Löhertor

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Das in den achtziger Jahren erbaute Löhertor-Center steht seit Frühjahr 2010 bis auf die Filiale einer Drogeriekette und ein China-Restaurant leer. Der Investor, die Hamburger Greve-Gruppe, hatte geplant, das Gebäude abzureißen und ein Einkaufszentrum mit 18000 qm Verkaufsfläche zu bauen. Als Investitionssumme waren 100 Millionen Euro geplant. Als weiterer Investor trat der Essener Projektentwickler MFI auf. www.mfi.eu

Aktuelles

Der Architektenworkshop

Presseerklärung 20. Oktober 2016

Planung Löhertor – Angst vor Öffentlichkeit?

Die Linke.Offene Liste / Menschen für Fulda kritisiert intransparentes Verfahren

Die Stadtfraktion Die Linke.Offene Liste / Menschen für Fulda bedauert, dass die Workshops zur Löhertor-Planung geheim tagen und nicht einmal offen sind für alle Oppositionsfraktionen. Zum Hintergrund:

Die Hamburger Greve-Firmengruppe, Eigentümerin des Areals Löhertor, hat im Frühjahr diesen Jahres eine Neuplanung für ihr seit Jahren leerstehendes Objekt vorgelegt: Ein Nutzungsmix aus Wohnen, Bildung, Handel, Dienstleistungen und Büros soll in dem Quartier entstehen. Insbesondere ist ein Verwaltungsgebäude geplant, in dem die RhönEnergie ihre Dienstleistungen und Firmen bündeln möchte. Einige Wochen nach den ersten Informationen wurde publik, dass hier auch ein Hotel entstehen soll.

Diese Neuplanung ist nicht mit dem Bebauungsplan vereinbar, der Ende 2010 auf Drängen der Hamburger Firma beschlossen wurde. Sie planten damals den Abriss des Bestandsgebäudes um einen Neubau für 18000 qm Verkaufsfläche zu errichten. „Im Rahmen der Erstellung des Vorhabenbezogenen Bebauungsplans wurde 2010 ein Städtebaulicher Vertrag geschlossen. Die hier genannten Fristen zu Abriss und Neubau wurden seitens der Firma Greve nicht eingehalten – stattdessen wurde ein Antrag auf Einleitung eines neuen Bebauungsplanverfahrens gestellt. Das heißt aber nicht, dass die Firma Greve noch die 18000 qm Handelsfläche entwickeln könnte, sollte das neue B-Plan-Verfahren keine Mehrheit finden. Das Stadtparlament kann dann ein Aufhebungsverfahrens in die Wege leiten – laut § 12 Abs. 6 BauGB) soll sie das sogar tun“, argumentiert Fraktionsvorsitzende Karin Masche. „Vor diesem Hintergrund können Forderungen nach einem kreativen offenen und öffentlichen Beteiligungsprozess nicht als unrealistisch abqualifiziert werden.“

Da auch der Fuldaer Gestaltungsbeirat (Sitzung am 22.04.2016) die neue Planung nicht als angemessen für den Standort ansieht, da diesem durch seine exponierte städtebauliche Lage in Nachbarschaft zu der historischen Bebauung der Altstadt eine herausragende Bedeutung für die künftige bauliche und räumliche Entwicklung Fuldas zukäme und einen Architektenwettbewerb vorschlägt, hat Oberbürgermeister Wingenfeld mit dem Eigentümer einen sogenannten Architektenworkshop zur Entwicklung des Löhertor-Areals vereinbart. Entwürfe der drei vom Investor ausgesuchten Architekten (das Hamburger Büro, das den ursprünglichen Plan entworfen hat, und die beiden Fuldaer Büros ‚Reith Wehner Storch‘ und ‚Sichau & Walter‘) sollen im Workshop beraten werden. Anschließend wird abgestimmt, auf welcher Grundlage der Vorhabenbezogene Bebauungsplan erstellt wird.

