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		<title>Fuldawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
		<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/84.58.141.251</link>
		<description>Aus Fuldawiki</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 25 Sep 2026 11:53:11 GMT</lastBuildDate>
		<item>
			<title>Kaliabbau: Profite fÃ¼r AktionÃ¤re - UmweltschÃ¤den fÃ¼r die Allgemeinheit</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Kaliabbau:_Profite_f%C3%83%C2%BCr_Aktion%C3%83%C2%A4re_-_Umweltsch%C3%83%C2%A4den_f%C3%83%C2%BCr_die_Allgemeinheit</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.141.251:&amp;#32;wikilinks + kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Kalibergbau ist ein relativ junger Rohstoffbereich. Im 19. Jahrhundert wurde die Möglichkeit entdeckt, den kaliumhaltigen Abraum von staatlichen Salzgruben für Düngezwecke einzusetzen. Das Material musste getrennt werden und lieferte so Kalidünger und Grundstoffe für die aufstrebende chemische Industrie. Schnell entwickelten sich Kalisyndikate. Der Bedarf an Kali wuchs schneller als der Absatz des Salzes, und so wurden nun die Salzanteile am Mineral aufgehaldet. So genannte &amp;quot;Kaliberge&amp;quot; markieren die Gruben um Magdeburg, in Thüringen, Niedersachsen, im thüringisch/hessischen Kalirevier an der Werra und bei Fulda. Beschönigend werden die Abraumberge als &amp;quot;Monte Kali&amp;quot; bezeichnet, das Produkt als &amp;quot;weißes Gold&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehrfacher Hinsicht kommt es bei Förderung und Produktion von Kali zu Umweltschäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzlauge in Flüssen - Giftmüll Untertage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1911gab es Proteste aus Bremen, das bei der Trinkwassergewinnung auf das Weserwasser angewiesen ist. Die bei der Trennung von Kalisalzen vom Steinsalz entstehenden Abwässer werden heute noch in die Quell- und Zulaufflüsse der Weser eingeleitet (Fliede, Fulda, Ulster, Werra u.a.). Neben den Produktionsabwässern spielen bei der Werraversalzung noch die Niederschlagswässer an den Abraumhalden eine Rolle. Der Regen wäscht an den Halden die Salze aus dem Berg. In Ablaufrinnen wird die Salzlauge gesammelt, in Auffangbecken geleitet und derzeit z.B. von Neuhof bei Fulda in LKWs und Bahntransporten zur 70 km entfernten Werra verbracht, um dort in den Fluss geleitet zu werden. Galt 1917 noch ein Grenzwert von 350 mg/l wurde der Grenzwert 1942 auf 2500 mg erhöht. Die Kaliproduktion war kriegsnotwendig für die Volksernährung und Sprengstoffproduktion. Noch heute werden die Salzeinleitungen in die Werra nach diesem willkürlichen Kriegsgrenzwert durch das Bundesland Hessen genehmigt. Beantragt wurde nun vom K+S Konzern eine Salzlaugenpipeline von der Abraumhalde Neuhof-Ellers bei Fulda zur Werra. Statt das Problem der Salzhalden z.B. durch Verfüllung von ausgebeuteten Stollen (Spülversatz) in den Griff zu bekommen, werden im Gegenteil Vergrößerungen der Abraumhalden durch die Landesbehörden genehmigt. Gerade aktuell will die Koch-Regierung in Hessen weiteren Staatsforst zur Vergrößerung der Halde Neuhof-Ellers an K+S verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nachdem in etwa 30 Jahren die Vorkommen erschöpft sein werden, ist nicht daran gedacht, die Abraumhalden wieder unter die Erde zu schaffen. Auf mindestens 1000 Jahre wird die Zeit geschätzt, in der Kanalsysteme und Laugenpipeline in Betrieb bleiben müssen, bis der Regen die Berge abgetragen und über Werra und Weser ins Meer transportiert hat. Ob die Rücklagen, die der Konzern für Folgeschäden bilden muss für solch kostenintensive Maßnahmen ausreichen, ist zu bezweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herfa-Neurode (Werk Werra) wird durch ein Tochterunternehmen der K+S Gruppe Giftmüll in stillgelegte Kalistollen eingelagert, ebenfalls Sondermüll in der niedersächsischen Grube Sigmundshall, in der Grube Asse Atommüll. Auch Filterstäube und Flugasche werden zur Verfüllung von Bergwerkshohlräumen statt vorhandenem Abraum aus dem Bergwerk selbst verwendet. Und dabei spart man sich auch noch die Sondermülldeponieerlaubnis. Bei einer solchen Nutzung winken enorme Profite. Aus Sicht des Konzerns ist Giftmülleinlagerung natürlich profitabler als den Abraum wieder Untertage zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verpressung von Salzlauge in Gebirgsschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Regierungspräsidium Kassel untersagte 2008 K+S eine weitere Versenkung und Verpressung von Salzlauge in den Plattendolomit bei Fulda. Diese Methode wurde in der Kaliindustrie in Ost und West angewandt. Bereits seit 1925 wurden im Werra Gebiet über 40 &amp;quot;Schluckbrunnen&amp;quot; eingerichtet in denen die Lauge versenkt und später unter Druck verpreßt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein beim hessischen Fulda wurde mehr Salzlauge in die Gesteinsschichten der Region versenkt, als der Bodensee Wasser speichert. Es wurde festgestellt, dass