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		<title>Fuldawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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			<title>Christlicher Fundamentalismus</title>
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			<description>&lt;p&gt;84.58.132.222:&amp;#32;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bekannt aus den USA sind christliche Gruppierungen im äußersten rechten Eck, mit Führerkult, Bekämpfung von Homosexalität und Homosexuellen, Anschläge auf Kliniken, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Europa gewinnen solche Gruppierungen immer mehr Anhänger:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Katholisch=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Priesterbruderschaft St. Pius X==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Die '''Pfarrerbruderschaft St. Pius X.''' (FSSPX, von [[lateinische Sprache|lat.]] ''Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii X.'') ist eine 1970 gegründete Gemeinschaft, die sich als „Priestervereinigung mit Gemeinschaftsleben ohne Gelübde“ der [[Römisch-Katholische Kirche|Römisch-Katholischen Kirche]] sieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FSSPX besitzt keine Anerkennung durch die Kirche. Sie lehnt die [[Ökumene]], die [[Religionsfreiheit]], die Kollegialität der Bischöfe und die [[Liturgiereform]] der Römisch-Katholischen Kirche im [[20. Jahrhundert]] ab. Sie entstand unter der Führung des 1988 [[Exkommunikation|exkommunizierten]] [[Erzbischof]]s [[Marcel Lefebvre]]. Seit 1994 wird die Bruderschaft vom ebenfalls exkommunizierten, von Lefebvre zum Bischof geweihten [[Bernard Fellay]] geleitet. Der Bruderschaft gehören z. Zt. nach eigenen Angaben&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dici.org/dl/fichiers/Christendom_6.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; 472 Priester an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung, Zielsetzung und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die FSSPX sieht ihr Ziel in der Erneuerung des Priestertums und betreibt ohne Erlaubnis Roms und der Kirchenführung auf diözesaner Ebene [[Priesterseminar]]e. Weiterhin betreibt sie [[Priorat]]e und Kapellen. Theologisch nimmt sie einen traditionalistischen Standpunkt ein und lehnt einige Punkte des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] - wie die [[Ökumene]], die Religionsfreiheit, die Kollegialität der Bischöfe und die [[Liturgiereform]] im Anschluss an das Konzil ab, weil sie sie für mit der katholischen Lehre unvereinbar ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Priesterbruderschaft wurde 1970 vom Erzbischof [[Marcel Lefebvre]] gegründet. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil trat dieser zunehmend in Opposition zu Entwicklungen innerhalb der Römisch-Katholischen Kirche und gab nach und nach die Ämter auf, die er in der Kirche innehatte. Kurz nach seinem Rücktritt als Generalober der Väter vom Heiligen Geist ([[Spiritaner]]) wurde Lefebvre von Seminaristen des Französischen Seminars in Rom angesprochen, die sich wegen ihres Festhaltens an traditionellen Glaubensvorstellungen und Doktrinen verfolgt sahen. Diese suchten ein konservatives Seminar, um ihre Studien zu beenden. Lefebvre verwies sie an die [[Universität Freiburg (Schweiz)|Universität Freiburg]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Lefebvre gebeten worden war, diese Seminaristen persönlich zu unterrichten, wandte er sich an den [[Diözesanbischof]] von [[Bistum Lausanne-Genf-Freiburg|Lausanne, Genf und Freiburg]], [[François Charrière]], der die Gründung der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) als ''pia unio'' genehmigte, einen vorläufigen Status in Richtung eines offiziell anerkannten religiösen Institutes oder einer Gemeinschaft des Apostolischen Lebens. François Charrière genehmigte den ''pia-unio''-Status zunächst für sechs Jahre ''ad experimentum''. Kardinal [[John Joseph Wright|Wright]], Präfekt der [[Kongregation für den Klerus]], sandte ein Schreiben, in dem er Erzbischof Lefebvre zur Gründung der Bruderschaft gratulierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Spannungen zwischen Erzbischof Lefebvre und verschiedenen europäischen, insbesondere französischen Bischöfen entstanden und mit der Zeit größer wurden, berief Papst [[Paul VI.]] eine Kommission ein, die den Auftrag erhielt, die Angelegenheit zu untersuchen. In der Folge veröffentlichte Lefebvre am 21. November 1974 eine „Grundsatzerklärung“, in der er schrieb, die FSSPX „lehne es ab, und habe es immer abgelehnt, dem Rom der neo-modernistischen und neo-protestantischen Tendenz zu folgen“.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.fsspx.org/ger/Bruderschaft/Mgr%20Lefebvre/1974-Grundsatzerklaerung.htm Die Grundsatzerklärung von S.E. Erzbischof Marcel Lefebvre], 21. November 1974&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Januar 1975 schrieb Bischof Mamie, der Nachfolger von Bischof Charrière, an die [[Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und für die Gemeinschaften des apostolischen Lebens]], dass er nach der sorgfältigen Studie der Erklärung Mgr. Lefebvres die traurige, aber dringliche Notwendigkeit sehe, der FSSPX die von seinem Vorgänger gewährte Anerkennung wieder zu entziehen. [[Kardinal]] [[Arturo Tabera|Tabera]], [[Präfekt]] der [[Kongregation]], antwortet am 25. April. In dem Schreiben drängt er Bischof Mamie dazu, der FSSPX die Anerkennung mit sofortiger Wirkung zu entziehen. Bischof Mamie informierte Erzbischof Lefebvre am 6. Mai 1975 in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin teilte die von Papst Paul VI. einberufene Kardinalskommission, die aus Kardinal [[Gabriel-Marie Garrone|Garrone]], Kardinal Wright und Kardinal Tabera bestand, mit, dass mit der Zustimmung von Papst Paul VI. folgende Entscheidungen getroffen wurden:&lt;br /&gt;
* Es wurde die Entscheidung getroffen, einen Brief an Bischof Mamie zu senden, der diesem das Recht bescheinigt, der Bruderschaft die von seinem Vorgänger gewährte Anerkennung zu entziehen. Dieser Brief wurde von Kardinal Tabera an Mgr. Mamie gesandt. Durch den Entzug der Anerkennung fehlt der Bruderschaft eine juristische Basis und insbesondere das Seminar in [[Ecône]] verliert sein Existenzrecht.&lt;br /&gt;
* Lefebvre wird keinerlei Unterstützung erhalten, solange die Erklärung vom 21. November 1974 Basis seiner Arbeit bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lefebvre akzeptierte weder die Entscheidung der Kardinalskommission noch die Maßnahmen von Bischof Mamie. Er begründete dies gegenüber der [[Apostolische Signatur|Apostolischen Signatur]] damit, dass&lt;br /&gt;
* Verfahrensfehler gemacht worden seien,&lt;br /&gt;
* die Kardinalskommission nicht befugt gewesen sei, seine Erklärung zu beurteilen,&lt;br /&gt;
* dass seine Erklärung eine persönliche Erklärung gewesen sei und es deshalb nicht angehe, dass aufgrund dieser Erklärung die FSSPX und das Priesterseminar der FSSPX aufgelöst würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rekurs von Erzbischof Lefebvre wurde von der Apostolischen Signatur am 10. Juni 1975 abgelehnt, da die Entscheidung der Kardinalskommission von Papst Paul VI. ''in forma specifica'' befürwortet worden war. Dieses wurde von Papst Paul VI. in einem persönlichen Brief an Erzbischof Lefebvre bestätigt. Aus Sicht der Kirche existierte ab diesem Zeitpunkt die FSSPX nicht mehr als offiziell anerkannte Organisation innerhalb der römisch-katholischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Auflösung der FSSFX durch die Kirche setzte sie ihre Arbeit fort. Lefebvre ignorierte sowohl die Weisungen des Diözesanbischofs als auch die Weisungen Roms. Im Konsistorium am 24. Mai 1976 kritisierte Papst Paul VI. Erzbischof Lefebvre öffentlich und appellierte an Lefrebvre und seine Anhänger, sich zu besinnen.