„Dieser Architektenworkshop findet völlig ohne Beteiligung der Menschen dieser Stadt statt. Nicht einmal alle Oppositionsfraktionen dürfen Vertreter*innen entsenden – nicht als stimmberechtigtes Mitglied, nicht als lediglich beratendes Mitglied und nicht einmal als Zuhörer*in“, kritisiert Bauausschussmitglied Ute Riebold. „Das Nutzungskonzept und damit der Bau eines großen Verwaltungsgebäudes für die RhönEnergie steht gar nicht zur Disposition.“

Der Magistrat berichtete am Freitag im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung von dem ersten Treffen des Workshops (22.09.2016). Einstimmig sei dort vereinbart worden, das Hamburger Architektenbüro, aus dessen Feder der erste Entwurf stammt, mit der Feinplanung der geschlossenen Bebauung entlang Löherstraße und Bardostraße zu beauftragen und die Fuldaer Büros mit der Gestaltung des Innenbereichs und der kleinteiligen Bebauung in Richtung Gerbergasse. In der zweiten Sitzung werde die Basis für das Bebauungsplanverfahren beschlossen.

„Die Diskussion in der Stadtverordnetenversammlung verdeutlichte einmal mehr, dass die CDU/CWE-Mehrheit nicht gewillt ist, die Menschen an der Entwicklung dieser Stadt zu beteiligen, ihre Ideen zu hören und Entscheidungsfindungsprozesse transparent zu gestalten. Der CWE-Vorsitzende begreift Forderungen nach einem offenen und öffentlichen Prozess gar als ‚Investorenschelte‘. Herr Jahn kann mit Begriffen wie Transparenz und Bürgerbeteiligung offenbar gar nichts anfangen. Erschreckend, dass eine Mehrheit über die CDU/CWE hinaus am Freitag unsere Kritik an dem nichtöffentlichen Verfahren weder teilte noch wenigstens zuließ. Dem von CDU-Stadtverordneten Ruppel gestellten Antrag auf Schluss der Debatte stimmte das ganze Parlament bei wenigen Enthaltungen und den fünf Gegenstimmen unserer Fraktion zu“, kritisiert Ute Riebold. „Dennoch werden wir in dem Verfahren beantragen, über die im Baugesetzbuch vorgeschriebene Bürgerbeteiligung hinauszugehen.“

„Öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltungen sind das mindeste, was wir uns hier vorstellen“, erklärt die Fraktion abschließend.

Veröffentlicht:


Fraktionsvorsitzende beim OB

Am 22.3.16 wurden die Fraktionsvorsitzenden vom Oberbürgermeister ohne Angabe von Tagesordnungspunkten zu einem Gespräch ins Stadtschloss bestellt. Hier nahmen wir überrascht die Information entgegen, dass Investor und ein neuer Ankermieter sich einig seien und ein neues Projekt anstelle des Löhertor Centers planen würden. Noch am Abend fanden sich die Infos in den Medien:

Gestaltungsbeirat April 2016

(Pläne an der Stellwand bei der Vorstellung im Gestaltungsbeirat 24. April 2016)

Architektenwettbewerb fürs Löhertor

Neue Fraktion teilt Vorschlag des Gestaltungsbeirats

Fulda

Am 22. März 2016 hatte der Fuldaer Oberbürgermeister die Fraktionsvorsitzenden über die neuen Pläne der Hamburger Greve-Gruppe für das Löhertor informiert. „Leider haben wir keine schriftlichen Unterlagen erhalten. Nicht einmal eine Skizze des Vorhabens wurde uns zur Verfügung gestellt – bis heute nicht. Am vergangenen Freitag musste ich feststellen, dass dieses in einem wesentlichen Punkt bereits wieder geändert ist. Anstatt der Bildungseinrichtung plant die Firma Greve derzeit, einen Mix aus Wohnen, Handel, Dienstleistungen und Büros mit einem Hotel zu ergänzen. Dieser neue Sachstand wurde am Freitag (22.04.2016) publik, als der Greve-Mitarbeiter den Gestaltungsbeirat über die geplante Löhertor-Bebauung informierte“, so Karin Masche, die Vorsitzende der Fraktion Die Linke.Offene Liste / Menschen für Fulda.

Die Fraktion erinnert an die kritische Stellungnahme des Hotel- und Gaststättenverbandes zu dem Hochhaus, dass die Werner-Gruppe derzeit an der Dalbergstraße errichtet. Hier gab es eine ähnliche Planänderung: Ursprünglich vorgesehene Büroflächen wurden zu Hotelzimmern.