es zu diffusen Austritten kommt und das Grundwasser der gesamten Region gefährdet ist. In der DDR wurde die Versenkung der Abwässer in Gesteinsschichten bereits 1968 aus eben diesem Grunde eingestellt und bei Gesprächen zum Grundlagenvertrag 1972 eine Laugenpipeline zur Nordsee in den Blick genommen. (Zusatzprotokoll zum Grundlagenvertrag). Der West Kalikonzern verhinderte dieses Vorhaben. Denn dabei wären enorme Investitionskosten auf ihn zugekommen, wobei doch das &amp;quot;Verstecken&amp;quot; in den Untergrund so billig ist. Nach der Wende kassierte der Konzern staatliche Zuschüsse zur Verringerung der Werra Salzfracht und versenkte munter weiter Salzlauge in den Untergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Giftstoffe und &amp;quot;natürliche&amp;quot; Radioaktivität==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Betriebsgeheimnis stellt dar, was sonst noch an Giftstoffen durch die Kaliproduktion in die Umwelt gelangt. Zur elektrostatischen Trennung der Mineralien wird eine Mischung elektrisch leitender Stoffe benutzt. Vermutet werden Schwermetalle, Brom, Arsen und anderes, die sich jeweils im Haldensalz und dem Abwasser befinden. Bei Feinstaub-Messungen wurden auch Cadmium und Blei (über dem Grenzwert) festgestellt. Auch diese Abfälle landen auf den Halden, im Grundwasser und in den Flüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig erforscht sind Menge, Konzentration und Wirkung der radioaktiven Strahlung, die beim Kalibergbau zu Tage gefördert wird. Kalium zählt zu den Quellen &amp;quot;natürlicher&amp;quot; Radioaktivität. Es beinhaltet das radioaktive Isotop K40. Kaliumverbindungen kommen in der Natur häufig vor, Pflanzen bauen sie in ihre Teile ein und Mensch und Tier benötigen Kalium für ihren Wasserhaushalt. Die Kaliumsalze aus den Tiefen der Erde, bringen jedoch auch das radioaktive Isotop an die Oberfläche. Die Werra bei Gerstungen weist den 30-fachen Wert gemessen in Becquerel/l im Vergleich zu anderen Flüssen auf. Sickerwasser aus Deponien in der Nähe von Kaligruben gar den 300-fachen Wert (Messungen Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie). Die Trinkwasserverordnung schreibt eine Gesamtrichtdosis vor, die alle künstlichen und natürlichen Radionuklide berücksichtigt, mit Ausnahme von Tritium, Kalium-40 sowie Radon und dessen Zerfallsprodukten, Zufall?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erdbeben durch Gebirgsschläge==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstürzende Kalischächte bei Merkers (DDR) haben 1989 ein mittleres Erdbeben der Stärke 5,5 in der nördlichen Rhön verursacht. Es war bis nach Frankfurt und Magdeburg zu spüren und verursachte Millionenschäden an Gebäuden. Die DDR machte die Laugenverpressung der West-Kaliindustrie verantwortlich und forderte eine &amp;quot;sofortige Einstellung der Verpreßtätigkeit&amp;quot; der hinter der Grenze im Westen liegenden Werra Werke Hattdorf und Wintershall, die die Stabilität ihrer Gruben bedrohe. Erst dieses Jahr gab es im saarländischen Kohlebergbau einen Bergschlag durch Spannungsverlagerungen mit der Stärke 4,0 auf der Richterskala.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Folgekosten berechnen - Profite beschneiden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Auswirkungen auf Landschaft, Natur, Umwelt, Gesundheit, Biotope machen deutlich, welchen Preis die Allgemeinheit für die Profite des Börsenspitzenreiters K+S zahlen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karin Masche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Artikel zum Kaliriesen:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[KundS KALI GmbH|K+S Kali GmbH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kaliabbau: Börsenkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Laugenversenkung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Profite für Aktionäre - Umweltschäden für die Allgemeinheit&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Aufmucken - Der Widerstand (Bürgerinitiativen an der Werra, Kommunen Niedersachsen, Landeswahlprogramme LINKE Niedersachsen und Hessen, Hessische Verfassung) (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medienmacht, Sozialpartnerschaft, Politik (folgt)&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit]]&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie|Verflechtungen von K+S mit der Atomindustrie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [[Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie|Verflechtungen von K+S mit der Atomindustrie]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaliindustrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 13:18:41 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.141.251</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Kaliabbau:_Profite_f%C3%83%C2%BCr_Aktion%C3%83%C2%A4re_-_Umweltsch%C3%83%C2%A4den_f%C3%83%C2%BCr_die_Allgemeinheit</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kaliabbau: Profite fÃ¼r AktionÃ¤re - UmweltschÃ¤den fÃ¼r die