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/speeches/1976/documents/hf_p-vi_spe_19760524_concistoro_lt.html CONCISTORO SEGRETO DEL SANTO PADRE PAOLO VI PER LA NOMINA DI VENTI CARDINALI], Papst Paul VI., 24. März 1976&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Juni 1976 weihte Lefebvre FSSPX-Seminaristen zu Priestern, obwohl er zwei Briefe von Erzbischof (später Kardinal) [[Giovanni Benelli]], Substitut des vatikanischen Staatssekretariats, erhalten hatte, die ihm verboten, die Weihe durchzuführen. In der Predigt anlässlich dieser Priesterweihe bekundete Lefebvre:&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.fsspx.info/erzbischof/artikel.php?page=0&amp;amp;show=8&amp;amp;=&amp;amp;= Predigt von Erzbischof Lefebvre am 29. Juni 1976 in Ecône] &amp;lt;/ref&amp;gt; ''„Wir befinden uns in einer wahrhaft dramatischen Situation. Wir müssen uns entscheiden. Es geht um einen sozusagen scheinbaren Gehorsam, denn der Heilige Vater kann von uns nicht mit Recht verlangen, unseren Glauben aufzugeben. Unmöglich! Unmöglich können wir unseren Glauben aufgeben! Wir entscheiden uns dafür, unseren Glauben nicht aufzugeben, denn darin können wir uns nicht täuschen.“'' Lefrebvre wurde am gleichen Tag suspendiert ''a collatione ordinum'', ihm war es also von nun an nicht mehr möglich, rechtmäßig Priesterweihen durchzuführen. Eine Woche später wurde Lefebvre von Kardinal [[Sebastiano Baggio]], Präfekt der Kongregation für die Bischöfe, aufgefordert, sich wegen der trotz des Verbotes durchgeführten Priesterweihen beim Papst zu entschuldigen. In seinem Antwortschreiben forderte Lefebvre Papst Paul VI. auf, „die richtige Auffassung der verfälschten Ideen wiederher[zu]stellen, die zu Idolen des modernen Menschen geworden sind: [[Freiheit]], [[Gleichheit]], [[Brüderlichkeit]], [[Demokratie]].“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fsspx.info/erzbischof/artikel.php?show=168 Brief von Erzbischof Lefebvre an Papst Paul VI. vom 17. Juli 1976]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Papst solle das „unglückselige Unternehmen eines Kompromisses mit den Ideen des modernen Menschen aufgeben“, das  vor dem Konzil mit einem geheimen Abkommen zwischen hohen kirchlichen Würdenträgern und den [[Freimaurerei|Freimaurern]] seinen Anfang gefunden hätte (vermutlich meinte er die Lichtenauer Erklärung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sgovd.org/wiki/Lichtenauer_Erkl%C3%A4rung Gespräche der Freimaurerei mit der katholischen Kirche]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Er weigerte sich, sich beim Papst zu entschuldigen, und wurde in Folge ''a divinis'' suspendiert. Ihm wurden damit alle Vollmachten seines Priester- und Bischofsamtes entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lefebvre blieb weiterhin an der Spitze der FSSPX. Die FSSPX eröffnete - ohne die Genehmigung der jeweiligen [[Diözesanbischof|Diözesanbischofe]] - Kapellen in verschiedenen [[Diözese]]n rund um den Globus sowie mehrere Priesterseminare. Auch wurden innerhalb der Bruderschaft weitere ungenehmigte Priesterweihen durchgeführt. Die FSSPX geht davon aus, dass Rom eine häretische Mentalität habe (Gegensatz zum [[Sedisvakantismus]], der von einem förmlichen Glaubensabfall ausgeht) und leitet daraus ein Recht zum Ungehorsam gegenüber Rom und der Kirchenführung auf diözesaner Ebene ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bischofsweihen von 1988==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der römisch-katholischen Kirche erfordern [[Bischofsweihe]]n einen päpstlichen Auftrag. Papst [[Pius XII.]] beschrieb in der [[Enzyklika]] [[Ad Apostolorum Principis]] das Wirken von Bischöfen, die ohne die Genehmigung des Papstes geweiht wurden, als kriminell und als [[Sakrileg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vatican.va/holy_father/pius_xii/encyclicals/documents/hf_p-xii_enc_29061958_ad-apostolorum-principis_en.html Ad Apostolorum Principis], 41&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1987 verkündete der 81-jährige Lefebvre seine Absicht, einen Nachfolger zum Bischof zu weihen. Er stellte klar, dass er beabsichtige, die Weihe mit oder ohne Erlaubnis des [[Heiliger Stuhl|Heiligen Stuhls]] durchzuführen. Der Stuhl Petri und die amtlichen Stellen in Rom seien von antichristlichen Kräften besetzt. Da das modernistische und liberale Rom sein Werk der Zerstörung der Herrschaft Jesu weiterverfolge, sehe er sich  gezwungen, die Gnade des katholischen Bischofsamtes weiterzugeben, damit die Kirche und das katholische Priestertum fortfahre zu bestehen und um die Fortdauer des wahren Opfers gemäß der Definition des Konzils von Trient zu gewährleisten &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fsspx.info/erzbischof/artikel.php?show=191 Brief von Erzbischof Lefebvre an seine zukünftigen Bischöfe vom 28. August 1987]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Rom missbilligte den Plan, begann aber mit Verhandlungen, die am 5. Mai 1988 zur Unterzeichnung eines Protokolls führten &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.fssp.org/de/protoc5mai.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Teil, der doktrinalen Charakter hat,&lt;br /&gt;
* verspricht Erzbischof Lefebvre als Vertreter der Priesterbruderschaft St. Pius X. der katholischen Kirche sowie dem Papst und seinem Primat als Oberhaupt der Gesamtheit der Bischöfe immer treu zu sein,&lt;br /&gt;
* erklärt, die in Sektion 25 der von Papst [[Paul VI.]] [[Promulgation|promulgierten]] Dogmatischen Konstitution über die Kirche ([[Lumen Gentium]]) enthaltene Lehre über das kirchliche Lehramt und die ihm geschuldete Zustimmung anzunehmen,&lt;br /&gt;
* verpflichtet sich, hinsichtlich vom Zweiten Vatikanischen Konzil gelehrten Punkte und nach dem Konzil erfolgten Reformen der Liturgie und des Kultes, bei deren Studium und einem Vorbringen beim Heiligen Stuhl eine positive Haltung einzunehmen und jede [[Polemik]] zu vermeiden,&lt;br /&gt;
* erklärt, die Gültigkeit des Messopfers und der Sakramente anzuerkennen, die in den von den Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. promulgierten offiziellen Ausgaben des römischen Messbuches und den Ritualen für die Sakramente enthalten sind&lt;br /&gt;
* und verspricht, die allgemeine Disziplin der Kirche und die kirchlichen Gesetze zu achten, insbesondere die Gesetze des von Papst [[Johannes Paul II.]] promulgierten Kirchlichen Gesetzbuches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite (juristische) Teil des Dokumentes sah vor, dass:&lt;br /&gt;
* die Priesterbruderschaft eine Gesellschaft des Apostolischen Lebens wird,&lt;br /&gt;
* Erzbischof Lefebvre oder ein von ihm gebilligter anderer Bischof autorisiert werden, FSSPX-Seminaristen zu Priestern zu weihen,&lt;br /&gt;
* dem Papst aus praktischen und psychologischen Gründen vorgeschlagen wird, im Rahmen der doktrinalen und kanonistischen Lösung der Wiederversöhnung einen Priester der Bruderschaft zum Bischof zu ernennen, der in Zukunft die Aufgabe übernehmen solle, Priesterweihen innerhalb der FSSPX vorzunehmen,&lt;br /&gt;
* eine Kommission eingesetzt wird für die Koordinierung der Beziehungen zwischen der FSSPX einerseits und den verschiedenen vatikanischen [[Dikasterien]] und den Diözesanbischöfen andererseits sowie für die Lösung eventueller Probleme und Streitfragen,&lt;br /&gt;
* die [[Suspension (Kirchenrecht)|suspensio a divinis]] von Erzbischof Marcel Lefebvre aufgehoben wird,&lt;br /&gt;
* es zu einer „Amnestie“ und einer Genehmigung kommt für die Häuser und Kultstätten, die die Bruderschaft ohne Autorisierung der zuständigen Bischöfe errichtet und benutzt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dokument wurde von Erzbischof Lefebvre und Kardinal [[Benedikt XVI.|Joseph Ratzinger]] unterzeichnet und an Papst Johannes Paul II. mit der Bitte um Zustimmung gesandt. Allerdings kam Lefebvre bald zur Überzeugung, er sei in eine Falle gelockt worden. Schon am nächsten Tag verkündete er, sein [[Gewissen]] verpflichte ihn dazu, am 30. Juni einen Nachfolger zum Bischof zu weihen, mit oder ohne päpstliche Erlaubnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Mai wurde Erzbischof Lefebvre versprochen, dass der Papst einen Priester aus den Reihen der Bruderschaft zum Bischof ernennen werde. Die Weihe könne am 15. August stattfinden. Im Gegenzug müsse Erzbischof Lefebvre auf der Basis des am 5. Mai von ihm unterzeichneten Protokolls um Aussöhnung mit dem Papst ersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof Lefebvre stellte nun drei Bedingungen:&lt;br /&gt;
* die Weihe müsse am 30. Juni stattfinden,&lt;br /&gt;
* nicht einer, sondern drei Bischöfe seien zu weihen,&lt;br /&gt;