„Wir sprechen uns sicher nicht dagegen aus, dass Fulda auch für Touristen weiterhin attraktiv bleibt. Doch die Stadtentwicklung darf nicht einseitig auf Besucher ausgerichtet sein. In erster Linie muss die Stadt gute Rahmenbedingungen für die hier lebenden Menschen bieten“, betont Ute Riebold.

„Im Jahre 2010 hat die Firma Greve die politisch Verantwortlichen Fuldas förmlich vor sich hergetrieben. In einem Hauruck-Verfahren wurde der Bebauungsplan an die Wünsche der Hamburger Firma angepasst. Wie wenig durchdacht der Entwurf war, ist schon lange deutlich. Greve hat die sechs Jahre alte Planung nie umgesetzt, andererseits seit 2010 den letzten verbliebenen Mietern die Verträge nicht verlängert. Und jetzt baut die Firma wieder einen Zeitdruck auf“, kritisiert Ute Riebold.

Die Fraktion wirbt dafür, die Investorenpläne kritisch zu hinterfragen, „um nicht wieder einen Reinfall zu erleben.“ Dazu gehöre auch die Gestaltung der Gebäude und Außenflächen. „Nach eigenen Angaben führt die Greve-Gruppe im Bundesgebiet ca. 1,5 Millionen Quadratmeter Wohn-, Büro- und Handelsflächen als Eigentum. Berühmt für eine architektonische Qualität sind die von der Firma entwickelten Gebäude jedoch nicht“, so die Fraktion Die Linke.Offene Liste / Menschen für Fulda. „Auch der vorgestellte Entwurf für die Neubebauung des Areals zwischen Gerbergasse, Löherstraße, Bardostraße und Am Rosengarten bestätigt dies leider. Wir teilen daher die Empfehlung des Gestaltungsbeirates, der der Firma dringend zu einem Architektenwettbewerb rät. Wir hoffen sehr, dass die Stadt darauf besteht und sich nicht wieder von der Helmut-Greve-Firma vorführen lässt – auch wenn es zweifelslos wichtig ist, dass das Areal wieder belebt wird. Viele Jahre vergrößerte sich der Leerstand des mittlerweile völlig brach liegenden Löherzentrums stetig. Das hat dem umgebenden Quartier massiv geschadet. Durch viele kreative Ideen ist es den betroffenen Geschäftsleuten gelungen, dagegenzuhalten. Ein Grund mehr, dafür zu sorgen, dass sich die Qualität der Löherstraße schon an ihrem Eingangstor ausgedrückt wird“, erklärt Karin Masche abschließend.

Veröffentlicht:

  • 2.5.16 fuldainfo [2] mit Kommentarmöglichkeit
  • 2.5.16 fuldaer-nachrichten [3]
  • 3.5.16 osthessennews [4]
  • FZ NEIN

Inhaltsverzeichnis

Chronik

2011

In unserem Wahlprogrammm schrieben wir 2010/11:

"Wir wollen eine Stadtentwicklung, die der Mehrheit der Bevölkerung dient und die Stadt liebens- und lebenswerter macht. In unserem Programm aus 2005 kritisierten wir die Stadtplanungen bezüglich Umbau am Universitätsplatz. Wir freuen uns, dass empörte Bürger es erreicht haben, dass die denkmalgeschützte Sporthalle aus den Anfängen der Fuldaer Turnerbewegung nicht Konzerninteressen geopfert wurde. Auch die geplante LKW Anlieferung wurde nach Kritik abgeändert. Negativ festzuhalten bleibt: Parken in der Innenstadt ist durch die Tiefgaragen privater Betreiber teurer geworden, die Innenstadt wurde die Umgestaltung geschwächt statt gestärkt. Zahlreiche Neubauprojekte im Stadtkern wurden schon vor der Kommunalwahl 2011 beschlossen: Dalberg Höfe, Weißenseegelände, Emalierwerk, Molkereigelände und Löhertor. Abzuwarten bleibt, ob die Projekte alle umgesetzt werden. Wir meinen, sie dienen nicht der Stärkung der Innenstadtentwicklung."

2012

Im Stadtverordnetenversammlung Juni 2012 stellte Die Linke.Offene Liste diese Anfrage:


Die Geschäftsleute in der Löherstraße beklagen sich zu Recht, dass es mit der Belebung der Geschäftslage nicht voran geht. Das Löhertorzentrum ist schon seit vielen Monaten verwaist, und es besteht schon lange Baurecht für Abriss und Neubau.