Allgemeinheit</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Kaliabbau:_Profite_f%C3%83%C2%BCr_Aktion%C3%83%C2%A4re_-_Umweltsch%C3%83%C2%A4den_f%C3%83%C2%BCr_die_Allgemeinheit</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.141.251:&amp;#32;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Kalibergbau ist ein relativ junger Rohstoffbereich. Im 19. Jahrhundert wurde die Möglichkeit entdeckt, den kaliumhaltigen Abraum von staatlichen Salzgruben für Düngezwecke einzusetzen. Das Material musste getrennt werden und lieferte so Kalidünger und Grundstoffe für die aufstrebende chemische Industrie. Schnell entwickelten sich Kalisyndikate. Der Bedarf an Kali wuchs schneller als der Absatz des Salzes, und so wurden nun die Salzanteile am Mineral aufgehaldet. So genannte &amp;quot;Kaliberge&amp;quot; markieren die Gruben um Magdeburg, in Thüringen, Niedersachsen, im thüringisch/hessischen Kalirevier an der Werra und bei Fulda. Beschönigend werden die Abraumberge als &amp;quot;Monte Kali&amp;quot; bezeichnet, das Produkt als &amp;quot;weißes Gold&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehrfacher Hinsicht kommt es bei Förderung und Produktion von Kali zu Umweltschäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzlauge in Flüssen - Giftmüll Untertage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1911gab es Proteste aus Bremen, das bei der Trinkwassergewinnung auf das Weserwasser angewiesen ist. Die bei der Trennung von Kalisalzen vom Steinsalz entstehenden Abwässer werden heute noch in die Quell- und Zulaufflüsse der Weser eingeleitet (Fliede, Fulda, Ulster, Werra u.a.). Neben den Produktionsabwässern spielen bei der Werraversalzung noch die Niederschlagswässer an den Abraumhalden eine Rolle. Der Regen wäscht an den Halden die Salze aus dem Berg. In Ablaufrinnen wird die Salzlauge gesammelt, in Auffangbecken geleitet und derzeit z.B. von Neuhof bei Fulda in LKWs und Bahntransporten zur 70 km entfernten Werra verbracht, um dort in den Fluss geleitet zu werden. Galt 1917 noch ein Grenzwert von 350 mg/l wurde der Grenzwert 1942 auf 2500 mg erhöht. Die Kaliproduktion war kriegsnotwendig für die Volksernährung und Sprengstoffproduktion. Noch heute werden die Salzeinleitungen in die Werra nach diesem willkürlichen Kriegsgrenzwert durch das Bundesland Hessen genehmigt. Beantragt wurde nun vom K+S Konzern eine Salzlaugenpipeline von der Abraumhalde Neuhof-Ellers bei Fulda zur Werra. Statt das Problem der Salzhalden z.B. durch Verfüllung von ausgebeuteten Stollen (Spülversatz) in den Griff zu bekommen, werden im Gegenteil Vergrößerungen der Abraumhalden durch die Landesbehörden genehmigt. Gerade aktuell will die Koch-Regierung in Hessen weiteren Staatsforst zur Vergrößerung der Halde Neuhof-Ellers an K+S verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nachdem in etwa 30 Jahren die Vorkommen erschöpft sein werden, ist nicht daran gedacht, die Abraumhalden wieder unter die Erde zu schaffen. Auf mindestens 1000 Jahre wird die Zeit geschätzt, in der Kanalsysteme und Laugenpipeline in Betrieb bleiben müssen, bis der Regen die Berge abgetragen und über Werra und Weser ins Meer transportiert hat. Ob die Rücklagen, die der Konzern für Folgeschäden bilden muss für solch kostenintensive Maßnahmen ausreichen, ist zu bezweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herfa-Neurode (Werk Werra) wird durch ein Tochterunternehmen der K+S Gruppe Giftmüll in stillgelegte Kalistollen eingelagert, ebenfalls Sondermüll in der niedersächsischen Grube Sigmundshall, in der Grube Asse Atommüll. Auch Filterstäube und Flugasche werden zur Verfüllung von Bergwerkshohlräumen statt vorhandenem Abraum aus dem Bergwerk selbst verwendet. Und dabei spart man sich auch noch die Sondermülldeponieerlaubnis. Bei einer solchen Nutzung winken enorme Profite. Aus Sicht des Konzerns ist Giftmülleinlagerung natürlich profitabler als den Abraum wieder Untertage zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verpressung von Salzlauge in Gebirgsschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Regierungspräsidium Kassel untersagte 2008 K+S eine weitere Versenkung und Verpressung von Salzlauge in den Plattendolomit bei Fulda. Diese Methode wurde in der Kaliindustrie in Ost und West angewandt. Bereits seit 1925 wurden im Werra Gebiet über 40 &amp;quot;Schluckbrunnen&amp;quot; eingerichtet in denen die Lauge versenkt und später unter Druck verpreßt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein beim hessischen Fulda wurde mehr Salzlauge in die Gesteinsschichten der Region versenkt, als der Bodensee Wasser speichert. Es wurde festgestellt, dass es zu diffusen Austritten kommt und das Grundwasser der gesamten Region gefährdet ist. In der DDR wurde die Versenkung der Abwässer in Gesteinsschichten bereits 1968 aus eben diesem Grunde eingestellt und bei Gesprächen zum Grundlagenvertrag 1972 eine Laugenpipeline zur Nordsee in den Blick genommen. (Zusatzprotokoll zum Grundlagenvertrag). Der West Kalikonzern verhinderte dieses Vorhaben. Denn dabei wären enorme Investitionskosten