, die von der geplanten Auslagerung betroffenen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euren Widerstand gegen die mit der Auslagerung verbundenen verschlechterten Arbeitsbedingungen&lt;br /&gt;
der Beschäftigten ist dringend geboten. Die massiven Einkommenskürzungen und die deutlichen&lt;br /&gt;
Verlängerungen der Arbeitszeiten sind nicht kampflos hinzunehmen. Nur mit deutlichem Druck auf&lt;br /&gt;
das Unternehmen könnt Ihr Eure Verhandlungssituation stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fraktion DIE LINKE. stellt sich eindeutig hinter Eure Forderung: Es muss ein Tarifvertrag zur&lt;br /&gt;
Auslagerung vereinbart werden, der die Beschäftigten vor den negativen Auswirkungen der&lt;br /&gt;
Auslagerung schützt. Dazu gehört auch eine grundsätzliche Kurskorrektur der bisherigen Politik des&lt;br /&gt;
Arbeitsplatzabbaus und der Eingriffe in die Rechte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich&lt;br /&gt;
einseitig an den Gewinninteressen und den Interessen der Aktionäre orientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung hat einen eigenen Vertreter im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sitzt dort auch ein Vertreter der bundeseigenen KfW-Bankengruppe. Der Bund besitzt rund&lt;br /&gt;
30 Prozent der Anteile an der Telekom. DIE LINKE. fordert, dass dieser Einfluss von der&lt;br /&gt;
Bundesregierung genutzt werden muss, um einen weiteren Arbeitsplatzabbau und eine&lt;br /&gt;
Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zu verhindern. Dieser Forderung hat DIE LINKE. in den&lt;br /&gt;
vergangenen Monaten mit Anfragen und Anträgen im Deutschen Bundestag und in öffentlichen&lt;br /&gt;
Erklärungen Nachdruck verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bundestag hat diese Anträge mit den Stimmen der Regierungsparteien zurückgewiesen. Auch die&lt;br /&gt;
Bundesregierung lässt keine Bemühungen erkennen, dem Arbeitsplatzabbau bei der Telekom wirksam&lt;br /&gt;
entgegen zu treten. Die Fraktion DIE LINKE. wird diese Entwicklung des&lt;br /&gt;
Telekommunikationssektors weiter verfolgen und sich für die berechtigten Interessen der&lt;br /&gt;
Beschäftigten einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wünschen euch bei Eurem Arbeitskampf Mut, Durchhaltevermögen und natürlich viel Erfolg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit solidarischen Grüßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [[Werner Dreibus]] -&lt;br /&gt;
—&lt;br /&gt;
_&lt;br /&gt;
====Solischreiben der [[DKP]] Hessen====&lt;br /&gt;
An die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
streikenden Kolleginnen und Kollegen der Telekom,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an den ver.di Landesbezirk Hessen, Fachbereich 9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telekommunikation, Informationstechnologie, Datenverarbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kolleginnen und Kollegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Deutsche Kommunistische Partei versichert Euch in Eurem Arbeitskampf ihre herzliche Solidarität.&lt;br /&gt;
Wir treten mit Euch dafür ein, daß die Angriffe der Telekom-Vertreter auf die gültigen Tarifverträge zurückgewiesen werden und die in Servicegesellschaften 50.000 Beschäftigten ihren arbeitsrechtlichen Schutz behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Auseinandersetzung ist eine Folge der Privatisierung des Fernmeldewesens, die durch Aushöhlung des Grundgesetzes gegen den Willen der Beschäftigten und der damaligen Postgewerkschaft durchgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wünschen Euch in Eurem Streik Erfolg und verbleiben mit solidarischen Grüßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Beltz, Bezirksvorsitzender DKP Hessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Presseberichte===&lt;br /&gt;
* Fuldaer Zeitung Kurzbericht + 4 Fotos&lt;br /&gt;
[[http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=177860]] und [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=177865]&lt;br /&gt;
* Fuldainfo: Beschäftigte der Telekom Fulda treten in Warnstreik&lt;br /&gt;
[[http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=17334&amp;amp;PHPKITSID=44b1706157e47bd69caa5597aa4b2281]]&lt;br /&gt;
*In &amp;quot;Die WELT&amp;quot; wird Fulda erwähnt: [[http://www.welt.de/wirtschaft/article805154/Tausende_streiken_bei_der_Telekom.html]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, den 11. April 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#BA55D3;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Aktuelles: Streik in Sicht&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fuldaer Beschäftigten der telekom bereiten sich auf aktiven Widerstand gegen die Konzernpläne zur Ausgliederung und damit verbundene Lohnkürzungen um 40% vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit wird von den Kollegen in ganz Osthessen ein Bürgerinfo zur Information über die anstehenden Massnahmen in hoher Auflage verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer es selbst weitergeben/mailen möchte, findet das PDF hier &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage DGB Fulda: http://www.kreisverband-fulda.dgb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt Download: http://www.kreisverband-fulda.dgb.de/texte_dokumente/buergerinfo_telekom.pdf&lt;br /&gt;
* FZ Gewerkschaft stellt Streiks in Aussicht [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=177533]&lt;br /&gt;
* Fuldainfo  Auch in Fulda droht Telekombeschäftigten der Verlust des Arbeitplatzes [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=17290&amp;amp;PHPKITSID=88a8e1b816002a852b65941a5c1c545e]&lt;br /&gt;
* Osthessennews 6.4.07: Fulda: Verlust von bis zu 50 Arbeitsplätzen bei TELEKOM nach Tarifverhandlungen? [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1134728]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bericht zu Hintergrund und Aktionen in anderen Städten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://tk-it.verdi.de/telekom_kampagne_2007/action/wasg_linkspartei_erklaeren_solidaritaet/data/Solidarit%C3%A4tserkl%C3%A4rung%20WASG-Linkspartei Solierklärung WASG - Linkspartei]&lt;br /&gt;
* [http://www.dkp-online.de/uz/3913/s0502.htm Unsere Zeit : Kampfbereitschaft bei der Telekom]&lt;br /&gt;
* [http://tk-it.verdi.de/telekom_kampagne_2007 Telekom Kampagne von ver.di]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/UnternehmenDeutschland.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pressemitteilung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''01.03.2007 – [[Werner Dreibus]]'''&lt;br /&gt;
'''Airbus macht Schule: Auch bei der Telekom sollen die Beschäftigten für Managementfehler zahlen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der von der Telekom geplanten Auslagerung von 50.0000 Beschäftigten erklärt der stellvertretende Vorsitzende und gewerkschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE., Werner Dreibus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Management hat ganz offensichtlich die Entwicklungen auf dem Telekommunikationsmarkt verschlafen. Aber das Verursacherprinzip scheint bei deutschen Großunternehmen immer weniger zu gelten: nicht bei AEG, Siemens oder Airbus und jetzt auch nicht bei der Telekom. Überall wurden vom Management krasse Fehlentscheidungen getroffen und Verluste eingefahren. Anschließend wurden dann die Beschäftigten zur Kasse gebeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem 3 Milliarden Euro Netto-Gewinn zu wenig sind, wer mit den Plänen zur Lohndrückerei gleichzeitig Unternehmenszukäufe ins Auge fasst, der vertritt unverfroren allein die Interessen der Anteilseigner. Statt selbst die Zeche zu zahlen, stellen die Top-Manager der Telekom ihre Beschäftigten in den Regen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Bundesregierung? Sie schweigt. Mit seiner Beteiligung bei der Telekom hat der Bund alle Mittel in der Hand, die soziale Verantwortungslosigkeit des Managements zu stoppen. Doch außer Sonntagsreden vom &amp;quot;politischen Primat&amp;quot; fällt Müntefering und Co. nichts ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund sind die Widerstände von Beschäftigten, Betriebsräten und ver.di völlig richtig. Ausgliederungen und Personalabbau können nicht die Lösungen für Unternehmensfehlentwicklungen sein, wenn gleichzeitig die Arbeitszeit der Beschäftigten ohne Lohnausgleich heraufgesetzt wird – damit bringt die Telekom noch mehr Arbeitsplätze in Gefahr und schürt weiter die Angst bei ihren Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ver.di ruft zur Demonstration in Bonn auf!