* die Mehrheit der vorgesehenen Kommission müsse aus Mitgliedern der Bruderschaft bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Anweisung von Papst Johannes Paul II. schrieb Kardinal Joseph Ratzinger, der heutige Papst [[Benedikt XVI.]], Erzbischof Lefebvre am 30. Mai 1988, dass der [[Heiliger Stuhl|Heilige Stuhl]] die von ihm gestellten Bedingungen als inakzeptabel ansehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Juni 1988 antwortete Lefebvre aus Ecône, er werde am 30. Juni die von ihm geplanten Bischofsweihen auch ohne päpstliche Erlaubnis durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst Johannes Paul II. schrieb am 9. Juni 1988 einen persönlichen Brief an Lefebvre, in dem er ihn an die von ihm am 5. Mai unterzeichnete Vereinbarung erinnert und an ihn appelliert, nicht mit seinem Plan fortzufahren, der als ein schismatischer Akt bewertet werde, dessen theologischen und kanonischen Konsequenzen Lefebvre bekannt seien. Als Lefebvre auf diesen Brief nicht antwortete, wurde dieser am 16. Juni 1988 öffentlich gemacht. Auch ein später Vermittlungsversuch des französischen Philosophen [[Jean Guitton]] scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juni 1988 weihte Erzbischof Lefebvre, assistiert vom emeritierten Bischof von [[Campos dos Goytacazes]] ([[Brasilien]]), [[António de Castro Mayer]], nicht, wie zunächst angekündigt, drei, sondern sogar vier FSSPX-Priester unerlaubt zu Bischöfen: [[Bernard Fellay]], [[Bernard Tissier de Mallerais]], [[Richard Williamson]] und [[Alfonso de Galarreta]]. In der Predigt anlässlich der Bischofsweihen begründete Lefebvre den Abbruch der Verhandlungen mit Rom:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fsspx.info/erzbischof/artikel.php?page=0&amp;amp;show=142 Predigt von Erzbischof Lefebvre am 30. Juni 1988 in Ecône]&amp;lt;/ref&amp;gt; {{Zitat|Was ist die Wahrheit für diese Menschen? Es ist die Wahrheit des Zweiten Vatikanischen Konzils, dieser konziliaren Kirche. Folglich ist für den Vatikan die heute einzige existierende Wahrheit, die konziliare Wahrheit, die Wahrheit des ‚Geistes des Konzils‘. Es ist der Geist von [[Weltgebetstreffen|Assisi]]. Das ist heute ‚die Wahrheit‘. Diese Wahrheit wollen wir nicht, um alles in der Welt! Der feste Willen der gegenwärtigen römischen Behörden ist, die Tradition zu vernichten und alle in diesen Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils hineinzuziehen, in diesen Geist von Assisi. Darum haben wir es vorgezogen, uns zurückzuziehen. Diesem Geist konnten wir nicht zustimmen, das war unmöglich. Für uns war es nicht möglich, sich einer solchen Obrigkeit zu unterwerfen. Wir hätten der Amtsgewalt von Kardinal Ratzinger, des Präsidenten dieser römischen Kommission, die uns hätte leiten sollen, unterstanden. Wir wären ihm ausgeliefert gewesen. Wir wären in die Hände der Personen gefallen, die uns dem Geist des Konzils und dem Geist von Assisi unterwerfen wollen. Das ist unmöglich!}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf die unerlaubten Bischofsweihen erließ die [[Kongregation für die Bischöfe]] am 1. Juli 1988 ein Dekret&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cin.org/users/james/files/l-excomm.htm DECREE OF EXCOMUNICATION on Marcel Lefebvre], Congregation for Bishops, BERNARDINUS Card. GANTIN, Prefect of the Congregation for Bishops, 1 July 1988&amp;lt;/ref&amp;gt;, in dem Lefebvre als [[Exkommunikation|exkommuniziert]] erklärt wird. Am folgenden Tag bestätigte Papst Johannes Paul II. dieses Dekret mit dem Apostolischen Brief [[Ecclesia Dei]]. Der Vollzug illegitimer Bischofsweihen durch Lefebvre im Ungehorsam gegenüber dem Papst sei ein [[Schisma|schismatischer]] Akt (Vgl. [[Codex des Kanonischen Rechtes]], [http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P54.HTM  Canon 1382]). Papst Johannes Paul II. forderte alle Katholiken, die bisher in irgendeiner Weise mit der FSSPX in Verbindung standen, auf, diese nicht weiter zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Priester verließen unmittelbar nach den unerlaubten Bischofsweihen die FSSPX. Sie gründeten noch 1988 die päpstlich anerkannte [[Priesterbruderschaft St. Petrus]]. Hinsichtlich ihres theologischen Standpunkts unterscheidet sie sich in mehreren Punkten, insbesondere werden alle Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils anerkannt, unter anderem auch die Ergebnisse der Liturgiereform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die FSSPX heute ==&lt;br /&gt;
Die FSSPX betreibt Priesterseminare in [[Ecône]] (Schweiz), Zaitzkofen (Deutschland), Flavigny (Frankreich), Goulburn (Australien), Winona (USA) und La Reja (Argentinien). Es wurde 2002 in der Ukraine eine Parallel-Priesterbruderschaft mit dem Namen Priesterbruderschaft St. Josaphat mit dem Ziel der „Bekehrung des schismatischen Ostens zur Anerkennung des Papstes und der traditionellen katholischen Lehre“ errichtet. Die FSSPX ist weltweit tätig: Neben Europa (Frankreich, Deutschland, Österreich, Polen und andere) ist sie in Nord- und Südamerika, Asien, Australien und Afrika vertreten.  Im Jahr 2006 gehören zirka 472 Priester, 75 Brüder, 115 Schwestern und 70 Oblatinnen der Priesterbruderschaft an. Weltweit besitzt die Bruderschaft 175 Priorate und Kapellen und betreut zirka 75 Schulen, drei Universitäten und vier Altersheime. In [[Deutschland]] betreibt sie etwa 42 Priorate und Kapellen, drei Schulen, ein Seminar, ein Kloster, ein Schwesternnoviziat und ein Altenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bruderschaft sieht insbesondere die von ihr betreuten Schulen, die „nicht nur Wissen vermitteln, sondern ebenso auf die Erziehung und Charakterbildung der Schüler Wert legen“, als „große Hoffnungsträger für die Zukunft“. Im Mitteilungsblatt der FSSPX vom Juli 2005 ist zu lesen, der „katholische Lehrer“ müsse die „Hauptirrlehren unserer Zeit“ erklären, allerdings müsse dabei vermieden werden, diese „zu loben“ oder sie gar „anzunehmen“. Schüler müssten sich mit [[Martin Luther|Luther]], [[René Descartes|Descartes]], [[David Hume|Hume]], [[Immanuel Kant|Kant]], [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel|Hegel]] und [[Jean-Paul Sartre|Sartre]] in der Weise beschäftigen, wie sich Medizinstudenten mit Krankheiten beschäftigen: mit dem Ziel, diese Krankheiten dann bekämpfen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland begann die FSSPX Mitte der 1990er Jahre, eigene [[Privatschule]]n zu gründen. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. führt unter anderem das Don-Bosco-Gymnasium in Wadersloh, Diestedde mit angeschlossenem Jungeninternat, sowie in der Nähe von Bonn das St.-Theresien-Gymnasium mit Mädcheninternat. Kritiker der FSSPX bemängeln, die völlig weltfremde Erziehung sei den Schülern in ihrem weiteren Leben von großem Nachteil. Im Internat ist es beispielsweise nicht gestattet, Handys, Radios oder [[MP3-Player]] zu besitzen. Es gibt Aufenthaltsräume, in denen die Schüler klassische Musik hören dürfen, Pop-Musik und Rock-Musik seien unerwünscht. Kritisiert wird auch das Frauenbild: Die Frau wird als Gehilfin resp. Befehlsempfängerin des Mannes dargestellt, die ihren Willen dem ihres Mannes unterordnen muß und die (nur) in seinem Namen ihre Kinder belehrt, straft und tröstet, verbunden mit der Autorität ihres Mannes, der die Prinzipien vorgibt. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fsspx.info/mbonline/pdf/mb-2007-1.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Mutter eines ehemaligen Schülers [[Strafanzeige|Anzeige]] erstattete, ermittelte die [[Staatsanwaltschaft]] von April 2005 bis Juni 2006 gegen die Lehrer und die Leitung der Herz-Jesu-Schule in [[Saarbrücken]] wegen Misshandlungen an Schülern. Es kam zu [[Anklage]]n und [[Strafbefehl]]santrägen wegen [[Körperverletzung]], Körperverletzung im Amt und [[Freiheitsberaubung]].&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.sta-sb.saarland.de/medien/inhalt/Presseinformation_Nr._4_2006_-_Don_Bosco.doc     Ermittlungen im Zusammenhang mit „Don Bosco Schule“ abgeschlossen - Anklagen und Strafbefehlsanträge wegen Körperverletzung, Körperverletzung im Amt und Freiheitsberaubung] Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken, Dateiformat: Microsoft Word &amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2006 wurde der [[Erweiterte Realschule|Erweiterten Realschule]] vom [[Saarland|saarländischen]] [[Kultusministerium]] zunächst die Betriebsgenehmigung entzogen, das [[Oberverwaltungsgericht des Saarlandes]] erlaubte am 3. Mai 2007 den Weiterbetrieb. Maßgeblich für die Entscheidung des Gerichts war, dass in Zukunft auf Grund der ernsthaften Bemühungen der Verantwortlichen gewährleistet sei, dass unzulässige Erziehungsmethoden nicht mehr angewendet werden. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.marktplatz-recht.de/index.php?id=38&amp;amp;cmd=show&amp;amp;mid=28527 Entscheidung des OVG Saarland zur Herz-Jesu Realschule vom 03. Mai 2007]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entscheidung ist allerdings noch nicht rechtskräftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Diözesen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz wird der Bruderschaft die Nutzung von Kirchengebäuden der [[Römisch-Katholische Kirche|Römisch-Katholischen Kirche]] ''nicht'' gestattet, auch nicht für Beerdigungen, Taufen und Eheschließungen sowie die Nutzung von Wallfahrtskirchen. In Frankreich wurden der FSSPX 2005 je einmal in [[Lisieux]] und in [[Lourdes]] [[Hochamt|Hochämter]] in Kirchengebäuden der Römisch-Katholischen Kirche gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unregelmäßig stattfindende Gespräche zwischen Rom, derzeit vertreten durch den Präsidenten der päpstlichen Kommission [[Ecclesia Dei]], Kardinal [[Darío Castrillón Hoyos]], und der Priesterbruderschaft führten bisher zu keinen wesentlichen Ergebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2005 fanden erstmals nach 17 Jahren Gespräche zwischen dem Heiligen Stuhl und Vertretern der Priesterbruderschaft Pius X statt: Papst Benedikt XVI empfing Bischof [[Bernard Fellay]] und den 1. Assistenten der Bruderschaft, [[Franz Schmidberger]]. Das Gespräch verlief in freundlicher Atmosphäre, blieb jedoch ohne konkretes Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umfeld des 1. Konsistoriums von Papst [[Benedikt XVI.]] am 24. März 2006 wurden verstärkte Bestrebungen bekannt, den Anhängern der Bruderschaft eine vollkommenere Gemeinschaft mit der Römischen Kirche zu ermöglichen. Maßgebliche Beobachter schätzen die Erfolgsaussichten eher gering ein, da die heutigen Repräsentanten der FSSPX mehr als ein Entgegenkommen bezüglich der [[Liturgische Frage|Liturgischen Frage]] fordern. In den Medien verlautete, der Generalobere der FSSPX, Bischof Bernard Fellay, habe kurz nach seiner Audienz beim gegenwärtigem Papst diesem eine mit Korrekturanmerkungen versehene Fassung des [[Katechismus der Katholischen Kirche|Kompendiums des Katechismus' der Katholischen Kirche]] zukommen lassen. Die Anmerkungen konzentrierten sich dabei auf Fragen der katholischen Staatsdoktrin, der [[Religionsfreiheit]] und den [[Ökumenismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. April 2006 erklärte der Generaloberer der FSSPX in einer Predigt:&amp;lt;ref&amp;gt;Predigt von Bischof Bernard Fellay am 2. April 2006 in Ecône&amp;lt;/ref&amp;gt; {{Zitat|Er [Papst Benedikt XVI.] betonte: ‚Sie müssen das Konzil annehmen, aber natürlich das im Licht der lebendigen Tradition ausgelegte Konzil!‘ (...) Wenn er von Tradition spricht, so versteht er darunter das aktuelle Lehramt, welches die Vergangenheit wieder überarbeitet, neu interpretiert und sie uns lehrt. Das ist die lebendige Tradition. Andersgesagt: Die lebendige Tradition, das ist Benedikt XVI. Also ist das im Licht der lebendigen Tradition interpretierte Konzil jenes Konzil, so wie es der jetzige Papst versteht. Natürlich stimmt das nicht mit dem überein, was wir meinen. (...) Ebenso verurteilt er jene, die im Konzil einen Bruch sehen. (...) Da erklärt er uns, der moderne Staat habe sich seit dem 19. Jahrhundert, wo er von der Kirche verurteilt wurde, verändert. Heute sei der moderne Staat besser, versöhnlicher, weniger radikal und folglich musste die Kirche auf dem Konzil bezüglich des Verhältnisses zum Staat eine neue Haltung einnehmen. Und indem sich die Kirche eines der fundamentalen Prinzipien des modernen Staates zu eigen machte, nämlich die Neutralität, die Unparteilichkeit allen Religionen gegenüber, konnte die Kirche ihr (eigentliches) Erbe wiederfinden. (...) Anders ausgedrückt erklärt der Papst, 1700 Jahre der Kirchengeschichte sei außerhalb der Lehre Unseres Herrn abgelaufen; die Kirche habe während 1700 Jahren ihr Erbe verloren und jetzt wiederentdeckt, indem sie auf den katholischen Staat verzichtet. Wenn das kein Bruch sein soll, was ist es dann? (...) Er  betont, dass die Kirche eine neue Haltung in ihren Beziehungen mit dem Judentum einnehmen muss. Die Juden lehnen die Gottheit Unseres Herrn Jesus Christus ab. Man fragt sich, was dies bedeuten soll, eine neue Haltung jenen gegenüber zu haben, die Unseren Herrn ablehnen. Das Evangelium sagt sehr deutlich: ‚Wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht.‘ (...)  Man fragt sich wirklich, warum es eine neue Haltung braucht. Das ist äußerst schlimm. (...) Wenn man dies alles betrachtet, so ist man sehr wohl verpflichtet, sich zu fragen: Welches Übereinkommen ist dann überhaupt möglich? Es ist sehr einfach, meine lieben Brüder. Solange Rom in einer solchen Position verharrt, ist kein Übereinkommen möglich.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im April 2006 erklärte der FSSPX-Bischof Tissier de Mallerais, in einem Interview&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen L. M. Heiner: An Interview with Bishop Bernard Tissier de Mallerais. In: The Remnant. 30. April 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;, das von Papst Benedikt XVI. [[1968]] als noch junger Theologe veröffentlichte Buch ''Einführung in das Christentum'' sei „ein Buch voller [[Häresie]]n“. Die im Buch vertretenen Positionen seien „schlimmer als Luther, viel schlimmer“. Weiterhin erklärte er: „Sie können Vatikanum II nicht als ein katholisches Werk lesen. Es basiert auf der Philosophie des Immanuel Kant. (...) Ich werde sagen, eines Tages sollte die Kirche dieses Konzil tilgen. Sie wird nicht mehr von ihm reden. Sie muß es vergessen. Die Kirche wird weise daran tun, dieses Konzil zu vergessen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Juli 2007 veranstaltete die FSSPX in Stuttgart eine Gegendemonstration zum [[Christopher Street Day]], auf welchem Schwule, Lesben und Transsexuelle für Gleichberechtigung und Toleranz demonstrierten. Anhänger der FSSPX versammelten sich mit Protestplakaten mit Aufschriften wie &amp;quot;Rettet Kinder vor Perversen&amp;quot; und &amp;quot;[[AIDS]] Geissel der Unzucht&amp;quot; und beteten zur „Wiedergutmachung der Perversion und Übertretung des 6. Gebotes des Dekalogs: ''Du sollst nicht Unzucht treiben.''“ öffentlich den Rosenkranz.&amp;lt;ref&amp;gt;Presseerklärung der FSSPX zum Christopher Street Day am 8. Juli 2007 in Stuttgart&amp;lt;/ref&amp;gt; Pater Peter Lang erklärte gegenüber der Stuttgarter Zeitung: „Der Umzug und seine Teilnehmer zeigen ein Verhalten, das dem Menschen nicht angemessen ist, eine moralische Umweltverschmutzung.“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1480882 Wie Karneval im Juli - 100.000 Zuschauer bei Parade in Stuttgart (Stuttgarter Zeitung)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenrechtlicher Status der FSSPX==&lt;br /&gt;