Eine schnelle Lösung für die Geschäftsleute in der Löherstraße ist anzustreben. Dies ist durch Nutzung im Bestand am besten gegeben, wogegen ein Neubau erst im Jahr 2015 das Viertel beleben könnte. Ich frage den Magistrat:

1. Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat auf den Investor einzuwirken, damit im Bestand eine schnelle Belebung des Komplexes und damit des ganzen Bereiches stattfinden kann?

2. Hat der Magistrat die Möglichkeit der Nutzung als „Handwerker- und Gewerbehof“ dem Investor vorgeschlagen?

3. Ein Zusammenschluss von lokalen Handwerkern hat Interesse an dem bestehenden Gebäudekomplex gezeigt. Wie können potentielle Nutzer und Investor in Kontakt gebracht werden?

4. Kann es nicht sinnvoll sein, ein solches Projekt zu fördern (analog ITZ im Schlachthof)?


Antwort von Herrn Oberbürgermeister Gerhard Möller

1. Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat auf den Investor einzuwirken, damit im Bestand eine schnelle Belebung des Komplexes und damit des ganzen Bereiches stattfinden kann?

Der Magistrat hat die Voraussetzung für eine zukunftsfähige Entwicklung des Löhertor-Zentrums geschaffen, indem er einen Bebauungsplan für ein modernes Shopping-Center beschlossen hat. Für eine Nutzung des heutigen Gebäudebestands sind alle früheren Initiativen, auch unter Mitwirkung des Magistrats, erfolglos verlaufen. Die Nutzung der Bestandsimmobilie würde die zukünftige Entwicklung sogar verhindern, da dann neue Mietverträge den Neubau blockieren. Der Investor verhandelt derzeit noch mit heutigen Mietern, um eine Auflösung der Verträge. Neue Mietverträge im alten Gebäude würden die Verhandlungen mit Mietern für das neue Konzept gefährden.

2. Hat der Magistrat die Möglichkeit der Nutzung als „Handwerker- und Gewerbehof“ dem Investor vorgeschlagen?

Der Investor verhandelt derzeit ausschließlich mit Mietinteressenten für das neue Konzept gemäß den Vorgaben des Bebauungsplans. Eine andere Nutzung bzw. Zwischennutzung ist nicht Gegenstand der Planungen.

3. Ein Zusammenschluss von lokalen Handwerkern hat Interesse an dem bestehenden Gebäudekomplex gezeigt. Wie können potentielle Nutzer und Investor in Kontakt gebracht werden zum Nutzen aller Beteiligten?

Der Investor verhandelt derzeit ausschließlich mit Mietinteressenten für das neue Konzept gemäß den Vorgaben des Baubauungsplans. Eine andere Nutzung bzw. Zwischennutzung ist nicht Gegenstand der Planungen.

4. Kann es nicht sinnvoll sein, ein solches Projekt zu fördern (analog ITZ im Schlachthof)?

Das ITZ im Alten Schlachthof wurde mit Fördermitteln des Landes Hessen aus der Innovationsförderung errichtet. Ein vergleichbares Projekt im Bereich Handwerk erscheint nicht förderwürdig, da die Region Fulda eine stabile Wirtschaftssituation für das Handwerk aufweist.



2013

Laut OsthessenNews vom 5.2.2013 stieg der Investor Unibail Radamco mit ein. [5]

Wir stellen am 3.3.2013 folgende Anfrage März 2013 Vorhaben Löhertor

Der neue Projektentwickler und Miteigentümer des ehemaligen Einkaufzentrums Löhertor, die Unibail-Rodamco AG, wirbt auf ihrer Homepage mit der Erstellung eines neuen Einkaufszentrums in Fulda mit den Fakten: Eröffnung in 2015 mit 27763 m2.

Der gültige Bebauungsplan sieht jedoch eine Begrenzung auf 18000 m2 vor.

Wir fragen den Magistrat:

1. Hatte der Magistrat bisher Kenntnis von dem Vorhaben der Unibail-Rodamco AG das neue Center größer zu planen als der Bebauungsplan vorgibt und gab es diesbezüglich schon Gespräche Stadt/Investor?