===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28.02.2007 werden in Bonn ca. 10.000 Telekombeschäftigte gegen die beabsichtigten Arbeitszeitverlängerungen und Lohnsenkungen demonstrieren. Allein aus Fulda werden sich 130 Telekombeschäftigte an der Demonstration beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Michael Wahl. Vorsitzender von ver.di bei der Deutschen Telekom in Fulda, mitteilte, werden die Beschäftigten am Mittwoch um 07.00 Uhr von der Eigilstr. 2 in Fulda mit 3 Bussen nach Bonn starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Solidarität mit den Beschäftigten, erklärten die Landtagsabgeordnete Sabine Waschke, SPD und Karin Masche von der Linken.Offenen.Liste in Fulda. Waschke bezeichnete die vom Vorstand angekündigte Senkung der Löhne um 30 – 50% eine Ungeheuerlichkeit.  Während die Telekom an Aktionäre 3 Milliarden Euro Dividenden auszahlen möchte sollen für die Beschäftigten die Löhne um bis zu 1000, Euro abgesenkt werden. Auch wenn inzwischen vom Vorstand Übergangsregelungen in Aussicht gestellt wurden, ist dies nicht zu akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Wahl weiter ausführte, soll am 28.02.2007 in Bonn durch den Aufsichtsrat die Ausgliederung von  50.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom in Billiglohngesellschaften beschlossen werden. &lt;br /&gt;
Ver.di will mit dieser Demonstration einen weiteren Versuch unternehmen den Vorstand von diesem Beschäftigungsfeindlichen Vorhaben abzubringen. Sollte der Vorstand bei seinen Plänen bleiben wird ver.di einen Ausgliederungsschutzvertrag fordern. Streiks werden unvermeidlich sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Statt weiter Personal abzubauen und Löhne zu senken solle der Vorstand endlich einen kundenfreundlichen Service anbieten. Hierzu gehöre genügend, qualifiziertes und motiviertes Personal.&lt;br /&gt;
Mit Ausgliederungen, Billiglohngesellschaften und Leiharbeitern sei kein Service auf Dauer zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(zum Zweck Veröffentlichung zugesandte Original Erklärung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Presse====&lt;br /&gt;
* unsere Zeit Die Zeichen stehen auf Angriff - Telekom-Beschäftigte demonstrieren gegen Arbeitsplatz- und Lohnabbau [http://www.dkp-online.de/uz/3908/s0501.htm]&lt;br /&gt;
*osthessennews: Abfahrt um 07:12 Uhr - 140 Telekom-Beschäftigte zur Groß-Demo nach Bonn [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1133281]&lt;br /&gt;
* fuldainfo: Kampf gegen Ausgliederung und Lohnsenkungen [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=16885&amp;amp;PHPKITSID=280efe227d9fc2f5d8d1f25d6a7e0dfe]&lt;br /&gt;
* fuldainfo:  Fuldaer Telekombeschäftigte nehmen an Demo in Bonn teil [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=16785&amp;amp;PHPKITSID=fcedf050c83a71848e24def622786b81]&lt;br /&gt;
* osthessennews 130 Telekombeschäftigte fahren morgen - ver.di-Aufruf zur Demonstration in Bonn [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1133208]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6,20 Euro Stundenlohn sind nicht akzeptabel===&lt;br /&gt;
'''Teilnahme an der Aktion [[Eine Region steht auf!]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer außerordentlichen Vertrauensleuteversammlung der ver.di Betriebsgruppe Telekom wurde der entschlossene Kampf gegen die von der Telekom beabsichtigten Ausgliederung von allein 400 Beschäftigten am Standort Fulda, bundesweit 45.000 Beschäftigte, bekräftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verdiregionstehtauf.jpg|framed|right|Die Kollegen der [[telekom]] auf ihrem Demozug von der Betriebsversammlung zum Kundgebungsort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere der Verkauf von 700 Callcenterbeschäftigten von der telekomeigenen VCS zum 01.12.2006 an die Walter Media GmBH wurde kritisiert. Hierbei handelt es sich überwiegend um Beschäftigte an Standorten in den neuen Bundesländern. Für diese Beschäftigte soll der Stundenlohn schrittweise auf 6,20 Euro abgesenkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen solchen Weg in die Armut werde man mit allen Mitteln bekämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skandalös ist zusätzlich, dass der Vorstand weiter an einer Erhöhung der Dividenden für die Aktionäre festhält. Nachdem die Dividendenauszahlung in diesem Jahr erstmals die 3 Milliardengrenze überschritten hat, soll nun nochmals draufgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verdiregionstehtauf2.jpg|framed|left|Die Kollegen der [[telekom]] auf ihrem Demozug von der Betriebsversammlung zum Kundgebungsort]]&lt;br /&gt;
Da auf Druck der Anteilseigner der Vorstandsvorsitzende Ricke zurückgetreten ist, verlangen die Akti-enfonds nun eine noch deutlichere Renditesteigerung. Hierzu sollen neben Lohnkürzungen auch In-vestitionen gestoppt bzw. gedrosselt werden. So steht nun in Gefahr dass der für nächstes Jahr ge-plante Aufbau des superschnellen VDSL Netzes in der Region Nord/Mittel und Osthessen gestoppt wird. Die Region Fulda werde so wieder von einer modernen Technologie abgehängt. Damit verbunden drohen erneut Arbeitsplatzverluste für die Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Michael Wahl, Vorsitzender von ver.di bei der Telekom in Fulda, berichtete sind die Beschäftigten entschlossen sich gegen diese Firmenpolitik zu wehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertrauensleute haben daher beschlossen am 05.12.2006 dem Aufruf des Bundesvorstandes von ver.di zu folgen und mit einer Demonstration die Öffentlichkeit über das unsoziale Verhalten der Telekom informieren. Anlass ist die an diesem Tage stattfindende Aufsichtsratssitzung der Telekom.&lt;br /&gt;
Weiterhin hat man eine Arbeitskampfleitung gewählt die alle Vorbereitungen für kommende Auseinandersetzung trifft. Am 11.12.2006 wird der Ver.di Vorstand in Fulda über Gründung eines regionalen Bündnisses zum Ausbau des neuen Hochgeschwindigkeitsnetzes in unserer Region beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===400 Beschäftigte in Fulda sind betroffen Lohnsenkungen um bis zu 50 % geplant===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittteilung der ver.di Betriebsgrupppe T-Com Osthessen an die Presse (27.10.06):'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Beschluß des Telekomvorstandes sollen Mitte nächsten Jahres 45.000 Beschäftigte ausgegliedert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Vorstellungen des Telekomvorstandes soll der geplante Abbau von 32.000 Stellen weiterlaufen. Zusätzlichen sollen die Löhne um 30 – 50 % gesenkt werden. Die Arbeitszeit soll ebenfalls ohne Lohnausgleich angehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Wahl, Vorsitzender der ver.di Betriebsgruppe Telekom, nannte dies eine ungeheuer-liche Provokation. Allein in Fulda seinen 400 Mitarbeiter betroffen. Treffen werde es die Beschäftigten der Technischen Infrastruktur und des Technischen Kundendienstes sowie aus den Callcentern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Absenkung der Löhne um bis zu 50 % würde einen monatlichen Verdienst von ca. 1250,- Euro (Diese Höhe entspricht der Forderung des DGB nach einem [[Mindestlohn]]) bedeuten. Für einen Beschäftigten mit 3 Kindern bedeutet ein solcher Lohn eine Absenkung auf Sozialhilfeniveau.  