Die FSSPX besitzt keine Anerkennung durch die römisch-katholische Kirche. Der heilige Stuhl sieht die FSSPX zwar nicht als schismatische Kirche an, beurteilt aber das Verhalten verschiedener Mitglieder der Bruderschaft als schismatisch. Gläubige, die mit der Priesterbruderschaft sympathisieren, gelten als katholische Gläubige, es sei denn, sie sehen in dieser die einzig wahre Kirche und machen dies im äußeren Bereich sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier von Erzbischof Lefebvre rechtswidrig geweihten FSSPX-Bischöfe sind exkommuniziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/hf_jp-ii_motu-proprio_02071988_ecclesia-dei_ge.html  Apostolisches Schreiben „ECCLESIA DEI“]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die innerhalb der Bruderschaft geweihten Priester sind wegen des Mangels einer gültigen [[Inkardination]] [[Suspension (Kirchenrecht)|suspendiert]] (Can. 265 [[Codex Iuris Canonici]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ewtn.com/library/CURIA/CEDSSPX2.HTM Commission Ecclesia Dei: STATUS OF THE SOCIETY OF ST. PIUS X (Oktober 1998)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heilige Stuhl sieht die Messfeiern der Bruderschaft als gültig an, rät aber vom Besuch von FSSPX-Messen ab und betrachtet ihn als moralisch unerlaubt (''morally illicit''). Die Kommission [[Ecclesia Dei]] sieht die Gefahr, dass Gläubige, die solche Messen besuchen, sich langfristig von der katholischen Kirche und vom Papst trennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ewtn.com/library/CURIA/CEDSSPX.HTM Commission Ecclesia Dei: STATUS OF SOCIETY OF ST PIUS X MASSES (September 1995)]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Auf die schriftliche Anfrage, ob ein Katholik mit dem Besuch einer FSSPX-Messe die Sonntagspflicht erfüllen könne, antwortete [[Msgr.]] [[Camille Perl]], damaliger Sekretär der päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“, im September 2002,  dies sei im engeren Sinne (''in the strict sense'') möglich. Die Frage, ob eine Spende bei der Kollekte eine Sünde sei, verneinte er und antwortete, eine moderate Spende sei vertretbar. Ferner teilte er mit, dass, wie bereits in einem früheren Schreiben dargelegt, der Besuch von FSSPX-Messen nicht empfohlen werden könne.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unavoce.org/articles/2003/perl-011803.htm Letter by Msgr. Camille Perl Regarding Society of St. Pius X Masses]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gläubige, die an einer Messfeier von Priestern der FSSPX teilnehmen, ziehen sich keine Kirchenstrafe zu. „Nur Gläubige, die in der Priesterbruderschaft St. Pius X. die einzig wahre Kirche sehen und dies im äußeren Bereich sichtbar machen, ziehen sich die Exkommunikation zu“.&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg, Erzb. Ordinariat, 10. Mai 2006, Prot.Nr. 579/06&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Can. 1108 Codex Iuris Canonici (CIC) gilt, dass nur jene Ehen gültig sind, die unter Assistenz des [[Ortsordinarius]] oder des Ortspfarrers oder eines von einem der beiden delegierten Priesters oder Diakons geschlossen werden. Nach Can. 1160 CIC müssten deshalb durch die FSSPX geschlossene Ehen, um aus Sicht der römisch-katholischen Kirche Gültigkeit zu erlangen, von neuem in der kanonischen Form geschlossen werden. Als sich die „[[Apostolische Personaladminstration St. Johannes Maria Vianney|Bruderschaft des hl. Johannes Maria Vianney]]“ (eine zuvor mit der FSSPX theologisch eng verbundene Priesterbruderschaft in Campos, Brasilien) mit dem Papst aussöhnte, wurden die innerhalb der Bruderschaft geschlossenen Ehen allerdings ohne eine erneute Eheschließung anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten ist, inwieweit eine von einem Priester der FSSPX erteilte [[Absolution]] gültig ist. Einerseits ist auch hierfür - außer bei Todesgefahr (Can. 976 CIC) - eine vom [[Ortsordinarius]] erteilte oder sich aus dem kirchlichen Amt des Priesters ergebende Befugnis („facultas“) zur Spendung des Bußsakraments erforderlich (Can. 967 ff. CIC). Andererseits ersetzt die Kirche die fehlende Jurisdiktion dann, wenn das Beichtkind es aus ernsten Gründen nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, bei einem Priester mit ordentlicher Beichtjurisdiktion die Absolution zu empfangen. Das gilt selbst dann, wenn dieser Notstand objektiv nicht vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Priesterbruderschaft St. Petrus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*http://www.fsspx.info/  Offizielle Homepage der FSSPX, Deutscher Distrikt&lt;br /&gt;
*http://www.fsspx.org/ger/ FSSPX Generalhaus&lt;br /&gt;
*http://www.don-bosco-gymnasium.de/ Don-Bosco-Gymnasium	 &lt;br /&gt;
*[http://www.dici.org/accueil.php?loc=US DICI - press agency of the Mother House of the Priestly Society Saint Pius X]&lt;br /&gt;
*[http://web.archive.org/web/20041015022408/http://home.earthlink.net/~grossklas/canonicalhistory.htm Peter J. Vere: A CANONICAL HISTORY OF THE LEFEBVRITE SCHISM]&lt;br /&gt;
*[http://www.spes-unica.de Homepage der von Pfarrer Hans Milch gegründeten ''actio spes unica'', die in Deutschland Erzbischof Lefebvres Kurs vertritt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gottesdienste im Lateinischen Ritus werden in Fulda in Sankt Andreas [[Neuenberg]] und in der&lt;br /&gt;
Kapelle Maria von der Immerwährenden Hilfe, Schildeckstraße 1 a durchgeführt. Anhänger planten im oberen Teil der Brauhausstraße einen Kirchenbau (Nähe Spielplatz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
osthessenews: &amp;quot;Nationalwallfahrt&amp;quot; und &amp;quot;Deutschlandweihe&amp;quot; von umstrittener Priesterbruderschaft [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1139934]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charismatische Erneuerung==&lt;br /&gt;
Schwerpunkte in Bad Salzschlirf und Pfarrei Sankt Andreas am [[Neuenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Foculare==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Evangelisch=&lt;br /&gt;
Auf der Wasserkuppe werden sogenannte &amp;quot;Schulen der Revolution&amp;quot; durchgeührt [http://www.youtube.com/watch?v=Lc9D9ZJl5XM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=andere=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos und Podcasts===&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=9ao25QEkN2U Jesus junge Garde - Die christliche Rechte und ihre Rekruten Teil 1 ]&lt;br /&gt;
*  [http://www.youtube.com/watch?v=Lc9D9ZJl5XM Jesus junge Garde - Die christliche Rechte und ihre Rekruten Teil 2, Schule der &amp;quot;Heiligen Revolution&amp;quot; auf der Wasserkuppe von]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=Hrysx_8Sk6I Jesus junge Garde - Die christliche Rechte und ihre Rekruten Teil 3 ]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=HTKbc1iZJJI Jesus junge Garde - Die christliche Rechte und ihre Rekruten Teil 4 ]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=q7lt0kdeshs Jesus junge Garde - Die christliche Rechte und ihre Rekruten Teil 5 ]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--http://www.welt.de/politik/article1048766/Warum_gehen_Glaeubige_in_die_Messe_auf_Latein.html--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=RTrYE4a1BmE&amp;amp;mode=related&amp;amp;search Genesis - Jesus He Knows Me Persiflage auf christliche Fundies]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=3MzShg7yXik noch was von genesis: Land Of Confusion - Genesis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fortschrittliche Christen=&lt;br /&gt;
Aber auch die Bewegung fortschrittlicher Christen, bekennende Kirche, Befreiungstheologie ua hat Tradition in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christlicher Sozialismus:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SdaV Nr35 1930-9.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 22:07:29 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.132.222</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Christlicher_Fundamentalismus</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kindergeld</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Kindergeld</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.132.222:&amp;#32;Antrag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Antrag [[Die LINKE.Offene Liste]] zur Kindergeldzahlung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hartz IV]] Empfänger bekomen bei Zahlung ihrer Gelder das Kindergeld abgezogen. Oft folgen die Kindergeldzahlungen erst Monate später, da die Fuldaer Kindergeldstelle nach Hanau verlegt, das Personal aber nicht aufgestockt wurde. Wir stellen im Kreistag einen Antrag, dass den Familien bis zur vollständigen Überweisung des Kindergeldes dieses nicht in Abzug gebracht werden darf.&lt;br /&gt;
Mehr bei [[Kreistagsitzung August 2008#Kindergeld|Kreistagsitzung August 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CDU fordert die Erhöhung des Kindergeldes==&lt;br /&gt;