auf ihn zugekommen, wobei doch das &amp;quot;Verstecken&amp;quot; in den Untergrund so billig ist. Nach der Wende kassierte der Konzern staatliche Zuschüsse zur Verringerung der Werra Salzfracht und versenkte munter weiter Salzlauge in den Untergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Giftstoffe und &amp;quot;natürliche&amp;quot; Radioaktivität==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Betriebsgeheimnis stellt dar, was sonst noch an Giftstoffen durch die Kaliproduktion in die Umwelt gelangt. Zur elektrostatischen Trennung der Mineralien wird eine Mischung elektrisch leitender Stoffe benutzt. Vermutet werden Schwermetalle, Brom, Arsen und anderes, die sich jeweils im Haldensalz und dem Abwasser befinden. Bei Feinstaub-Messungen wurden auch Cadmium und Blei (über dem Grenzwert) festgestellt. Auch diese Abfälle landen auf den Halden, im Grundwasser und in den Flüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig erforscht sind Menge, Konzentration und Wirkung der radioaktiven Strahlung, die beim Kalibergbau zu Tage gefördert wird. Kalium zählt zu den Quellen &amp;quot;natürlicher&amp;quot; Radioaktivität. Es beinhaltet das radioaktive Isotop K40. Kaliumverbindungen kommen in der Natur häufig vor, Pflanzen bauen sie in ihre Teile ein und Mensch und Tier benötigen Kalium für ihren Wasserhaushalt. Die Kaliumsalze aus den Tiefen der Erde, bringen jedoch auch das radioaktive Isotop an die Oberfläche. Die Werra bei Gerstungen weist den 30-fachen Wert gemessen in Becquerel/l im Vergleich zu anderen Flüssen auf. Sickerwasser aus Deponien in der Nähe von Kaligruben gar den 300-fachen Wert (Messungen Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie). Die Trinkwasserverordnung schreibt eine Gesamtrichtdosis vor, die alle künstlichen und natürlichen Radionuklide berücksichtigt, mit Ausnahme von Tritium, Kalium-40 sowie Radon und dessen Zerfallsprodukten, Zufall?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erdbeben durch Gebirgsschläge==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstürzende Kalischächte bei Merkers (DDR) haben 1989 ein mittleres Erdbeben der Stärke 5,5 in der nördlichen Rhön verursacht. Es war bis nach Frankfurt und Magdeburg zu spüren und verursachte Millionenschäden an Gebäuden. Die DDR machte die Laugenverpressung der West-Kaliindustrie verantwortlich und forderte eine &amp;quot;sofortige Einstellung der Verpreßtätigkeit&amp;quot; der hinter der Grenze im Westen liegenden Werra Werke Hattdorf und Wintershall, die die Stabilität ihrer Gruben bedrohe. Erst dieses Jahr gab es im saarländischen Kohlebergbau einen Bergschlag durch Spannungsverlagerungen mit der Stärke 4,0 auf der Richterskala.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Folgekosten berechnen - Profite beschneiden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Auswirkungen auf Landschaft, Natur, Umwelt, Gesundheit, Biotope machen deutlich, welchen Preis die Allgemeinheit für die Profite des Börsenspitzenreiters K+S zahlen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karin Masche]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 13:16:17 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.141.251</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Kaliabbau:_Profite_f%C3%83%C2%BCr_Aktion%C3%83%C2%A4re_-_Umweltsch%C3%83%C2%A4den_f%C3%83%C2%BCr_die_Allgemeinheit</comments>		</item>
		<item>
			<title>Portal Natur und Umwelt</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Portal_Natur_und_Umwelt</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.141.251:&amp;#32;+Kaliartikel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;80%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#ab82FF;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:125%;margin: 0px 5px 0px 0px; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Portal Natur und Umwelt&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 1. Spalte--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;|&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#66CD00;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:125%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Science Fiction&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin: 0 5px 5px 0; padding: 0 1em 1em 1em; border: 1px solid #D8BFD8; background-color:#FFF68F;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;!-- das ist ein Fix für den IE6, bitte drinlassen, sonst hängt das Bild aus dem Kasten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#66CD00;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:100%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt; '''Bettina Licht&lt;br /&gt;
'''[[Oleade]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| {{Link-Bild-Inline|Bild=Oleade.jpg|Breite=100px|Höhe=160px|Link=Oleade}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael hat sein ganzes Geld in seine Ölpflanzenfarm und Aktien der&lt;br /&gt;
Firma &amp;quot;Sonnenland&amp;quot; gesteckt, Projekte, die sich als Alternativen zu den&lt;br /&gt;