Bereits seit 3 Jahren wird das Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld nicht mehr gesondert gezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahl kritisierte das Verhalten des Vorstandes als völlig maßlos. Der gleiche Vorstand hat im letzten Jahr den Abbau von 32.000 Beschäftigten beschlossen, gleichzeitig aber eine Anhebung der Dividende um 500 Millionen Euro beschlossen. Jetzt kündigt mit der Absenkung der Löhne eine weitere Einsparung beim Personal an. Für die Aktionäre ist eine erneute Anhebung der Dividende angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies werden sich die Beschäftigten nicht gefallen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt mit ständig neuen Drohungen das Personal zu verunsichern solle der Vorstand endlich  Rahmenbedingungen für einen guten Service und gute Produkte schaffen. Nur mit Kürzungen und Streichungen sei dies nicht zu erreichen. Die Beschäftigten sind es leid ständig für die Fehler des Managementes den Kopf hinzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahl kündigte den erbitterten Widerstand der Belegschaft an. In dem betroffen Bereich habe ver.di 80% der Beschäftigten gewerkschaftlich organisiert. Der Arbeitgeber wird sich an dem solidarischen Verhalten  der Belegschaft die Zähne ausbeißen. Wahl kündigte für die nächsten Tage erste Protestveranstaltungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst werden die Mitglieder am Dienstag in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Vorhaben des Vorstandes ausführlich informiert. Am Mittwoch wird der Landesfachbereichsvorstand über weitere koordinierte Maßnahmen beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar sei allerdings auch, dass es bei einem Festhalten des Vorstandes an seinen Plänen zwangsläufig zu Tarifverhandlungen in Folge zu Arbeitskampsmaßnahmen kommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahl kündigte einen Konsequenten und kompromisslosen Kampf zum Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen an. Nicht die Löhne der Arbeitnehmer müssen gekürzt werden, die Gewinne der Konzerne, Aktienfonds und der Manager seinen zu hoch und müssen gekürzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer nicht kämpft hat schon verloren...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tage der DGB Aktion [[Eine Region steht auf!]] überbrachte der Betriebsrat Michael Wahl den Kolleginnen und Kollegen eine frohe Kunde: Alle Kolleginnen, die nach Frankfurt versetzt wurden sind wieder in Fulda. Im Juni gab es zahlreiche Aktionen um den Skandal der Versetzung (siehe unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Telekom versetzt Mütter nach Frankfurt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag, den 2.6.06 erhielen 32 Beschäftigte der Telekom in Fulda die Versetzung nach Frankfurt. Bereits Dienstag sollen sie dort den Dienst antreten. Bei den Kolleginnen handelt es sich überwiegend um Alleinerziehende und Mütter von Kindern.&lt;br /&gt;
Die Gewerkschaft Ver.di plant für Dienstag Protestaktionen und eine gemeinsame Fahrt nach Frankfurt.&lt;br /&gt;
'''Presse: Keine Rücksicht auf Mütter (on)''' [http://www.osthessen-news.de/beitrag_D.php?id=1125284]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Protest hat vorläufigen Erfolg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6.6. wurde die Versetzung zurückgenommen und die Kollegen versehen in Fulda wieder ihren Dienst&lt;br /&gt;
'''Presse: Keine Rücksicht auf Mütter (fdi)''' [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=8128]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versetzung der der Mütter wird nun überprüft ==&lt;br /&gt;
'''Tag der Solidarität mit den Familien am 12.06.2006.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Protesten der vergangen Tage hat führt die Telekom nun eine soziale Prüfung durch.&lt;br /&gt;
Ver.di appelliert nun, auf die Versetzung von Teilzeitbeschäftigten Müttern mit kleinen Kindern zu verzichten. Für sie käme es einer Aufgabe ihrer Arbeit gleich. Eine Kinderbetreuung wird durch die lange Fahrzeit kaum noch möglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prüfung der Telekom ist noch nicht abgeschlossen. Allerdings besteht die Telekom erneut auf die Versetzung am kommenden Dienstag. Nach den derzeitigen Informationen soll erst am Montag eine Entscheidung nun unter Beteiligung des Betriebsrates in Bonn getroffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Unterstützung des Betriebsrates und als Appell an die Telekom führt ver.di daher am kommenden Montag einen Tag der Solidarität mit den Familien durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir appellieren an alle gesellschaftlichen Kräfte die Familien zu unterstützen.&lt;br /&gt;
Insbesondere bitten die Mütter um Unterstützung der Politik und sozialen Verbände.&lt;br /&gt;
Kommen Sie alle zur Eigilstraße in Fulda und zeigen Sie ihre Solidarität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt geht es um die Entscheidung wie die Telekom den für Herbst angekündigten Personalab- und Umbau durchführt. Die Umsetzung auf Kosten der Familien muss gestoppt werden. Eine Versetzung von teilzeitbeschäftigten Müttern ist nicht zu akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ver.di ruft am Montag alle Beschäftigte mit ihren Familien um 15.30 Uhr vor dem Telekomgebäude, Eigilstr.2 zum Tag der Solidarität auf. Auch bittet ver.di die Politik und Sozialverbände um Unterstützung. Am Montag soll um 15.30 vor der Eigilstraße in Fulda das Ergebnis der Verhandlungen bekannt gegeben und  bewertet werden. Politiker und Verbände erhalten ebenfalls die Möglichkeit zur Stellungnahme.&lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
== Solidaritätserklärung 12.06.06 ==&lt;br /&gt;
(es gilt das gesprochene Wort)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschäftigten der Telekom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der heutigen Protestkundgebung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kolleginnen und Kollegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tag der Solidaritaet Telekom.jpg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die LINKE.Offene Liste]] im Kreisstag und Stadtverordnetenversammlung ist empört über das Vorgehen des telekom Vorstandes auf kaltem Wege die betroffenen Kolleginnen aus ihrem Beruf zu drängen. &lt;br /&gt;
Durch eine Versetzung nach Frankfurt mit einer täglichen Fahrzeit von etwa 3 Stunden wird es vielen der Betroffen nicht mehr möglich sein ihrer Arbeit nachzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zumutung ist weiterhin die Kurzfristigkeit der Ankündigung jeweils von Freitag auf Dienstag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dies ist nur der Anfang des großflächigen angekündigten Personalabbaus. Der Arbeitsplatzvernichtung in den Bereichen des früheren öffentlichen Dienstes bei Post und Bahn muß - auch im Interesse aller abhängig Beschäftigten - konsequent entgegen getreten werden. Dabei habt Ihr unsere Unterstützung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linke.Offene Liste hat sich in Fulda erst im laufe des letzten Jahres zusammengefunden. Wir sind eine offene Wählerinitiative, die meisten Aktiven sind Menschen, die sich bewußt als links verstehen in Gewerkschaften und anderen gesellschaftlichen Gruppierungen aktiv sind. Auch wird die Linke Offene Liste von den örtlichen Gliederungen der [[Linkspartei]] und [[WASG]] untestützt. Allen gemeinsam ist: Wir verstehen uns bewußt als links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir als bewußte Linke bereits die Privatisierungspläne der Post, die Zerschlagung der Bürgerpost und die &amp;quot;Postreform 2&amp;quot;, mit der 1994 in ganz großer Koalition von CDU/CSU, FDP und SPD die Privatisierung eingeleitet und 1997 schließlich vollendet wurde, stets kritisiert und bekämpft. &lt;br /&gt;