'''Hat die CDU ihre soziale Seite entdeckt?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 2009 möchte die CDU das Kindergeld erhöhen. Laut Herrn Pofalla, seines Zeichens CDU Generalsekretär dieser Partei, soll es das Armutsrisiko von Familien senken und Alleinerziehende vor [[Hartz IV]] schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Forderung hört sich zuerst einmal gut an. Doch durchleuchten wir dieses Ansinnen einmal genauer, um festzustellen, wem diese Erhöhung wirklich zu Gute kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sozial schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft sind zu einem grossen Teil schon heute auf die Zuzahlungen durch [[Hartz IV]] angewiesen. Alleinerziehende, häufig in Teilzeit- oder Minijobs beschäftigt, wären ohne die Aufstockung ihres Einkommens durch den Staat, schon heute nicht mehr in der Lage, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Was passiert nun, wenn ich das Kindergeld erhöhe?&lt;br /&gt;
Wie jegliches anderes Einkommen, wird auch das Kindergeld bei der Berechnung der Leistungen angerechnet. Das Mehr an Kindergeld, wird bei den Leistungen direkt wieder abgezogen. D.H., die, welche schon heute auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, haben davon rein gar nichts. Nur wer heute schon ein Einkommen hat, welches eine Zuzahlung durch den Staat unnötig macht, der profitiert von der Kindergelderhöhung. Dies schliesst Spitzenverdiener mit ein, da das Kindergeld unabhängig vom Einkommen gezahlt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhöhung des Kindergeldes wird der CDU mit Sicherheit Stimmen bringen, da Empfänger von Leistungen nach [[Hartz IV]] ohnehin nicht zu der Hauptklientel von CDU-Wählern gehören dürfte. Aber die wirkliche Armut bekämpft diese Massnahme in keinster Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einfaches Mittel gegen fortschreitende Kinderarmut, wäre die Erhöhung des Satzes, welcher nach [[Hartz IV]] für Kinder gezahlt wird. Da die Anzahl der betroffenen Kinder wesentlich geringer wäre als bei einer Kindergelderhöhung, könnte der Anstieg auch höher ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mir sicher, die verantwortlichen Personen bei der CDU sind nicht so dumm, als könnten sie die Zusammenhänge nicht durchschauen, daraus folgere ich, die zugrunde liegende Absicht ist nicht etwa Armut zu bekämpfen, sondern nach der [[Landtagswahl 2008|Wahlschlappe, besonders in Hessen]], eine soziale Seite vorzutäuschen. ([http://freenet-homepage.de/loercher/impressum.html wl]-Fulda, 11.02.08) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kreisvorstand [[Die Linke]] Fulda fordert sofortige Kindergelderhöhung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Sitzung des Kreisvorstandes der Linken in Fulda am 17.02.2008 wurde die Forderung nach Anhebung des Kindergeldes bekräftigt. Wem es ernst ist mit der Bekämpfung der Kinderarmut, der muss das Kindergeld sofort und deutlich anheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahren hat es keine Erhöhung des Kindergelds mehr gegeben. Eine Steigerung des Kindergelds auf 200 Euro wäre deshalb als Sofortmaßnahme angemessen. Das dafür nötige Geld ist da, wenn die SPD und Union endlich den Mut zu einer gerechten Besteuerung hoher Einkommen und Vermögen aufbringen. Die Fuldaer Linke weist aber auch auf die sozial schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft hin. Sie  sind zu einem erheblichen Teil schon heute auf die Zuzahlungen durch [[Hartz IV]] angewiesen. Alleinerziehende, häufig in Teilzeit- oder Minijobs beschäftigt, wären ohne die Aufstockung ihres Einkommens durch den Staat nicht mehr in der Lage ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie jegliches anderes Einkommen, wird auch das Kindergeld bei der Berechnung der Leistungen angerechnet. Das Mehr an Kindergeld, wird bei den Leistungen direkt wieder abgezogen. Daher fordert DIE LINKE dringend endlich die Regelungen von Hartz IV zurückzunehmen. Kindergeld muss vor allem den Schwächsten zu Gute kommen. Eher stellt sich die Frage, einer Kappung für Großverdiener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wurde veröffentlicht in:'''&lt;br /&gt;
* Fuldainfo [http://www.fuldainfo.de/cms1/index.php?area=1&amp;amp;p=news&amp;amp;newsid=1833]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiteres auf dem fuldawiki==&lt;br /&gt;
* [[Kreistagsitzung September 2006#Zahlung des Kindergeldes-Einkommen für Leistungen nach SGB II|Problem Abzug Kindergeld vom Einkommen bei ALG 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialpolitik]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 18:58:50 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.132.222</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Kindergeld</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kreistagsitzung August 2008</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Kreistagsitzung_August_2008</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.132.222:&amp;#32;/* Redebeiträge */ Dachmarke&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Anfragen Linke.Offene Liste==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kindergeld===&lt;br /&gt;
Antrag zur Anwendung des Zuflussprinzipes durch das Amt für Arbeit und Soziales;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier: Anrechnung des [[Kindergeld]]es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreistag möge beschließen, dass sich das Amt für Arbeit und Soziales an die Regelungen der Sozialgeldverordnung vom 17. Dezember 2007 § 2 Abs. 2 hält und die Beträge für Kindergeld erst in dem Monat, in dem sie gezahlt werden, anrechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 2 Abs. 2 Sozialgeldverordnung sind laufende Einnahmen für den Monat zu berücksichtigen, in dem sie zufließen. § 11 des SGB II sieht das Kindergeld als anzurechnendes Einkommen an. Nach wie vor kommt es bei der Zahlung der Familienkasse in Hanau zu mehrmonatigen Bearbeitungszeiten. Die Regelsätze sind schon so knapp berechnet, dass es unzumutbar ist, auf die Zahlung des Kindergeldes zu warten. Die Anrechnung des Kindergeldes bereits einen oder mehrere Monate vor dessen Überweisung ist nach diesseitiger Rechtsauffassung rechtwidrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Wahl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Hartz IV]] und Schulmaterialien===&lt;br /&gt;
Antrag zur Gewährung einer einmaligen Beihilfe für Schülermaterialien durch das [[Amt für Arbeit und Soziales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreistag möge beschließen, dass das Amt für Arbeit und Soziales die Möglichkeit des § 23 SGB  II in Verbindung mit § 44 SGB II nutzt und den Hilfebedürftigen ein einmaliges Darlehen für Schülermaterialen  gewährt und auf die Einziehung wegen Unbilligkeit verzichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 09.06.2008 einstimmig eine Resolution an den Bundestag und an die Bundesregierung verabschiedet. Hierin wird richtiger Weise gefordert, das SGB II und SGB XII dahingehend zu ändern, dass in Zukunft wieder eine einmalige Einschulungshilfe sowie eine jährliche Beihilfe für Schülermaterialen in Form von Gutscheinen o.a. gezahlt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder wurden einfach vergessen bei der Hartz-IV-Reform im Jahr 2005: Während früher nach dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG) Ausgaben für den Schulbesuch zusätzlich als einmalige Beihilfen gewährt wurden, gilt bei der „Grundsicherung für Arbeitssuchende” für Schulkinder nur ein festgelegter Regelsatz: bis 13 Jahre 211 Euro ab Juli 2008, ab 14 Jahre 281 Euro. Darin sind für Grundschüler etwa 1,60 Euro im Monat für Schreibwaren enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat inzwischen sogar der Deutsche Bundesrat, die gemeinsame Vertretung der 16 Landesregierungen, erkannt. Mit einem einstimmigen Beschluss vom 23. Mai 2008 forderte der Bundesrat die Bundesregierung auf, bis zum Jahresende die Leistungen für Kinder zu überprüfen und dabei insbesondere auch die Kosten für Lernmittel und Mittagessen in der Schule zu berücksichtigen. Politiker aller Parteien, von der CDU/CSU über die SPD bis zur LINKEN, stimmten dieser Entschließung zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüler und Eltern können aber nicht so lange warten. Der Beginn des neuen Schuljahres bringt wieder neue Ausgaben für Arbeitshefte, Schreibwaren und andere Schulsachen mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit der verfassungsrechtliche Anspruch von Kindern aus einkommensschwachen&lt;br /&gt;