mächtigen Erdölkonzernen gegründet haben.Als die Forschungsfirmen der&lt;br /&gt;
Erdölkonzerne genmanipulierte Bakterien züchten, die Restöl aus Sand lösen&lt;br /&gt;
können, fallen die Sonnenland-Aktien und Michael droht der Ruin...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Wovon wir Menschen leben: Das &amp;quot;Vedschen&amp;quot;]]:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sonja, stolze Besitzerin eines&lt;br /&gt;
vegetarischen Gen-Food-Imbiss schwanger wird, kommen ihr auf einmal Zweifel...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#66CD00;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:125%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Weitere umweltpolitische Artikel&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin: 0px 5px 5px 0px; padding: 0em 1em 1em 1em; border: 1px solid #66cd00; background-color:#FFF;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Abgereichertes Uran]]&lt;br /&gt;
* [[Abwasserverband]]&lt;br /&gt;
* [[Altlasten]]&lt;br /&gt;
* [[Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Biomasse]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bahn]]&lt;br /&gt;
* [[Eingaben]]&lt;br /&gt;
* [[Erdwärme]]&lt;br /&gt;
* [[Fuldaer ZukunftsSalon]]&lt;br /&gt;
* [[GWV]]&lt;br /&gt;
* [[Gentechnik]]&lt;br /&gt;
* [[Gentechnikfreie Zone]]&lt;br /&gt;
* [[Greenpeace jugend]]&lt;br /&gt;
* [[Greenteam]]&lt;br /&gt;
* [[Grundschule Gläserzell]]&lt;br /&gt;
* [[Imkerei]]&lt;br /&gt;
* [[Industriepark Fulda West]]&lt;br /&gt;
* [[Kleingarten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaschutzpolitik]]&lt;br /&gt;
* [[KundS KALI GmbH]]&lt;br /&gt;
* [[Kaliabbau: Börsenkurse]]&lt;br /&gt;
* [[Kaliabbau: Laugenversenkung]]&lt;br /&gt;
* [[Kaliabbau: Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit]]&lt;br /&gt;
* [[Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie]]&lt;br /&gt;
* [[Lokale Agenda 21]]&lt;br /&gt;
* [[Müll]]&lt;br /&gt;
* [[Naturfreunde]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzbeirat]]&lt;br /&gt;
* [[Oleade]] &lt;br /&gt;
* [[Programm - Natur- und Umweltschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Tegut]]&lt;br /&gt;
* [[Trinkwasser]]&lt;br /&gt;
* [[Tuwas Festival]]&lt;br /&gt;
* [[Umweltausschuss]]&lt;br /&gt;
* [[Vogelsbergbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Westring]]&lt;br /&gt;
* [[Wildflecken]]&lt;br /&gt;
* [[Wovon wir Menschen leben: Das &amp;quot;Vedschen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Zivilcourage Vogelsberg]]&lt;br /&gt;
* [[Zweckverband Gruppenwasserwerk Florenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Üwag]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--2. Spalte--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&amp;lt;!--Neu--&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#0000ff;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:125%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Gentechnik&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin: 0px 5px 5px 0px; padding: 0em 1em 1em 1em; border: 1px solid #0000ff; background-color:#FFF;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;!-- das ist ein Fix für den IE6, bitte drinlassen, sonst hängt das Bild aus dem Kasten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|{{Link-Bild-Inline|Bild=Gesundheitvorprofitmini.jpg|Breite=100px|right|Link=Gentechnik}}&lt;br /&gt;
|'''[[Gentechnik]]''': Erfolg einer Bürgereingabe in der Stadt Fulda&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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{|&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#66CD00;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:125%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Kleingärten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|{{Link-Bild-Inline|Bild=Bienegoldrute.jpg|Breite=150px|right|Link=Haupt- und Finanzausschuss#Kleingartenanlage in den Straußwiesen}}&lt;br /&gt;
|Klimawandel geht an Fulda vorbei: [[Kleingarten|70 Jahre alte Kleingartenanlage wird Firmenparkplatz, Stadt kündigt Grabeländer]]  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#ff0000;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:125%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Kali, Lauge und Profite&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|{{Link-Bild-Inline|Bild=Kalimini.jpg|Breite=150px|center|Link=KundS KALI GmbH}}&lt;br /&gt;
| [[KundS KALI GmbH|Trinkwassergefährdung durch Laugenverpressung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#ffd700;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:125%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Müllverbrennung&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin: 0 5px 5px 0; padding: 0 1em 1em 1em; border: 1px solid #D8BFD8; background-color:#FFF68F;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|{{Link-Bild-Inline|Bild=Arnoldmolkereimini.jpg|Breite=150px|right|Link=Müll}}&lt;br /&gt;