Obwohl die drohenden Folgen - Service-Verschlechterung, Verteuerung und Personalabbau - absehbar war, haben die bürgerlichen Parteien unter Bruch des Grundgesetzes die Post dem Großkapital zur Profitmacherei vorgeworfen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Tag der Solidaritaet S.Waschke.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es freut uns wenn heute Vertreter genau der gleichen Parteien den Beschäftigten ihre Unterstützung versichern, doch das Drama des Personalabbaus nahm bereits mit den von ihnen unterstützten Privatisierungen ihren Lauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgen der Kapitalisierung der öffentlichen Dienstleistungen wurden in den vergangenen Jahren deutlich und zeigen sich jetzt. Nachdem bereits eine rigider Personalabbau ohnegleichen durchgeführt wurde (allein von 1997 bis 2000 wurden 60.000 Arbeitsplätze vernichtet) will die Telekom jetzt weitere 32.000 Stellen abbauen. Und dies obwohl im vergangenen Jahr Höchstprofite erzielt wurden. Der Konzernüberschuß stieg um 26,7% oder 1 Milliarde auf 4,7 Milliarden Euro! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sind Profite, die mit der Arbeitskraft der Beschäftigten erwirtschaftet wurden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ohne Beschäftigte keine Profite - Wenn die Vorstände der Telekom weiter abbauen, sollte überlegt werden, ob die Beschäftigten nicht vollständig die Arbeitskraft zur Erzielung der Profite entziehen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Unterstützung habt ihr dabei, und wir werden immer mehr. In der Region Fulda sind in den letzten Jahren über 4000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze vernichtet worden. Auf der anderen Seite 800 1- Euro Job Zwangsdienste, jobs unter der Sozialversicherungsgrenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiharbeitsfirmen, wie die vivento, [[Adecco]] und wie sie alle heißen sprießen aus dem Boden. In den Großbetrieben der Region wie [[Wirth Gruppe|dura]], Gummi und [[Wella]] sind schon mehr als die Hälfte der ursprünglichen Arbeitsplätze durch Leiharbeiter mit Minilohn besetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildung und Ausbildung wird mehr und mehr zur Frage des Geldbeutels: [[Ware Bildung|Privatschulen]] mit hervorragender Ausstattung und 300 Euro Schulgeld nehmen ihren Betrieb auf, natürlich haben diese Jugendlichen es leichter bei der Lehrstellensuche, Lehrstellen? Wer nicht Geld mitbringt oder Vitamin B hat, guckt in die Röhre. In diesen Tagen kämpfen die Fuldaer Studenten gegen die Einführung von [[Studiengebühren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Familien von Arbeitenen und Arbeitslosen wird die Ausbildung ihrer Kinder fast unmöglich. &lt;br /&gt;
Wir möchten mit unserer politischen Arbeit vor Ort die Vernetzung der Betroffenen aus den verschiedenen Branchen entwickeln und fördern, dazu gehört auch die Geheimverhandlungen in den kommunalen Gremien bekannt zu machen. Auch dort werden wir verkauft mit Mann und Maus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gesellschaft ist nicht mehr unsere Gesellschaft. Wir fordern mehr, als Brot und Spiele! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die LINKE.Offene Liste]] Fulda &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montag 26.6.06==&lt;br /&gt;
Streit Telekom/ver.di: &amp;quot;Alle Mütter mit kleinen Kindern bleiben in Fulda&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressebericht hier bei osthessennews (on) [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1125921]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= Solidaritätserklärung 23.3.=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterstützer und Kandidaten von [[Die LINKE.Offene Liste]] solidarisieren&lt;br /&gt;
sich mit den Kollegen bei der Telekom, die in Fulda und anderswo um den&lt;br /&gt;
Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen und rufen daher alle auf, die gegen&lt;br /&gt;
Arbeitsplatzabbau eintreten, sich an der Protestdemonstration und&lt;br /&gt;
Kundgebung der Telekom-Kollegen am Donnerstag, den 23.3. zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auftakt ist um 7.15 Uhr vor dem Telekom-Gebäude in der&lt;br /&gt;
Eigilstr./Petersberger Str., der Zug geht weiter zum Platz &amp;quot;Unterm Hl.&lt;br /&gt;
Kreuz&amp;quot;, wo die betroffenen Kollegen/innen auch normalerweise arbeiten, von dort&lt;br /&gt;
geht es zur Rabanusstraße (7.50Uhr), wo sich Kollegen/innen vom Service&lt;br /&gt;
anschließen, die Abschlusskundgebung ist um 8.00 Uhr am Bahnhofsvorplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Osthessen sind in den letzten Jahren über 4000&lt;br /&gt;
sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verloren gegangen, 12 000&lt;br /&gt;
Menschen müssen schon von Hartz IV leben, das noch nicht einmal das&lt;br /&gt;
Existenzminimum sichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Entwicklung will Die LINKE.Offene Liste entgegen treten, sei es&lt;br /&gt;
durch Teilnahme und Unterstützung von gewerkschaftlichen Aktionen oder&lt;br /&gt;
durch Arbeit im Kreistag und Stadtverordnetenversammlung Fulda gegen&lt;br /&gt;
Privatisierung und Lohndumping, das sich auch bei den Kommunen breit macht.&lt;br /&gt;
Die Städte und Gemeinden müssten das größte Interesse am Erhalt von&lt;br /&gt;
Arbeitsplätzen in der Region haben, sichern die Beschäftigten doch auch&lt;br /&gt;
die Einnahmen der Städte. Doch trotz Milliardengewinnen bei der Telekom&lt;br /&gt;
sollen die Menschen, die diese erwirtschaftet haben in eine Zukunft ohne&lt;br /&gt;
Perspektive geschickt werden. Dem stellen wir uns entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vorlage:Gesammeltes Schweigen|verschickt an osthessennews - nicht veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Presse===&lt;br /&gt;
* [[Fulda Echo Nr. 1# Wer Vivento säht, wird Sturm ernten!|Fulda Echo Nr. 1: Wer Vivento säht, wird Sturm ernten!]]&lt;br /&gt;
== Die Situation aus der Sicht der Gewerkschaft ver.di==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Telekom will 32.000 Arbeitsplätze abbauen, davon 150 in Fulda'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschäftigten bei der Deutschen Telekom in Fulda sind bestürzt über die Mitteilung des Telekomvorstandes, in den kommenden 2 Jahren sich von weiteren 32.000 Beschäftigten zu trennen.&lt;br /&gt;
Wie der ver.di - Vorsitzende für die T-Com in Fulda, Michael Wahl, mitteilte, ist auch in Fulda mit erheblichem Personalbbau zu rechnen, sollte sich der Vorstand mit seinen Plänen durchsetzen. Bei der Deutsche Telekom in Fulda sind zur Zeit ca. 800 Mitarbeiter beschäftigt, davon 170 Auszubildende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ver.di wird die Pläne des Vorstandes auf das schärfste bekämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Jahr hat ver.di ein Beschäftigungsbündnis mit der Deutschen Telekom geschlossen. Danach sind bis Ende 2008 betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Über einen Rationalisierungsschutzvertrag sind die Beschäftigten vor bundesweiten Versetzungen geschützt. Weiterer Personalabbau ist für 2005 und 2006 weitgehend ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nachdem die Deutsche Telekom im Jahr 2004 ein Rekordergebnis eingefahren hat und auch für 2005 Milliardengewinne erwirtschaftet, sollen erneut Beschäftigte gehen. Diesen Plänen hat der ver.di Bundesvorstand den Kampf angesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während an die Aktionäre 2,6 Milliarden Euro Dividende ausgezahlt wurden, hat man in 2004 im Rahmen des Beschäftigungsbündnisses den Beschäftigten 300,- Millionen Euro weniger Lohn gezahlt. Für 2005 ist eine noch höhere Rendite für die Aktionäre geplant. Auf der Aktionärsversammlung am 03.05.2006 wird vom Vorstand eine Erhöhung der Dividende um 16 %, auf 3,1 Milliarden Euro vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt kurzfristigen Aktionärsinteressen zu verfolgen verlangt ver.di eine zukunftsorientierte Investitionspolitik. Die von den Beschäftigten erwirtschafteten Erträge müssen im Betrieb bleiben und dürfen nicht an der Börse verausgabt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== mehr Info ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenbericht osthessennews die Aktionen der Mitarbeiter bei der telekom in Fulda: [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1123438]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos Ronald Wölfel [http://testing.he-hosting.de/telekom/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bericht im Fulda Echo Nr. 1 [[Fulda Echo Nr. 1# Weg mit dem Mönch - her mit Brand!