Familien auf Chancengleichheit in der Bildung auch schon unter der jetzigen Rechtslage gewahrt bleibt, hält das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (Beschluss vom 3.12.07, L 7 AS 666/07 ER) einen Anspruch auf Leistungen nach § 73 SGB XII für gegeben (hier bezogen auf Fahrtkosten zur Schule). Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hielt bezogen auf den Eigenanteil an Lernmitteln ebenfalls diese Rechtsgrundlage für möglich, daneben auch § 23 Abs. 3 SGB II in einer „verfassungskonformen Erweiterung&amp;quot; (Beschluss vom 17.4.2008, L 7 B 47/08 AS). Auch der für das SGB II zuständige Vorsitzende Richter am Bundessozialgericht, Prof. Udsching, wies bereits darauf hin, dass die Kinderregelsätze unzureichend sind (http://www.zeit.de/online/2008/11/pm-hartz-iv).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Betracht kämen auch andere Lösungen, z.B. die Anrechnung des Schulbedarfs als&lt;br /&gt;
notwendige Ausgaben beim Kindergeld oder ein nach § 23 Abs. 1 SGB II zu gewährendes und gem. § 44 SGB II zu erlassendes Darlehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Wahl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlage : 	Alternativer Musterantrag	&lt;br /&gt;
		§ 23 und 44 SGB II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Hartz IV]] und Heizkosten===&lt;br /&gt;
Antrag zur Anwendung der Berechnung der Heizkosten nach SGB; aktuelle Rechtsprechung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreistag möge beschließen, dass das [[Amt für Arbeit und Soziales]] der aktuellen höchstrichterlichen Rechtsprechung folgt und die tatsächlichen Heizkosten nach § 22 SGB II erstattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach  BSG, Urteil vom 19. 3. 2008 - B 11b AS 23/ 06 R sind die Leistungen für Unterkunft und Heizung nach Maßgabe des § 22 SGB II grundsätzlich in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen zu erbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Fällen stehen in diesem Jahr Nachforderungen bei den Heizkosten von 500,- und mehr Euro an. Nach neuesten Berechnungen sind die Heizkosten pro m2 auf über 1,- € pro Monat  gestiegen. Noch 2007 lagen nach dem Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes die Kosten pro m2 bei durchschnittlich 0,84 pro Monat in Hessen. Weiterhin ist zu bedenken, dass die Heizkosten für Hartz IV-Empfänger  höher liegen dürften, da sie sich ordentlich gedämmte Wohnungen, geschweige denn solche mit modernen Heizungsanlagen, gar nicht leisten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Amt für Arbeit und Soziales im Landkreis Fulda  gezahlte Pauschale von 0,88 Euro widerspricht dem Grundsatz der Erstattung der tatsächlichen Kostenerstattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hartz IV und Mietkaution===&lt;br /&gt;
Antrag zur Anwendung des § 22 Abs 3 SGB II &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr Rupprecht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kreistag möge beschließen, dass das Amt für Arbeit und Soziales auf die Aufrechnung des Darlehens nach § 22 Abs. 3 SGB II  (Kaution)  mit dem Regelsatz verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Amt für Arbeit und Soziales]] besteht bei der Gewährung des Darlehens für eine Kaution grundsätzlich auf eine Vereinbarung, bei der sich die ALG II- Empfänger auf die Aufrechnung mit dem Regelsatz verpflichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Aufrechnung durch Bescheid fehlt es an einer Rechtsgrundlage. Eine Aufrechungserklärung stellt in der Rechtsprechung ein Verzicht auf Sozialleistungen dar (§ 46 Abs. 1 SGB I), der mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden kann (§ 46 Abs. 2 SGB I).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtige Grund ergibt sich aus § 51 Abs. 1 SGB I, nachdem es sich bei der&lt;br /&gt;
behördlichen Kautionsforderung um einen »Anspruch« nach § 51 Abs. 1 SGB I handelt, den die Behörde von sich aus erst geltend machen kann, wenn das Einkommen des Leistungsbeziehers die Pfändungsfreigrenze überschritten hat. Leistungen nach dem SGB II / SGB XII sind in keinem einzigen Fall oberhalb der Pfändungsfreigrenze. (LSG NRW vom 21.8.07 – L 1 B 37/07 AS; LSG B-W vom 06.09.06 - L 13 AS 3108/06 ER-B; LSG Hessen vom 5.9.07 – L AS 145/07 ER).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sollte auf die Aufrechnung und in Zukunft auch auf den Abschluss einer solchen Vereinbarung verzichtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Giftstoffe Kalihalde Neuhof===&lt;br /&gt;
[[Bild:Kaliberg.jpg|thumb|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichtsantrag zu den Auswirkungen des [[KundS KALI GmbH#Gift in der Salzlauge|Trockentrennverfahrens im Kaliwerk Neuhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Trockentrennverfahren (ESTA) im Kaliwerk Neuhof werden Trennmittel eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Ist dem Landkreis Fulda bekannt, um welche Stoffe es sich dabei handelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Ist dem Landkreis bekannt, dass diese Stoffe mit aufgehaldet werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bestehen gesundheitliche Gefahren durch Verwehungen, Grundwasserbeinträchtigungen und Laugenabflüsse in die Fliede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verpressung von Laugen===&lt;br /&gt;
[[Bild:1053.jpg|right]]&lt;br /&gt;
Berichtsantrag zu Untersuchungen über die [[Kaliabbau: Laugenversenkung|Verpressung von Laugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[KundS KALI GmbH|Werk Neuhof-Ellers der K+S AG]] hat einen großen Teil seiner Abwässer &lt;br /&gt;
in den Untergrund verpreßt. Im April dieses Jahres wurden weitere &lt;br /&gt;
Verpressungen von Laugen in den Plattendolomit im Bereich Fulda/Neuhof &lt;br /&gt;
untersagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann haben des Untersuchungen des Untergrundes stattgefunden, wer hat &lt;br /&gt;
sie durchgeführt und zu welchem Ergebnis haben die Messungen geführt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In welchem Zusammenhang steht die Laugenverpressung mit den &lt;br /&gt;
Wassereinbrüchen beim Tunnelbau und der Erdsenkung auf der A66 bei Flieden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tagesordnung==&lt;br /&gt;
'''I Vorlagen/Berichte des Kreisausschusses /Allgemeines'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Künftige Organisationsstruktur der Tourismusförderung im Landkreis Fulda (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Gründung Verein Dachmarke Rhön (Anlage - wird nachgereicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Kenntnisnahme über die aufsichtsbehördliche Genehmigung der Haushaltssatzung des&lt;br /&gt;
Landkreises Fulda für das Haushaltsjahr 2008 gemäß § 29 Abs. 3 HKO (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Kenntnisnahme der Beschlüsse zu überplanmäßigen Ausgaben (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''II. Anträge'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Antrag von Die Linke.Offene Liste vom 18.07.2008&lt;br /&gt;
Gewährung einer einmaligen Beihilfe für Schülermaterialien durch das Amt für Arbeit und&lt;br /&gt;
Soziales (Anlagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Antrag von Die Linke.Offene Liste vom 18.07.2008&lt;br /&gt;
Anwendung des Zuflussprinzips durch das Amt für Arbeit und Soziales;&lt;br /&gt;
hier: Anrechnung des Kindergeldes (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Antrag von Die Linke.Offene Liste vom 18.07.2008&lt;br /&gt;
Anwendung der Berechnung der Heizkosten nach SGB; aktuelle Rechtsprechung (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Antrag von Die Linke.Offene Liste vom 18.07.2008&lt;br /&gt;
Anwendung des § 22 Abs 3 SGB 11 (Kaution) (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Berichtsantrag von Die Linke.Offene Liste vom 24.07.2008&lt;br /&gt;
Arbeitsgelegenheiten, sog. 1 Euro Jobber im Kreis (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Berichtsantrag von Die Linke.Offene Liste vom 24.07.2008&lt;br /&gt;
Auswirkungen des Trockentrennverfahrens im Kaliwerk Neuhof (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Berichtsantrag von Die Linke.Offene Liste vom 24.07.2008&lt;br /&gt;
Untersuchungen über die Verpressung von Laugen (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Antrag der SPD-Fraktion vom 25.07.2008&lt;br /&gt;