| Im Kalkwerk Otterbein Großenlüder wird sogenannter Ersatzbrennstoff verwendet. Geschredderter [[Müll|Gelber Sack wird ohne entsprechende Filterung durch den Schornstein gefeuert]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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    &lt;br /&gt;
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&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#ffd700;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:125%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Im Kreistag&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|{{Link-Bild-Inline|Bild=Mwahlmini.jpg|Breite=150px|right|Link=Michael Wahl}}&lt;br /&gt;
| Für uns im Kreistag: [[Michael Wahl|Michael Wahl]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Fuldaer Kreisbote März 2008|Text und download hier]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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{|&lt;br /&gt;
|{{Link-Bild-Inline|Bild=Willikarin.jpg|Breite=140px|right|Link=Landtagswahl 2008}}&lt;br /&gt;
|[[Landtagswahl 2008|Erklärung zum Wahlausgang]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:small&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Ich hab da auch was beizutragen [[Vorlage:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen|hier]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen}}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
__NOEDITSECTION__&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 01:55:46 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.141.251</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Portal_Natur_und_Umwelt</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kaliabbau: Laugenversenkung</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Kaliabbau:_Laugenversenkung</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.141.251:&amp;#32;/* Gutachten */ 1943&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Prinzip Laugenversenkung==&lt;br /&gt;
Durch Trennung des Fördergutes in Steinsalz und Kali fallen laugenhaltige Abwässer an, von den Halden strömt das Niederschlagswasser bei Neuhof wird es in Gummirinnen gesammelt, die die Lauge in ein großes Sammelbecken leiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Laugenversenkung ist seit Beginn der indusriellen Kaliförderung am Anfang des letzten Jahrhunderts üblich. Es wurden sogenannte Schluckbrunnen eingerichtet, in die die Lauge geleitet wurde und später, bei abnehmender Aufnahmefähigkeit des Gesteins verpreßt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Kaliindustrie der DDR wurde das Prinzip übernommen. Als Grundwasserschäden auftraten wurde die Versenkung und Verpressung 1968 eingestellt. Eine angestrebte Leitung zur Abführung in die Nordsee, die über westdeutsches Teritorium hätten verlegt werden müssen, konnte nicht umgesetzt werden. Sie scheiterte am Widerstand der Kali und Salz AG. (Quelle: Die Kaliindustrie an Werra und Fulda, Darmstadt 1998) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzwasser im Untergrund des Landkreises Fulda==&lt;br /&gt;
[[Bild:Rinne1.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Rinne2.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Werkneuhof1.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bergbau verpreßt in Neuhof seit mindestens 30 Jahren salzige Abwasser in eine Tiefe von 400 bis 500 Metern. Die neue Salzlaugenversenkungsanlage befindet sich bei Magdlos an der Magdloser Straße über den Heiligenberg nach Struth [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1131415]. Vom Kalibergbau in Heringen, wo ähnlich verfahren wird, dringen die salzigen Abwässer bereits wieder an die Oberfläche. Osthessen bald so berühmt wie die großen Salzseen in Utah?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2004 stellt das Hessische Ministerium für Umwelt, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Versenkung von Salzabwasser der Kaliindustrie im tiefen Grundwasserleiter Plattendolomit bei Hönebach (Werra-Einzugsgebiet) und bei Neuhof b. Fulda.&amp;quot; [http://interweb1.hmulv.hessen.de/imperia/md/content/internet/wrrl/3_stadt_land_fluss/steckbriefe/steckbrief_fulda.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osthessennews berichtet am 22.08.06, dass Kontroll/Beobachtungsbohrungen am Giesenhainer Forst /Eiterfeld und gegenüber des Fliedener Ortsteils Struth vorgenommen werden. Weitere Bohrungen fanden  zwischen Neuhof und Rommers und an der Kreisstraße K 100 südlich von Ziegel statt. Laut Landrat [[Bernd Woide]] im Februar 2007 haben die Messungen ergeben, &amp;quot;dass weitere Versenkräume für Produktionsrückstände aus der Kalisalzgewinnung ohne Gefährdung des Trinkwasser nicht erschlossen werden könnten&amp;quot;. [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1132537] Im Gegensatz zu Woide konnte die Fuldaer Stadtbaurätin [[Cornelia Zuschke]] noch im Sommer 2007 nichts genaues über Messergebnisse sagen, wie sie in der Antwort auf eine Anfrage der Linken.Offenen Liste erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfingsten 2007 wurde der Fuldaer Versenkraum für nicht mehr aufnahmefähig erklärt.&lt;br /&gt;