|Weg mit dem Mönch - her mit Brand!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Presseerklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Seitenzähler wurde durch Löschung zurückgesetzt. Bis dahin hatte die Seite ca. 600 Aufrufe'''&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 19:39:48 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.110.251</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Telekom</comments>		</item>
		<item>
			<title>Vorlage:Hauptseite Aktuelle Veranstaltungen</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.110.251:&amp;#32;weitere Sendetermine&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
'''Freitag 23.3.07'''&lt;br /&gt;
* 10 bis 18.00 Uhr vor dem Bürgerbüro Fulda, Unterschriftensammlung Verfassungsklage gegen [[Studiengebühren]]&lt;br /&gt;
* 14.00 - 18.00 Uhr [[Geschwister-Scholl-Schule Fulda]], Markt der Möglichkeiten für Eltern und Lehrkräfte des Kreis- und [[Stadtelternbeirat]]es&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr  Lauterbach Gaststätte „Zum Ochsen“, Rockelsgasse [[Naturfreunde|NaturFreunde]]-Ortsgruppe Lauterbach“ e. V. Jahreshauptversammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Lauterbach, Gaststätte „Zum Ochsen“, Rockelsgasse. Dr. Tobias ten Brink, Uni-Frankfurt  Wissenswertes über den im Juni in Heiligendamm stattfindenden „G 8 – Gipfel“ und über die geplanten Protest- und Aufklärungsaktionen, an denen sich zahlreiche Organisationen, darunter auch [[Naturfreunde|NaturFreunde]]-Gruppen beteiligen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 24.3.07'''&lt;br /&gt;
* 10:00 Uhr, Westfalenhalle in Dortmund. 5. Parteitag der [[WASG]] [http://parteitag.w-asg.de/ - Zur Seite des Parteitags...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 25.3.07'''&lt;br /&gt;
* 10:00 Uhr, Westfalenhalle in Dortmund. 5. Parteitag der [[WASG]] [http://parteitag.w-asg.de/ - Zur Seite des Parteitags...]&lt;br /&gt;
*14.00 Uhr am Parkplatz Milseburg an der Infotafel, Keltische Mythen und Brauchtum: Führung auf der Milseburg, Landkreis Fulda Biosphärenreservat Rhön in Zusammenarbeit mit der Diplom Biologin Ellen Ploß eine Führung auf die Milseburg an. Im Mittelpunkt stehen Mythen, Weisheiten, Leben, Religion und Brauchtum der Kelten. Frau Ploß erzählt, wie das Leben zur Eisenzeit auf der Milseburg ausgesehen haben mag.Kosten: Erwachsene 2,50€, Kinder sind frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 26.3.07'''&lt;br /&gt;
*15.00 Uhr '''Nichtöffentliche''' Sitzung [[Haupt- und Finanzausschuss]] und [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr]] &lt;br /&gt;
*18.00 Uhr Fürstensaal Stadtschloß [[Stadtverordnetenversammlung März 2007|Stadtverodnetenversammlung]] u.a Beschluss Uniplatz, Osttangente und Emalierwerk, dessen Inhalte 3 Stunden vorher nur den Ausschussmitgliedern in geheimer Sitzung unterbreitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 27.3.07'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr, Stadtschloss, Kurfürstenzimmer [[Ausländerbeirat]]&lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr, DGB Haus Untergeschoss [[attac]] Treffen, Offenes Thema&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freitag 30.3.07'''&lt;br /&gt;
* 16.00 Uhr Versammlungsraum DGB Haus Fulda, Goethestraße 11, Treff Fuldaer Arbeitsloseninitiative Austausch, Hilfen, Aktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 31.3.07'''&lt;br /&gt;
* 11.00 Uhr Milchbar der Mensa der Universität Marburg, Beratung der hessischen Kreis- und Landesvorstände von Linkspartei und [[WASG]] über den weiteren Verlauf des Parteigründungsprozesses mit Klaus Ernst (MdB). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 1.4.07'''&lt;br /&gt;
* [[Aprilscherze|Internationaler Kampftag der Komiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ostersamstag 7.4.07'''&lt;br /&gt;
* Ostermarsch in Würzburg, 11.00 Uhr Theatervorplatz [http://www.nachrichten-aus-hassfurt.de/Meldung%20329.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ostermontag 9.4.07'''&lt;br /&gt;
* Ostermarsch von Offenbach nach Ffm, Lauterbachter treffen sich um 9.00 Uhr in Lauterbach am [[Naturfreunde]]haus zur Abfahrt&lt;br /&gt;
* Ostermarsch in Kassel ua.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 12.4.07'''&lt;br /&gt;
* ab 6.30 ganztägiger Warnstreik bei der  [[telekom]] in Fulda und anderswo&lt;br /&gt;
* 22.24 Uhr Offener Kanal Fulda: Nepper, Schlepper (O)bermänner Film von Fuldaer ver.di Vertrauensleuten über die aktuelle Situation der Beschäftigten bei der [[Telekom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freitag 13.4.07'''&lt;br /&gt;
* 16.00 Uhr Versammlungsraum DGB Haus Fulda, Goethestraße 11, Treff Fuldaer Arbeitsloseninitiative Austausch, Hilfen, Aktion&lt;br /&gt;
* 16.24 Uhr und 22.24 Uhr Offener Kanal Fulda: Nepper, Schlepper (O)bermänner Film von Fuldaer ver.di Vertrauensleuten über die aktuelle Situation der Beschäftigten bei der [[Telekom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 14.4.07'''&lt;br /&gt;
* Frankfurt (Main), Hauptbahnhof um 15 Uhr: [[Videoüberwachung|Freiheit statt Angst - Demo gegen Sicherheits- und Überwachungswahn]]&lt;br /&gt;
* 16.24 Uhr und 22.24 Uhr Offener Kanal Fulda: Nepper, Schlepper (O)bermänner Film von Fuldaer ver.di Vertrauensleuten über die aktuelle Situation der Beschäftigten bei der [[Telekom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 15.4.07'''&lt;br /&gt;
* 16.24 Uhr und 22.24 Uhr Offener Kanal Fulda: Nepper, Schlepper (O)bermänner Film von Fuldaer ver.di Vertrauensleuten über die aktuelle Situation der Beschäftigten bei der [[Telekom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 62. Jahrestag Selbstbefreiung Buchenwald: Gegen das Auftreten der Nazis in Stadt und Land! Für ein Verbot der NPD und aller faschistischen Organisationen!, Mitfahrgelegenheiten aus Osthessen über Seite [[Naturfreunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittwoch 18.4.07'''&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr Veranstaltung [[Die Linkspartei|DIE LINKE.]] &amp;amp; [[WASG]], Felsenkeller in Fulda (Leipziger Str. 12) mit [[Wolfgang Gehrcke]],  [[Veranstaltungen mit auswärtigen Politikern|'''Flyer hier''']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 21.04.07'''&lt;br /&gt;
* 9.00 Uhr Ludwig-Wolker-Haus in Kleinsassen, Bischof Heinz Josef Algermissen und der ehemalige Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit, Dr. Heiner Geißler, über das Thema: „Generation [[Praktikum]]“ – Welche Chancen bleiben der nächsten Generation?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 22.04.07'''&lt;br /&gt;
