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Antrag: Schülerbeförderung

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Im Zuge einer Haushaltskonsolidierung erfolgten im Jahre 2010 verschiedene Maßnahmen, die die Qualität von Angeboten reduzierten, Erhöhung von Eintrittsgeldern, die Reduzierung z.B. von Schwerbehindertenrabatten und die Anhebung von Gebühren und Steuern beinhaltet.

Als Begründung für die Sparmaßnahmen wird in der Niederschrift zur Stadtverordnetenversammlung 22.3.2010 ausgeführt: „Nur durch eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung werde es gelingen, die mit der wirtschaftlichen Entwicklung einhergehenden Risiken entsprechend zu minimieren und zukünftig wieder ausgeglichene Haushalte auszuweisen.“

Tatsächlich konnte 2010 jedoch ein ausgeglichener Haushalt erreicht werden. Im laufenden Jahr zeichneten sich bereits im Juni 2011 alleine bei der Gewerbesteuer Mehreinnahmen von 8,7 Millionen Euro ab. „Konservativ“ geschätzt werden 2011 Mehreinnahmen von mind. 10 Millionen Euro bei der Gewerbesteuer erreicht werden, sehr wahrscheinlich sogar mehr.

Aufgrund der erfreulichen Einnahmeentwicklung in den Haushalten 2010 und 2011 haben sich Maßnahmen aus dem Konsolidierungspaket II als überflüssig erwiesen. Die Begründung zur Durchführung ist nicht gegeben.

Im vorliegenden Haushaltsplanentwurf werden Einsparungen bei der Schülerbeförderung vorgenommen. Insbesondere Schülerinnen und Schüler der Kreisrealschule sind hiervon betroffen.


Die Linke Offene Liste beantragt daher:

  • Die Stadt Fulda übernimmt die Schülerbeförderungskosten wie in den Vorjahren und vermeidet das Abwälzen der Beförderungskosten auf die Eltern
  • Die Stadt Fulda sucht eine Vereinbarung mit der ÜWAG, daß die wenigen hundert Meter von der Kreis/Stadtgrenze zur Konrad Adenauer Schule nicht als teureres Ticket zu zahlen sind, bzw. vereinbart einen Haltepunkt auf Stadtgebiet.

Behandlung im Schul-, Kultur- und Sportausschuss am 15.11.2011:

Die Schülerbeförderungskosten wurde zurückgefahren für die, die dieses Jahr neu die Konrad Adenauer Schule besuchen. Für die Haltestelle am Rauschenberg gibt es "Vertrauensschutz?", lt. OB Möller, weiterhin hätten Schüler von Niesig Anspruch auf Preisstufe 2 (aber nicht die kreisübliche clevercard).

Der Antrag der Fraktion DIE LINKE.Offene Liste wird bei 4 Enthaltungen (SPD + GRÜNE) einstimmig abgelehnt (CDU, CWE).



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