Mit der spektakulären Abfuhr der Neuhofer Lauge per LKW zur Einleitung an die Werra, wurde angenommen, die Versenkung sei gestoppt. Doch mitnichten. Aus Thüringen mussten wir die Wahrheit über Neuhof erfahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freies Wort 27.2.08:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ministerium: Keine Kenntnis von Versenk-Stopp in Neuhof'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sprecherin des Thüringer Umweltministeriums teilte gestern indessen mit, dass die Landesregierung in Erfurt keinerlei Kenntnis von einem Stopp der Laugenversenkung im hessischen Neuhof habe. Sie beruft sich dabei auf eine Auskunft der zuständigen Behörde, des Regierungspräsidiums in Kassel. Danach werden derzeit etwa 50 Prozent der Abwässer in Neuhof versenkt, der Rest werde per Laster und Bahn nach Hattorf in Hessen transportiert und in die Werra geleitet[http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/seite2thueringenfw/art2437,778688] (27.2.08)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monate später reagierte das Hessische Regierungspräsidium in Kassel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Versenkstopp ab 11.4.2008'''&lt;br /&gt;
Das Hessische Regierungspräsidium in Kassel verhängte endlich einen kompleten Stop der Laugenversenkung ab 11. April [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1148323]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzquellenfelder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind mehr Kubikmeter Lauge im heimischen Gestein verpresst worden sein als der Bodensee an Wasser besitzt. [http://www.bund-landeck.de/aktionen.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bad Hersfelder Stadtteil Sorga, entstand  ein ausgedehntes Salzquellenfeld. An dem hohen Kalium gehalt des Quellwassers ist die Versenkungslauge eindeutig nachgewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRLL) wurde dieses Quellenfeld vom Regierungspräsidium Kassel nicht nach Brüssel gemeldet. Begründung: Die Salzaustritte seien punktueller Art und damit nicht meldepflichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chloridgehalt der Quelle hat stark zugenommen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in mg Cl pro Liter)  (Zum Vergleich: Chloridgehalt des Nordseewassers 19 000 mg Cl pro Liter!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 ca. 500 mg 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 ca. 1000 mg&lt;br /&gt;
      	&lt;br /&gt;
1970 ca. 10 000 mg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 ca. 20 000 mg      	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 ca. 30 000 mg    	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 ca. 32 000 mg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiteres siehe [http://www.bund-landeck.de/aktionen.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Gerstungen/Dippach ist in den letzten zehn Jahren eine Salzwiese von mehren tausend Quadratmetern entstanden. Dort findet sich eine „Vegetation wie an der Nordsee“. Um das 50 fache sei der Salzgehalt des stillgelegten Trinkwasserbrunnens angestiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In NRW hat man den Verdacht, dass es in Hessen &amp;quot;Salzquellen&amp;quot; geben müsse, Salzlaugeabwässer, die in den Untergrund gepresst und dann abgedichtet worden sind. &amp;quot;Offensichtlich gibt es da Lecks.&amp;quot; Anders ließe sich das zeitweise Ansteigen der Salzfracht nicht erklären. [http://www.landes-zeitung.de/Landes-Zeitung/Lokales/i435205.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 	&lt;br /&gt;
Die Flussgemeinschaft Weser hat Grundwasserkörper untersucht und konstatiert: [http://www.fgg-weser.de/grundwasser.html]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei den restlichen zehn Grundwasserkörpern beruht die unwahrscheinliche Erreichung der Umweltziele auf Belastungen durch Punktquellen und der Salzabwasserversenkung im Zusammenhang mit der Kaliindustrie im Bereich von Werra und Fulda.&amp;quot; Eine Karte ist anbei, bei der im Bereich Fulda die Erreichung der Ziele gemäß europäischer Wasserrahmenrichtlinie bzgl. Grundwasser als unwahrscheinlich eingestuft wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hessische Ministerium für Umwelt, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz stellt fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Versenkung von Salzabwasser der Kaliindustrie im tiefen Grundwasserleiter Plattendolomit bei Hönebach (Werra-Einzugsgebiet) und bei Neuhof b. Fulda.&amp;quot; [http://interweb1.hmulv.hessen.de/imperia/md/content/internet/wrrl/3_stadt_land_fluss/steckbriefe/steckbrief_fulda.