* '''Tag der Erde'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 24.4.07'''&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr, Hochschule Cafe Chaos, In den USA aktiv gegen den Krieg, Jesse Lessinger berichtet von der Antikriegsbewegung un Schülerstreiks in den USA, Veranstalter: SAV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittwoch 25.4.07'''&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr Veranstaltung [[Die Linkspartei|DIE LINKE.]] &amp;amp; [[WASG]], Felsenkeller in Fulda (Leipziger Str. 12) mit [[Ulrich Wilken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freitag 27.04.07'''&lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr Gemeinsame Mitgliederversammlung von [[Die Linkspartei|DIE LINKE.]] und [[WASG]], Felsenkeller in Fulda (Leipziger Str. 12)&lt;br /&gt;
: Näheres dazu in der Lokalpresse ...&lt;br /&gt;
* 18:30 Uhr, Alsfeld, Hotel Klingelhöffer, Hersfelder Str. '''Mindestlohn! Statt Armutslöhnen!''' Diskussion mit Michael Schlecht, Bundesvorstandsmitglied der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit ([[WASG]]) und „Chefvolkswirt“ der Gewerkschaft ver.di&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 28.04.07&lt;br /&gt;
* Anpaddeln der [[Naturfreunde]] auf der Ohm, Mitmachen möglich mehr Infos Download &amp;quot;Basalt&amp;quot; über Seite [[Naturfreunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tag der Arbeit [[1. Mai 2007]] in Osthessen + Vogelsberg&lt;br /&gt;
* 10.00 Uhr Fulda Paulustor, Demonstrationszug der Beschäftigten Fuldaer Betriebe, Erwerbsloser, Schüler und Studenten zum Kundgebungsort in der Fulda Aue.&lt;br /&gt;
* Lauterbach&lt;br /&gt;
* Schlitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Zum Einfügen im Mai Anlässlich des G8 Gipfels im Juni 2007 in Heiligendamm, lädt der BDKJ gemeinsam mit Misereor, Justitia et Pax und der UN-Millenniumskampagne zu einem internationalen Youth Hearing nach Bonn ein. Damit veranstaltet der BDKJ am 19. Mai 2007 einen Tag der Diskussion und Aktion, an dem Jugendliche und junge Erwachsene aus den katholischen Jugendverbänden gemeinsam mit Verantwortlichen aus Politik und Kirche sowie internationalen Gästen die &amp;quot;Visionen für eine friedliche und gerechte Welt&amp;quot; aus dem &amp;quot;International Youth Hearing for Justice and Peace&amp;quot; weiterentwickeln. Als Gesprächspartner(innen) sind eingeladen: Sonderbeauftragte des UN-Genrealsekretärs für die Millenniumsziele, Frau Eveline Herfkens, Thilo Hoppe, Vorsitzender des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages, und Weihbischof Leo Schwarz aus Trier. Die Fahrt nach Bonn kostet mit Übernachtung 40,- €. Eingeladen sind alle Interessierten Jugendlichen. Im BDKJ-Diözesanbüro gibt es nähere Informationen unter 0661.87.395 oder bdkj@bistum-fulda.de.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 22. Mai 2007&lt;br /&gt;
* 19:30 Uhr, Ort: Felsenkeller Fulda Leipziger Str. 12, Vortrag von Dr. Werner Rügemer: [[Public Private Partnership|Privatisierung in Deutschland]] - eine Bilanz,  Eintritt frei, Veranstalter Ver.di und Attac Fulda&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 19:28:29 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.110.251</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage_Diskussion:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</comments>		</item>
		<item>
			<title>Eine Region steht auf!</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Eine_Region_steht_auf!</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.110.251:&amp;#32;/* Solidarität Fuldaer Betriebe mit den Beschäftigten der Telekom */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Solidarität Fuldaer Betriebe mit den Beschäftigten der [[Telekom]] ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Streiksonne.jpg|right|framed|Der Kreisvorsitzende der Linkspartei am Streiktor]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Telekom]] sollen 50 000 Beschäftigte aus dem Konzern ausgegliedert werden. Gravierende Folgen für die Beschäftigten: Lohnverluste um die 40%, unbezahlte Mehrarbeit u.a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.April 2007 folgte in den Morgenstunden ein ganztägiger Warnstreik als Auftakt zu weiteren Warnstreikaktionen und als Vorbereitung von Streiks der empörten Kollegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Fulda wurde das Tor der Telekom Niederlassung in der Egilstraße &amp;quot;dichtgemacht&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolleginnen und Kollegen von Fuldaer Betrieben anderer Branchen, die auch bereits Erfahrungen mit Lohndumping machen mußten waren zur Stelle: sie wissen, die Vorgänge bei der [[telekom]] sind nur eine Erscheinungsform des Klassenkampfes von oben. Eine heiße Zeit steht nun bevor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesichtet wurden z.B. Kollegen von [[:Kategorie:Arbeitsmarkt|Dura, duramotive, Mehler u.a.]] Auch Vertreter der Fuldaer [[Linkspartei]] und der [[Die LINKE.Offene Liste|LINKEn.Offenen Liste]] waren zur Stelle. Wir werden die Aktionen nicht nur beim Auftakt begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[telekom|Bericht und Fotos klick hier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DGB und Gewerkschaften rufen auf zur Groß-Demo am 05.12 in Fulda==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Original Pressemitteilung:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegen Tarifflucht und Lohndumping==&lt;br /&gt;
[[Bild:Verdiregionstehtauf.jpg|framed|right|Die Kollegen der [[telekom]] auf ihrem Demozug von der Betriebsversammlung zum Kundgebungsort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In der Region Fulda ist einiges aus dem Lot geraten. Ob Industrie, Handwerk oder öffentlicher Dienst: Tarifflucht und Lohndumping ist geradezu modern. Die Folgen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind immer die gleichen: Sie müssen für weniger Geld mehr und länger arbeiten. Eine Sicherung der Arbeitsplätze bleibt aber meist aus“, so Frank Herrmann vom DGB-Kreisverband Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Michaels.jpg|framed|left|Am Kundgebungsort sind schon die Kollegen der IG Metall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Entwicklung wollen der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften nun öffentlich entgegentreten. Sie rufen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Region Fulda auf, sich am Dienstag, 05. Dezember 2006, 16.30 Uhr, vor dem Hotel Kurfürst, Ecke Schlossstraße/Pauluspromenade an einer Demonstration und Kundgebung zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vetreter von DGB, Frank Herrmann; ver.di, Rolf Müller und Ferdinand Hareter, IG Metall, erwarten zu der Protestveranstaltung 500 Kolleginnen und Kollegen aus der Region. Unter dem Motto: „Eine Region steht auf – Gegen Tarifflucht und Lohndumping“ werde man deutlich machen, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer genug hätten von den Verzichtsorgien in vielen Fuldaer Firmen. Die Belegschaften fühlten sich verschaukelt und glaubten nicht mehr, dass Verzicht den Arbeitsplatz rette oder sichere. Das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit der hiesigen Unternehmer und Manager sei auf Null gesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Menge.jpg|right]]&lt;br /&gt;
Laut Hareter gebe es Lohndumping auf die unterschiedlichste Art und Weise: Kürzung oder Streichung von Weihnachts- und Urlaubsgeld, keine Lohn- und Gehaltserhöhungen, keine Bezahlung von Überstunden und Überstundenvergütungen, länger arbeiten ohne Bezahlung. Die so genannte „feine“ Fuldaer Gesellschaft greife ihren Arbeitnehmern schamlos in die Taschen. Die eigene Bereicherung oder die der Aktionäre stände dabei meist im Vordergrund und nicht die soziale Verantwortung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Boni1.jpg|left|framed|während der Kundgebung]]&lt;br /&gt;
Immer mehr Unternehmer und Manager, so Müller, verließen die Arbeitgeberverbände oder träten ihnen erst gar nicht bei, wie jüngst das Beispiel Reform Maschinenfabrik gezeigt habe. Die Zahl derjenigen, die unter dem Vorwand Standorte und Arbeitsplätze zu sichern und zu erhalten ihren Belegschaften Arbeitszeiten und Lohnbestandteile abpressten, wachse beständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Betriebsrat.jpg|thumb|right|Wir lassen uns nicht spalten!]]&lt;br /&gt;