2. Eine Fertigstellung erst im Jahre 2015 entspricht nicht den Interessen der Gewerbetreibenden der Unterstadt, wie ist eine schnellere Belebung möglich?

3. Eine Neuaufstellung und Abänderung des Bebauungsplanes kann weiter Verzögerungen bringen, sieht der Magistrat eine Inbetriebnahme im Bestand als Handlungsoption?

Antwort von Frau Stadtbaurätin Cornelia Zuschke


Frage 1: Hatte der Magistrat bisher Kenntnis von dem Vorhaben der Unibail-Rodamco AG das neue Center größer zu planen als der Bebauungsplan vorgibt und gab es diesbezüglich schon Gespräche Stadt/Investor?

Antwort:

Nach Aussage des Investors bleibt es beim festgesetzten Umfang und Vorhaben.


Frage 2: Eine Fertigstellung erst im Jahre 2015 entspricht nicht den Interessen der Gewerbetreibenden der Unterstadt, wie ist eine schnellere Belebung möglich?

Antwort:

Eine schnellere Belebung ist nicht möglich.


Frage 3: Eine Neuaufstellung und Abänderung des Bebauungsplanes kann weiter Verzögerungen bringen, sieht der Magistrat eine Inbetriebnahme im Bestand als Handlungsoption?

Antwort:

Eine Inbetriebnahme im Bestand ist nicht geplant. Der Bebauungsplan muss nicht geändert werden.


Fulda, 18. März 2013


Laut Fuldaer Zeitung vom 21.3.2013 steigt der Investor Unibail-Radamco wieder aus. http://www.fuldaerzeitung.de/nachrichten/fulda-und-region/Fulda-Loehertor-Abriss-fruehestens-ab-Herbst;art25,705108


Haushaltsantrag Die Linke.Offene Liste aus dem Stadtverordnetenversammlung Oktober 2013

behandelt im Schul-, Kultur- und Sportausschuss

Die Mitglieder der IG Löherstraße wollen die frei werdenden Räumlichkeiten der Red Corridor Galerie, die sich als wichtige Kommunikationsadresse der Kulturmeile Löherstraße erwiesen haben für eine weitere kulturelle Nutzung erhalten.

Gerade angesichts der weiter andauernden Durststrecke für die Gewerbetreibenden rings um das Löhertor Center ist eine Unterstützung der Belebung der Kulturmeile Löherstraße notwendig.

Die Stadt Fulda unterstützt diese Bemühungen um eine lebendige Innenstadt mit einem geeigneten finanziellen Beitrag im Haushalt 2014.

Erstaunlicherweise sagte der Oberbürgermeister Gerhard Möller eine Förderung des Vereins durch Unterstützung der Anmietung der Räumlichkeiten zu.

Unser Antrag hatte Erfolg. Nur leider wurde er nicht umgesetzt. Angeblich zeigte sich der Vermieter des Anwesens nicht bereit für eine Vermietung.

2014

Mit einem Haushaltsantrag haken wir erneut nach:

Die Mitglieder der IG Löherstraße wollen die frei werdenden Räumlichkeiten der Red Corridor Galerie, die sich als wichtige Kommunikationsadresse der Kulturmeile Löherstraße erwiesen haben, für eine weitere kulturelle Nutzung erhalten.

Gerade angesichts der weiter andauernden Durststrecke für die Gewerbetreibenden rings um das Löhertor Center ist eine Unterstützung der Belebung der Kulturmeile Löherstraße notwendig.

Die Stadt Fulda unterstützt diese Bemühungen um eine lebendige Innenstadt mit einem geeigneten finanziellen Beitrag im Haushalt 2015.

Leider ist trotz allgemeiner Zustimmung unseres gleichlautenden Antrags 2014 bisher noch keine Einigung mit dem Besitzer des Anwesens erzielt worden.

Ersatzweise strebt die Stadt Fulda einen Pachtvertrag über das Löhertor Center an, das dann kostenneutral an interessierte Handwerker und Gewerbetreibende parzelliert untervermietet wird. Auch Wohnungen können hier entstehen.

Dieser Antrag wird nun abgelehnt.

In der Haushaltsrede zum Etat 2015 gehen wir auf die Situation erneut ein.

Persönliche Werkzeuge