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Landschaftsrahmenplan Nordhessen 2000 heißt es zu den Verpressungen im Werra-Kali-Gebiet:[[http://www.rp-kassel.de/static/themen/naturschutz/lrp2000/bestand/a_7/a_7_3/k17a_7_3.htm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Hinsichtlich der Auswirkungen der Kalisalzgewinnung auf Grund- und Oberflächenwasser im sog. „Werra-Kali-Gebiet&amp;quot; wurde 1994 in einem Sonderbericht „Diffuse Einträge von Salzwasser in die Werra&amp;quot; die räumliche Situation dargestellt. Dort sind auch die Auswirkungen der Versenktätigkeit im Plattendolomit und auf das oberflächennahe Grundwasser beschrieben.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Im Plattendolomit der Werratalaue wird durch die Versenktätigkeit eine Druckerhöhung um 2-3 bar hervorgerufen. Bei guten vertikalen Durchlässigkeiten (Störungen, Basaltgänge etc.) kommt es zum Aufstieg von versalzenen, tiefen Grundwässern in die Schichten des Buntsandsteins (Austreten von salzhaltigen Quellen entlang des linken Werraufers und in die Werra selbst) und in den quartären Porengrundwasserleiter. Die Grundwasserstände im Quartär (teilweise artesisch), wie auch die Höhe der Versalzung, stehen mit der Entwicklung der Versenkung im Einklang.&amp;quot; (THÜRINGER MINISTERIUM FÜR LANDWIRTSCHAFT, NATURSCHUTZ UND UMWELT 1994, S. 13).''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Versenktätigkeit führt zu Folgewirkungen, die bei der gesamten Flächenplanung in diesem Raum Berücksichtigung finden müssten, denn: „In der Talaue der Werra lagen ursprünglich in weiter Verbreitung wenig durchlässige Auenlehme über den quartären (pleistozänen ) Kiesen. Diese führten zu gespannten, teilweise zu artesischen Druckverhältnissen in den Kiesen. Jede Verletzung dieser Deckschichten, z.B. durch Baumaßnahmen, durch Entwässerungsmaßnahmen der Landwirtschaft und insbesondere durch die Kiesgruben ist ein negativ zu beurteilender Eingriff, da er zu einer Erhöhung des Abflusses salzhaltigen Wassers führen kann.&amp;quot; (THÜRINGER MINISTERIUM FÜR LANDWIRTSCHAFT, NATURSCHUTZ UND UMWELT 1994, S. 11)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gutachten==&lt;br /&gt;
Das Landesamt für Gewässerkunde und Hauptnivellements schreibt mitten im 2. Weltkrieg am 7.7.1943 über Versenkmaßnahmen bei Claustal-Zellerfeld: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
''Es ist also grundsätzlich stets damit zu rechnen, daß das Abwasser wieder zutage treten kann, sobald die versenkte Menge eine bestimmte Größe überschreitet. ... Im allgemeinen ist also eine Versenkung unreiner Abwässer ein Übel, das sowit irgend möglich vermieden werden muß. Eine Ausnahme von dieser Regel ist nur im Kriege denkbar, wenn nur die Wahl zwischen mehreren Übeln bleibt und die Abwasserversenkung als das kleinere Übel anzusehen ist. ... Von der letztgenannten (Abwasserversenkung, die Verfasser) kann unter diesen Umständen nicht unbedingt abgeraten werden; sie ist aber als Notlösung anzusehen, auf ein möglichst geringes Maß zu beschränken und bei Kriegsende alsbald einzustellen, gegebenfalls auch schon früher, wenn die Bedenken, die dagegen bestehen, durch weitere Beobachtungen verstärkt werden...'' [http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/96112.html] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 gibt es ein Gutachten zur Laugenversenkung (download [http://b.cache.gerstungen.de/files/1/8/a/8af9725967b33cb19114d74c7ec31/Krupp_Gutachten.pdf]) es ist bezogen auf die geologischen Verhältnisse der Gerstunger Mulde aber auch für die Fuldaer Problematik interessant: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''während die Laugenversenkung des K+S-Werkes Neuhof-Ellers bei Fulda kürzlich wegen Erschöpfung des dortigen Versenkraumes vorzeitig beendet werden musste. Die Erschöpfung oder Überbeanspruchung der Versenkräume manifestiert sich besonders durch Versalzungen in höheren Grundwasser-Stockwerken des Buntsandsteins und des Quartärs, sowie durch diffuse Salzwasseraustritte an oder nahe der Erdoberfläche.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Artikel zum Kaliriesen:==&lt;br /&gt;
* [[KundS KALI GmbH|K+S Kali GmbH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kaliabbau: Börsenkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Laugenversenkung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Umweltsauereien der Kaliindustrie (Werra Versalzung, Laugenverpressung, Giftmülleinlagerung) (folgt)&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Aufmucken - Der Widerstand (Bürgerinitiativen an der Werra, Kommunen Niedersachsen, Landeswahlprogramme LINKE Niedersachsen und Hessen, Hessische Verfassung) (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medienmacht, Sozialpartnerschaft, Politik (folgt)&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit]]&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie|Verflechtungen von K+S mit der Atomindustrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitspolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaliindustrie]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 01:12:17 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.141.251</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Kaliabbau:_Laugenversenkung</comments>		</item>
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