In der Wahl der Mittel seien diese Unternehmer und Manager oftmals nicht zimperlich. Um ihre „störrischen und uneinsichtigen“ Belegschaften auf Linie zu bringen, scheine ihnen fast jedes Mittel recht. Nicht selten werde gelogen, gedroht, verunsichert und eingeschüchtert, so die Gewerkschafter unisono. Ganze Belegschaften würden entsolidarisiert und gespalten. Aus Angst vor Arbeitsplatzverlust, Unkenntnis und mangelnder Perspektive sowie der Hoffnung, dass es schon wieder besser werde, stimmten Belegschaften dem geforderten Verzicht zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bausenioren.jpg|framed|left|Seniorengruppe der BAU]]&lt;br /&gt;
Nach Ansicht Hareters seien diese Verzichtsorgien wirtschaftlich dumm und sozial ungerecht. Sie setzen eine Lohnschraube nach unten in Gang, die kein Ende kenne. Das ohnehin schon niedrige Lohnniveau im Raum Fulda sinke immer weiter. Außerdem würden die Kaufkraft und die Sozialversicherungssysteme geschwächt, mit fatalen Folgen für die Menschen in der Region. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massenarbeitslosigkeit, Armut, Jugendarbeitslosigkeit und soziale Ungerechtigkeit seien auch in der Region Fulda für alle sichtbar geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bildung3.jpg|framed|thumb|right|Studenten auch dabei: [[Studiengebühren|Freie Bildung für alle!]]]]&lt;br /&gt;
Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften wollen mit dieser Veranstaltung den Menschen in der Region Mut machen, so Müller und Hareter. Gegen Tarifflucht und Lohndumping könne man sich erfolgreich wehren – indem man zusammenhalte. Das gelte im Betrieb genau so wie in der Region. Es gebe Belegschaften, die sich erfolgreich gewehrt hätten. In Zukunft solle jeder, der Tarifflucht begehe und seine Belegschaft erpressen wolle, damit rechnen müssen, dass die Gewerkschaften vor seiner Türe protestierten und seine Unanständigkeiten öffentlich machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Band1.jpg|framed|left|Band der Solidarität]]&lt;br /&gt;
Das Hotel Kurfürst habe man gewählt, weil dort die ATON GmbH des Dr. [[Lutz Helmig]] residiere, der jüngst die [[Rabenseifner|Reform Maschinenfabrik]] und die EDAG gekauft habe. Dieser stehe stellvertretend für eine Generation Unternehmer, die keine soziale Verantwortung mehr kenne. Der Macht des großen Geldes werde man symbolisch eine Kette der Solidarität entgegensetzen. Diese werde um das Hotel Kurfürst nach der Kundgebung mit Kerzen aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kind.jpg|framed|right|Mit uns zieht die neue Zeit]]&lt;br /&gt;
Nachfolgend veröffentlichten die Gewerkschafter eine, nach eigenen Angaben recht unvollständige Liste derjenigen Unternehmer, die in der Region Lohndumping betrieben und /oder Tarifflucht begingen. Diese Liste lese sich wie das „who is who“ der „feinen“ Fuldaer Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die „feine“ Fuldaer Gesellschaft=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen derjenigen, die in der Region Lohndumping betreiben und /oder Tarifflucht begehen, liest sich wie das „who is who“ der „feinen“ Fuldaer Gesellschaft. Im folgenden veröffentlichen wir eine recht unvollständige Liste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Altenhilfe GmbH des Landkreises Fulda &lt;br /&gt;
* Arthur Weissbach GmbH Autohaus Sorg &lt;br /&gt;
* AWO Altenzentrum Fulda &lt;br /&gt;
* [[Bleuel &amp;amp; Röhling GmbH]] &lt;br /&gt;
* Call-Center Gesellschaft (VCS) &lt;br /&gt;
* Druckerei Rindt GmbH &amp;amp; Co. KG &lt;br /&gt;
* [[Wirth Gruppe|Dura Tufting GmbH]] &lt;br /&gt;
* [[EDAG]] Engineering &amp;amp; Design &lt;br /&gt;
* Eichhoff-Werke GmbH &lt;br /&gt;
* Eurodress GmbH &lt;br /&gt;
* [[Wirth Gruppe|Filzfabrik GmbH &amp;amp; Co. KG]] &lt;br /&gt;
* Flemming Dental GmbH &lt;br /&gt;
* Fuldaer Verlagsanstalt GmbH &amp;amp; Co. KG &lt;br /&gt;
* [[Fuldaer Zeitung]]&lt;br /&gt;
* Guldner GmbH &lt;br /&gt;
* Herzau + Schmitt GmbH &lt;br /&gt;
* Hessische Landesregierung (Landesverwaltungen, Lehrer, Polizisten, Beamten) &lt;br /&gt;
* Hubtex Maschinenbau GmbH &amp;amp; Co. KG &lt;br /&gt;
* IT-Novum GmbH &lt;br /&gt;
* Juchheim-Börner GmbH &lt;br /&gt;
* [[JUMO]] GmbH &amp;amp; Co. KG &lt;br /&gt;
* LBF Lufttechnik GmbH &lt;br /&gt;
* [[Mehler]] Engineering &amp;amp; Service GmbH &lt;br /&gt;
* [[Möller Medical]] GmbH &amp;amp; Co. KG &lt;br /&gt;
* Neidert &amp;amp; Richter GmbH &amp;amp; Co. &lt;br /&gt;
* [[Parzeller]] Druck- und Mediendienstleistungen &lt;br /&gt;
* [[ProCommunitas GmbH]] &lt;br /&gt;
* [[Rabenseifner|Reform Maschinenfabrik Adolf Rabenseifner GmbH &amp;amp; Co. KG]] &lt;br /&gt;
* T-Punkt Gesellschaft (TPG) &lt;br /&gt;
* Volkswagenzentrum Fulda GmbH &amp;amp; Co. KG &lt;br /&gt;
* [[Weisensee]] Warmpressteile GmbH &lt;br /&gt;
* [[Werner Schmid GmbH]] &lt;br /&gt;
* [[Wirth Gruppe|Wirth Engineering GmbH]] &lt;br /&gt;
* [[Wirth Gruppe|Wirth Fulda GmbH]] &lt;br /&gt;
* [[Wirth Gruppe|Wirth Logistics GmbH]] &lt;br /&gt;
* [[Wirth Gruppe|Wirth Systems GmbH]] &lt;br /&gt;
* Wolfgang Fahr GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorschläge für Erweiterung der Liste===&lt;br /&gt;
* Stadt Hünfeld - Austritt aus dem Arbeitgeberverband&lt;br /&gt;
* Volksfürsorge - Stellenabbau trotz Rekordgewinn [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=164813 ]siehe hierzu auch den Artikel zu Rekordgewinnen: [http://news.google.de/news/url?sa=t&amp;amp;ct=de/2-0&amp;amp;fp=45c9e74166f94433&amp;amp;ei=7wrJRYrhKcCOwQHxm82NAQ&amp;amp;url=http%3A//hna.de/wirtschaftstart/00_20070206185132_Volksfuersorge_waechst_in_allen_Sparten.html&amp;amp;cid=0]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presse==&lt;br /&gt;
*5.12.06 Die FZ versucht den countdown: Kundgebung des DGB „Gegen Tarifflucht und Lohndumping“ [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=165819] &lt;br /&gt;
*5.12.06 Video mit Ton Redeausschnitt auf osthessennews [http://www.angelstein-tv.de/OsthessenNews/Media/06/12/News061205_32.wmv]&lt;br /&gt;
*5.12.06 Bericht und schöne Fotos auf osthessennews [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1130432]&lt;br /&gt;
* 5.12.06 Bericht FZ „Verstehen Sinn der Demo nicht“ [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=165675]&lt;br /&gt;
* 2.12.06 Gewerkschaften rufen zu Demonstration am 5.12. auf - &amp;quot;Abwärtsspirale des Verzichts&amp;quot; on [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1130311]&lt;br /&gt;
*1.12.06 Aufruf der Gewerkschafter der [[telekom]] nirgendwo veröffentlicht aber auf dem  [[telekom|fuldawiki hier:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 17:52:21 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.110.251</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Eine_Region_steht_auf!</comments>		</item>
		<item>
			<title>Vorlage:Hauptseite Aktuelle Veranstaltungen</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.110.251:&amp;#32;Nepper, Schlepper (O)bermänner&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
'''Freitag 23.3.07'''&lt;br /&gt;
* 10 bis 18.00 Uhr vor dem Bürgerbüro Fulda, Unterschriftensammlung Verfassungsklage gegen [[Studiengebühren]]&lt;br /&gt;
* 14.00 - 18.00 Uhr [[Geschwister-Scholl-Schule Fulda]], Markt der Möglichkeiten für Eltern und Lehrkräfte des Kreis- und [[Stadtelternbeirat]]es&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr  Lauterbach Gaststätte „Zum Ochsen“, Rockelsgasse [[Naturfreunde|NaturFreunde]]-Ortsgruppe Lauterbach“ e. V. Jahreshauptversammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Lauterbach, Gaststätte „Zum Ochsen“, Rockelsgasse. Dr. Tobias ten Brink, Uni-Frankfurt  Wissenswertes über den im Juni in Heiligendamm stattfindenden „G 8 – Gipfel“ und über die geplanten Protest- und Aufklärungsaktionen, an denen sich zahlreiche Organisationen, darunter auch [[Naturfreunde|NaturFreunde]]-Gruppen beteiligen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 24.3.07'''&lt;br /&gt;