Analyse zum Wandertourismus in der Rhön (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Antrag der SPD-Fraktion vom 25.07.2008&lt;br /&gt;
Kernzonendefizit des Biosphärenreservats Rhön (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Antrag der CDU-Fraktion vom 25.07.2008&lt;br /&gt;
Verwaltungsstruktur des Biosphärenreservats Rhön (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Berichtsantrag der SPD-Fraktion vom 25.07.2008&lt;br /&gt;
Fortentwicklung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungssystems (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Berichtsantrag der SPD-Fraktion vom 25.07.2008&lt;br /&gt;
[[Altlasten|Rückstellung Rekultivierung (Abfalldeponie Kalbach)]] (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Berichtsantrag der CDU-Fraktion vom 25.07.2008&lt;br /&gt;
Musikalische Bildung an Schulen (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.Gemeinsamer Resolutionsantrag der CDU-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE&lt;br /&gt;
GRÜNEN vom 25.07.2008  Agrardiesel-Besteuerung (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Berichtsantrag der CWE-Fraktion vom 26.07.2008&lt;br /&gt;
Zuschüsse des Landkreises für Sachinvestitionen von Vereinen und Verbänden (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Resolutionsantrag der CWE-Fraktion vom 26.07.2008&lt;br /&gt;
Verbleib der Grundschulen in der Trägerschaft der Landkreise (Anlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''III.	Fragestunde gemäß § 17 Geschäftsordnung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''IV.	Verschiedenes'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Redebeiträge==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortbeitrag zur &lt;br /&gt;
===Organisationsstruktur der Tourismusförderung im Landkreis Fulda===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr  verehrte Herr Vorsitzender,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehr verehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Linke.Offene Liste begrüßt die Wahrnehmung der Aufgaben durch den Landkreis Fulda. Insbesondere da mit der Übernahme der Aufgaben eine Weiterbeschäftigung der Beschäftigten möglich ist. Zu kritisieren ist allerdings die Anstellung des Personals in der Dienstleistungsgesellschaft mbH.  Wir würden es begrüßen, dass die Beschäftigten weiterhin nach den Tarifvertrag öD bezahlt würden. Wenn Herr Woide in diesem Zusammenhang die Möglichkeit der einzelvertraglichen Gestaltung, losgelöst von Tarifverträgen, begrüßt, verkennt er die Folgen von Tarifflucht und Lohndumping.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als aktiver Gewerkschafter erlebe ich wie immer mehr Betriebe [[ProCommunitas GmbH|Tarifflucht mittels Auslagerungen in GmbH´s]]  begehen. Dort erhalten die Beschäftigten in der Regel deutlicher weniger Lohn und haben auch weitere Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen hinzunehmen. In machen Branchen  (wie z.B. im Callcenter Bereich)  triften die Beschäftigten in die Armut ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als gewählter Vertreter der Bürger sollten wir dieses Verhalten kritisieren. Beschäftigte müssen von ihrer Arbeit leben können und nicht noch zum Sozialhilfeempfänger werden. Nicht das ich der kreiseigenen Dienstleistungsgesellschaft solche Verträge unterstelle, aber mit diesem Weg bestärken wir andere und geben ein schlechtes Beispiel. Auch lehne ich es grundsätzlich ab das Geld der Bürger mittels Zuschüssen einer GmbH zu überweisen. Zwar ist über den Beirat eine gewisse Kontrolle gegeben, dennoch sehe ich mich nicht berechtigt meine Verantwortung an eine GmbH abzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher lehnt [[Die LINKE.Offene Liste]] den so vorgelegten Beschlussvorschlag ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Wahl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortbeitrag zum SPD Antrag &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Biosphärenreservat Rhön===&lt;br /&gt;
Sehr verehrte Herr Vorsitzender, &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sehr verehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich möchte den Antrag der SPD Fraktion ausdrücklich unterstützen. Insbesondere im Hinblick auf die heutigen Initiativen des Kreises zum Tourismus ist Erhaltung des Biosphärenreservates notwendig. Ich möchte eine Ergänzung vorschlagen. Das Gelände des Truppenübungsplatzes [[Wildflecken]] gehört zu den schönsten Teilen der Rhön. Beispielhaft will ich nur den Resberg und Rabenstein nennen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausweisung einer Kernzone in diesem Bereich  hätte den Vorteil, dass es zu keinen  Einschränkungen der Nutzung für die Bürger kommt. Weiterhin würde die Ausweisung zur Kernzone erheblich touristische Vorteile für die Kurstadt [[Gersfeld]] haben. Daher sollte der Antrag wie folgt ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Insbesondere soll die Aufnahme des Truppenübungsplatzes Wildflecken bzw. Teile des Truppenübungsplatzes als Kernzone in der Meilensteinplanung berücksichtigt werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Wahl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortbeitrag zur &lt;br /&gt;
===Gründung Verein Dachmarke im Landkreis Fulda===&lt;br /&gt;
Sehr  verehrte Herr Vorsitzender,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehr verehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Initiative eines gemeinsamen Projektes der Dachmarke Rhön ist zu begrüßen. Für mich sind allerdings eine Sachverhalte ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Vorlage beschreiben sie die Aufgabe der zu gründenden GmbH mit dem operativen Management. Detailierte Aussagen fehlen.  Die Finanzierung der GmbH erfolgt durch die Landkreise. Ich möchte wissen welche Kosten auf die Bürger des Landkreises zu kommen. Eine weitere Frage stellt sich, wie die weiteren Mitglieder des Vereins an den Kosten beteiligt werden. Ist geplant die Nutzer der Marke an den Kosten zu beteiligen. Ist es möglich nach einer gewissen Zeit finanziell von den Beiträgen runterzukommen. Mit  wie viel Personal soll die GmbH starten. Gibt es einen Entwurf einer Satzung, wenn ja wie sieht dieser aus? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals, die Initiative ist zu begrüßen, allerdings kann es nicht sein die finanziellen Belastungen nicht klar sind. Auch muss klar sein, dass nicht nur die Landkreise die Kosten tragen. Ich bitte hierzu um ergänzende Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Wahl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Medien==&lt;br /&gt;
* Fuldaer Zeitung Kreistag stellt Weichen für Tourismusförderung [http://www.fuldaerzeitung.de/newsroom/regional/dezentral/fulda/art5879,661231]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaliindustrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugend]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 18:42:36 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.132.222</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Kreistagsitzung_August_2008</comments>		</item>
		<item>
			<title>Jusos</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Jusos</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.132.222:&amp;#32;Seliger&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Jusos''' sind eine Arbeitsgemeinschaft der unter 35jährigen Mitglieder der [[SPD]], die auch anderen interessierten jungen Menschen offen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.jusos-fulda.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historie und Gegenwart==&lt;br /&gt;
Berthold Seliger, ein ehemaliges Juso Mitglied in der Konkret 7/08:&lt;br /&gt;
'''''Wir sind alle Tibeter  - Dümmer als der Dalai Lama ist nur die deutsche Pop-Prominenz, die ihm applaudiert''''' [http://www.konkret-verlage.de/kvv/txt.php?text=wirsindalletibeter&amp;amp;jahr=2008&amp;amp;mon=07]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugend]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 18:00:31 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.132.222</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Jusos</comments>		</item>
	</channel>
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