* 10:00 Uhr, Westfalenhalle in Dortmund. 5. Parteitag der [[WASG]] [http://parteitag.w-asg.de/ - Zur Seite des Parteitags...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 25.3.07'''&lt;br /&gt;
* 10:00 Uhr, Westfalenhalle in Dortmund. 5. Parteitag der [[WASG]] [http://parteitag.w-asg.de/ - Zur Seite des Parteitags...]&lt;br /&gt;
*14.00 Uhr am Parkplatz Milseburg an der Infotafel, Keltische Mythen und Brauchtum: Führung auf der Milseburg, Landkreis Fulda Biosphärenreservat Rhön in Zusammenarbeit mit der Diplom Biologin Ellen Ploß eine Führung auf die Milseburg an. Im Mittelpunkt stehen Mythen, Weisheiten, Leben, Religion und Brauchtum der Kelten. Frau Ploß erzählt, wie das Leben zur Eisenzeit auf der Milseburg ausgesehen haben mag.Kosten: Erwachsene 2,50€, Kinder sind frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 26.3.07'''&lt;br /&gt;
*15.00 Uhr '''Nichtöffentliche''' Sitzung [[Haupt- und Finanzausschuss]] und [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr]] &lt;br /&gt;
*18.00 Uhr Fürstensaal Stadtschloß [[Stadtverordnetenversammlung März 2007|Stadtverodnetenversammlung]] u.a Beschluss Uniplatz, Osttangente und Emalierwerk, dessen Inhalte 3 Stunden vorher nur den Ausschussmitgliedern in geheimer Sitzung unterbreitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 27.3.07'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr, Stadtschloss, Kurfürstenzimmer [[Ausländerbeirat]]&lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr, DGB Haus Untergeschoss [[attac]] Treffen, Offenes Thema&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freitag 30.3.07'''&lt;br /&gt;
* 16.00 Uhr Versammlungsraum DGB Haus Fulda, Goethestraße 11, Treff Fuldaer Arbeitsloseninitiative Austausch, Hilfen, Aktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 31.3.07'''&lt;br /&gt;
* 11.00 Uhr Milchbar der Mensa der Universität Marburg, Beratung der hessischen Kreis- und Landesvorstände von Linkspartei und [[WASG]] über den weiteren Verlauf des Parteigründungsprozesses mit Klaus Ernst (MdB). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 1.4.07'''&lt;br /&gt;
* [[Aprilscherze|Internationaler Kampftag der Komiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ostersamstag 7.4.07'''&lt;br /&gt;
* Ostermarsch in Würzburg, 11.00 Uhr Theatervorplatz [http://www.nachrichten-aus-hassfurt.de/Meldung%20329.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ostermontag 9.4.07'''&lt;br /&gt;
* Ostermarsch von Offenbach nach Ffm, Lauterbachter treffen sich um 9.00 Uhr in Lauterbach am [[Naturfreunde]]haus zur Abfahrt&lt;br /&gt;
* Ostermarsch in Kassel ua.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Freitag 13.4.07'''&lt;br /&gt;
* 16.00 Uhr Versammlungsraum DGB Haus Fulda, Goethestraße 11, Treff Fuldaer Arbeitsloseninitiative Austausch, Hilfen, Aktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 14.4.07'''&lt;br /&gt;
* Frankfurt (Main), Hauptbahnhof um 15 Uhr: [[Videoüberwachung|Freiheit statt Angst - Demo gegen Sicherheits- und Überwachungswahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 15.4.07'''&lt;br /&gt;
* 16.24 Uhr Offener Kanal Fulda: Nepper, Schlepper (O)bermänner Film von Fuldaer ver.di Vertrauensleuten über die aktuelle Situation der Beschäftigten bei der [[Telekom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 62. Jahrestag Selbstbefreiung Buchenwald: Gegen das Auftreten der Nazis in Stadt und Land! Für ein Verbot der NPD und aller faschistischen Organisationen!, Mitfahrgelegenheiten aus Osthessen über Seite [[Naturfreunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittwoch 18.4.07'''&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr Veranstaltung [[Die Linkspartei|DIE LINKE.]] &amp;amp; [[WASG]], Felsenkeller in Fulda (Leipziger Str. 12) mit [[Wolfgang Gehrcke]],  [[Veranstaltungen mit auswärtigen Politikern|'''Flyer hier''']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 21.04.07'''&lt;br /&gt;
* 9.00 Uhr Ludwig-Wolker-Haus in Kleinsassen, Bischof Heinz Josef Algermissen und der ehemalige Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit, Dr. Heiner Geißler, über das Thema: „Generation [[Praktikum]]“ – Welche Chancen bleiben der nächsten Generation?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 22.04.07'''&lt;br /&gt;
* '''Tag der Erde'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 24.4.07'''&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr, Hochschule Cafe Chaos, In den USA aktiv gegen den Krieg, Jesse Lessinger berichtet von der Antikriegsbewegung un Schülerstreiks in den USA, Veranstalter: SAV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittwoch 25.4.07'''&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr Veranstaltung [[Die Linkspartei|DIE LINKE.]] &amp;amp; [[WASG]], Felsenkeller in Fulda (Leipziger Str. 12) mit [[Ulrich Wilken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freitag 27.04.07'''&lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr Gemeinsame Mitgliederversammlung von [[Die Linkspartei|DIE LINKE.]] und [[WASG]], Felsenkeller in Fulda (Leipziger Str. 12)&lt;br /&gt;
: Näheres dazu in der Lokalpresse ...&lt;br /&gt;
* 18:30 Uhr, Alsfeld, Hotel Klingelhöffer, Hersfelder Str. '''Mindestlohn! Statt Armutslöhnen!''' Diskussion mit Michael Schlecht, Bundesvorstandsmitglied der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit ([[WASG]]) und „Chefvolkswirt“ der Gewerkschaft ver.di&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 28.04.07&lt;br /&gt;
* Anpaddeln der [[Naturfreunde]] auf der Ohm, Mitmachen möglich mehr Infos Download &amp;quot;Basalt&amp;quot; über Seite [[Naturfreunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tag der Arbeit [[1. Mai 2007]] in Osthessen + Vogelsberg&lt;br /&gt;
* 10.00 Uhr Fulda Paulustor, Demonstrationszug der Beschäftigten Fuldaer Betriebe, Erwerbsloser, Schüler und Studenten zum Kundgebungsort in der Fulda Aue.&lt;br /&gt;
* Lauterbach&lt;br /&gt;
* Schlitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Zum Einfügen im Mai Anlässlich des G8 Gipfels im Juni 2007 in Heiligendamm, lädt der BDKJ gemeinsam mit Misereor, Justitia et Pax und der UN-Millenniumskampagne zu einem internationalen Youth Hearing nach Bonn ein. Damit veranstaltet der BDKJ am 19. Mai 2007 einen Tag der Diskussion und Aktion, an dem Jugendliche und junge Erwachsene aus den katholischen Jugendverbänden gemeinsam mit Verantwortlichen aus Politik und Kirche sowie internationalen Gästen die &amp;quot;Visionen für eine friedliche und gerechte Welt&amp;quot; aus dem &amp;quot;International Youth Hearing for Justice and Peace&amp;quot; weiterentwickeln. Als Gesprächspartner(innen) sind eingeladen: Sonderbeauftragte des UN-Genrealsekretärs für die Millenniumsziele, Frau Eveline Herfkens, Thilo Hoppe, Vorsitzender des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages, und Weihbischof Leo Schwarz aus Trier. Die Fahrt nach Bonn kostet mit Übernachtung 40,- €. Eingeladen sind alle Interessierten Jugendlichen. Im BDKJ-Diözesanbüro gibt es nähere Informationen unter 0661.87.395 oder bdkj@bistum-fulda.de.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 22. Mai 2007&lt;br /&gt;
* 19:30 Uhr, Ort: Felsenkeller Fulda Leipziger Str. 12, Vortrag von Dr. Werner Rügemer: [[Public Private Partnership|Privatisierung in Deutschland]] - eine Bilanz,  Eintritt frei, Veranstalter Ver.di und Attac Fulda&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 17:40:34 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.110.251</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage_Diskussion:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</comments>		</item>
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